Kaufberatung DSLR

CyBe3

Lieutenant
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Hey Leute,

Suche für meine Mutter eine DSLR womit sie zB. im Urlaub Fotos machen kann. Mit ihrer jetzigen Kompaktkamera ist sie nicht mehr zufrieden, die Bildqualität ist schlecht und vorallem wenn sie ein Fotobuch machen will, können manche Bilder aufgrund der Qualität garnicht benutzt werden.

Sie wollte schon länger eine DSLR, hat es aber bis jetzt nicht geschafft sich näher zu informieren. Da ich mich auch nicht besonders gut mit Kameras auskenne bräuchte ich eure Hilfe.


1) Wo würdest Du Deine fotografischen Fähigkeiten einordnen? z.B: Knipser - Einsteiger - Fortgeschrittener - Amateur - Semi-Profi - Profi

Einsteiger - Fortgeschritten


2) Finanzielles

a) ~500€


3) Würdest Du auch ein älteres Modell kaufen wollen oder muss es "das neueste vom neuen" sein?

Kann auch älter sein



4) Wie willst Du Deine Bilder am Ende nutzen und präsentieren?!

a) Am Full HD-TV? Ja


b) Am Monitor? - Wenn ja auf welcher Größe? Ja 24"


c) Gedruckt? - Wenn ja, auf welcher Größe? z.B. 10x15, 13x18, DIN A5, A4, A3, A3+, A2 usw. Fotobuch



5) Gedenkst Du viele Ausschnitte aus Deinen Fotos zu machen, oder beschneidest Du sie idR. eher weniger? Eher weniger



6) Welche physikalische Größe und Gewicht sollte die Kamera haben? Grundsätzlich egal, sollte aber nicht zu groß sein



7) Soll die Kamera einen Sucher haben? Wenn ja, bevorzugst Du einen optischen, oder würdest Du auch einen elektronischen Sucher nutzen?

Was auch immer besser ist ? Soweit ich weiß kann man mit einem optischen nichts falsch machen ?



8) Würdest Du Wechselobjektive in Betracht ziehen? Wenn ja, gibt es schon ein System, dessen Objektive Du nutzen kannst?
Ja, Sigma DL Zoom 75-300mm 75-300 mm 1:4-5.6 4-5.6 - Minolta MD + Zykkor 0.42x 52mm Titanium Super Wide Angle Fisheye . Macht es Sinn wegen diesen Objektiven sich auf eine bestimmte Marke festzulegen ? Soweit ich weiß wäre das zB. Sony



9) Was gedenkst Du hauptsächlich zu fotografieren, bzw. welchen Brennweitenbereich willst Du abdecken? Soll viel Landschaft oder Architektur auf das Foto passen, oder willst Du weit entfernte Motive z.B. im Zoo stark heran holen? Möchtest ganz besondere Nahaufnahmen machen?

Landschaft und Architektur


10) In welchen Lichtsituationen wirst Du meistens fotografieren? z.B. überwiegend Innenaufnahmen auf Partys, in der Disco, oder zu Feierlichkeiten. Oder Abendstimmungen, Nachtaufnahmen, Astrofotografie.

Tageslicht


11) Möchtest Du die volle Kontrolle über die Kamera mit manuellen Eingriffmöglichkeiten, reichen Dir Motivprogramme, oder möchtest Du lieber nur im Automatikmodus fotografieren?

Eher Automatikmodus - Motivprogramme reichen


12) Sind Stoßfestigkeit, Montagemöglichkeiten, oder Unterwassertauglichkeit wichtig? z.B. zum Schnorcheln, oder Bergsteigen
Nein


13) Willst Du Videos aufnehmen und wenn ja, in ...

a) FullHD (1080i/p)



b) mit Mono- Stereo- oder Mehrkanalton? Egal



c) Ist ein Mikrofoneingang wichtig und soll dieser aussteuerbar sein? Ne



d) Soll die Kamera beim Filmen auch per Motor zoomen können?



