[Kaufberatung] Kompaktkamera bis 500 €

gibpfoetchen

Ensign
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Guten Tag zusammen,

wie im Threadtitel beschrieben such ich eine geeignete Digitalkamera.

Sie sollte möglichst kompakt sein und dennoch relativ scharfe und gute Bilder schießen. Da ich nur selten fotografiere, wenn überhaupt, kann ich es leider nicht genau fachlich ausdrücken.

Es soll eine Kamera sein, mit der ich spontan Schnappschüsse machen und somit Momente festhalten kann. Es wird wohl vorwiegend Personen und Landschaftsfotografie werden oder auch mal in nicht so gut beleuchtete räume wie clubs oder bars soll fotografie einigermaßen möglich sein, aber eig. sollte sie für alle Momente relativ gut geeignet sein.

Scharf und auflösend brauch ich die bilder weil ich sie danach amateurmäßig mit photoshop bearbeiten will und dann in meinen blog veröffentlichen möchte.
Kompakt deswegen weil ich sie wenn möglich immer dabei haben möchte, und deswegen nicht immer viel Platz für eine Spiegelreflex zur Verfügung ist.

Ich hoffe ich konnte meine Vorstellungen einigermaßen verständlich beschreiben.
Wenn es eine gute gibt die knapp über 500€ kostet aber meinen Ansprüchen optimal entspricht, dann würde ich mit den Budget auch höher gehen.

mfG
 
Sorry, aber für 500 € gibt es doch schon ne DSL-R mit Einsteiger-Objektiv(en).

Warum nicht sowas?

http://www.idealo.de/preisvergleich/OffersOfProduct/2645035_-eos-1100d-kit-18-200-mm-canon.html

oder

http://www.idealo.de/preisvergleich..._-eos-1100d-kit-18-55-mm-75-300-mm-canon.html

Auch wenn die größer sind als ne Kompakte; das lohnt sich ;)

Kompakt deswegen weil ich sie wenn möglich immer dabei haben möchte, und deswegen nicht immer viel Platz für eine Spiegelreflex zur Verfügung ist.
In diesem Fall sind aber 500 € einfach viel zu viel. - Da kannst du auch weiter runter gehen! ;)
 
Selber sorry, aber du kannst wohl nicht lesen.
Lies nochmal, dann siehst du, dass ich es kann ;)

Ich sage ja nur, dass 500 € für ne Kompakte viel zu viel ist. Aber mach was du willst, ist dein Geld und deine rauschenden Bilder :D
 
Freak-X schrieb:
Lies nochmal, dann siehst du, dass ich es kann ;)

Ich sage ja nur, dass 500 € für ne Kompakte viel zu viel ist. Aber mach was du willst, ist dein Geld und deine rauschenden Bilder :D

Scheinbar nicht, weil du gar nicht dem Threaderöffner schreibst :D
 
Scheinbar nicht, weil du gar nicht dem Threaderöffner schreibst
Wen glaubst du; meinte abulafia denn sonst?

Mag ja sein, dass ich da nicht direkt mit dem TE geschrieben habe, aber es kommt auf das Selbe hinaus.
Und darum geht es hier auch nicht.
 
Danke schonmal für die Vorschläge.
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Freak-X schrieb:
Sorry, aber für 500 € gibt es doch schon ne DSL-R mit Einsteiger-Objektiv(en).

Ist leider nicht optimal da ich die Kamera nie gezielt mitnehmen werde zum fotografieren, sondern ich einfach spontan schöne und scharfe fotos schießen will.
Und es ist mir leider nicht möglich immer verschiedene objektive mitzunehmen :)
Deswegen eine kompakte.

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Der Vorschlag von allsop spricht mich vom design aufjedenfall schonmal an. Werde mal weiter googlen und schauen ob die auch handlich ist :D

Ich freu mich auf weitere Vorschläge oder Einwände
 
Würde eine von diesen beiden wählen:

http://www.amazon.de/Canon-PowerShot-Digitalkamera-Megapixel-bildstabilisiert/dp/B004MKNBQO/ref=sr_1_2?ie=UTF8&qid=1329059279&sr=8-2

oder

http://www.amazon.de/Panasonic-Lumix-DMC-TZ18EG-K-Digitalkamera-bildstabilisiert/dp/B004KSRVIC/ref=sr_1_3?ie=UTF8&qid=1329059279&sr=8-3

Persönlich würde ich zur Lumix tendieren, aber du kannst dir ja die Bewertungen und auch Bilder der Käufer bei Amazon mal anschauen.

Mehr für eine Kompaktkamera aus zu geben lohnt sich einfach nicht. Du wirst mit einer Kompaktkamera immer mit Einschränkungen leben müssen, egal wie teuer sie ist. Wenn du was kleines handliches für "immer dabei" haben willst, dann wähle eine von den Kameras oben. Nimm die gesparten 300€ und lege sie beiseite für eine spätere DSLR oder was auch immer ;)

EDIT: Diese Systemkameras machen für mich übrigens überhaupt keinen Sinn. Durch das Objektiv sind die Teile genauso "unmobil" wie eine DSLR. Entweder DSLR oder wirklich Kompaktkamera bzw. beides besitzen für eben die unterschiedlichen Situationen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Inwiefern sollte eine DSLR denn in irgendeiner Form eine Alternative zu einer Kompaktkamera sein?!
Ich hab mir aus ähnlichen Überlegungen neulich die Lumix DMC-LX5 geholt: http://geizhals.at/de/552007

Absolut einwandfrei und eine lohnende Investition!

