Katze als Haustier - Infos zu Kosten, etc. gesucht!

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Ok, danke für den Einwand ;)
Dann entweder eine ältere Katze, oder zwei junge.

Problem ist unser Mietvertrag:
Gerade reingeguckt und Katzenhaltung ist "verboten", zumindest solange, bis alle Hausbewohner ihr OK gegeben haben, welches sie aber auch jederzeit widerrufen können.
Der größte Schwachsinn, den ich jemals gelesen habe.

Das OK von allen Nachbarn zu bekommen wird sowieso ein Ding der Unmöglichkeit.

Da muss ich wohl mal mit dem Hausmeister sprechen. Mal schauen, was er dazu sagt.
 
Ich weiß nicht, ob das schon gekommen ist: Von Natur aus wollen Katzen raus, auch durch gekippte Fenster ;) Schon bei 2 Bekannten jetzt haben sich junge Katzen so selbst erwürgt.... Nicht schön.
 
öhm. Katzen fallen unter Kleintiere und dürfen mwn nicht "verboten" werden vom Vermieter - erst recht keine reinen Wohnungskatzen.
 
Ganz so einfach ist die Sache nicht, denn es gibt afaik keine einheitliche Rechtssprechnung diesbezüglich. Es bleibt also (im Extremfall) am einzelnen Richter und dessen Meinung hängen, was mit Katzen geht oder nicht.


Er soll die Hausverwaltung oder einen dazu berechtigten Vertreter (oftmals Hausmeister) fragen. Damit ist er auf der sicheren Seite. Alles andere kann zu Ärger führen. Wenn man das ganze höflich aber mit Nachdruck macht...

Auch bei den anderen Mietparteien im Haus kann man vorab einmal höflich vorstellig werden. Wenn nicht gerade ein ausgesprochener Kaztenhasser darunter ist, so könnte ich mir schon vorstellen, daß man das geregelt bekommt. Und wenn die anderen Mietparteien nichts dagegen haben, so hat man bei der Hausverwaltung schonmal einen etwas besseren Stand.
Was etwaige Nachbarn außerhalb des Mietshauses sagen, interessiert nicht. Die haben die Klappe zu halten. Das geht sie nichts an.




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ich wohne mit meiner Familie in einer 120qm Wohnung mit offenem Wohn-, Ess- und Küchenbereich und spreche nur aus meiner Erfahrung
wir haben vor ca. 3 Jahren 2 Jungkatzen aus einem Wurf genommen (nach Rücksprache mit meinem Vermieter und unseren Nachbarn)
da wir sie aus einem Tierheim haben, konnten wir uns dort auch jederzeit Rat und Tat holen und eine Mitarbeiterin kam auch in den ersten 2 Monaten regelmäßig zur Unterstützung ins Haus

wir haben uns für 2 entscheiden, damit die Katzen wenigstens nicht allein sind, falls wir mal mehrere Stunden außer sind Haus - raus dürfen sie nicht (zuviele böse Straßen)

wir haben einen großen Kratzbaum mit 2 Höhlen und 3 Kuschelmulden, wo sich die Katzen dran austoben und drin ausruhen können
zudem nutzen sie die oberste Etage sehr gern, um einen Überblick über alles zu haben und verschonen daher unsere Schränke
in einigen Ecken haben wir noch kleine Kratzbretter angebracht, die sie auch ab und zu nutzen

am Anfang sollte man genau aufpassen, was die Katzen machen, denn sonst darf man bald tapezieren und neue Möbel kaufen
falls mal eine Katze an etwas rangeht, was sie nicht soll, nehmen wir eine kleine Wasserpistole und dann gibt es ein paar Tropfen
das mögen unsere nämlich gar nicht und mittlerweile reicht es sogar schon, wenn man ihnen die Pistole nur zeigt

als Spielzeug haben wir schon div. "Zeuch" gekauft, aber am meisten fahren unsere auf Haargummis, kleine Gummibälle, Paketschnur und Laserpointer ab
wichtig ist, das man ihren Jagd- und Spieltrieb mehrmals täglich befriedigt - man muss mit den Katzen leben und nicht neben ihnen her!

an Kosten hatten wir bisher ca. 120€ für die Kastration sowie div. Impfungen
unsere 2 Tiger verschlingen jeden Tag ca. 1 Dose Futter, was je nach Sorte zwischen 39 und 59 Cent kostet
dazu kommen ca. 2 Scäke Trockenfutter und (wie meien Frau sie nennt) "Katzenluterscher", also Leckerlistangen
so pie*Daumen kommen wir auf max. 30€ Futterkosten pro Monat

wichtig ist: macht euch vorher Gedanken darüber, ob ihr die Katzen auch wirklich versorgen, hegen und pflegen könnt und das über viele Jahre hinweg

