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Kaufberatung DSLM

maikwars

Commander Pro
🎅Rätsel-Elite ’10
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Hallo Ihr Lieben,

kurze Vorgeschichte warum wir uns jetzt wieder eine Kamera zulegen möchten bzw. noch überlegen, ob wir es tun sollen.
Meine Frau knipst eigentlich seit jeher unheimlich gern durch die Kante, ihre Lieblingsmotive sind dabei Personen/Porträts und auch mal eine Nahaufnahme. Ich bin einfach allg. technikaffin und begeistere mich daher etwas für die Fotografie mit, auch wenn ich mir persönlich keine Kamera zulegen würde ;) Meine Lieblingsmotive sind eher Landschaften.

So kam es nun das wir uns diverse DSLR's (s. Fragebogen unten) nacheinander mit der Zeit angeschafft haben und diese auch zum Einsatz kamen. Allerdings verlor auch irgendwann meine Frau das "Ziel" aus den Augen und beschäftigte sich auch aufgrund von Zeit- & Geldmangel nicht weiter mit der Fotografie, sodass wir dann auch die letze Nikon mit sämtlichem Zubehör vor ca. 1,5 Jahren verkauften.

So Ihr wisst jetzt wahrscheinlich was kommt, mittlerweile juckt es meiner Frau wieder ganz sehr in den Fingern. Es gab bisher wieder einige Momente wo sie eine Kamera schmerzlich vermisste und es deswegen vor dem Sommerurlaub wieder zu einem Kauf kommen soll :rolleyes: :D
Wir möchten diesmal gern eine recht kompakte Kamera kaufen, uns aber dennoch die Möglichkeit offen halten ein Objektiv zu wechseln. Deswegen gehts scheinbar stark in die Richtung DSLM.

Wir sind völlig offen für alle Hersteller, das Budget im Fragebogen zielt darauf ab, dass ich als Laie der Meinung bin dafür was halbwegs Vernünftiges zu bekommen, sollte sich anhand der Diskussion aber etwas anderes ergeben oder man kommt zu dem Schluss, kauft euch ein iPhone 11 Pro, dann ist das auch eine Erkenntnis ;)

1) Wo würdest Du Deine fotografischen Fähigkeiten einordnen?
Einsteiger/Fortgeschrittener

2) Finanzielles
a) Wo liegt Dein Preislimit für die Kamera und ggf. Objektiv(e) ohne Zubehör?

ca. 550€
b) Wo liegt Dein Preislimit für eventuelles Zubehör wie Akku, Tasche, Stativ?
ca. 150€

3) Würdest Du auch ein älteres Modell kaufen wollen oder muss es "das neueste vom neuen" sein?
Nein, alles ist möglich je nach Empfehlung.

4) Ich präsentiere meine Bilder hauptsächlich:
a) Monitor oder im Internet

1080p, 2K & 4K
b) Gedruckt
Gängige Bilderrahmenformate bis max. 40x50cm in Einzelfällen

5) Gedenkst Du viele Ausschnitte aus Deinen Fotos zu machen, oder beschneidest Du sie idR. eher weniger?
Eher weniger

6) Welche physikalische Größe und Gewicht sollte die Kamera haben?
Gerne recht kompakt wie eine DSLM

7) Soll die Kamera einen Sucher haben? Wenn ja, bevorzugst Du einen optischen, oder würdest Du auch einen elektronischen Sucher nutzen?
Sucher sollte sie haben, ob elektr. oder optisch ist egal und entscheidet wahrs. das Budget.

8) Würdest Du Wechselobjektive in Betracht ziehen? Wenn ja, gibt es schon ein System, dessen Objektive Du nutzen kannst?
Wie bereits gesagt ja, aber es ist angedacht das ganze halbwegs kompakt zu halten und keine schwere große Tasche mitzuschleppen, d.h. im Optimalfall insgesamt Kamera + 2 Objektive für unterwegs.

9) Was gedenkst Du hauptsächlich zu fotografieren, bzw. welchen Brennweitenbereich willst Du abdecken?
X Landschaft
Architektur
Wildlife
X Makro

Nachtaufnahmen
Innenräume
Partys, in der Disco, oder zu Feierlichkeiten
X Abendstimmungen,
Nachtaufnahmen
Lichtspuren o. Lightpainting
Astrofotografie
Street
X Portraits (Hauptsächlich)

11) Möchtest Du die volle Kontrolle über die Kamera mit manuellen Eingriffmöglichkeiten, reichen Dir Motivprogramme, oder möchtest Du lieber nur im Automatikmodus fotografieren?
Ich denke ein guter Automatikmodus ist nie verkehrt, allerdings sollte man natürlich auch die volle Kontrolle besitzen könnnen um einzelne Einstellungen vorzunehmen.