14) Soll die Kamera High-Speed- und/oder Timelaps-Aufnahmen unterstützen? Ne



15) Thema Stromversorgung

a) Wie viele Bilder sollten mit einer Akkuladung (ohne Batteriegriff) möglich sein? Soviel wie möglich ;)



b) Sind Ersatzakkus für Dich ein Problem? Wenn ja, wäre ein Batteriegriff für Dich eine Option? Ne



c) Möchtest Du einen Batteriegriff haben? Wenn ja, mit oder ohne 90° Auslöser Nicht nötig



d) Dürfen es proprietäre Akkus sein, oder bestehst Du auf handelsübliche Batterien? Egal



e) Soll die Kamera dann per USB zu laden sein, oder ist ein externes Ladegerät okay? Egal



17) Welche Kamera und ggf. Objektive hattest Du bisher und was gefiel Dir daran besonders gut und was mochtest Du gar nicht daran?

Kompaktkamera



18) Hast Du bereits Kameras in einem Geschäft begutachtet, in der Hand gehalten und mal ausprobiert? Was hat Dir besonders gefallen und was nicht? Durch die Regale geschaut, mehr nicht

MfG
 
zu Punkt 11 schrieb:
Eher Automatikmodus - Motivprogramme reichen

Nun, bevor hier der Krieg Canon vs. Nikon ausbricht, irgendwann dann noch Pentax ins Boot geholt wird ...

Will sich Deine Mutter auf Dauer intensiver mit der Fotografie befassen? Heißt, damit, für bestimmte Motivideen und Bildgestaltung die Kamera entsprechend einzustellen?

Wenn sie nur im Automatik- und Scenen-Modus "knipsen" möchte, wobei letzterer immerhin schon mal die ersten Schritte in Richtung bewusste Wahrnehmung eines Motivs geht, sollte sie von einer DSLR eher Abstand nehmen. Sie würde weder das Potential eines solchen Systems nutzen, noch mit den Ergebnissen zufrieden sein.

Mein Tipp, sich eher für eine Edelkompakte entscheiden, oder im bereich der Systemkameras umzuschauen, wenn mehr Flexibilität durch Objektivwechsel gewünscht ist.


Hier mal ein Beispiel, was man für 500€ bekommen kann:

http://www.fotokoch.de/fotowelt/Fuj...5375.html?prepage=digitale-systemkameras.html

Ein tolles Set um gleich los zu legen und alles abzudecken.

Alternative:

http://www.foto-erhardt.de/product_info.php?products_id=6008828?

Ebenfalls ein tolles Angebot.

Lies Dir (oder zeige Deiner Mutter) zum besseren verständnis meinen Grundlagen-Kaufberatungs-Thread durch.
 
Deinen Thread habe ich schon "überflogen ", hatte leider noch nicht die Zeit alles genau durchzulesen. Werde ich aber auf jeden Fall noch machen, wollte erstmal erste Meinungen einholen.

Sie hat früher in ihrer Jugend viel fotografiert und will jetzt endlich wieder mehr in diesem Bereich machen, da sie jetzt auch mehr Zeit hat. Daher es sollte schon etwas hochwertiges sein. Es wird sicher anspruchsvoller als ab und zu einen Schnappschuss machen
. Sehr gerne, abgesehen von Reisen, fotografiert sie auch im Garten Blumen etc.
Und ich denke auch, dass sie sich auch mit verschiedensten Einstellungen vetraut machen wird.
 
Aufgrund der Kompaktheit - zwecks Urlaub - sollte sie sich in jedem Fall mal die beiden genannten Sets anschauen. Manuelle Möglichkeiten bieten beide, sodass gegenüber einer DSLR hier keine Nachteile entstehen. Bei der PL5 kann ein elektronischer Sucher nachgerüstet werden, welche es gebraucht günstig gibt.
Das schöne bei Fuji und Olympus ist, dass man die JPEGs idR. direkt gebrauchen kann, da beide Hersteller sehr gute Engines entwickelt haben. Außerdem lassen sich die Bildergebnisse schon vor dem eigentlichen Foto gut beurteilen. Hier liegt der Vorteil des elektronischen Suchers, gegenüber dem optischen.
Die Zukunft gehört ganz klar den spiegellosen Systemkameras.
Der einzige Grund, derzeit noch auf eine DSLR zu setzen, besteht meiner Meinung nach dann, wenn überwiegend Sportaufnahmen gemacht werden sollen. Hier kann man derzeit noch günstiger an einen schnellen Phasen-AF kommen und Mitzieher gelingen besser, da beim optischen Sucher keine Verzögerungen entstehen. Aber ach das relativiert sich mit jedem neuen spiegellosen Modell mehr und mehr, bzw. ist bei aktuellen Modellen kein Thema mehr. Diese übersteigen aber das angestrebte Budget von 500€.