*nachtrag*
ich habe noch das Katzenstreu vergessen, was bei uns mit ca. 20€ für den 40L-Sack zu Buche schlägt
der Sack hält bei uns aber auch ca. 3 Monate, wobei wir welches haben, was ganz einfach über die Toilette entsorgt werden darf
andere Streus muss man im normalen Müll entsorgen, was umständlich ist
zudem muss das Klo jeden Tag entsorgt werden
 
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Falls du bereit bist Geld für die Anschaffung der Katze(n) auszugeben (können schon mal ~600€ je Tier sein), dann kann ich dir die Rasse "Britisch Kurzhaar" empfehlen. Diese sind normalerweise recht ruhige Tiere die auch bzgl. Wohnungshaltung recht unkompliziert sind.

Eine klassische Hauskatze, so habe ich die Erfahrung gemacht, drängt deutlich stärker raus (auch wenn sie von klein auf nie draußen waren).
 
@TE

Ich habe mir auch vor ca einem halben Jahr einen ca 1 Jahr alten EuropäischKurzHaar-Kater aus dem Tierheim geholt. Er darf bei mir allerdings raus. Ich kann dir nur sagen, das 15 Euro pro Monat an Futter, sollte er Trockenfutter verweigern nicht reicht. Das reicht vlt. wenn du das billige SchrottKatzenfutter aus der Werbung kaufst, aber nicht für "gutes" Futter. Gutes Futter ist zum Beispiel meiner Meinung nach "Bozita".

1 Dose kostet hier ca 1.09 EURO. Mein Freigänger hat bis vor kurzem kein Trockenfutter angerührt und hier ca 1 bis 1,5 Dosen pro Tag verputzt. Denke mal mit ab und an leckerlis (gesunde bitte...sowas wie Trockenfisch von Trixxie zum Beispiel) und mal ein wenig Katzenmilch oder ähnlichem wirst du so mit 25-30 Euro im Monat rechnen müssen. Mein Kater hatte gleich am Anfang eine OP gebraucht, die mit Vor und Nachsorge gut und gerne 500,- EUR gekostet hat. Aber jetzt gehts ihm gut und die Welt ist in Ordnung :-)

Eine Wohnungskatze alleine zu halten halte ich für sehr grenzwertig was das Thema Tierquälerei angeht. Also hier lieber 2. Beim Katzenstreu kann ich dir CatsBest empfehlen. Ist ein reines Naturprodukt und wesentlich besser als die normalen Klumpstreus. Es kostet im Endeffekt auch nicht mehr, weil du wesentlich weniger oft das Katzenklo sauber machen musst.

Es gibt was Nassfutter angeht natürlich auch noch andere gute Futterhersteller. Hier solltest du drauf achten das kein Zucker drin ist. Achtung! Pflanzliche Nebenerzeugnisse können auch Melasse sein, und das ist auch Zucker!! Es sollte nach Möglichkeit auch garkein Getreide drin sein. Welche Katzer würde Getreide in der freien Wildbahn fresssen? Richtig, garkeine :-)

So, und jetzt hoffe ich das ich dir ein wenig helfen konnte mit meinem kleinen Post :-)
 
Was wäre denn wenn man der Katze einfach recht wenig zu fressen gibt? Ich meine so schlimm ist das doch auch nicht oder? Dann bleibt sie eben rank und schlank. Ist doch besser als wenn die Katze total fett ist und außerdem gibt es auch neuste Erkenntnisse, dass eine niedrigkalorische Diät zumindest bei Menschen das Leben verlängert, weil der Stoffwechsel dann umstellt. Außerdem eine Katze in freier Wildbahn bekommt ja auch nicht immer pünktlich ihr essen sondern leidet womöglich auch mal Hunger.

Und essen Katzen nicht auch Kartoffeln? Ich glaube ich hab mal gehört, dass Katzen im Krieg damals auch Kartoffeln gegessen haben.
 
kann mir nicht vorstellen das ne Katze kartoffeln frisst oO
Eine Katze sollte nie hungern. Meiner ist in TopForm. Nicht dick und nicht dünn.
Einfach schlank halt, wie ein Mensch mit Idealgewicht :-)
 
Ich glaub schon, dass ne Katze auch Kartoffeln fressen würde. Da muss halt nur der Hunger groß genug sein.
Mich regt die Werbung immer auf wo die Katze ultrafeines Fresschen bekommt das ist irgendwie so eine Vergötzung. Damit kann ich nichts anfangen. Ist der Mensch etwa für die Katze da? Die Katze ist für den Menschen da. Ich bin sowieso der Ansicht, dass eine Katze sich auch nützlich machen muss im Haushalt. Von einem Hund hat man viel mehr als von einer Katze. Ne Katze frisst nur und schläft.
 