12) Sind Stoßfestigkeit, Montagemöglichkeiten, oder Unterwassertauglichkeit wichtig?
Nein

13) Sind Dir besondere technische Spielereien wichtig?
Optional gerne:
X HDR
X Time-Laps (Zeitraffer)

14) Thema Videofunktion:
a) Willst Du mehr filmen, oder mehr fotografieren?
(ca. in % Video und % Foto)
Denke 90% Fotografie, alles andere was mit dabei ist nehmen wir gerne mit.

15) Thema Stromversorgung
a) Sind Ersatzakkus für Dich ein Problem?

Nein
b) Soll der Akku in der Kamera per USB zu laden sein, oder ist ein externes Ladegerät okay?
Beides i.O.

16) Welche Kamera und ggf. Objektive hattest Du bisher und was gefiel Dir daran besonders gut und was mochtest Du gar nicht daran?
Wir hatten bisher eine Einsteiger-Sony DSLR (2010, Name entfallen), eine ganz alte Canon DSLR aus einem Abverkauf dessen Name mir auch nicht mehr einfallen will mit 3 Objektiven für insgesamt 100€ (2012) und zuletzt eine Nikon D5200 mit Kit-Objektiv und einer Festbrennweite 35mm.
Also alles Geräte im Einsteiger-Bereich, mit der Bedienung waren wir grundätzlich zufrieden.

17) Hast Du bereits Kameras in einem Geschäft begutachtet, in der Hand gehalten und mal ausprobiert? Was hat Dir besonders gefallen und was nicht?
Paar DSLM, an der Sony a6000 kommt man ja quasi nicht vorbei ;) Die würde uns grundsätzlich zusagen.



Vielen Dank!
 
Es gibt viele Hersteller im Bereich DSLM. Für Dein Anliegen scheinen mir zwei Kriterien besonders wichtig zu sein: Günstiger Preis (Budget von 550 Euro inklusive Objektive) und angenehmes Handling. Porträt- oder Landschaftsfotografie stellen m.E. keine hohen Anforderungen an die Kamera, da sollte eigentlich alles, was es derzeit so gibt, ausreichen.

Preis: Die meisten Hersteller bieten günstigere und teurere Modelle an. Aber bei den Objektiven gibt es größere Unterschiede. Ich selbst habe eine Fujifilm, mit der ich sehr glücklich bin, aber leider gibt es kaum günstige Objektive. Aus preislicher Sicht würde ich zu Kameras im MicroFourThirds (MFT) Format raten, dabei ist Olympus glaube ich recht beliebt, und es ein breites Angebot verschiedener Hersteller.

Handling: Dieser Faktor wird häufig unterschätzt. Nach dem Motto: Die beste Kamera ist die, die ich auch dabei habe. Gerade dann, wenn viel manuell eingestellt werden soll, lohnt es sich auch, mal zu schauen, welches Bedienkonzept Deiner Frau am besten gefällt. Und welches Gerät ihr am besten in der Hand liegt. Was mich an meiner Fujifilm so überzeugt hat, ist das Vorhandensein manueller Einstellrädchen für Belichtungszeit und ISO-Empfindlichkeit, und zwar richtige Rädchen mit Zahlen drauf. Anderen ist dann wieder ein Touchscreen für Touch-Autofokus wichtiger.

Ich würde daher empfehlen, tatsächlich mal in den Laden zu gehen und Modelle verschiedener Hersteller auszuprobieren. Also wirklich ein paar Fotos machen, in manuellen modus wechseln, etc. Das kann Euch keine Beratung hier im Forum ersetzen.
 
Ich stand vor einem Jahr vor ähnlicher Entscheidung.

Nach Test der Alpha 6300 einer Bekannten (Super Kamera, damals noch nur recht teure Objektive, inzwischen ist das deutlich besser geworden) und dem Ansehen der MFT Kameras von Panasonic und Olympus (Beide recht gut, gute Auswahl an bezahlbaren Objektiven) habe ich mich für die Canon M50 entschieden. Die gibt es überall mit dem 15-45mm Objektiv, was für den Anfang erstmal ok ist, für 550€, also genau das Budget.