Zu guter Letzt sind beide Sets preislich sehr sehr attraktiv.
 
Wenn ich wieder Zuhause bin werde ich mir beide näher anschauen, was wäre der Unterschied zwischen den 2 und der Sony die mir vorgeschlagen wurde. Preislich gibt es da dann doch einen großen Unterschied wenn man die Objektive mit einrechnet.
 
Wie meinst Du das? Beide Sets bieten eine Kit und eine Tele-Linse. Beide kosten 500€.
Die Sony übersteigt das vorgegeben Budget, und da sind dann noch keine Objektive dabei!
 
Wenn es ein bisschen teurer wird. muss man damit leben ;) ... Aber was zB. habe ich davon wenn ich mehr Geld für die Sony ausgebe ?
Sie sucht einfach eine Kamera womit sie die nächsten Jahre glücklich ist und sich nicht ärgern muss in paar Jahren, ach hätte ich doch 100€ mehr ausgegeben.

Die Sets werde ich ihr auf jeden Fall vorschlagen
 
CyBe3 schrieb:
...und sich nicht ärgern muss in paar Jahren, ach hätte ich doch 100€ mehr ausgegeben.
Sehe ich genauso. Schau mal in den nachfolgenden Link, ich habe dort ein paar Bilder abgestellt, die ich mit einer RX100 "geknipst" habe. Mit der Klasse einer Alpha 6000 sollte noch einiges mehr rauszuholen sein. Ich hoffe, dass Sony noch eine geschützte Variante herausbringt, ähnlich der Fujifilm X-T1 und dann bin ich dabei.

Sony RX100:
https://www.computerbase.de/forum/t...100-vs-canon-g1x.1342790/page-2#post-15835821
 
Nun, wenns ein bisschen teurer sein darf, und man für Länger was haben will, würde ich natürlich ein relativ aktuelles Modell kaufen, dass dann auch alle Wünsche erfüllt.

Beispiele hierzu sind die Panasonic G6 und als Alternative die Olympus OM-D E-M10.
Beide Kameras sind sehr DSLR "like" gebaut, sind aber spiegellose Systemkameras.
Beide besitzen eine bereits eingebauten elektronischen Sucher, den Du bei der PL5 extra kaufen musst.

Die Fuji bietet kein Option für einen zusätzlichen Sucher, die vorgeschlagene NX300 ebensowenig. Und das ist ein Punkt, der auf Dauer doch wichtig ist.

Beide (G6 und E-M10) basieren auf dem mFT Bajonett, für dass es eine Vielzahl verschiedener Objektive in verschiedenen Preisklassen gibt.
Durch das mFT Format sind sie relativ kompakt, sozusagen "Frauenhände-freundlich", weil nicht so riesig.

Unterschied: Die G6 hat keinen integrierten Verwacklungsschutz. Da muss man dann auf entsprechende Objektive von Panasonic setzen. Bei geringen Brennweiten ist das aber eher zu vernachlässigen, sodass man da auch andere nutzen kann. Die G6 hat ein dreh und schwenkbares Display, was sehr schön ist.
Die E-M10 bietet tonnenweise Funktionen, wie Light Composing für spektakuläre Langzeitbelichtungen (Foto: Reinhard Wagner), Art-Filter für Sofort-Effekte etc.

WLAN haben beide an Bord, auch eine feine Sache zwecks Fernbedienung.
An beiden könntest Du mittels käuflicher Adapter auch die alten Objektive nutzen (allerdings nur manuell!!)

Ich persönlich würde mich für die M10 entscheiden, da ich es besser finde einen Verwacklungsschutz in der Kamera zu haben und somit unabhängig in der Wahl der Objektive.
Außerdem gefallen mir die OOC JPEGs bei Olympus besser. Dafür mag ich die Bedienung bei Panasonic etwas lieber.

Die Sony wiederum hat einen APS-C Sensor, welcher größer ist, als das mFT System, und somit auch größere Objektive nutzt. Die Auswahl der Objektive bei Sony ist meiner Meinung nach sehr begrenzt und zudem auch nicht günstig. Sony ist der einzige Hersteller, der Zeitweise mehr Kameras als Objektive im Angebot hatte ... Allerdings ist die a6000 eine sehr interessante Kamera mit Top Funktionen und Werten.

