IQ verändert sich mit der Zeit

Speedy1986

Lt. Commander
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hi @ all,

verändert sich der IQ eines Menschen mit der Zeit?
Wenn ja, wie stark kann dies sein? (außgenommen auftretende Geistesbehinderungen)
 
Wie stark, keine Ahnung. Aber schwanken kann er natürlich. Das Gehirn kann man ein wenig mit einem Muskel vergleichen. Um volle Leistung zu erbringen muss man es ständig trainieren. Sitzt du den ganzen Tag faul auf der Haut und läßt dich durch Talkshows berieseln und das Monate lang, wird dein IQ sicher um ein paar % Punkte sinken.
 
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<-- hier ist der Test. Mach ihn jetzt und in 10/20/30 Jahren noch mal, dann weisst du es! Achtung: Alpha-Version


Wird sich sicher verändern und lässt sich durch Training bzw fehlendes Training positiv und negativ beeinflussen. Wie stark, weiß ich leider auch nicht. Man kann aber sicher aus einer Zahnbürste keinen Einstein machen!
 
rainer_64 schrieb:
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Man kann aber sicher aus einer Zahnbürste keinen Einstein machen!

Aber vielleicht Zahnstein :D (Sorry kam so über mich)
 
3 Jahre 30 Punkte, so wars bei mir.
Das ist allerdings immer unterschiedlich.
Deine Eltern z.B. waren irgendwann auch mal sehr fit im Kopf, mit der Zeit entfällt allerdings alles, was man nicht braucht. Sofern man sich nicht dauerhaft für etwas begeistern kann, wird man sich nur selten daran erinnern können.

mfg,
Markus
 
Da IQ nicht nur reines Wissen von statischen Daten umfäßt, stimme ich Jace zu, da viele andere Erfahrungswerte im Leben dazukommen, die man nur umständlich in Zahlen fassen kann. So kann ein Mathematiker den gleichen IQ haben, wie ein reiner Musiker. Beide können Ihr Wissen durch mehr Technik, Daten, Erfahrungen erweitern. Inwiefern dies gemacht wird, liegt natürlich bei jedem selber, jedoch ist das verlernen so ähnlich wie beim Fahrrad fahren relativ gering, so das der IQ eigentlich nicht fallen sollte, bzw irgendwann vielleicht nur auf seiner Stufe bleibt.
Schwre soetwas besser zu erklären, wenn man nicht selber in der Branche arbeitet, weil nicht alles für den persönlichen IQ gewertet wird.

gruß, fire
 
Theoretisch wird ja immer behauptet, der IQ bleibt bei einem gesunden Individuum konstant. Ich glaube da aber nicht so sehr daran. Sicher, ein gewisser Anteil ist genetisch bedingt, aber m.E. sind Umwelteinflüsse trotzdem ein sehr wichtiger Faktor. Je stärker man sein Gehirn beansprucht, je besser man sich um sein Gehirn kümmert (inkl. Sport und wenig Alkohol), umso leistungsfähiger wird es.

Und dann gibt es natürlich die Probleme mit zunehmendem Alter. Auch wenn man meiner Meinung nach dem Prozess nicht völlig hilflos ausgesetzt ist und sehr sehr lange dagegenarbeiten kann.

Das Problem bei dieser Sache ist aber vll auch der Begriff IQ. Ohne Zweifel unterliegt dieser Wert noch starken Schwankungen (durch Training etc.)....aber IQ ist nunmal definiert als jener Wert, der durch einen IQ-Test ermittelt wird, und wenn dieser Wert nicht erfüllt, was er erfüllen soll, vll sind dann einfach die Tests noch nicht ausgereift genug.
 
je besser man sich um sein Gehirn kümmert (inkl. Sport und wenig Alkohol)
Zweiteres stimmt definitiv nicht :)
Ich vernichte 10 Bier und ne Flasche Wodka die Woche und darf mich trotzdem über einen richtig schön hohen IQ freuen.

Ein "echter" IQ Test(ich sag ma "gibts nicht") würde mehrere Tage dauern und ein regulärer IQ-Test ist doch auch nur ein Anhaltspunkt.

mfg,
Markus
 
Was ja viel interessanter wär: was tut ihr denn so, um euch geistig fit zu halten. Ich meine, nur auf einen IQ-Test zu trainieren ist natürlich etwas zu speziell (außer man will sich bei MENSA anmelden), aber generell um Auffassungsgabe, Gedächtnisfähigkeit usw. zu trainieren...!?
 
@markus1234 Toll. Du bist der Größte. :rolleyes:


Aber selbst wenn du Recht hast. Muss ja nichts heißen.. Vielleicht bist du tatsächlich so intelligent, dass du dir dauernd die Birne zukippen und kiffen könntest.
Aber das gilt sicherlich nicht für jeden.. Nebenbei ist ja nicht nur alleien der Alkohol das Problem. Viele Leute, die viel Alkohol konsumieren, benutzen ihr Gehirn ja auch kaum. Da wird Werktags am Bau gearbeitet und am Wochenende Party gefeiert.. wo soll da die Intelligent trainiert bzw erhalten bleiben.
 
Ich glaube weniger, dass sich daran im Lauf des Lebens soviel verändert und wenn dann wohl eher in die abnehmende Richtung. Wie komme ich darauf. Es ist im Prinzip ganz einfach die Zellen des zentralen Nervensystems regenerieren sich nicht. Ab einem bestimmten Zeitpunkt der Entwicklung sind also X Nervenzellen vorhanden. Mehr werden es nicht mehr, sondern nur noch weniger. Was sich allerdings verändern kann sind teilweise die Kontaktstrukturen zwischen diesen Zellen. Allerdings auch nur in einem gewissen Ausmaß. Viel wichtiger ist, dass sie sich überhaupt erstmal in einer jeweils unterschiedlichen Art und Weise (je nach Individuum) entwicklen. Das findet bis zur späten Kindheit ungefähr statt. So werden also bestimmte - jeweils individuell unterschiedliche Vorraussetzungen geschaffen.

