Kaufberatung DSLR (bin völlig hin und her gerissen...)

kempsu

Lt. Junior Grade
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Feb. 2005
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Hallo zusammen,

ich bin nun bereits einige Zeit mit dem Gedanken schwanger, mir endlich mal eine DSLR zuzulegen. Allerdings bin ich, vielleicht kennt das ja auch jemand von euch, hin und her gerissen bzw. von Zweifeln geplagt.
Meine Zweifel stelle ich euch gerne in einer direkten Gegenüberstellung vor:

[table="width: 700, class: grid, align: center"]
[tr]
[td]Pro Kamera[/td]
[td]Zweifel[/td]
[/tr]
[tr]
[td]Ich kann mich sehr für (professionelle) Fotos begeistern. Auch ein Arbeitskollege konnte mir bereits richtig schicke Fotos zeigen, die er mit seiner SLT-A57 gemacht hat.[/td]
[td]Bin ich in der Lage auch anspruchsvolle Fotos zu schießen?[/td]
[/tr]
[tr]
[td]Das notwendige Know-how für anspruchsvolle Fotos kann ich lernen...[/td]
[td]Aber habe ich die Zeit dafür bzw. die Motivation, mich nach den ersten frustrierenden Ergebnissen aufzuraffen und einfach weiterzumachen?[/td]
[/tr]
[tr]
[td]Ist es überhaupt das richtige Hobby für mich? Ich könnte ja eine Klasse weiter unten einsteigen, dann verbrenne ich unter Umständen weniger Geld[/td]
[td]Gefällt mir das Hobby würde ich mir vermutlich in den Hintern beißen, dass ich zu niedrig eingestiegen bin[/td]
[/tr]
[tr]
[td]Für den Einstieg sollte sich das benötigte Equipment (zumindest für die ersten Schritte) in Grenzen halten[/td]
[td]Bin ich überhaupt bereit regelmäßig mein Equipment zu erweitern?[/td]
[/tr]
[tr]
[td]Ein Stativ (allerdings keine Ahnung welches) wäre bereits vorhanden, da mein Vater sich früher auch mal an der anspruchsvolleren Fotografie versucht hat und das Stativ momentan ungenutzt ist[/td]
[td]Bin ich gewillt ständig das Equipment mit mir rumzuschleppen?[/td]
[/tr]
[/table]

Mir ist natürlich bewusst, dass ich die Zweifel für mich persönlich ausmachen muss - vielleicht hattet ihr aber ähnliche Zweifel und seid rückblickend glücklich darüber, es trotzdem gewagt zu haben.


Aber nun zur bekannten Checkliste:

1. Was versprichst du dir von einer digitalen Spiegelreflex?
Ich möchte mich gerne an die Möglichkeiten einer Spiegelreflex rantasten, das richtige Fotografieren also lernen. Inkl. Nachbearbeitung natürlich. Mir ist durchaus klar, dass ich NICHT nur wegen einer Spiegelreflex auf Anhieb sehr gute Fotos schieße, geschweigedenn ein "Star-Fotograf" werde.

2. Besitzt du bereits eine Kamera oder Objektive?
Jedenfalls nichts professionelles - nur eine inzwischen paar Jahre alte Cario Exilim (Modell hab ich gerade nicht im Kopf, ist für diesen Thread aber vermutlich zweitrangig...)

3. Ist ein DSLR-Hersteller bereits in der Familie bzw. im Freundeskreis vertreten?
In meinem Freundes- und Bekanntenkreis sind folgende Kameras vertreten: Canon EOS D500, Canon EOS 1100D, Nikon D5100, Sony SLT-A57

4. Wieviel Geld kannst du für die geplante Fotoausrüstung ausgeben?
Round about 1000 Euro

5. Hast du schon mal in einem Fotogeschäft ein paar DSLRs in die Hand genommen?
Ja, vom Handling her gefällt mir Sony bislang am besten.