Mein Tipp: Bei 500 Euro beim PL5 Kit zuschlagen und irgendwann mal einen VF-4 Sucher gebraucht dazu kaufen. (Kosten ca. 180-200 Euro gebraucht).

Ansonten würde ich mir die M10 mit dem manuellen 14-42 Kit (700 Euro) + das 40-150mm als zweite Linse kaufen (ca 140 Euro). Dann liegt man bei ca. 840 Euro. Dazu eine Tasche, SDHC Karte (z.B. Qumox 32GB U1 für 12Euro) und Zweitakku (z.B. von dot.photo). Da kommt man auf 900 Euro. Das wäre dann ein sehr neues Modell, mit vielfältigen Möglichkeiten, geringem Gewicht, handlicher Größe, großer Auswahl an Objektiven (mit der Option per Adapter Altglas zu verwenden).
 
Zuletzt bearbeitet:
@CyBe3

Wenn du solche Glaubensbekenntnisse hörst wie

Megamind schrieb:
Die Zukunft gehört ganz klar den spiegellosen Systemkameras. Der einzige Grund, derzeit noch auf eine DSLR zu setzen, besteht meiner Meinung nach dann, wenn überwiegend Sportaufnahmen gemacht werden sollen.

halte sie bitte nicht für den Heiligen Gral. Verstehe mich nicht falsch Megamind, ich habe kein Problem mit Spiegellosen, aber halte nichts von Behauptungen wie der oben genannten. Ob die Zukunft "ganz klar" den Spiegellosen gehört, kann jetzt noch niemand sagen. Ich wäre vorsichtig mit sowas, da es den Eindruck für den Leser erweckt, als wäre eine Investition in eine DSLR/DSLT definitiv falsch, da man in veraltete Technik investiert.

Zu einer DSLR gehört mehr als bloß um das Sensorformat. Es ist ein ganz anderes Arbeitsgefühl und das kann jeder denke ich bestätigen. Daher sprich mit deiner Mutter, gehe in den nächsten Laden und vergleiche direkt mal eine spiegellose mit einer DSLR, egal welches Modell. Es geht eher um das Feeling - vielleicht sagt ihr die Kompaktheit zu, vielleicht fühlt es sich zu sehr nach normaler Digiknipse an.

Manuelle Möglichkeiten bieten beide, sodass gegenüber einer DSLR hier keine Nachteile entstehen.

Das stimmt ebenfalls nicht. Ich kann bei meiner Kompaktknipse auch alles Manuell einstellen, aber wie angenehm ist das? Vergleiche ich den AV-Modus einer Kompaktkamera und dem meiner D7100, liegen von dem Komfort der Bedienbarkeit dank Wahlräder Welten dazwischen. Bei der Sony NX und der Olypmus kann ich keine Wahlräder erkennen, mit denen man schnell die Einstellungen ändern könnte, bei der Fuji bin ich mir nicht sicher, wie sich das Rad auf der Oberseite zuweisen lässt.

Bei der PL5 kann ein elektronischer Sucher nachgerüstet werden, welche es gebraucht günstig gibt.

Günstig ist hier wohl Definitionssache. Ich empfinde 180-200€ für einen gebrauchten VF-2/4ehrlich gesagt verdammt teuer ;-)
Über das Thema optischer vs. elektronischer Sucher kann man sich Streiten. Im Endeffekt ist es Geschmackssache. Beide haben ihre Vor- und Nachteile, aber dennoch: Wie Du jemanden, der eigentlich schon lange eine DSLR haben will, den EVF als eingeschränkt besser empfehlen kannst, ist für mich nicht nachvollziehbar. Der Grundlegende Unterschied zwischen einem optischen und elektronischen Sucher ist riesig. Daher gilt hier: Lass Deine Mutter erstmal durchschauen! Das Ding ist nicht für jedermann ein Vorteil!
 
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Hendrik Mue, natürlich, ich habe da kein Problem. Meinungen sind dazu da sie zu äußern. Und Ansichten sind nun mal subjektiv. Das liegt in der Natur der Sache.
Du reißt da meines erachtens nach allerdings ein paar Sachen aus dem Zusammenhang, weshalb ich da gerne noch entsprechend antworten möchte.