So ein IQ Test versucht jetzt die Intelligenz zu messen. Fragt sich nur, was für eine Intelligenz da gemessen wird und ob das ganze nicht einfach was mit Training zu tun hat. Training ist sicherlich gerade im Alter ein wichtiger Faktor, denn man kann ja gegen den Abbau schon was tun. Ich wage es allerdings zu bezweifeln, dass man bis über ein gewisses Grad einfach nicht vorhandene Intelligenz/ Begabung aufbauen kann. Wenn ich also einfach nicht der schlaueste bin, einfach weil mein Gehirn nicht die Plastizität hat, dann kann ich daran auch mit auf den Kopf stellen ;) nicht viel ändern.

lg
 
@noway Genau, wie ich oben schon schrieb: Zahnbürste + Training -> Einstein ääh, ääh, geht nicht! ;)

Wieviel die Ergebnisse der meisten aktuellen IQ-Tests mit meiner Vorstellung von Intelligenz zu tun haben, weiß ich nicht. Für mich besteht Intelligenz nur aus zwei Aspekten.
1.) Probleme erkennen
2.) Probleme lösen
Ob das durch IQ-Tests ausreichend abgefragt wird, bezweifle ich mal stark. Der Faktor Zeit spielt bei diesen Tests ja auch eine sehr große Rolle. Die "Langsamdenker" werden so benachteiligt, obwohl sie eventuell Probleme lösen könnten, von denen ein "Schnelldenker" mit 20 IQ-Punkten mehr nur träumen kann.

Interessant ist auch ein wissenschaftlicher Versuch mit Nonnen, die sich bis ins hohe Alter geistig fit hielten. Nach ihrem Tod hat man die Gehirne untersucht und stellte fest, daß die Gehirne von einigen voll mit diesen Plaqueablagerungen waren, die bisher eigentlich als ein Maß für Alzheimer und Demenz galten. Bei diesen Frauen gab es aber bis zu ihrem Tod keinerlei Anzeichen dafür.
Also, immer schön fit halten - geistig, meine ich.
Und allen von euch, die gerade beim Essen sind wünsche ich weiterhin einen "Guten Appetit".

Nachtrag: Es ist bestimmt nicht von der Intelligenz eines Menschen anhängig, ob ich ihn/sie mag bzw. schätze.
 
Zuletzt bearbeitet:
wie alt sind denn diese Nonnen geworden?
Und was war die Todesursache?

Der IQ-Wert ist ansich ein sehr relativer Begriff.
Ein Konzernchef kann ein IQ von 100 haben (Durchschnitt), und ein einfacher Bürosachbearbeiter 140

Es gibt aber auch Leute die können nichts, haben ein IQ von garantiert unter 100 und verdienen Millionen im Musikgeschäft (Namen mal außen vor;)

Dagegen gibts richtig intelligente Leute die was auf dem Kasten haben, und verdienen nichts oder vergleichsweise wenig.

Der IQ geht wahrscheinlich im Alter schon leicht zurück, meiner Meinung nach, aber nicht stark.
 
der IQ-test baut auf mathematischen und physikalischen regeln, die stark abhänig von der schulbildung sind. Mit anderen worten IQ is n schwindel
 
mich würde auch mal interessieren wie mein IQ ist. ich habe aber große angst vor der wahrheit.
es fängt schon damit an, dass ich immer dachte, dass IQ englisch ausgesprochen wird.....bis ich in meinem psychologie nebenfach-studium erfahren habe, dass IQ deutsch ist, weil es ein deutscher erfunden hat......(ist doch richtig, oder?)

maria80
 
@maria80 Die Wahrheit kann manchmal schrecklich sein. Also mach dir keine Gedanken darüber. ;)

@LOSTBOYS Schwindel? Seh ich ähnlich.

@Robert Neumann Die Nonnen waren steinalt, so wie ich mich erinnern kann. Einem Gewaltverbrechen ist da im Kloster jedenfalls keine zum Opfer gefallen.
 
Danke für die Antworten. :D

@Rainer
Ich würde noch einen Punkt hinzufügen: ;)
1.) Probleme garnicht erst entstehen lassen
wenn sie dann aber doch enstehen:
2.) Probleme erkennen
3.) Probleme lösen
 
@Maria - wenn du mit deinem Leben sonst gut klar kommst, wen interessiert dann dein IQ. Da du scheinbar studierst (?!) wird der schon völlig normal sein. ;)

lg
 
Damit andere mit dem Leben gut klarkommen braucht es eben Innovationen, sonst wäre alles immer nur Grau und sicherlich nicht im Sinne des Einzelnen.

Das Leben selbst ist nur ein Bestandteil der Welt, die nun mal meistens von den Klügsten so entworfen wurde.

Man braucht halt A und B Kandidaten.
Aber OK, was bringt einem "gewaltiges Wissen"?
Ich finde das Wichtigste ist mitunter die Logik und die kann man nicht immer einfangen.
Es geht allgemein um kleinere Sachen.

Wenn ich jemanden frage, ob er weiß was "lol" heißt und er die Frage mit "Nein" beantwortet, kann man ja schon darauf schließen dass er im Web nicht vertreten ist.
Ergo kein Wiki, keine News, keine Infos, nichts.

Ich bin mal so frei und nenn das passive Logik, weil man das dem Antwortenden nicht mitteilen würde :D

mfg,
Markus
 
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