Bartonius schrieb:
Mehr für eine Kompaktkamera aus zu geben lohnt sich einfach nicht.

Seh ich nicht so. Ich habe viele Kompaktkameras ausprobiert, bevor ich die Lumix geholt habe. Man merkt jeden extra investierten Euro.
 
Freak-X schrieb:
Wen glaubst du; meinte abulafia denn sonst?

Mag ja sein, dass ich da nicht direkt mit dem TE geschrieben habe, aber es kommt auf das Selbe hinaus.
Und darum geht es hier auch nicht.

Meinst du jetzt das 500 € viel zu viel sind für eine digitalKamera mit meinen ansprüchen ?

Ich kenn mich auf den Gebiet leider nicht aus, deswegen weiß ich nicht wie die Preise so sind und hab mich deswegen an euch gewandt.
Wäre gut wenn das Budget optimal ausgeschöpft wird, aber wenn natürlich eine viel billigere cam reicht und die qualität zu einer 500 euro cam nicht viel besser ist, dann gut zu wissen.
 
Meinst du jetzt das 500 € viel zu viel sind für eine digitalKamera mit meinen ansprüchen ?
Unagbhängig von deinen Ansprüchen sind Kompaktkameras egal in welcher Preisklasse einfach nicht so gut, wie eine DSL-R. Bei einer DSL-R ist der Sensor einfach viel größer, somit deutlich weniger Bildrauschen und höhere Bildstabilität (Weniger Verwackeln), weil eine geringere Verschlusszeit gebraucht wird. Kompakte gleichen das Bildrauschen oft mit "Weichzeichnen" aus. Das sieht dann ähnlich aus; wie wenn man eine Folie drüber legt - Verwaschen und unscharf. Dazu kommt dann noch der Wahnsinn mit der immer mehr steigenden Auflösung auf kleineren Sensoren.

Bildrauschen

Fazit: Weniger Geld für eine Kompakte ausgeben oder lieber für den Preis gleich ne DSL-R.
 
Zuletzt bearbeitet:
Danke für deine ausfürliche Erklärung.

Ich verstehe. Also ich hatte halt schon ein paar Spiegelreflex in der Hand und die meisten sind definitv zu groß und unpraktisch, dennoch würde ich gern eine Kamera haben wollen, an den dein genannter Effekt möglichst nicht auftritt.. Ich hab zwar meistens schon eine Tasche bei aber dennoch sollte die Kamera handlich und schnell zu bedienen sein, sprich, ich will unter anderem nicht die Kamera rausholen und erstmal ein Objektiv drauf basteln müssen bevor ich ein foto machen kann. Oder kann man das Objektiv jederzeit an der kamera dranlassen ohne angst zu haben das da irgendwas kaputt gehen kann durch schwingungen im rucksack...?

Und wär da eine Systemkamera wie von allsop gepostet (http://www.amazon.de/Sony-NEX-C3KS-...ie=UTF8&qid=1329058649&sr=8-4&tag=comput0d-21) ein guter Kompromiss zwischen handlichkeit und möglichst wenig bildrauschen?
 
Für die Anforderungen ist meiner Meinung nach eine Kompakte schon sinnvoller. Die lassen sich ganz praktisch in Gürteltaschen verstauen, da stört die dann auch beim Feiern nicht, und das ist meiner Meinung nach mehr Wert als Hochglanzbilder und dafür den ganzen Abend eine DSLR herumzuschleppen. Ich lasse bei sowas auch immer meine DSLR daheim und nehme lieber die LX3 mit.

Unter den Kompakten würde ich am ehesten zu den Edelkompakten raten. Die wichtigsten Modelle sind da die Canon S95 bzw. S100, Olympus XZ-1, Panasonic LX5 und Nikon P7100. Die sind allesamt so im Preisbereich 300-400€, bieten eine lichtstarke Optik und gute Sensoren. Vom Preis-Leistungs-Verhältnis her ist die S95 ziemlich interessant (da werden gerade die Restbestände billig verkauft). Mit den Kameras kommt man ziemlich weit, mit etwas Glück und ruhiger Hand sind auch Innenaufnahmen ohne Blitz möglich (zumindest, wenn's um Architektur geht und nicht um Personen).

EDIT:
Wenn's ein bisschen größer sein darf, sind auch die Systemkameras ganz interessant. Zwecks Objektiv immer dran lassen musst du dir keine Sorgen machen, Kameras sind stabiler als man weithin meint. Bei Systemkamera wird die Auswahl ziemlich groß. Die NEX ist eine gute Kamera, aber die Objektive dazu sind relativ groß. Für die genannte Anwendung könnte ich mir gut eine Olympus PEN mit Standardzoom (Landschaft) und dazu das 20er Pancake-Objektiv von Panasonic (Portrait / schlechte Lichtverhältnisse) vorstellen. So ein System würde so grob 800€ kosten.
 