Ob und inwiefern die anderen besser oder schlechter sind, weiß ich nicht, aber ich bin sehr zufrieden. Und bei Canon gibt es eine enorme Auswahl Objektiven, denn es gibt einen Adapter von dem Anschluss der EF-M auf EF-S und EF Objektive, somit hat man da die ganze Wahl der Objektive verfügbar. Solche Adapter gibt es für die Sony auch, funktioniert da auch super.
 
Vielen Dank für die Beitrage :)
@sweber
Das ist richtig, der Gang in den Laden bleibt uns natürlich nicht erspart. Welches Modell hast du genau?
@Sgt.Seg
Danke, die schaue ich mir auch mal an!
 
Ich habe eine X-T1. Das ist die teurere Reihe (gefolgt von X-T2 und X-T3, bald auch X-T4). Es gibt auch die günstigere und kompaktere X-T20 sowie X-T100, gerade letztere im Moment dank 200 Euro Sofortabzug sehr günstig zu haben (ab 250 Euro neu "in der Bucht").

Es gibt von Fujifilm ein sehr gutes Kit-Objektiv (XF 18-55). Für viele erübrigt sich damit schon der Kauf weiterer Objektive, zumindest in dem Brennweitenbereich. Musst aber drauf achten, dass das dabei ist und nicht das günstigere XC 15-45.

Etwas haarig wird es, sobald Weitwinkel ran soll. Da gibt es auch sehr gute Objektive (10-24 mm z.B.), die aber sehr teuer sind. Leider ist der Markt an Drittherstellern anders als bei MFT oder Sony sehr klein, es gibt vom koreanischen Hersteller Samyang (in Deutschland aus mir unerfindlichen Gründen als Rokinon vermarktet) aber einige Objektive, die anständige Bilder machen und sehr lichstark sind, aber meistens manuell fokussiert werden müssen.)
 
Ich empfehle grundsätzlich jedem gerne Fuji, aber - wie bereits angemerkt - sind die Objektive (zumindest die guten) sind vgl. mit ihren Vollformat-Pendants für andere Systeme halbwegs erschwinglich, v.a. gebraucht - aber für den kleinen Geldbeutel ist das nix. Die X-T1 ist sicher keine schlechte Kamera, aber man merkt zwischen Kameras mit X-Trans II Sensor (X-E2, X-T1, X-T10) und dem X-Trans III ab der X-Pro2 und X-T2 schon einen deutlichen Unterschied im Arbeitstempo und dem Handling.

Für die erwähnte A6000 gibts mittlerweile viele Objektive und die Gebrauchtpreise sind ein Wahnsinn - da gibts teilweise Bodies weit unter 300€, für eine immer noch gute 24MP-APS-C Systemkamera.

Die M50 ist grundsätzlich auch kein schlechter Tipp, aber das 15-45mm Kitobjektiv macht m.Mn. keinen Spaß. f/6.3 am langen Ende ("langes Ende" ist für 45mm eh schon strapaziert) sind einfach mühsam. Mit einem besseren Objektiv, z.B. dem 22/2 oder 35/1.4 schaut die Sache natürlich anders aus.
 
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Vielen Dank für die bisherigen Beiträge, da sieht man wieder kein Licht am Ende des Vergleichstunnels :p
Ich habe mich jetzt schon mal durch diverse Links und entspr. Bewertungen geklickt.

Die X-T20 mit dem scheinbar zurecht sehr gelobten Kit-Objektiv liegt aktuell bei ca 730€ mit Rabatt. (Nicht wenig Geld)
Die Olympus E-M10 kommt auch sehr gut weg, da hagelt es aber bei Bedienkonzept eher schlechte Bewertungen., Die Canon M50 und die Sony A6000 haben im Schnitt die besten/homogensten Bewertungen. Ein Fehlkauf wird man wahrs. mit keiner der genannten machen aber für Entscheidungslegastheniker wie ich einer bin...ganz schöner Dschungel :D

https://www.ebay.de/itm/Sony-Alpha-...628027&hash=item365df473bc:g:Q0cAAOSwEnBeUuHY

Was haltet ihr davon? + Ein gutes Objektiv?
 
260 für einen gut erhaltenen Body sind ein super Preis. Um 400-500€ gibts dann auch schon vernünftige Objektive. 730 für eine X-T20 (im Prinzip die Consumer-Version der X-T2 mit "nur" einem SD-Slot und einigen Kleinigkeiten) mit dem XF18-55 sind auch kein schlechter Preis, aber Fuji lässt sich sein gutes Glas auch gut zahlen...mein 23/1.4 und mein 56/1.2 hätten neu jeweils 1.000€ gekostet...
 
