[Kaufberatung] Drucker für WG

z0tti

Ensign
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Dez. 2007
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171
Hi,

ich suche einen Netzwerkdrucker den ich per USB an einen Router installieren kann.
Den Drucker würden 4 Personen benutzen.
Er wird hauptsächlich für die Uni benutzt. Da fällt schonmal durch wöchentliche Aufgabenblätter, Präsentationen, Notizen etc. einiges an.

Kriterien:
- wenig Anschaffungskosten (~100€)
- wenig Unterhaltskosten
- schnelle und gute Ausdrucke (meist schwarzweiß)
- Scanner- oder Faxoptionen werden nicht benötigt

Ob Tintenstrahl- oder Laserdrucker bin ich noch untentschlossen. Habe da nicht so viele Kenntnisse. Habe gehört, dass ein Laserdrucker weniger Unterhaltskosten hat, aber bei nähere Recherche würde ich dann vll doch eher zum Tintenstrahldrucker tendieren.

Hat jmd. einen guten Tipp?

Grüße
z0tti
 
Schau dir die verschiedenen Brother Modelle an.
z.B. den MFC-255CW über WLan, leicht ins Netz zu integrieren.
Brother verwendet vakuumversiegelte, gigantische Tintenpatronen. Die reichen ewig und
Ersatz gibt es im 10er Pack für ca 14 Euro bei Amazon Marketplace.
d.h minimale Verbrauchskosten. Bin sehr zufrieden. :)
 
@Der Sauerländer: Der is aber ganz ordentlich über dem Budget:rolleyes:

Wir hatten auch einen Brother (DCP-115C), waren sehr zufrieden,
und jez haben wir einen Canon MP550, sind auch sehr zufrieden.

Beide drucken recht schnell, die Tinten halten nicht so gut wie erwünscht.

Das einzige was auffällt (haben aber anscheinend viele neue Drucker) ist, wenn man den Drucker anstellt, brauchen die Geräte ewig, um zu drucken anzufangen. :(
Später drucken die Geräte dann schnell.

Meine persönliche Empfehlung für einen Drucker bleibt der HP Deskjet 930C. Die Tinten halten ewig, schwarzweiss druckt er sehr schnell und die Ausdrucke haben eine gute Qualität.

Ob der im Netzwerk läuft, weiß ich aber nicht, USB hat er aber
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich würd mir genau überlegen, ob ich den Scanner weglasse. Viell kommt man mal auf die Idee etwas schnell kopieren zu wollen. Und so wie ich die Sache Studium kenne, passiert das schonmal. Bzw fragt mal ein Kommilitone nach einer elektronischen Kopie und den Versand per Mail...
Und warum USB? Die Dinger gibts reihenweise mit (W)LAN hinterhergeworfen. Da wird der Aufstellungsort auch schnell nebensächlich bzw optimal...
Achte lieber auf eine integrierte Duplexeinheit, denn das spart wirkl, wenn man Skripte und so Dinge beidseitig drucken kann ohne sich daneben setzen zu müssen. Wichtig wäre auch, dass das Gerät viel Papier vorhält. Wenn vier Leute öfter etw drucken, braucht man sicher ein paar Seiten. Canon bietet zum Bsp oft zwei Einzüge mit je 150 Blatt Kapazität an.
Dann schau, für welche Geräte man günstig nachgebaute Patronen bekommt. Brother und HP Patronen sind auch im Nachbau teuer. Einzelfarbtanks sind interessant. Frag deine Mitkäufer ob sie auch mal ne CD/DVD bedrucken wollen. Und zu viert "nur" 100€... Ich würd mehr investieren. Z.B. in Druckgeschwindigkeit...
Mit Canon habe ich durchweg gute Erfahrungen!
 
Das günstigste was ich vorschlagen könnte ist ein gebrauchtes Laserdrucker, wie HP Laserjet S/W. Meins hat mich 10€ gekostet. Für die gibts es auf Ebay OEM/Noname Toner, saubillig, hatte bei mir eingebaut und damit schon ganze Handbücher gedruckt. Wenn jetzt jemand damit ankommt, "...jaaaa Noname...", ist meist nicht schlimm wenn der Ebayer guter Bewertungen für das Produkt hat, trotzdem wird das DING eingebrannt durch die Hitzwalze, hauptsache nicht auseinander nehmen und nicht einatmen.

Dann holst die sowas wie Sharkoon USB Lanport und an einem günstigen Switch/Wlan Router ala Fritzbox anschließen. Ist teuer, es gibt auch andere Lösungen, schau was die anderen auflisten.
 
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Erstmal Danke für eure zahlreichen Kommentare.

@Der Sauerländer: Der ist wohl etwas teuer...

@hannesk: Es exisitiert schon ein Multifunktionsgerät, sprich Scanner ist vorhanden. Der ist jedoch etwas in die Jahre gekommen, milde gesagt.Warum USB? Bietet sich in meiner Situation an. Aber klar, Wlan geht natürlich auch.
Und ~100€, unabhängig von der Anzahl der beteiligten Personen, sind denke ich im guten Rahmen für Privatanwender. CD/DVD's bedrucken wird nicht benötigt und falls der seltene Fall doch auftritt, wird man schon einen Weg finden diese zu bedrucken.

Von den Vorgestellten gefällt mir momentan der HP OfficeJet Pro 8000 am besten.
Da bin ich mir aber noch nicht ganz im Bezug auf die Patronen sicher. 1,5 Cent pro Seite mit Originalpatronen sind in Ordnung, aber gibt es Alternativen?
Da hat mir "40balls"' Tipp zu den Brother-Tintenpatronen gut gefallen.
 
