isharegossip: betreiber starten umfrage "wie sollen wir uns verhalten?"

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Bender Bieger

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Nach dem vor Tagen das Portal isharegossip.net von der Hackingruppe 23timesPi ueber deren DNS-Server kompromitiert wurde, und diese Hacker die Betreiber des Portales aufgefordert hatten sich bei der Polizei zu stellen, um einer Veroeffentlichung interner Daten zu entgehen, sind die Initianten von isharegosspi.net anscheinend sehr verunsicht. Sie wollen nun von der Netzgemeinde wissen, ob sie sich stellen sollen oder aber eben nicht. Aus diesem Grund kann man jetzt auf der Webseite selbst an einer Abstimmung zu dieser Causa teilnehmen, die mit dem folgenden Text angeleitet wird:

"Leider können wir nicht ausschliessen, dass die Hacker Gruppe 23timesPi unsere Personendaten ermitteln konnte.
Daher stehen wir jetzt vor einer Entscheidung: Auf Nummer sicher gehen und sich der Polizei stellen und damit vielleicht straffrei davon kommen (ein solches Angebot liegt uns seit längerem vor) oder die Veröffentlichung unserer Personendaten in Kauf nehmen."




Quelle: iShareGossip - Wie soll es enden?
 
Zuletzt bearbeitet: (Zählstimme entfernt.)
nie davon gehört. Klingt aber nach ner Quatschseite. Vielleicht einfach schließen und vergessen?
 
Zuletzt bearbeitet:
Klingt aber nach ner Quatschseite.

Aus den "Quatsch" ist aber leider bitterer Ernst (z.b.) geworden, da ist es mit vergessen nicht getan.
 
Ich verstehe etwas nicht richtig. Will die Hackergruppe Daten der Betreiber veröffentlichen oder die Daten der "Mobber"? Wenn diese sich stellen würden, würde nichts veröffentlicht und wenn sie sich nicht stellen würden, würde die Hackergruppe die Daten veröffentlichen. Aber für was soll sich der Betreiber stellen?
 
Sie lassen es ja nicht nur zu.. sie animieren buchstäblich dazu. Die Seite ist ja inzwischen Gott sei Dank down. Das Voting erscheint mir aber nur reine Publicity.
 
Diese Art der "Speicherung" fand auch im Betrieb zuvor statt.
Verschlüsselt.

Aber wenn zu einem Beitrag keine IP gespeichert wird, könnten die Hunderte unverschlüsselte IPs von irgendwelchen Abstimmungen der Polizei übergeben, und diese könnte damit niemand belangen.
Denn eine Abstimmung ist kein solcher Eintrag.

Viel interessanter dürfte sein, wie die Besucher "persönlich" helfen wollen.

Ich hätte ja nichts dagegen wenn die Anhänger die jetzt ganz offen Belohnen würden.
Also vorsätzlich und offen denen mehr Geld zukommen lassen, als für einen Anwalt und mögliche Geldstrafen nötig ist.
So dass die bisherigen €150+/monatlich (bei deren Webhoster) gedeckt sind, und noch etwas als Belohnung darüber hinaus bleibt.
Ich will erboste "Schaum-vor-dem-Mund"-Kommentare von Margit Ricarda Rolf lesen!

Und um zu verhindern dass die Justiz auf die Idee kommt das Geld einzuziehen, muss das sicher vor dem Zugriff Dt. Behörden sein.
Notfalls Bargeld oder "Bitcoins" (wobei ich bei denen noch warten würde bis eine mögliche Blase platzt und der Wert sich normalisiert).
 
Endlich mal ein Hack der einer guten Sache dient. Bis jetzt wusste ich nichts von solchen Seiten, aber gut wenn sie offline ist.
Die Hacker dürfen gern mal die Daten der Betreiber (müssten die nicht sowieso im Impressum stehen?) öffentlich machen, egal ob die Seite nun down ist oder nicht. Denke mir das viele gerne mal ein Wörtchen mit denen reden möchten.

Die Polizei macht bei Mobbing, Beleidigung etc. sowieso nichts. Nichtmal wenn das Opfer von sowas (direktes Mobbing und andere psychische Attacken) psychisch am Ende ist und behandelt werden muss.
 
Impressum, Muharharhar der war gut ;-D .
Würde ein Chinesischer Dissident ein Impressum führen?

Im Grunde waren bzw. ist es nur eine einzige Seite. Nicht "solchen Seiten".
Leider gibt es davon viel zu wenig bzw. aktuell gar keine. Nicht gerade von dieser platten Art, sondern z.B. mit Beamten/Staatsdienern als Ziel.
Polizisten, Arge/Jbcenter-Angestellte/Sachbearbeiter, wenn man Namen oder Gesichter hat auch Agenten (Namen ermitteln und nennen = "verbrennen") usw..
Also mit gesellschaftlichem Anspruch und Nutzen.
 
Um dann anonym Sachen zu posten die man sich nicht traut laut zu sagen weil man zuviel Schiss hat?
Wenn man ein persönliches Problem mit einem Beamten, Sachbearbeiter usw. hat kann man sich auch an ihn selbst oder den Vorgesetzten wenden.

@Topic

Ich hoffe die Betreiber bekommen ihre gerechte Strafe und auch keinen Deal der sich womöglich strafmildernd auswirkt
 
Wenn das "laut sagen" nicht bestraft werden könnte, würden das evtl. mehr machen.
Wovor sollte man Schiss haben?
Dass auch Jemand ohne bestraft werden zu können einen Polizisten auf offener Straße vor 20 Zeugen heftig beleidigen kann (in westlichen Demokratien der Normalfall).

Ich hatte nie Kontakt mit solchen "Sachbearbeitern", aber die glaubwürdigen Storys von kriminellen, asozialen und sadistischen Sachbearbeitern existieren.
Da hilft im Großen nur absolut unzensiertes anprangern.
Rottenneighbor hätte das auch schaffen können.
Dort hätte man auf den Ämtern wie Arbeitsamt/Jobcenter Pins mit Klarnammen und Story setzen können.
Man konnte gegen Ende sogar Videos integrieren.

Die Angst die eigenen Schandtaten im Internet zu finden könnte regulierend wirken.
 
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