Die gibt einem auch Zuwendung und Bestätigung, wenn man ein gutes Herrchen ist freut sie sich auch wenn man nach Hause kommt, kommt auf einen zugelaufen und will gestreichelt werden.

Und wegen dem Essen, ich bin der Meinung eine Katze sollte einfach Fleisch bekommen. Kein abgefucktes Katzenfutter oder anderen Rotz der nur aus Profitgier von Menschen entwickelt worden ist aber ok - Soweit denken natürlich nur die wenigsten. Das ist ne Hauskatze und die bekommt was im Haushalt anfällt und was sie isst.

Im Gegensatz zu Katzenfutter-Katzen hat unsere auch noch gute Zähne, intaktes Zahnfleisch aber nun gut, die Leute meinen ja alle mit der pürierten Mischung aus Schlachtabfällen und sonstewas ihren Lieblingen etwas gutes tun zu müssen :freak:
 
Welche Katzer würde Getreide in der freien Wildbahn fresssen?

Wenn sie eine Maus erbeutet und sie auffrißt? Pflanzliche Kost, in form von Zusätzen in der Katzennahrung, ist für Katzen wichtiger als für Hunde. Wildkatzen erbeuten kleine Tiere und verspeisen sie ganz! Wölfe, Vorfahren von unseren Hunden, dagegen erbeuten, da sie im Rudel jagen, größere Beutetiere und verspeisen hauptsächlich nur das Fleisch.
 
Zuletzt bearbeitet:
katzen essen doch eh das gleiche was ein mensch auch ist. wenn du mal zuviel kochst und dir würds schlecht werden weil du es nicht so lang aufheben kannst, gibs der katze. spart geld und dem tier ist es komplett egal, gekocht ist das dosenfutter auch.

ob eine katze oder mehrere in der wohnung ist ja beides nicht so ganz artgerecht wenn sie bei offenen fenster flüchten würden. einer schlange hingegen ists egal. oder täusche ich mich da ein bischen.
will jetzt keinen persönlich angreifen. ich bin mir sicher den meisten katzen gehts auch in der wohnung ausgezeichnet.
 
@charmin er kann die katze auch von einem bauern holen, und auf Tiermärkten gibts auch immer welche die kosten nicht mal 1/10 Klar keine ""Rasse" katze aber Wayne juckts.

Haben auch eine die ist schon 14Jahre alt, und auch nur im Haus der gehts richtig gut das Fell glänzt richtig schön so wie es sein soll, bekommt aber nur noch Trokenfutter wo aber alles drinn ist was die Katze braucht.
(Nassfutter mag sie nicht mehr)

Und wenn wir wegfahren kommt die zu meinen leuten die haben auch eine Katze, die vertragen sich sehr gut.
 
WAU, WAU... bzw wohl richtiger MIAU, MIAU...
Was hier mache von sich geben. Da müßte man glatt ein "Ohrenlangziehen" veranstalten.

:stock:








Als Erstes: Die Katze ist kein (kleiner) Hund, wie einige hier wohl annehmen. Sie hat ihre eigenen Vorstellungen/Willen, und weiß diese (im gewissen Rahmen) auch durchzusetzen. Und gerade das macht ihren Charme aus. Wer damit nicht zurechtkommt, kauft sich besser einen Hund. Und wenn der ihm der zu groß ist, dann halt einen Hamster.
Es heißt nicht ganz zu unrecht - "Hunde haben Herrchen, Katzen haben Personal".




Zweitens gibt man Katzen i.d.R. keine menschlichen Essensreste. Der Respekt vor diesem schönen Tier gebietet eine ordentliche und artgerechte Ernährung. Daß heißt jetzt nicht, daß nicht doch ab und an das ein oder andere vom Teller stibitzt wird. Doch dies sollte eine seltene Ausnahme bleiben.
Und nein, menschliche Essensreste sind keine artgerechte Ernährung.




Drittens: Bitte keine Katzen von Vermehrern. Der Vorschlag hier Tiere quasi vom "Wochenmarkt" einzukaufen, ist mehr als grenzwertig.

Das soll jetzt nicht heißen, daß es unbedingt eine "Rassekatze" sein muß. Zudem sind "Rassetiere" ausschließlich Tiere mit ordentlichen Papieren (Stammbaum & Impfbücher). Kann der Züchter diese nicht vorweisen/mitliefern, sind es auch keine Rassekatzen.
Man muß/sollte hier ein wenig unterscheiden. Die "Rasse der Katze" und "Rassekatzen". Es sind zwei paar Stiefel.