DSLR für Sportfotografie, da lässt Du die weitere, wichtige Information fallen:
Hier kann man derzeit noch günstiger an einen schnellen Phasen-AF kommen ... // Diese übersteigen aber das angestrebte Budget von 500€.
Jetzt noch in eine DSLR zu investieren halte ich in Anbetracht des Zukunftswunsches und der Reisefähigkeit, die vom Thread Ersteller gewünscht sind wirklich für fraglich. Insbesondere bei einem Budget von 500 Euro, dass erst später erweitert wurde. Für 500 Euro, was bekommt man da an DSLR und Objektiven, die ähnliches bieten, wie die beiden Sets?? Außerdem vergleiche ich auch die OOC JPEG Fähigkeiten. Wenn Canikon das bieten würden, was aus einer Fuji oder Oly kommt...

Bei den Manuellen Möglichkeiten verdrehst Du meine Aussage. Ich vergleiche DSLR und Spiegellose. Du aber setzt erst einmal Kompakte der DSLR (Deiner D7100, einer DSLR für knapp 1000€) gegenüber. Kompakte wiederum sind aber nicht mit spiegellosen vergleichbar. Es gibt genug spiegellose Kameras, die z.B. zwei Einstellräder bieten, teils doppelt belegbar. Ich sehe also nicht, warum es ein Nachteil sein sollte?
Du vergleichst dann DSLR mit der NX und der PL5... aber was Du vergleichst, sagst Du nicht. (Oder hier ach die D7100 ?) Auch DSLRs sind unterschiedlich ausgestattet. Hier ist wieder das Budget die Grenze! Was bekomme ich für 500 Euro, was ich hier vergleichen könnte?
Mal davon ab, ich kann auch an meiner PM2 sehr schnell im M Modus Zeit und Blende, ISO und Weißabgleich einstellen. Mit nur einem Drehrad und dem Touchscreen. Und ich finde das gar nicht unangenehm, obwohl ich noch die M1 mit genügend Wahlräder und Knöpfen besitze. Weiß also, wovon ich hier spreche.

Auch beim VF Sucher verdrehst Du mir das Wort. Ich habe eine Preisempfehlung für den VF-4 gegeben. Das der VF-2 180-200 Euro kosten soll habe ich nicht geschrieben, so stellst Du es durch "VF2/4" aber dar. Den VF-2 bekommt man gebraucht für 80-100 Euro.


Was ist daran schwer zu begreifen, dass ich es von Vorteil finde, dass man den EVF seinen persönlichen Bedürfnissen anpassen kann und er annähernd das fertige Bildergebnis zeigen kann, bevor man was macht.

Bei Rest bin ich mit Dir d'accord, anfassen und durchschauen ist das Wichtigste. Allerdings auch die Unterschiede zu begreifen!
 
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Zwei drei Anmerkungen hab ich.
Bei der JPG OoC Geschichte gehört Samsung NX mindestens in die Liga der Fuji und Sony.

Betreffend unkomfortable manuelle Bedienung an den Spiegelosen, selbst bei den kleinsten der NX Serie,
bei mir momentan NX1000 NX2000, ist das keinesfall gegeben.

Bei der NX2000 kann ich mit einem klick auf das Moduswahlrad eines der relevanten Werte auswählen und mit einem Dreh nach links oder rechts verstellen, nochmals klicken und die nächste Funktion kann verändert werden. Die Zweite Möglichkeit wäre ein Druck auf den jeweiligen Funktion am Touchscreen und mit einstellen des gewünschten Wertes mit verschieben zur Seite.
Als dritte Möglichkeit hätte ich ein Druck auf den iFN Knopf auf den Samsung Objektiven, wobei ich mit jedem Druck zur nächsten Funktion komme und über das MF Rad am Glas verändern kann. Dann gäbe es noch eine FN Taste an der Kamera mit gesondertem Menü schön gross und Touchscreen- und Noobfreundlich. Man kann sich auch noch eine Einstellungsmöglichkeiten auf Customtasten legen.
Das klappt auch mit Atlglas mit verstellen der Blende am Objektiv, MF und Fokus Peaking sehr anständig.
Kombinationen der verschiedenen Methoden und somit bequemes Fotografieren schliesst somit auch mit ner sehr kleinen Kamera keinesfalls aus.

Auch da sicher ist eine richtige DSLR auch da bequemer. Am liebsten hab ich die Dynax 7D bedient.
Für jedes Wertchen ein Knöpfchen, Hebelchen und Drehrad. Aber auf den ersten Blick erschlägt dich die Tastenflut, aber unschlagbar zu bedienen wenn man raus hat.

