Raijin
Fleet Admiral
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- Nov. 2007
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Du musst auch darauf achten ob das NAS überhaupt Raid 6 kann. In der Regel kommt eher Raid 5 zum Einsatz und das unterstützen auch die meisten NAS (neben Raid 0 bzw. Raid 1), aber Raid 6 ist doch eher ungewöhnlich. Wenn du dir ein NAS selbst baust, zB mit einem Linux-PC, dann hast du auch mehr oder weniger freie Hand.
Vermutlich hast du dich zum Thema RAID bei Wikipedia eingelesen nehme ich mal an. Hört sich ja auch ganz toll an, aber im Privatbereich muss man sich gut überlegen ob das Sinn macht. Bei solchen Raid-Konfigurationen braucht man viele Festplatten und gewinnt eine gewisse Ausfallsicherheit, verliert aber auch entsprechend Netto-Kapazität. Ich gehe sogar soweit zu behaupten, dass 99% der Privatanwender überhaupt kein Raid brauchen. Wenn man regelmäßig Backups macht, dann ist es auch halb so wild, wenn mal eine Festplatte stirbt. Nachkaufen, Backup einspielen, fertig. Evtl. hat man im Falle eines Falles 1-2 Tage keinen Zugriff auf die Daten - wobei man ja direkt ans Backup gehen kann - aber let's face it: 2 Abende ohne die Filmesammlung kommt man auch mal aus ;-)
Im Profi-Bereich sieht das ganz anders aus. Wenn in einer Firma eine Server-Platte stirbt, ist das Backup Nebensache, weil die Mitarbeiter nicht weiterarbeiten können solange die Serverdaten nicht zur Verfügung stehen! Backups liegen zT auf Magnetbändern oder anderen Medien, die nicht sofort zur Verfügung stehen (können). Die Verfügbarkeit der Daten hat dabei eine viel höhere Priorität als bei den heimischen Urlaubsfotos. Natürlich ist das auch privat interessant und einigermaßen sinnvoll - viele machen das ja auch, weil es durch die modernen NAS auch sehr anwenderfreundlich gestaltet wird. Zwingend erfoderlich ist es aber nicht.
Ich will dich nicht von Raid abbringen, aber nimm lieber keine exotischen Raid-Konfigurationen wie Raid 6, sondern lieber das gebräuchlichere Raid 5 und mach dir stattdessen mehr Gedanken über eine adäquate Backupstrategie. Zum Beispiel so: Sonntags Vollbackup, Mo-Sa inkrementelles Backup, das letzte Sonntagsbackup als Monatsbackup archivieren. Je nachdem wie zeitnah du deine Daten sichern bzw. wie lange du sie aufbewahren willst, kannst du das entsprechend abändern. Kommt natürlich auch darauf an welche Möglichkeiten das Backup-Tool überhaupt bietet. Wäre mühsam, das Beispiel täglich von Hand durchzuackern...
Zu deiner Frage: Ja, das NAS legt die Platten schlafen, aber das kann man meistens einstellen.
Vermutlich hast du dich zum Thema RAID bei Wikipedia eingelesen nehme ich mal an. Hört sich ja auch ganz toll an, aber im Privatbereich muss man sich gut überlegen ob das Sinn macht. Bei solchen Raid-Konfigurationen braucht man viele Festplatten und gewinnt eine gewisse Ausfallsicherheit, verliert aber auch entsprechend Netto-Kapazität. Ich gehe sogar soweit zu behaupten, dass 99% der Privatanwender überhaupt kein Raid brauchen. Wenn man regelmäßig Backups macht, dann ist es auch halb so wild, wenn mal eine Festplatte stirbt. Nachkaufen, Backup einspielen, fertig. Evtl. hat man im Falle eines Falles 1-2 Tage keinen Zugriff auf die Daten - wobei man ja direkt ans Backup gehen kann - aber let's face it: 2 Abende ohne die Filmesammlung kommt man auch mal aus ;-)
Im Profi-Bereich sieht das ganz anders aus. Wenn in einer Firma eine Server-Platte stirbt, ist das Backup Nebensache, weil die Mitarbeiter nicht weiterarbeiten können solange die Serverdaten nicht zur Verfügung stehen! Backups liegen zT auf Magnetbändern oder anderen Medien, die nicht sofort zur Verfügung stehen (können). Die Verfügbarkeit der Daten hat dabei eine viel höhere Priorität als bei den heimischen Urlaubsfotos. Natürlich ist das auch privat interessant und einigermaßen sinnvoll - viele machen das ja auch, weil es durch die modernen NAS auch sehr anwenderfreundlich gestaltet wird. Zwingend erfoderlich ist es aber nicht.
Ich will dich nicht von Raid abbringen, aber nimm lieber keine exotischen Raid-Konfigurationen wie Raid 6, sondern lieber das gebräuchlichere Raid 5 und mach dir stattdessen mehr Gedanken über eine adäquate Backupstrategie. Zum Beispiel so: Sonntags Vollbackup, Mo-Sa inkrementelles Backup, das letzte Sonntagsbackup als Monatsbackup archivieren. Je nachdem wie zeitnah du deine Daten sichern bzw. wie lange du sie aufbewahren willst, kannst du das entsprechend abändern. Kommt natürlich auch darauf an welche Möglichkeiten das Backup-Tool überhaupt bietet. Wäre mühsam, das Beispiel täglich von Hand durchzuackern...
Zu deiner Frage: Ja, das NAS legt die Platten schlafen, aber das kann man meistens einstellen.
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