Kabelquerschnitt für PV-Panels zum MPPT-Laderegler?

Excelmania

Lieutenant
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Hallo.

Solarkabel werden vielfach im Querschnitt 4 und 6 mm² angeboten. Ich habe meinen WR, Speicher und MPPT-Laderegler jedoch im Keller aufgebaut.

Die Leitung bis auf die Garage bemisst ca. 25 m. Von dort möchte ich dann mittels 3-fach Weiche 3x 2 Panels (a 500 Watt/peak) in Reihe erschließen.

Reichen 6mm² für diese Strecke aus?
 
Jein.
Kann der MPPT die volle Leistung abrufen?
Sind alle Panels gleich ausgerichtet, ohne Abschattung und eine 100% Auslastung wahrscheinlich?

Mach bitte noch genauere Angaben zu den Panels und zum MPPT. Ggf. ist es ja möglich, eine 2x3 Verschaltung zu machen.
 
Das heißt du hast 2 Module in Reihe (~80V Leerlaufspannung) und 3 parallel (39A bei voller Leistung)?
Da reichen 1x6mm² nicht aus. Was spricht dagegen einfach drei Strings zu legen statt sie an so eine Weiche zu hängen?
Kann der MPPT je die volle Leistung abrufen?
 
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Also insgesamt 6 Panels? Sind alle parallel geschaltet oder jeweils 2 seriell und dann die 3 Paare parallel?

grundsätzlich relevant ist die maximale Stromstärke und die Länge (die haben wir ja mit 25m) für die Auslegung des Querschnitts.
 
hmm 15-20mm^2 denke ich sollten es schon sein.

Sonst haste doch massig Spannungsabfall und Verlust?

Schieb doch einfach die Spannung nach oben?
 
Zwischen 27-38A gehen bei 4mm2. Solange deine Panele drunter sind reichen daher sogar diese aus. 25m ist keine Länge.

Was genau ist diese 3-Fach Weiche? Weil danach schreibst du wieder Reihe.

In Reihe reichen 4mm2 da sollten max. 12-15A anliegen bei Reihenschaltung aller Module. Spannung wäre dann bei ca 240V-270V
 
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https://www.hoelzle.ch/posts/kabelquerschnitte

Irgendwelche absoluten Geiz-ist-geil Lösungen machen doch gar keine Sinn vor allem wenn man das selber macht,

Zumindest wenn ich was selber mache will ich doch gerade nicht den "billig reicht gerade so vielleicht Pfusch".

Da ist der Anspruch dann an mich selber so - was würde jemand Drittes, der einen Schulabschluss hat an Technik mindestens erwarten :D :D

Materialkosten sind doch eher bei den meisten DIY Projekten pillepalle.
 
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Das gilt für Wechselspannung. Hier ist aber Gleichspannung vorhanden. Da ist der Spannungsfall (fast) egal.

Es gibt keine Dämpfung aufgrund von selbstinduzierten Magnetfeldern.

Mal so als Tipp für alle Leute gerne dicke Kabel legen:
Welcher Hersteller von Solarmodule. Verbaut mehr als 4mm2 Kabel am Modul? Am Ende habe ich im String daher (fast) immer eine Leitung mit 4mm2 als limitierender Faktor.

Viele der effizienten Überlandleitungen sind übrigens aus genau dem Grund DC und nicht AC. Da reden wir über etliche Kilometer Leitung.
 
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mittlerweile bekommt man bei gemini die besseren antworte. würde die frage dort man eintippen, geht um verlust vom dach zum keller durch 1x 6mm² statt 3x 4 oder 6 mm²
 
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Und dann bekommst Du eine Zahl ohne Erklärung und Gewähr und wenn die Bude abfackelt fragst Du Gemini nach der Telefonnummer der Feuerwehr?
 
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Generell gilt, wenn möglich, alles in Reihe. Falls unterschiedliche Winkel usw anfallen, oder es zu teilweisen Verschattungen kommt, Optimierer an die betroffenen Paneele dran. Hängt aber auch vom MPPT ab - welchen Strom/Spannungsbereich der Abdecken kann.

4mm² Kabel hat ca. 4,5mOhm pro Meter, 6mm² 3mOhm.
Kosten für 2*25m 6mm² sollten unter 100€ liegen, das ist die Diskussion meiner Meinung nach nicht wert.

Bei der Leitungslänge würde ich jedenfalls auf dickere Kabel als das Minimum setzen - wegen dem Spannungsabfall. Wenn du hier 15A ansetzt (oberes Ende für den Paneelstrom), dann verlierst du pro Meter 4mm² Kabel 0,067V pro Richtung, also für 25m (=50m gesamt) 3,3V Verlust. Wenn du nur ein Paneel mit ~35V Lastspannung da dran hängst, verlierst du also 10% im Kabel. Bei 3 Stück in Reihe "nur noch" 3,5%, bei 6 Paneelen keine 2% mehr.
Schaltest du mehrere Strings parallel (was zusätzliche Herausforderungen bringt), dann vervielfacht sich der Spannungsabfall um die Anzahl der Strings, während der Strom um diesen Faktor steigt.

Also 2 Paneele Parallel, 3 in Serie = 30A = 6,6V Verlust bei 100V Lastspannung = 6-7% Verlust, vs unter 2 bei Reihenschaltung.

Bei den Zahlen zur Strombelastbarkeit ist dann noch zu berücksichtigen, dass Solarkabel tlw. stark erhöhten Umgebungstemperaturen ausgsetzt sind, und die Tabellenwerte zur Belastbarkeit entsprechend zu reduzieren sind.

Und der letzte Rat: Bitte einen Fachmann machen lassen.
 