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Aber das ist inzwischen ein altes Ding für digitale Verhältnisse.

Ein Sucher ein Muss? Njein er ist sicher sehr gut und praktisch wenn die Sonne brennt.
Aber mit guten Screens und WLAN Fersteuerungsgeschichten geht heut schon einiges.
Also an der EVIL muss ich den Sucher nicht ums Verrecken haben. Die halt ich lieber klein und zum
dabei haben. Hab mir zwar die GNX mit Sucher auch gegönnt, aber eher weil sau günstig in dem Moment und für den Spieltrieb.

Ich finde übrigens selbst die besten EVF nicht besonders toll.
Ein Glasprisma einer A900 oder 1Ds kann sowas einfach nicht ersetzen. Keine Verzerrungen und keine Verzögerungen und kein Rauschen und ich mein Aulösung und Brillianz und Farbechtheit ist immer noch ein Thema.
Dafür hat man aber auch keine quasi Sichtverbesserung im Dunkeln oder eine mehr oder minder gute
Bildvorschau oder das Zebra.

Was den AF moderner Spiegelloser angeht ist das für den Consumer locker sporttauglich, das belegen doch schon einige Vergleiche im Netz selbst von sehr viel teurem DSLR Equipment bei manchen EVIL.
Aber klar ein Eos 7D, 1Dx, A77II, D7100, D4s usw. kann da schon noch etwas mehr.
 
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Megamind schrieb:
. Ich vergleiche DSLR und Spiegellose. Du aber setzt erst einmal Kompakte der DSLR (Deiner D7100, einer DSLR für knapp 1000€) gegenüber. Kompakte wiederum sind aber nicht mit spiegellosen vergleichbar.

Tut mir leid, aber in dem Sinne verdrehe ich nichts. Du verstehst nicht, worauf ich mich beziehe: Auf die Bedienung! Statt der D7100 hätte ich auch locker eine Pentax K500 (350€) oder selbst eine 1000D (noch weniger €) nehmen können - hätte keinen unterschied gemacht. Es geht hier nur um die komfortable Bedienung und Einstellung von den Parametern. Und hier gibt es keinen signifikaten Unterschied zwischen den von dir vorgeschlagenen Spiegellosen (keine anderen mit zwei Einstellrädern und pipapo, die mag es mit Sicherheit irgendwo geben!) und meiner Samsung WB750 (Kompaktkamera, sogar mit Drehrad!), was die Art und Weise Einstellung der Parameter im Av, Tv und M-Modus angeht. Mir ist zumindest keiner bekannt, aber vielleicht bist du ja schlauer :)

DSLR mit der NX und der PL5... aber was Du vergleichst, sagst Du nicht.

Klaro, ließ vielleicht den ganzen Abschnitt ;) Bedienbarkeit ist hier das Thema; die Einstellräder. Bedienbarkeit ist übrigens das einzige Thema, was ich hier in Zusammenhang mit den Vergleich von DSLR und Spiegelloser bringe, abgesehen von dem unterschiedlichen Feeling beim in-die-Hand-nehmen und fotografieren. Von unterschiedlichen Ausstattungen bei DSLRs kann hier nicht die Rede sein. Schöne Rädchen direkt am Finger haben alle. Manchmal zwei, manchmal nur eins - spielt in dem Fall keine Rolle.


Weiß also, wovon ich hier spreche.

Das ist ja schön! Aber beinahe jeder der hier schreibt, weiß wovon er spricht. Das ist nicht nur dir Vorbehalten. Ich habe auch schon mit Spiegellosen gearbeitet, weiß also wovon ich spreche :freak::evillol:

Was ist daran schwer zu begreifen, dass ich es von Vorteil finde, dass man den EVF seinen persönlichen Bedürfnissen anpassen kann und er annähernd das fertige Bildergebnis zeigen kann, bevor man was macht.

Rein gar nichts. Ich habe nie in Frage gestellt, dass der EVF nicht die Wirklichkeit abbildet, sondern das fertige Bildergebnis und dies als Vorteil gesehen werden kann. Mich stören undifferenzierte Aussagen wie Deine, die den Eindruck erwecken, dass Systemkameras das non-plus-ultra sind und der EVF ggü. dem OFV nur Vorteile hat - denn auf die Nachteile gehst Du nirgendwo ein, wodurch der Eindruck bei jemanden entsteht, der nicht in der Materie drinsteckt, dass es eben diese gar nicht gibt.

