WAU, WAU... bzw wohl richtiger MIAU, MIAU...
Was hier mache von sich geben. Da müßte man glatt ein "Ohrenlangziehen" veranstalten.
Als Erstes: Die Katze ist kein (kleiner) Hund, wie einige hier wohl annehmen. Sie hat ihre eigenen Vorstellungen/Willen, und weiß diese (im gewissen Rahmen) auch durchzusetzen. Und gerade das macht ihren Charme aus. Wer damit nicht zurechtkommt, kauft sich besser einen Hund. Und wenn der ihm der zu groß ist, dann halt einen Hamster.
Es heißt nicht ganz zu unrecht - "Hunde haben Herrchen, Katzen haben Personal".
Zweitens gibt man Katzen i.d.R. keine menschlichen Essensreste. Der Respekt vor diesem schönen Tier gebietet eine ordentliche und artgerechte Ernährung. Daß heißt jetzt nicht, daß nicht doch ab und an das ein oder andere vom Teller stibitzt wird. Doch dies sollte eine seltene Ausnahme bleiben.
Und nein, menschliche Essensreste sind keine artgerechte Ernährung.
Drittens: Bitte keine Katzen von Vermehrern. Der Vorschlag hier Tiere quasi vom "Wochenmarkt" einzukaufen, ist mehr als grenzwertig.
Das soll jetzt nicht heißen, daß es unbedingt eine "Rassekatze" sein muß. Zudem sind "Rassetiere" ausschließlich Tiere mit ordentlichen Papieren (Stammbaum & Impfbücher). Kann der Züchter diese nicht vorweisen/mitliefern, sind es auch keine Rassekatzen.
Man muß/sollte hier ein wenig unterscheiden. Die "Rasse der Katze" und "Rassekatzen". Es sind zwei paar Stiefel.
Es spricht im meinen Augen nichts gegen eine normale "Feld-Wald und Wiesenkatze". Die Tiere sind genauso schön und liebenswert.
Die Tierheime und deren Pflegestellen sind voll davon. Da muß ich nicht noch fragwürdige Vermehrer (mit Geld) unterstützen.
Generell sollte man sich vorher genau anschauen woher die Tiere stammen. Dazu gehört auch, sich über die Eigenarten des ausgewählten Tieres kundig zu machen. Nicht jedes Tier paßt zu einem.
Es kostet zwar ein wenig Zeit, aber es ist gut investierte Zeit. Und wenn man bedenkt, wie lange man mit dem Tier zusammenlebt, fällt diese überhaupt nicht mehr ins Gewicht. Zudem erspart man sich dadurch oftmals unangenehme und teure Überraschungen.
Viertens: Man sollte sich vor dem Anschaffen eines Tieres im klaren darüber sein, daß man mit dem Kauf des Tieres auch eine gewisse Verantwortung übernimmt. Das kann u.U. auch bedeuten, seine eigenen Wünsche (zum Wohl des Tieres) zurückzustellen.
Ein lebendiges Tier ist kein Stofftier, das man, wenn man genug von ihm hat einfach in die Ecke stellen kann....und dann wieder rausholt, wenn einem danach ist.
Und jetzt mag ich nicht mehr mehr....
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