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Kann man eine SSD bedenkenlos mit MS Dos und Wind 98 bei einem 486er verwenden?

S.K.

Lt. Junior Grade
Registriert
Juni 2007
Beiträge
486
Hallo,

mich würde interessieren, ob man bei Dos und Win 98 irgendwelche Treiber für eine SSD benötigt oder ob alles wie mit einer normalen HDD funktionieren würde.

Ein altes Arbeitsnotebook von meinem Vater benötigt eine neue Festplatte und da er im letzten Jahr schon 3 geschrottet hat, wollte ich ihm eine SSD bestellen.
Dachte da an die: 128GB Super Talent DuraDrive ET2 MLC, 2.5 , IDE

Auf dem alten 486er läuft irgend eine alte SPS Software, die er öfters benötigt und auf aktuellen Betriebssystemen nicht mehr funktioniert. Von daher bin ich mir nicht ganz sicher, ob es mit einer SSD reibungslos laufen würde.

Was meint ihr dazu?
 
Bist du sicher, dass der IDE Anschluss passt?

Wäre Win98 in ner VM eine Alternative?
 
Nein, geht nicht. Erst Win 7 kann vernünftig mit SSDs umgehen, alles davor hat viel Bastelarbeit benötigt.

EDIT: Wegen einem Programm kann man sich doch nicht Win 98 antun :freak:
Mein Tipp: Benutz ein aktuelles System und richte für das eine Programm eine VM mit Win98 ein. Ist wesentlich vernünftiger, als mit so einem alten Schinken zu hantieren.
 
Zuletzt bearbeitet:
erst ab win7 problemlos aber mit mehr aufwand auch davor... aber das es sowas gibt war mir jetzt auch neu! SSD mit IDE sieht funny aus
 
Eigenltich löst man solche Probleme mit einer VM...

aber zum Thema: Ich kann mir keinen Grund vorstellen, warum das grundsätzlich nicht gehen sollte. Ich würde halt eine SSD kaufen, die auch ohne TRIM halbwegs funktioniert und du musst bei der Formatierung auf das richtige Alignment achten - aber selbst wenn du beide Punkte einfach ignorierst, wird die SSD immer noch sehr schnell sein und bei normalen Schreiblasten sehr lange halten. Alterntiv könntent du DOS auch einfach von einem USB-Stick/Speicherkarte (aber einen Speicherkartenleser wird das alte Gerät wohl nicht haben) booten - reicht performancemäßig wohl auch locker aus.

Gruß,
Lord Sethur
 
ja selbstverständlich funktioniert die IDE-SSD auf dem alten 486, hab schon mal eine IDE-SSD verbaut, und die ist gut zu Werke gegangen.
 
Auf dem alten 486er
funktionieren würde das schon, nur so ein alter PC kann mit einer so grossen Festplatte gar nicht umgehen, nicht mal 10GB vermute ich mal :D

p.s. mein 1. 486 war glaube ich mit 200MB glaube ich :D
 
2000 habe ich mir eine 20 GB Festplatte für meinen damaligen PC, Cyrix 166+ 133MHz, gekauft.
Musste die wieder zurückgeben, weil das Mainboard nur 8 GB davon nutzen konnte. Ich kann mir nicht vorstellen dass ein noch älterer Rechner als mein alter Cyrix, auch nur annährend 128 GB nutzen kann.
 
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Danke für eure Antworten. Eine VM wäre natürlich eine Idee, dachte ich auch schon dran, aber wollte mein Vater nicht. Nach dem Motto, was der Bauer nicht kennt, frisst er auch nicht. :)
Die einzige IDE SSD die ich bis jetzt verbaut hatte, war für meinen MP3 Player. Da hat es auch funktioniert.

Dachte an 128 GB damit er damit auch noch 10 Jahre arbeiten kann, bis die Arbeit mit der Software endgültig Geschichte ist. Aber wahrscheinlich reichen auch 64 GB dafür.

Wenn man zusätzlich einen Adapter benötigt, wäre es wahrscheinlich besser auf eine 1,8" SSD zu setzen. Nicht das es sonst nicht ins Gehäuse passt. Ich glaube das Notebook hat nicht mal USB, von daher macht ein Stick keinen Sinn. Höchstens ein Adapter mit einer CF Karte für den IDE Port. Aber dann kann man auch gleich die SSD nehmen.
 
Und wofür eine SSD in so einem Museumsstück einbauen? Bei dem Datenvolumen reicht auch eine halbwegs aktuelle HDD und erfordert weit weniger Aufwand sie denn richtig zu nutzen. Das fängt ja schon bei der richtigen Partitionierung an. Stichwort Alignment.
 
Das Ding ist, dass Mein Vater das Museumsstück zu verschiedenen Kunden mitnehmen muss, weil die auch noch mit Technik aus den 70ern bis 90ern arbeiten und der Laptop dort öfters mal runter fällt. Und statt jedes Jahr 2 bis 3 neue Festplatten zu kaufen, wäre eine SSD halt eine gute Alternative. Wenn es denn funktionieren sollte. Die kaputt gegangenen HDD war 10 GB groß.
Hinzu kommt, das er auch noch den alten Erweiterungsslot für die breiten Karten benötigt und den gibt es in aktuellen Notebooks nicht mehr. Daher ist die Sacche mit der VM wohl gestorben.
 
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versuch mal dann die kleinste SSD zu besorgen , die du kriegen kannst, denn wenn das Bios bzw das Notebook eine grössere SSD nicht unterstürzt bzw. erkennt, nützt dir nicht, ich glaube eine 128GB brauchst erst gar nicht zu kaufen
Ergänzung ()

p.s. such mal bei Google nach dem Notebook, vllt gibts da mehr Info zu maximal Grösse der Platte^^
 
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An 128GB muss man gar nicht erst denken. An 64 auch gar nicht. Eine BIOS Hardwaregrenze von 32GB bestand noch zu PII Anfang PIII Zeiten. Mehr als 32GB wird ein 486er nicht erkennen. Und selbst 32 sind wohl eher Wunschdenken.
 
Was haltet ihr denn davon: 16 GB KingSpec SSD
Ist der IDE Anschluß bei 1,8" genauso groß wie bei 2,5"? Oder geht es ohne Adapter?
 
Wenn vorher 10GB funktioniert haben, sollten 32GB die Grenze des BIOS(! nicht Hardware!) sein.
Wobei man die mit gewissen Utilities auch umgehen konnte (IBM Data Lifeguard z.B.).

Da der Speicherplatz aber unnötig wäre, kann man ja auch einfach ne kleinere kaufen:

http://geizhals.at/de/super-talent-duradrive-et2-mlc-32gb-fhm32gw25h-a635495.html

Kostet als netter Nebeneffekt auch nur die Hälfte :P

Noch günstiger wären btw. CF-Card-Adapter (oder gibts die auch schon mit SDHC? :D )
mit Karte passender Größe (reichen bestimmt eh 2-4GB :P ).


VMs kannste übrigens vergessen, wenn I/O benötigt wird. Wäre mit gaaanz viel Aufwand
und USB-Adaptern vllt. möglich, aber wozu wenn der Kram noch läuft?!


MfG,
Mr.Malik
 
CF-Card-Adapter (oder gibts die auch schon mit SDHC
ich glaube so was gabs damals noch nicht, zumindest bei privaten PCs/NBs noch nicht :D wie der TE schon sagte, nicht mal USB hat das NB :D
 
achso, ne CF zu IDE Adapter ^^
 
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