Auch beim VF Sucher verdrehst Du mir das Wort.
Ist ein Fehler, habe deinen Beitrag nach meinem post gelesen und falsch editiert. Die 80-100€ sind bei Auktionen auf Ebay aber wohl eher 130€.

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Halten wir mal Fest: Deine Mutter möchte eine Kamera, weil die jetzt Zeit zu fotografieren hat und die Kompaktknipse ihr nicht mehr reicht. Sie wollte schon länger eine DSLR haben. Sie hat schon einmal ambitioniert in ihrer Jugend (=analog) fotografiert, will sich das Wissen wieder neu aneignen, sowie das ganze später mal anspruchsvoller angehen.

Für mich macht das eher den Eindruck, als würde sie bald ihr angestaubtes Hobby wieder auferstehen lassen und das wirklich wieder ernst angehen wollen - zwar nicht direkt, aber es kommt bestimmt mit der Zeit. Und ebenfalls glaube ich, dass der offensichtlich schon lange vorhandene Wunsch nach einer DSLR nicht einfach so verschwindet. Wer schon immer zu Vollformat geschielt hat, sollte sich keine APS-C Kamera kaufen, weil ihn das Vollformat dann doch irgendwann packt, er unglücklich ist und letztendlich Verluste macht!
Es ist einfach ein anderes arbeiten mit der DSLR, einfach weil mehr in der Hand liegt. Man fühlt sich anders. Von daher Frag Deine Mutter doch bitte, wie fest der Wunsch nach einer DSLR bei ihr sitzt und kauf nicht direkt eine Spiegellose, weil alle davon schwärmen ;)
 
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Also, ersteinmal:entschuldige bitte, falls Du Dich durch die sehr direkte Antwort auf den Schlips getreten gefühlt hast. Das Gefühl habe ich nämlich und das lag nicht im Sinne meiner Antwort Deine Kompetenz anzuzweifeln.

Ich stimme halt nicht mit Dir überein, dass Du pauschal sagst, die vorgeschlagenen spiegellosen Modelle seien schlechter zu bedienen als "eine DSLR". Da bin ich anderer Meinung und habe den Vergleich hier liegen und arbeite oft mit beiden Systemen. Dieser Hinweis sollte meine Ansicht und Erfahrung lediglich unterstreichen und nicht bedeuten ich sei schlauer als jemand anderes. Diesen Zusammenhang erkenne ich auch nicht daraus. Bedienung ist zudem sehr subjektiv. Es ist eine reine Gewöhnungssache und hängt an den persönlichen Vorlieben, ob man das als unangenehm empfindet, oder nicht. Du kannst nicht pauschal sagen, nur weil eine DSLR größer ist und zwei Knöpfe mehr hat, ist das besser. Erst wenn mit beiden fotografiert wurde, kann der Interessent sagen, was ihm besser gefällt und wo er Kompromisse sieht. Da alles genau so einstellbar ist, kann ich daher erst mal Nachteile nicht sehen.
Kritik habe ich an Deinem Vergleich 1000€ DSLR gegen Kompakte geäußert und dass Du dies auf die vorgeschlagenen Modelle pauschal überträgst. Denn ich bezog mich im ersten Hinweis an den TO klar darauf, dass keine Nachteile entstehen, weil die Spiegellosen ebenso manuell gesteuert werden können. Das ist bei manchen (vielen) Kompakten nicht der Fall! Von der Haptik war also erst einmal meinerseits keine Rede.

Bezüglich des optischen Suchers, ich habe durchaus den Vorteil heraus gestellt, bitte noch mal lesen. Von nirgendwo kann daher bitte nicht die Rede sein. Die Kritik nehme ich mir aber an, dass der falsche Eindruck entstehen kann. (ähnlich Deiner Pauschalisierung bez. Bedienung). Ich habe versucht dies am Ende zu relativieren, da ich natürlich ebenso glaube, erst anfassen und dann entscheiden.

Ich habe für meinen VF2 90€ bezahlt. Mein Vater für seinen auch. Es ist also durchaus realistisch. Es gibt neben ebay auch noch andere Plattformen.