@M.Ing Was wären vernünftige Objektive? Für den Bereich Personenfotografie.
Wenn ich mir allerdings eine gebrauchte a6000 mit 400€ Objektiv hole, lohnt sich dann eher die Anschaffung der X-T20?
 
Zuletzt bearbeitet:
Also als Objektiv würde ich mir an deiner Stelle das Sony 16-50mm billig auf ebay schiessen. Damit hast du erstmal die Grundlagen abgedeckt und die sollte es locker für <100€ geben.

Als Portraitobjektiv gäbe es einmal die Billig Variante Sony 50mm f1.8. Das ist vom AF her aber eher mäßig was man so hört. Die Bildqualität ist aber wohl gut und man kann es im Zweifel auch an Vollformat verwenden, falls du jemals umsteigen willst.
Die bessere Variante wäre auf jeden Fall das Sigma 56mm f1.4. Was ca. das doppelte kostet, dafür aber überall überlegen ist.
 
Bei dem Budget easy choice, Sony A6000.
Mit dem 16-50 Kitobjektiv kriegst du die für unter 500€ neu.
Kann man aber auch gut gebraucht kaufen, ist halt Geschmackssache.
Wenn die Kasse wieder etwas gefüllt ist würde ich das Sony 35 1.8 kaufen. Top P/L, ein sehr gutes Objektiv für 300€. Die Brennweite entspricht ca. 52mm (es kommt ja noch der APSC Crop Faktor dazu), also ideal für Portraits.
Ein 50er wäre mir persönlich zu lang, ich fotografiere meine Portraits aber auch mit 35mm 1.4 an Vollformat, ist halt ein anderer Look und Geschmackssache.

https://www.dkamera.de/media/testberichte/canon/eos-m50/print_urteil_full.png
https://www.dkamera.de/media/testberichte/sony/alpha-6000/print_urteil_full.png
 
https://www.dkamera.de/media/bilder/testberichte/canon/eos_50d/print_urteil_full.png

See what I did there?

Diese lustigen Test-Fazits sind sicher nicht ganz verkehrt und die a6000 eine sehr gute Kamera, bei der Interpretation muss man aber vorsichtig sein wenn einige Jahre zwischen den Berichten liegen. Die neuere Kamera hat ggf Features die es früher nicht hab und dementsprechend nicht in die Wertung eingingen, oder möglicherweise anderweitige Ausstattungsmerkmale die für den Endanwender wichtig sein könnten. Die reinen Übersichtsgrafiken sagen daher quasi nichts aus.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich habe gerade erfolgreich einen Deal abgeschlossen. Ich habe mir wieder eine alte Olympus OM-D E-M1 mit dem 25/1.8 in silber geschossen. Die Kamera hat nur rund 5500 Auslösungen und praktisch keine Gebrauchsspuren. CHF 350.- mit 2 Original-Akkus, OVP, Ladegerät usw.!

Damit macht man ohne Blitz, bei Kunstlicht an ner Messe solche Fotos:

Fantasy_Basel_001.jpg

Das Bild ist aus 2016 mit genau dieser Kombi und folgenden Parametern gemacht: 25mm, 1/50, f/1.8, ISO 640

Makro mit dem 60mm f2.8 bei 1/160, f/4, ISO 250:

PA010249.jpg


Konzert mit dem 40-150mm f/2.8 bei 1/320, f/2.8, ISO 1600

Joss_Stone_001.jpg


Simple "3-Punkte-Beleuchtung" im Home-Shooting mit dem Panasonic Leica 42.5mm f/1.2 bei 1/160, f/4, ISO 200

P1230020.jpg


Könnte ewig so weitergehen und leider hab ich nichts Neueres mit MFT vorzuweisen, da ich seit 2017 mit Sony unterwegs bin. Aber verstehe auch nicht, warum hier immer MFT totgeschwiegen und schlecht geredet wird, als ob man damit keine Fotos machen kann. Ich bin nicht mal ein besonders guter Fotograf, obwohl ich mich seit damals sicher auch verbessern und weiterentwickeln konnte.

MFT ist in Sachen Preis-Leistung einfach super und meiner Meinung nach auch ideal für den Einstieg in die Fotografie. Die kleinen 1.8er Primes bekommt man für ein Butterbrot und ein dummes Grinsen hinterher geworfen und schon die älteren E-M10/5 MKII, sowie die E-M1 MKI sind doch eigentlich sehr brauchbare Kameras fürs Geld. Gerade die erste E-M1 hat so einen geilen Hybrid-Autofokus und ist somit auch problemlos sporttauglich, wenn man schnelle Linsen davor klemmt.