5.1 Haben dir dort bestimmte Modelle besonders gut gefallen? Welche?
Sony SLT-A57, im Bundle SLT-57M (mit 18-135 Sony-Objektiv) - aktuell für mich erhältlich zum Preis von 799 - also im Vergleich zu diversen Online-Händlern schon ein Brett (zumindest schätze ich das so ein)

6. Sind dir bestimmte Funktionen besonders wichtig?
Nichts konkretes, die Alpha 57 scheint aber alles für mich relevante abzudecken

7. Wie würdest du dich und dein Fotografisches können selbst bezeichnen?
Fotografisches Können: Einsteiger
Ich habe allerdings bereits einige konkrete Vorstellungen, wie ich meine Kreativität ausleben könnte bzw. was ich wie vor die Linse bekommen möchte

8. Was möchtest du vor allem fotografieren? (Wichtig für die Objektivempfehlungen)
Architektur
Landschaft
Menschen (kein Studio)
Street
Sport

9. Willst du deine Bilder selbst am Computer bearbeiten?
Ja, Lightroom und Fotoshop sind sogar schon vorhanden und müssen für das Budget nicht berücksichtigt werden

10. Willst du deine Fotos auch mal richtig groß z.b. als Poster abdrucken?
Der Hintergedanke existiert auf jeden Fall - z.B. Landschaftsaufnahmen aus der Heimat


Danke für Eure Unterstützung!

Gruß
Kevinho
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo!
Vor dem gleichen Gedanken stand ich vor ein paar Jahren auch.
Ich habe mich damals für die Canon EOS 1000D entschieden und habe es nicht bereut.
Mittlerweile habe ich noch zahlreiche Filter, eine Nahlinse und ein Teleobjektiv dazu gekauft.
Die Bilder sind absolut klasse.

Um mich mit dem manuellem Modus mehr auseinander zu setzen, würde ich gern in nächster Zeit mal ein Fotokurs für Fortgeschrittene machen.

Ich hatte allerdings schon durch frühere Fotokurse im Jugendhaus und in der Schule Erfahrungen mit analogen Spiegelreflexkameras.

Gruß
Tim
 
kleiner tipp: kaufe dir deine ausrüstung gebraucht, sparst du sehr viel geld ;)
 
Also ich hab mich damals, nach langem hin und her, für eine Pentax kx entschieden - auch weil meine Schwester Pentax nutzt. In der Zwischenzeit hatte man auch mal die eine oder andere Spiegelreflex eines anderen Herstellers in der Hand. In dem Segment bis 1000€ würde ich schätzen, dass die Unterschiede eher gering sind. Alle bieten gute Bildquali, eine ähnliche Bedienung usw..

Ich würde danach gehen, wie viele Objektive es (auch von dritt Herstellern) gibt. Wechsel-Objektive sind ja der eigentliche Vorteil einer solchen Kamera. Aber bei der Frage kann ich dir aktuell gar nicht weiter helfen.
 
hatte das gleiche problem. obwohl ich keinelerei erfahrung mit dslr hatte, wollte ich eigentlich schon in die große liga beitreten. ich stand zwischen der canon 500d und canon 7d. kaufte mir dann schlussendlich die 500d, welche ich dann nach einem jahr bereut habe. :(
 
Bin ich in der Lage auch anspruchsvolle Fotos zu schießen?
das kommt, man lernt es und steigert sich immer mehr

Aber habe ich die Zeit dafür bzw. die Motivation, mich nach den ersten frustrierenden Ergebnissen aufzuraffen und einfach weiterzumachen?
Ja, das kommt von allein - wenn man sich ein wenig damit beschäftigt

Gefällt mir das Hobby würde ich mir vermutlich in den Hintern beißen, dass ich zu niedrig eingestiegen bin
Zu niedrig?
es kommt nicht auf die kamera an, das umsetzen de bildes ist das wichtigste

Bin ich überhaupt bereit regelmäßig mein Equipment zu erweitern?
Ist später wie eine sucht ^^
man verzichtet auf einiges, um sich neues zu kaufen
trinkt bspw. weniger oder gar kaum alk, geht seltener auf party etc

Bin ich gewillt ständig das Equipment mit mir rumzuschleppen?
solange es im rahmen bleibt ja,
ich persönlich habe so langsam meine traglast erreicht

kleiner tipp: kaufe dir deine ausrüstung gebraucht, sparst du sehr viel geld
guter tip, vorallem beim einstieg

Ja, vom Handling her gefällt mir Sony bislang am besten.
denn ist der wichtigste punkt schonmal abgeschlossen

8. Was möchtest du vor allem fotografieren? (Wichtig für die Objektivempfehlungen)
Architektur - reicht fürn anfang 18.-55er
Landschaft - reicht fürn anfang 18.-55er
Menschen (kein Studio) - 50er festbrennweite
Street - - 50er festbrennweite
Sport - teuer, bei sonnentagen vll ein Tamron 70-300 USD
 