Noch mal abschließend: wenn Du ein DSLR Set findest, dass annähernd gleiche Fähigkeiten bietet wie die vorgeschlagenen, dabei der erwähnten Reiselust entgegen kommt, bin ich gespannt. Du hast nämlich leider keinen einzigen Vorschlag gemacht, was Deiner Ansicht nach eine gute DSLR Wahl bei dem 500€ Budget wäre, die zu den oben genannten Punkten im Fragebogen und dem Fließtext des Erstellers passt.
 
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Danke für eure Hilfe ;)

Immer gut mehrer Ansichten zu haben. Wie gesagt wenn das Budget "leicht" überschritten wird für etwas besseres dann sollte das auch kein allzu großes Problem sein. 1000€ sollten es dann aber doch nicht werden

Hier einmal die vorgeschlagenen :p
http://www.amazon.de/Sony-Systemkamera-Megapixel-LCD-Display-Full-HD/dp/B00IE9XHCM?tag=comput0d-21
http://www.fotokoch.de/fotowelt/Fuj...5375.html?prepage=digitale-systemkameras.html
http://www.foto-erhardt.de/product_info.php?products_id=6008828?
http://geizhals.at/de/samsung-nx300...ction-und-nx-50-200mm-i-function-a955684.html

Ich habe ihr jetzt die Sony Alpha 6000 gezeigt (Review auf youtube etc.) , hier der Link https://www.youtube.com/watch?v=ClbnpNEze4A


Das Objektiv welches der Herr in diesem Video benutzt, wäre das für den Anfang empfehlenswert ? Sigma 19/2.8 DN
 
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Das ist nur eine einzige, aber durchaus empfehlenswerte, feste Brennweite. Damit wäre sie also 0 flexibel und müsste immer mit 28mm Brennweite (wegen Cropfaktor 1,5) Fotografieren.
 
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Noch mal abschließend: wenn Du ein DSLR Set findest, dass annähernd gleiche Fähigkeiten bietet wie die vorgeschlagenen, dabei der erwähnten Reiselust entgegen kommt, bin ich gespannt. Du hast nämlich leider keinen einzigen Vorschlag gemacht, was Deiner Ansicht nach eine gute DSLR Wahl bei dem 500€ Budget wäre, die zu den oben genannten Punkten im Fragebogen und dem Fließtext des Erstellers passt.

Wenn man von den vorhanden Objektiven absieht (da hab ich keine Ahnung, wie gut die sind), dann wäre z.B. die Nikon D5100 mit 18-105er für ca. 530 € (Link) ein guter Start in die DSLR-Welt. Das 18-105er ist vom Preis-Leistungs-Verhältnis als Reiseobjektiv für Nikon-Kameras nicht zu schlagen und vom Brennweitenbereich für vieles ausreichend. Alternativ könnte man auch hier Doppelzoom-Kombos ala 18-55 + 55-200 nehmen, da ist man bei knapp 600€. Ist also auch nicht teurer als das Olympus-Äquivalent, wenn man mit Sucher fotografieren will (ist bei DSLRs eben standardmäßig dabei).

Sicher ist die DSLR etwas größer als Systemkameras, aber deswegen würde ich die nicht als pauschal untauglich für Reisen betrachten. Bei mir ist es z.B. so, dass ich ein MFT-Set genauso oft mitnehmen würde wie meine DSLR-Ausrüstung. Aber das ist nur meine persönliche Erfahrung, muss nicht bei jedem so sein.

Deswegen meine Empfehlung: Deine Mutter soll mal in ein Geschäft gehen (kann Elektroriese oder Fachhändler sein) und einfach mal einige Kameras in die Hand nehmen und ein paar Probeaufnahmen machen. Dann sollten sich ein paar Favoriten herausstellen.
 
@CyBe3
Der Besuch im Fachgeschäft wäre auch meiner Ansicht nach der nächste logische Schritt. Wenn Hamburg nicht zu weit entfernt liegt, dann kann ich das Fotogeschäft "Wiesenhavern" in der Innenstadt empfehlen, die eine durchgängig sehr kompetente Beratung bieten und die Preise sind auch OK. Wie es mit der ganzen Foto-Gregor-Gruppe aussieht, kann ich nicht beurteilen. Beim E-Markt wäre ich mit einer weiteren Beratung vorsichtig, da wird gerne mal aus der Hüfte geschossen - unlängst wieder erlebt :rolleyes:. Das kann im Fachgeschäft sicherlich auch vorkommen, der Fokus liegt im E-Markt eben wo anders.

http://www.foto-gregor-gruppe.de/hamburg2/shop/specials.asp
 
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