Wenns um Fremdpatzronen geht, halte ich Brother zurzeit für die uneingeschränkt erste Wahl. Allerdings gibts die Brother nurt mit Scanner, da es MuFus sind. Die günstigen Geräte sind sehr langsam, schneller wird ab dem MFC-5490CN. Der bringt dann auch noch einen Dokumenteneinzug mit, praktisch zum Archivieren von Unterlagen.

Und nein, 100 Euro sind eigentlich zu wenig für einen guten Drucker mit niedrigen Druckkosten. Vier Clkeints im Netzwerk, vermutlich mehrere hundert Seiten im Monat....das sind eher keine private Nutzung mehr, sondern geht Richtung Business-Gerät.

Man könnte auch über einen SW-Laser nachdenken. Ein guter gebrauchter wie der HP Laserjet 1320
 
Aufpassen bei Tintenstrahldrucker, wer sehr viel damit Druckt, mehr als bei der täglichen Auslegung des Druckers angegeben, der hat gegen Ende der Garantiezeit oft das Problem, dass der Drucker eine Fehlermeldung wegen des Auffangschwämmchens sendet. Dieses Schwämmchen fängt überflüssige druckertinte und Tinte aus den Reinigungslängen auf und hat eine beschränkte Lebensdauer. Es ist nicht einfach auszutauschen, und im allgemeinen nicht als Austauschteil vorgesehen. Bei Laserdrucker heißt es Resttonerbehälter und kann ausgetauscht bzw. geleert werden. Viel Drucker fahren auch mit Laserdrucker günstiger, auch wenn der Toner optisch teuer erscheint. Bei Farb und Bilderdruck haben die Tintenstahldrucker aufgrund der hohen Auflösung klar die Nase vorne, wenn anständiges Papier verwendet wird.
Unter hundert Euro gibt es eigentlich nur Tintenstrahldrucker neu, Laserdrucker eher als gebraucht, wobei hier nun auch getrost kompatibles Verbrauchsmaterial eingesetzt werden kann, da keine Garantieerklärungen der Hersteller verletzt werden.
 
Jetzt habt ihr mich wieder verunsichert.

So wie ich das sehe, tendieren die meisten von euch wohl doch eher zum Laserdrucker?
Mit wie viel mehr müsste ich da rechnen?
 
naja wegen der Tintenauffangbehälter musst du dich nicht beunruhigen lassen, zumindest nicht bei Brother. Bei den Home-User Geräten hält der Resttintenbehälter für 30.000 Seiten. Bei den Business-Modellen wie dem MFC-5490 sind es gar 40.000 Seiten.
 
Hi,

habe nochmals mit den Anderen WG-Mitbewohner gesprochen.

So wie es aussieht kommt wohl ein S/W-Laserdrucker für <200€ in Frage.

Die Frage ist nun welcher?
Laut diesem Thread klingt der Kyocera FS-1300D ganz interressant.
Als Toner käm dann sowas in Frage, richtig?
Habe mich vorher noch nie mit Laserdruckern auseinandergesetzt.

Dieser verfügt auch über einen USB-Anschluss. Ist es möglich diesen an den Router zu installieren? Damit der wenigstens etwas Netzwerkfähig ist?
 
Mit dem Kyocera kann man leben denk ich. In der Preisklasse bekommt man schon brauchbares. Von den ganz billigen Geräten würde ich auch abraten.
Die kompatiblen Toner machen idR eigentlich auch keine Probleme...ich würd mir nur eine originale Kassette aufheben, falls man mal nen Garantiefall am Drucker hat. ;)
LAN zu USB...ist imho immer so ne Sache. Mal funktionierts gut, mal weniger. Kommt auch auf die verwendeten Geräte an.

... ich würde wie bereits von jemand erwähnt auch zu einem gebrauchten "Profi"-Teil greifen.
Sagen wir gebrauchten Laserjet 4200N mit niedriger Seitenzahl, Duplexer, zweites 500er Papierfach. Sollte man für 100€ gebacken bekommen.
Netzwerkanschluß mit eigener IP im Netz und per PCL kompatibel zu praktisch allen Betriebssystemen und das wahrscheinlich auch noch in 20 Jahren.
Erste planmäßige Wartung nach 200.000 Seiten (nein, kein Tippfehler)...wenn man anständig ist und die Warnung nicht einfach wegdrückt. ;)
 
Der Kyo ist schon ganz gut. Allerdings hat er eine Permanenttrommel, d.h. sollte der Fremdtoner Schäder verursachen, kann man den Drucker wegschmeißen.
Für Fremdtoner sind die HP, am ehesten die gebrauchten besser geeignet, weil dort immer die Trommel mitgewechselt wird. Ich würde mich z.b. nach einem Laserjet 1320 mit Netzwerkkarte umsehen.
Von USB auf Lan halte ich auch nichts. Eine unnötige Fehlerquelle mehr.
 
Hi nochmals,

so wie es aussieht würde ich mir dann einen gebrauchten HP Laserjet besorgen.
Diese sind ja zum Teil eingestellt, aber die Toner wird es dafür noch zu genüge geben, oder?

Ist die Wahl, ein gebrauchter Laserjet 4200N oder den 1320, in Ordnung?
Sollte ich auf iwas bestimmtes achten?

Gruß
z0tti
 
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auf die gedruckten Seiten würde ich achten. Pers. würde ich keinen kaufen, der mehr als 30.000 Seiten gedruckt hat.
 
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