Singler schrieb:
Zur totalen Verwirrung ein Video das zeigt, dass viele sich von der Größe einer Kamera insofern beeindruckt zeigen, dass sie meinen, diese würde auch bessere Bilder machen:

http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=JmWGmnnXz0c#at=129

stand auch vor einem monat vor der entscheidung: a57 oder der etwas schlechtere nachfolger a58.
am ende habe ich eine nx300 gekauft.
weil die sensorgröße nahezu identisch ist, die form kompakter ist und viel mehr features enthält.
einziger nachteil ist der fehlende optische sucher.

die nx300 mit pancake objektiv ist auf jeden fall massen- und hosentaschentauglich.
 
Grundlegende Kenntnisse in der Fotografie solltest Du Dir schon aneignen, meinetwegen über einen VHS-Kurs oder wie auch immer.

Damit der Frust zu Beginn nicht zu groß wird, mit der(n) Belichtungsautomatik(en) beginnen.

Der Tipp mit einer "Gebrauchten" zu beginnen ist bei begrenztem Budget schon richtig, aber achte auf das gewählte System und Marke. In der Regel lassen sich alle Funktionen nur innerhalb der "Familie" nutzen.
Also, wenn Du mit einer bestimmten Marke liebäugelst, dann beginne mit einer Gebrauchten dieser Marke wegen der Weiterverwendbarkeit der Objektive/Blitz etc.

In der heutigen Zeit ist die Bildqualität keine Frage mehr der Kameragröße und DSLR´s befinden sich auf dem absteigenden Ast.
Die spiegellosen Systemkameras kommen sehr stark auf, da sie einfach kompakter, leichter und praktischer, gerade für unterwegs, sind.

Das universellste Systemkamera-System im Augenblick ist das M43-System von Olympus und Panasonic wegen der Kompatibilität untereinander und dem großen Gebrauchtangebot aufgrund der Verbreitung. Die Bildqualität liegt hier auf DSLR-Niveau.
 
Moin moin, das wichtigste ist ersteinmal in ein Fachgeschäft (NEIN ich rede nicht vom Märchenmarkt oder Geilturn) zu gehen und einfach mal verschiedene Kameras in die Hand zunehmen und zu schauen ob einem das Gefühl der einzelnen Kameras zusagt (komme ich an die einzelnen Tasten, was für Funktionen hat diese überhaupt, passt das Gewicht, brauche ich ein Megapixelboliden weil ich Poster von 3*5 Meter ausdrucken möchte oder reicht mir vielleicht das Vorgänger Model mit nur z.B. 12 MP (für einen 30*40 cm Ausdruck würden schon 8 MP reichen). Wenn diese Überlegungen noch zu deinen Übrigen hinzu kommen wird es nicht einfacher werden, sich zu entscheiden, aber nach einer Entscheidung wird es dann wahrscheinlicher sein die richtige DSLR gefunden zu haben.

Aber als kleinen Tipp würde ich die D90 von Nikon empfehlen da diese
1. eine sehr gute Austattung hat, trotz des Alters
2. recht leicht zu bedienen ist und
3. immer noch einen hohen Wiederverkaufspreis hat, sollte dir die Photographie nicht gefallen.
4. Solltest du bei der Photographie bleiben hat diese immer noch genug Potential für Semi-Professionelles malen mit Licht.

Trotz allem wünsche ich dir viel Erfolg mit deiner Suche
 
Zuletzt bearbeitet:
Wow, ich bin über die bisherigen Beiträge schon begeistern - Danke dafür!

Der Tipp mal in Richtung Gebrauchtmarkt zu schielen war mir bereits bekannt.
Für Sony spricht meines Erachtens nach auch die Möglichkeit die alten Minolta-Objektive verwenden zu können - hier sollen wohl auch einige Schnapper zu machen sein.
Von einem Bekannten wurde ich inzwischen auch schon mit Fachliteratur überhäuft und lese dort auch fleißig. Rein von der Theorie her fühle ich mich jedenfalls noch nicht überfordert - sich mit der Materie auseinanderzusetzen macht mir auch Spaß. Allerdings neige ich oft dazu, mich für etwas zu begeistern, viel Geld auszugeben und es dann am Ende doch nicht im erhofften Maße durchzuziehen.