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tRITON schrieb:
......

Mal so als Tipp für alle Leute gerne dicke Kabel legen:
Welcher Hersteller von Solarmodule. Verbaut mehr als 4mm2 Kabel am Modul? Am Ende habe ich im String daher (fast) immer eine Leitung mit 4mm2 als limitierender Faktor.

...
Die 4mm² sind für Reihenschaltung, da ist die Anzahl der Module egal.

Wenn er 3 x parallel fährt hat er den dreifachen Strom drauf.
Je nach nicht genannten Modul wird der Strom dann so hoch das als erstes der MC4 Stecker abbrennt.
Mal abgesehen davon das es die auch nur bis 6mm² Kabel gibt.
Bei 500W Modulen können da durchaus an die 15A pro Modul bei rauskomen -> 45A Summenstrom.

An Querschnitt müsste da da 20mm² - 25mm² legen.

Entweder er macht eine Reihenschaltung mit entsprechend hoher Spannung und nimmt dafür den passenden Wechselrichter oder er nimmt gleich 2 Wechselrichter für Balkonmodule und fährt mit 2,5mm² 230V AC Leitung drauf.
 
Excelmania schrieb:
3-fach Weiche 3x 2 Panels (a 500 Watt/peak) in Reihe erschließen.
Wenn damit gemeint ist, dass je zwei Module in Reihe sind und du drei dieser Zweierpakete elektrisch Parallel schalten willst, dann wüsste ich zunächst gerne, welcher MPPTracker verwendet werden soll. Mir würden nur nur die großen 150/100 und 250/100 Modelle von Victron einfallen, die so hohe Ströme können.

Ich würde, bevor man jetzt stumpf dicke Kabel legt lieber bewerten wollen, ob das Gesamtkonzept so überhaupt Sinn ergibt. Ich bin mir aber recht sicher, dass das zur Sekunde nicht der Fall ist.

Liste mal die restliche Hardware und alle relevanten Umgebungsbedingungen auf, dann kann man dir eventuell sinnvoller helfen.
 
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Incanus schrieb:
Und dann bekommst Du eine Zahl ohne Erklärung und Gewähr und wenn die Bude abfackelt fragst Du Gemini nach der Telefonnummer der Feuerwehr?

Leistest du denn Gewähr für Aussagen, die du in Foren triffst?

Man kann da schon AI fragen (und sei es nur zusätzlich). Außerdem bietet dir AI schon auch haargenaue Erklärungen, wenn du entsprechend nachfragst.
 
Ich habe von der AI bisher so viel hanebüchenen Unsinn gelesen, dass ich mich darauf definitiv nicht verlassen würde.
In einem Forum bekomme ich zumindest Tipps von so vielen unterschiedlichen Leuten, dass ich mir ein objektiveres Bild machen kann.
 
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HeinMueck schrieb:
Leistest du denn Gewähr für Aussagen, die du in Foren triffst?
Tut die AI/KI das?
HeinMueck schrieb:
Man kann da schon AI fragen (und sei es nur zusätzlich).
Ich würde es eher so formulieren. Man kann die AI/KI fragen, sollte dieser aber niemals als einzige Informationsquelle blind vertrauen. Mit anderen Worten, nicht "nur" zusätzlich sondern "wenn überhaupt" zusätzlich.
HeinMueck schrieb:
Außerdem bietet dir AI schon auch haargenaue Erklärungen, wenn du entsprechend nachfragst.
Und auch hier kam es schon oft genug vor, dass scheinbar plausible Erklärungen geliefert wurden, die sich am Ende als totaler Nonsens herausgestellt haben.
Deswegen, man kann es als Starthilfe nutzen - mache ich gelegentlich auch mal - aber man sollte immer die gelieferten Informationen verifizieren und hinterfragen.


Der TE muss hier erst mal liefern. Ich glaube jedoch nicht, dass es unumgängliche Gründe gibt, die Anlage so zu designen, wie er es vor hat.
 
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Nach dem TE sind das 6 Module a' 500W ( idR 40V / 14A ) wovon je 2 in Reihe (= 80V / 14A ) und diese dann 3 x parallel verschaltet ( = 80V / 42A ). Bei einer Kabelsttecke von 25m x2 (2 pol Gesamtstrecke) ergeben sich 16mm2 als Minimum für eine Festinstallation.

Das ist die Antwort auf die Frage des TE.
Das diese überhaupt erst gestellt wurde und allgemein bei solchen Installationen empfehle ich drinngend eine Installationsübergabe an einen Fachmann!
 
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tRITON schrieb:
Welcher Hersteller von Solarmodule. Verbaut mehr als 4mm2 Kabel am Modul?
Die bauen aber nur einen String/Kabel, so dass wir hier zwar über 1000V haben, aber der Strom bleibt bei <15A, da reichen 6mm² auch für 50m.

Hier sollen aber >=45A durchfließen, da reichen 4mm² für 25m nur als Heizleitung. Falls sie überhaupt dauerhaft unbeschädigt bleibt.
tRITON schrieb:
übrigens aus genau dem Grund DC und nicht AC
Ja und Nein, ich empfehle dir dringnd eine elektrotechnische Weiterbildung, wenn du hier weiter so riskante Tips geben möchtest.
1. DC Leitungen für Übertragung wird genommen, weil sie effizienter (sprich mit weniger Verlust) übertragen werden kann.
2. Bei AC ist die Wirkleistung geringer, da IMMER ein Blindleistungsanteil vorhanden ist. Dieser fehlt bei DC, deswegen ist die Wirkleistung AC < DC, bei gleichem Strom und Blindleistungsanteil (AC).
 
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