Ist Ubuntu in Sachen Datenschutz gut?

Iapetos Es ist einfach nur Ubuntu LTS......
Genau genommen ist es nicht mal das, da es keinerlei Einfluss auf die Supportdauer/leistungen gibt (Eigenentwicklungen ausgenommen). Einen Ubuntu-Supportstatus hat es eh nicht.

(wurde das mittlerweile behoben
Nein!

Also entweder du nutzt Ubuntu LTS mit irgendwann ähnlich staubigen Paketen wie bei Debian oder installierst dir alle halbe Jahre das aktuelle Ubuntu drauf - das funktioniert reibungslos.
Bei neuester Hardware sollte man sowieso zur aktuellen Version greifen, auch wenn das halbjährige Upgrade-Prozedere nervig ist.

Es wird lediglich ein Amazon-Link als Favorit in der Schnellstartleiste mitgeliefert.
Imho aber nur beim Standard-Ubuntu. Bei den anderen *buntus eh nicht.

L.G.
 
Iapetos schrieb:
Ja, bei Firefox lässt sich alles sehr einfach in den Einstellungen deaktivieren.
Wenn man wüsste, was die kritischen Einstellungen sind. Es steht ja an den Einstellungen nicht dran, welche Daten senden.
Sowas wie Gefährliche und betrügerische Inhalte blockieren klingt ja erst mal nett. Warum sollte man das ausschalten wollen. Welcher Normaluser ist sich da schon bewusst, dass ja diese Daten, welche Webseiten gefährlich sind, ja erst mal geholt werden müssen. Sprich der Browser muss mit irgendnem Server kommunizieren. -> Ergo Kontaktaufnahme hinter meinem Rücken
Klar stehen irgendwo auf der Mozilla-Webseite all diese Sachen beschrieben. Aber wer liest sich das durch?

Aber da gibts sicher ein Addon für, was alles mit einem Schlag deaktiviert. :-)

Iapetos schrieb:
Zu Debian: Debian stable ist wirklich staubig
Kommt drauf an, was man tun möchte. Gerade in dem recht volatilen Linux-Ökosystem kann so ne Insel gewisser Konstanz auch ganz angenehm sein. :-)



Iapetos schrieb:
Mint kann ich nicht empfehlen. Ehrlich gesagt begreife ich den Sinn der Distribution nicht.
Ich weiß nicht, wie es heute ist. Aber ursprünglich war bei Mint so all der Kram bei, den "normale" Distributionen nicht mitgeliefert haben. Wie der Adobe Reader, bestimmte Codecs usw. all das was rechtlich problematisch ist, aber der Mint-Typ sich einfach nicht drum geschert hat.
 
@NJay

Antergos bietet ein rolling release. Funktioniert sehr stabil. Nutze es nun über einem Jahr auf
desktop und notebooks problemlos.
Ist für den Anwender sehr einfach gestrickt. 2 x Programme musste man über das terminal
ausführen, den Rest macht das System selber + AUR

debian 9 lxde funktioniert sehr batterieschonend auf dem notebook. Schaut bisherig gut aus.



Ubuntu, Mint Mate, Mint xfce, Manjaro, Fedora taugen mir pers. nicht.
Antergos funktioniert ohne Probleme.
 
andy_m4 schrieb:
Wenn man wüsste, was die kritischen Einstellungen sind. Es steht ja an den Einstellungen nicht dran, welche Daten senden.
Sowas wie Gefährliche und betrügerische Inhalte blockieren klingt ja erst mal nett. Warum sollte man das ausschalten wollen. Welcher Normaluser ist sich da schon bewusst, dass ja diese Daten, welche Webseiten gefährlich sind, ja erst mal geholt werden müssen. Sprich der Browser muss mit irgendnem Server kommunizieren. -> Ergo Kontaktaufnahme hinter meinem Rücken
Klar stehen irgendwo auf der Mozilla-Webseite all diese Sachen beschrieben. Aber wer liest sich das durch?
Neben der Option ist direkt ein Link, der zu dieser Seite führt. Wenn derjenige, der sich, wie der Thread-Ersteller, schon so weit für seinen Datenschutz interessiert, dass er die Einstellungen öffnet, auf Datenschutz & Sicherheit klickt und die entsprechende Option findet, genau in diesem Moment überfordert ist und aufgibt, dann ist ihm auch nicht mehr zu helfen. Zumal die Erklärung nun auch recht verständlich geschrieben und nicht übermäßig lang ist.
 
Iapetos schrieb:
Neben der Option ist direkt ein Link, der zu dieser Seite führt.
Der einzige "Link" der da ist, führt mich zu folgender Seite:
https://support.mozilla.org/de/kb/f...+window+-+Security+panel&utm_source=inproduct


Iapetos schrieb:
Wenn derjenige, der sich, wie der Thread-Ersteller, schon so weit für seinen Datenschutz interessiert, dass er die Einstellungen öffnet, auf Datenschutz & Sicherheit klickt und die entsprechende Option findet, genau in diesem Moment überfordert ist und aufgibt, dann ist ihm auch nicht mehr zu helfen.
Das Problem ist, dass eben nicht alle Datenschutz-relevanten Einstellungen unter "Datenschutz" (bei mir sind die Optionspanels Datenschutz und Sicherheit übrigens getrennt) zu finden sind.

Zudem sind die Einstellungen unvollständig. Für Cookies kann man Policies setzen, Cookies einsehen usw. Aber für DOM-Storages etc. gibts da ohne AddOns nix.
Auch fehlen zugängliche Einstellungen für den UserAgent.
Hat ja schon allein Jahrzehnte gedauert bis man sich dem "Referer"-Problem angenommen hat. Die Einstellungen dazu gibts ja in der about:config. Aber unter "Datenschutz"? Pustekuchen.
 
cerar schrieb:
@NJay

Antergos bietet ein rolling release. Funktioniert sehr stabil. Nutze es nun über einem Jahr auf
desktop und notebooks problemlos.
Ist für den Anwender sehr einfach gestrickt. 2 x Programme musste man über das terminal
ausführen, den Rest macht das System selber + AUR

debian 9 lxde funktioniert sehr batterieschonend auf dem notebook. Schaut bisherig gut aus.



Ubuntu, Mint Mate, Mint xfce, Manjaro, Fedora taugen mir pers. nicht.
Antergos funktioniert ohne Probleme.

Sehe ich wie gesagt ähnlich.
 
Thukydides schrieb:
Interessant mit der Firefox Safe Search Funktion. Davon wusste ich bis jetzt noch gar nichts.
...
Da gibt es doch bei Datenschutz ein paar Einstellungen, oder ...
Oder! Ich empfehle dir, mal ein tcpdump/wireshark/sonstwas laufen zu lassen, wenn du Firefox startest und nutzt. Dann sieht du, womit sich der Browser so alles verbindet, womit du nie gerechnet hättest. Es wird dich ohne Anleitung Stunden kosten, die Gründe all dieser Verbindungen herauszubekommen und ggf. zu deaktivieren. :)
 

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