Was haltet ihr von dem Bundle Sony SLT-A57M zum Preis von 799 Euro (evtl. sogar 749 Euro drin)? Sollte das Hobby nichts dauerhaftes für mich sein, ließe sich die Kamera wohl noch mit relativ geringen Verlusten verkaufen, oder? Zumindest wenn ich die Preise aller anderen Händler anschaue...da liegt das Bundle ja gut und gerne bei 899 bis 1000+ Euro...

An Zubehör habe ich mir fürs Erste folgendes in den Warenkorb gepackt, um mal einen Überblick zu bekommen, was die Anschaffungskosten angeht:

- Sniper-Strap The Pro II Steel & Bear Kameragurt
- Fernauslöser / IR-Fernbedienung
- Ersatzakku (Empfehlung von meinem bekannten mit der SLT-A57)
- Crumpler Jackpack 5500 Kameratasche
- SanDisk Extreme SDHC 32GB
=> ~175 Euro
 
Danke. Bislang habe ich mich immer auf dpreview.com über die Kameras informiert :)
 
Nach meiner Erfahrung ist es egal, welche Kamera Du Dir kaufst. Canon, Nikon und Sony arbeiten alle auf demselben, hohen Niveau. Wenn Dir persönlich die Sony am besten gefällt, dann ist die Entscheidung richtig. Mach Dir da keinen Kopf.

Die Pancake Modelle wären nichts für mich. Sicherlich machen die auch hervorragende Bilder, jedoch liebe ich meine DSLR, da diese mir viel mehr dieses Hobby-ich-hab-mir-was-ordentliches-gegönnt-und-nehme-es-gerne-in-die-Hand-Gefühl gibt.

Meine Empfehlung ist, unabhängig von Marke, Kamera usw.: Kauf Dir ein Fotobuch! Nichts anderes hat mir den Einstieg so erleichtert und die Lust aufs Fotographieren so gesteigert wie ein Fotobuch. Ich habe mir "die große Fotoschule" von Galileo Design gekauft. Ist super und lohnt sich wirklich!
 
meinetwegen über einen VHS-Kurs
ach ...
kamera kennenlernen - try and error
http://www.fotolehrgang.de/ <- soll gut sein

Bild aufbau etc, wird schon schwerer, hier finde ich bücher gut
http://www.amazon.de/Digitale-Fotop...406&sr=8-1&keywords=rezepte+für+bessere+fotos

zu sony kann ich nicht viel sagen;

- Sniper-Strap The Pro II Steel & Bear Kameragurt
- Fernauslöser / IR-Fernbedienung
- Ersatzakku (Empfehlung von meinem bekannten mit der SLT-A57)
- Crumpler Jackpack 5500 Kameratasche
- SanDisk Extreme SDHC 32GB
=> ~175 Euro

32GB ... bissl doll fürn einstieg,
zumal man lieber viele kleinere nimmt, wenn da eine kaputt geht hast keinen so großen bilder vrlust

Tasche gleich bisl größer
da muss zubehör, trinken etc (normale rucksackgröße Lowepro 400AW 50~60€ Gebraucht)
Kamera gurt kannst erstmal weglassen !
ansonsten HuGo Kamera Gurt ~30€

später dürfte noch stativ kommen ~150€ aufwärts
 
Warum eig. überhaupt eine DSLR?

Bei einer Mittelklasse Systemkamera wirst du bestimmt keinen großartigen Qualitätsunterschied feststellen. Klar hast du bei einer DSLR mehrere Einstellungsmöglichkeiten welche dir bei einer Bildkomposition mehr oder weniger (je nach Erfahrung) Behilflich sein können.

Denke jedoch daran - nicht die Kamera macht gute Bilder sondern derjenige der sie in der Hand hält --> soll heißen, ein gutes Bild entsteht durch deine Kreativität, bestimmte Objekte so abzubilden das die Stimmung die du erzeugen willst auch rüberkommt.
 
Ein Stativ ist wie bereits geschrieben vorhanden, da ich es aber noch nicht gesehen habe, setze ich es in Klammern :)
Zum Wochenende werde ich wohl meine Eltern besuchen und mir dann auch das besagte Stativ anschauen.

