Jetzt haben wir die Since Fiction eingeholt!

Rasemann

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http://science.orf.at/science/news/150467

Geplante verschränkung zweier Spielel über Quantenmechanik.
Wobei es da nur um das Schwingungsverhalten geht.

Zitat:
Auf den Alltag übertragen würde das etwa bedeuten: Verschränkt man zwei Würfel miteinander, so funktionieren sie nach wie vor einwandfrei zufällig, man kann den Wurf nicht vorhersagen. Aber: Bei jedem Wurf zeigen die beiden Würfel die gleiche Augenzahl.
 
Heißt das dann, dass man Daten (wie zum Beispiel die Augenzahl der Würfel oder ein Spiegelbild) über unendlich große Entfernungen ohne Zeitverlust, also augenblicklich übertragen könnte?
 
Mit Daten meine ich einen Zustand, zum Beispiel die Augenzahl "3".
Jetzt verschränke ich zwei Würfel auf Quantenebene miteinander und entferne sie anschließend unendlich weit voneinander. Wenn ich jetzt mit dem ersten Würfel werfe, was passiert dann mit dem zweiten ... und wann?
 
Nein, Zeitfreie Datenübertragung ist damit nicht möglich, auch in der Theorie nicht.
Warum?
Das ist furchtbar kompliziert.
Wenn ich das einmal richtig verstanden habe, dann kann die Zustandsübertragung(zeitfrei) nicht zur Datenübertragung verwendet werden.
 
Erstmal ist die Verschränkung von zwei Systemen bereits bekannt. Zweitens ist es mit makroskopischen Objekten auch in dem Artikel nur Vorrausgesagt und nicht bewiesen. Zumal die Interferometrie mit ultrakurzen Pulsen da ordentlich Spielraum für falsche Interpretationen lässt ;)
 
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