Es spricht im meinen Augen nichts gegen eine normale "Feld-Wald und Wiesenkatze". Die Tiere sind genauso schön und liebenswert.
Die Tierheime und deren Pflegestellen sind voll davon. Da muß ich nicht noch fragwürdige Vermehrer (mit Geld) unterstützen.

Generell sollte man sich vorher genau anschauen woher die Tiere stammen. Dazu gehört auch, sich über die Eigenarten des ausgewählten Tieres kundig zu machen. Nicht jedes Tier paßt zu einem.
Es kostet zwar ein wenig Zeit, aber es ist gut investierte Zeit. Und wenn man bedenkt, wie lange man mit dem Tier zusammenlebt, fällt diese überhaupt nicht mehr ins Gewicht. Zudem erspart man sich dadurch oftmals unangenehme und teure Überraschungen.




Viertens: Man sollte sich vor dem Anschaffen eines Tieres im klaren darüber sein, daß man mit dem Kauf des Tieres auch eine gewisse Verantwortung übernimmt. Das kann u.U. auch bedeuten, seine eigenen Wünsche (zum Wohl des Tieres) zurückzustellen.

Ein lebendiges Tier ist kein Stofftier, das man, wenn man genug von ihm hat einfach in die Ecke stellen kann....und dann wieder rausholt, wenn einem danach ist.




Und jetzt mag ich nicht mehr mehr....

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Ich werde Anfang Januar abklären, ob wir nun Katzen halten dürfen oder nicht.
Da gehe ich direkt zum Hausmeister oder zum Vermieter. Das Gespräch mit den Nachbarn kann ich mir schenken. Denn von den 7 Parteien wird eine Partei definitiv einen Teufel tun und ja sagen. Das Verhältnis ist leider leicht angespannt ;)


Irgendwelche reinrassigen Zuchtkatzen für 500€ oder mehr werden es aber auf keinen Fall.
Wahrscheinlich zwei Katzen aus dem Tierheim. Das wird sich noch zeigen.
Meine Tante ist eine echte Tierliebhaberin (um es nett auszudrücken, ich persönliche finde es schon stark übertrieben). Die hat ihre Kontakte und die spielen wir dann einfach aus.

Ich bin mir auch im Klaren darüber, dass eine Katze kein Hund ist, wie lange sie lebt, dass es Zeit und Arbeit kostet.
Ich mache mir da überhaupt keinen Kopf. Ich weiß, was auf mich zukommen würde.

Ich danke nochmal allen für die vielen, guten Tipps. Da kann ich echt sehr viel rausfiltern und demnächst - hoffentlich - anwenden.
Es hängt nun vom Hausmeister/Vermieter hab bzw. vor allem vom Hausmeister. Wenn er zum Wasseruhr ablesen kommt und da Katzen rumlaufen, von denne er nichts weiß, kann es ungemütlich werden :p
Alle anderen würden von den Katzen ohnehin nicht viel mitbekommen.
 
Wieso sollten Katzen besser behandelt werden als andere Tiere nur weil sie schöner sind?
Ich finde dieses Denken fragwürdig. Hasen darf man essen aber Katzen nicht, wieso? Wer sagt, dass es moralischer ist einen Hasen zu schlachten als eine Katze nur weil die Menschen Katzen als mehr wert einschätzen? Das ist doch nicht anders als würde man sagen, dass ein schöner Mensch mehr wert ist als ein hässlicher. :rolleyes:
 
Für mich das beste Katzenfutter eine Maus! Das ist Spiel, Spass und Spannung und auch die "Verpackung" lässt sich (erstmal) mit fressen.
Das beste für eine Katze ist ein richtiger "Freigang"! Manche schaffen Kilometerzahlen pro Tag die der "Besitzer" nicht mal in einem Jahr läuft. Nur leider sind andere Verkehrsteilnehmer und Freizeit-Jäger dagegen.
 
Agi Hammerklau schrieb:
Für mich das beste Katzenfutter eine Maus! Das ist Spiel, Spass und Spannung und auch die "Verpackung" lässt sich (erstmal) mit fressen.


Das kommt aber darauf an was die Maus so gefressen hat, ob es eine gesunde Maus ist oder nicht. Wenn man also alles richtig machen will müsste man zugleich zuhause noch ökologische Mäuse züchten, die dann nur das beste Futter bekommen, damit die Katze dann die besten Mäuse fressen kann.
 
Nö, die Maus soll ja draussen gefangen werden - DAS ist ja Spass, Spiel und Spannung. Eine Katze hat nie einen Besitzer, sondern nur "Personal" das Futter ran schafft. Darum sollte eine Katze ihre eigenen Wege gehen können. Leider nützen die berühmten 9 Leben der Katze nichts mehr wenn sie von nem Auto überfahren wird. (InM. meinem Kater!)
 
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