Ich hab auch noch eine Sandisk Extreme 8GB rumliegen, dann würde ich einfach noch eine 16GB dazu nehmen.
Die Tasche habe ich bereits bei einem Bekannten gesehen und für gut befunden, Zitat: "Der Trend geht ja sowieso zur Zweittasche" - daher ist eine etwas kompaktere Tasche vielleicht ganz nett für den Anfang.

acty schrieb:
da muss zubehör, trinken etc (normale rucksackgröße Lowepro 400AW 50~60€ Gebraucht)

Ob das so eine gute Idee ist Flüssigkeiten mit der Kamera und den Objektiven zu transportieren? Ich weiß ja nicht...bin da nicht so der Fan von :)
Ergänzung ()

diamonblack schrieb:
Warum eig. überhaupt eine DSLR?

Denke jedoch daran - nicht die Kamera macht gute Bilder sondern derjenige der sie in der Hand hält --> soll heißen, ein gutes Bild entsteht durch deine Kreativität, bestimmte Objekte so abzubilden das die Stimmung die du erzeugen willst auch rüberkommt.

Danke, aber hast du meinen Eröffnungspost überhaupt komplett gelesen (nichts für Ungut..)? (Ist Hinfällig, siehe Beitrag von Megamind - danke für den Hinweis!)
Eröffnungspost ist jetzt korrigiert - Sorry!

kevinho schrieb:
1. Was versprichst du dir von einer digitalen Spiegelreflex?
Ich möchte mich gerne an die Möglichkeiten einer Spiegelreflex rantasten, das richtige Fotografieren also lernen. Inkl. Nachbearbeitung natürlich. Mir ist durchaus klar, dass ich NICHT nur wegen einer Spiegelreflex auf Anhieb sehr gute Fotos schieße, geschweigedenn ein "Star-Fotograf" werde.
 
Zuletzt bearbeitet:
kevinho schrieb:
Mir ist durchaus klar, dass ich nur wegen einer Spiegelreflex auf Anhieb sehr gute Fotos schieße

Eventuell weil da ein NICHT fehlt? :) Ist aber eigentlich klar, was Du sagen willst.
 
Ouch, da muss ich mal ganz schnell zurückrudern - da war der Kopf schneller als die Finger ;)
 
Hallo kelvinho,

Ich war vor zwei Monaten in etwa da wo du gerade bist. Habe mir viele Gedanken um Technik und Ausrüstung gemacht. Viel gefragt, auch mal sauer gegenüber jemanden geworden der mir eine Systemkamera empfohlen hat, usw. Ich stand da: ich will ne DSLR!
Jetzt, will ich eine Systemkamera. Aber nicht zum ersetzen, sondern zum ergänzen.
Habe mir dann eine gebrauchte Nikon D90 mit der 50mm f1.8 (hätte die 35mm nehmen sollen). Anschließend zwei mal ein 16-85 mm beide gebraucht, eins war aber gefährlich alt, quietschte und sollte Unsummen zur reperatur kosten. Das zweite war dann in Ordnung. (2. Fehler)
Wie ebend schon geschrieben würd ich gern eine System Kamera haben um meine DSLR zu ergänzen. Mir geht es dabei hauptsächlich um den Brennweiten Bereich von 30-50mm KB um in Innenräumen oder für Landschaften einfach was kleines dabei zu haben und nicht immer gleich den Rucksack mit der kompletten Ausrüstung mitzuschleppen...

Meine Empfehlung:
Body: den billigsten der dir gut in der Hand liegt. Möglichst gebraucht (ist billiger, und den Body tauscht man öfter als objektive)
Objektive: hier kannst du mehr rein investieren, aber Kauf dir für den Anfang ein standart Kit. (Ist billig, ausreichend nutzbar und ganz wichtig, du bekommst ein Gefühl dafür welche Brennweiten du brauchst/willst)
Zubehör: ich geh dafür gerne in einen fachladen und probier es aus. Zusatz Akkus nicht vergessen ;)

Zusammenfassung: Kauf günstig und Teste, dann investier. Die Einsteiger DSLR sind alle etwa gleich gut. Schließe aber bitte systemkameras nicht aus, die Bildqualität liegt auf DSLR Niveau. (Im einsteigerbereich)
Workshops und Lehrgänge sind für den Anfänger enorm wichtig!
Versuche den Automatik Modus von Anfang an auszulassen! Anfangs habe ich ihn genutzt um eine Idee für die mögliche Belichtung zu bekommen:
Im Automatik Modus die Belichtungszeit und Blende abgeguckt und im Manuelenmodus eingeben. Anschließend den Manuel nach korrigiert.
 
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