Ja naja... Ich weiss, dass ich hier gegen Windmühlen antrete...
 
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@shagnar:

Die ersten 3 Fotos gefallen mir gut. Beim Letzten hast du es mit der Bearbeitung etwas übertrieben. ;-)
Ich hatte noch nie eine MFT Kamera aber es muss wohl Gründe geben, warum es sich nicht durchgesetzt hat und quasi tot ist.
Mir gefallen die Olympus Kameras optisch sehr gut. Schön Hipster/Vintage mäßig. Problem ist halt die ISO Performance und die geringe Objektiv Auswahl. Die breite Masse kauft halt vom Kopf her eher Canon, Nikon oder Sony weil sie wissen, da stehen große Konzerne hintendran und es gibt jede Menge Auswahl jetzt, und auch in Zukunft.

Aber eins kann ich mir dann doch nicht verkneifen:
https://www.dxomark.com/Cameras/Olympus/OM-D-E-M1
MFT Kamera mit besserem Dynamikumfang als die RP mit Vollformat :D :D :D
 
Ich habe tausende MFT-Fotos und irgendwann dann mit MFT Geld verdient. MFT war der Startschuss für meine Selbstständigkeit als Fotograf, auch wenn ich mich heute noch nicht unbedingt als Profi sehe, da es für mich hier nicht nur ums Geld verdienen geht.

Mit MFT brauchst du vielfach nur die halbe ISO von Kleinbild und nur weil viele mit der Blende nicht anständig "arbeiten" können, scheinen APS-C und Kleinbild im Vorteil. Früher hat man die Blende so eingestellt, dass das Leitmotiv schön scharf war. Heute reicht es, wenn nur ein Auge scharf ist - Krank!

Gerade im Tele- und Makro-Bereich ist MFT extrem stark! Alles was dazwischen ist geht eigentlich auch problemlos. Nur wenn man hauptsächlich Nachtaufnahmen macht, kommt man aufgrund der geringen Sensor-Grösse an Grenzen. Bei statischen Motiven ist allerdings der (Dual-)Bildstabi bei Olympus/Panasonic wiederum extrem stark!

MFT ist überhaupt nicht tot und es gibt extrem viele Objektive: Sicher nicht vollständig!

Hört endlich auf mit DxO und so scheiss Online-Schwanzvergleichen! Eine Kamera (+Objektive) beweist sich nur im Feld- und Wiesen-Einsatz. Labor ist doch scheisse!!!
 
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Kommt halt immer drauf an was und wie man fotografiert.
Für mich wäre MFT absolut nichts.
Die Bilder die ich am Wochenende auf ner Hochzeit gemacht habe wären damit nur Grütze geworden, trotz f1.8.
Selbst ne Vollformatkamera (in dem Fall die RP) rauscht da schon gewaltig bei ISO 10000+
Und auch wegen der Freistellung. Ich fotografiere viel weitwinklig im Reportagestil mit 24/35mm 1.4 und da möchte ich einfach diese Freistellung haben.
Das geht halt so in der Form nur mit Vollformat.
 
Vielen Dank für die Meinungen und Eindrücke!
@shagnar Klasse Bilder!

Wir werden uns am WE defintiv erst einmal in einem Geschäft die verschiedenen Hersteller anschauen und etwas probieren. Bezüglich der Objektiv-Vielfalt schätze ich unsere Lage als recht entspannt ein. Wir möchten wie bereits erwähnt keine 5 Objektive mitschleppen. Ich denke da bietet jedes System mehr als genügend für uns persönlich, auch wenn MFT etwas teurer scheint gibt es hier und da sicherlich auch mal gute gebrauchte ;)
 
shagnar schrieb:
Vollzitat entfernt

MFT hat meiner Ansicht nach auch noch Zukunft, da es sich um ein offenes System handelt, das von 2 großen Herstellern betrieben wird und jeder mitmachen kann, wie z.b. neuerdings ein Chinesischer Hersteller und auch Blackmagic (Filmkameras). Auch weil es das mit Abstand größte Zuberhörprogramm (Objektive) aller Spiegellosen Systeme bietet. Außerdem wird der sichtbare Qualitätsvorteil größerer Sensoren in immer höhere ISO- Regionen verschoben, durch die immer besser werdende Sensortechnologie, die weiterhin große Fortschritte machen wird..
 
Zuletzt bearbeitet: (Vollzitat entfernt)
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