Zuletzt bearbeitet:
Klar kann man ein Objektiv immer auf der Kamera lassen. Das ist im Prinzip sogar besser, als ständig zu wechseln, da so weniger Staub in das Innere der Kamera gelangt. Die Canon 1100D ist auch schon verdammt klein. Für mich zu klein. Man muss auch immer bedenken, dass vorallendingen der jenige, der die Kamera in der Hand hat das Foto macht. Deswegen ist es auch wichtig sich soetwas mal im Laden in die Hand geben zu lassen und den Eindruck eine Zeit auf sich wirken zu lassen. So eine DSLR muss gut in der Hand liegen.

Der richtige Griff am Objektiv/Kamera, sowie das ansetzten des Suchers am Auge/Gesicht tragen maßgeblich zu einer ruhigen Haltung einer DSLR bei, was natürlich sehr wichtig ist. Von diesem "Geknipse" mit der Kamera weit weg vom Körper und nur über das Display halte ich recht wenig. Für sowas reicht jede Kompaktkamera im Bereich der 200 - 300€, da kommt es wirklich kaum noch auf die interne Technik der Kamera an, wenn das "Dahinter" nicht zu Fotografieren weiß.
 
Zuletzt bearbeitet:
Danke für die Vorschläge und Beschreibungen. Ich tendier jetzt schon eher zu einer Systemkamera, da sie wahrscheinlich gute Fotos macht durch die ganzen Objektive aber dennoch relativ handlich und nicht so klobrig. Muss mich da noch ein bisschen einlesen wo genau der Unterschied zwischen Systemkamera und Spiegelreflex ist ...
Aber mit so einer Systemkamera kann man ja Fotos bei Club oder Barbesuchen vergessen, mhm schwierig.

Nikon 1 J1, wie sieht es mit der aus? Laut diversen Reviews soll die ziemlich kompakt sein, trotzdem gute Fotos machen?

e: @bartonius: du hast vollkommen recht hiermit

, wenn das "Dahinter" nicht zu fotografieren weiß.

aber ich war bis jetzt nicht so der fotografierer, bin erst jetzt auf den geschmack gekommen dank meinen blog...Klar am Anfang weiß man nicht viel, aber dank learning by doing, werde ich aufjedenfall mit der Zeit viel dazulernen, sodass ich deswegen jetzt schon mal anfange mit einer "höherwertigen" kamera, fotos zu knipsen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hauptunterschied zwischen einer Spiegelreflex und den Systemkameras ist der Sucher. Bei DSLR blickt man durch den Sucher, während bei Systemkameras meist nur der Bildschirm zur Verfügung steht. Zudem gibt es bei der DSLR noch deutlich mehr Objektive und sonstiges Zubehör, allerdings holen auch hier die Systemkameras auf.
 
gibpfoetchen schrieb:
aber ich war bis jetzt nicht so der fotografierer, bin erst jetzt auf den geschmack gekommen dank meinen blog...Klar am Anfang weiß man nicht viel, aber dank learning by doing, werde ich aufjedenfall mit der Zeit viel dazulernen, sodass ich deswegen jetzt schon mal anfange mit einer "höherwertigen" kamera, fotos zu knipsen.
Dann würde ich dir persönlich ganz klar dazu raten, sowohl eine recht "billige" (wie gesagt so im 200€-Bereich, die machen allemal richtig gute "Schnappschüsse") Kompaktkamera zu kaufen, mit der du eben in allen alltäglichen Situation Fotos machen kannst und wo es auch nicht so schlimm ist, wenn die Kamera mal hinfällt oder sonstiges, als auch eine Einsteiger-DSLR dann für "richtige" Fotos als Hobby. Ich erkläre dir auch kurz nach dem nächsten Quote warum.

Faluröd schrieb:
Hauptunterschied zwischen einer Spiegelreflex und den Systemkameras ist der Sucher. Bei DSLR blickt man durch den Sucher, während bei Systemkameras meist nur der Bildschirm zur Verfügung steht.
Ein weiterer, meiner Meinung nach deutlich wichtigerer Unterschied, ist, dass die Systemkameras und Kompaktkameras vorallem in ihren Einstellungen extrem begrenzt sind. Die Hersteller versuchen es mit diesen Kameras dem Menschen sogut wie alle Einstellungen abzunehmen und automatisch zu berechnen/setzten. Das mag am Anfang gut und praktisch sein. Will man aber die Fotografie wirklich weiter als Hobby ausweiten, wird man sich sehr sehr schnell nach einer DSLR mit schier grenzenlosen Einstellungsmöglichkeiten sehnen. Ich benutze nur noch den komplett manuellen Modus an meiner DSLR, denn nur so kann ich gezielt Effekte in einem Bild erreichen, die ich auch möchte. Das erfordert natürlich Erfahrung, in welcher Situation welche Einstellung in welcher Region zu tätigen ist. Aber der Mensch ist doch lernwillig ;)

Ich lege dir diese Seite für Tests allermöglichen Kameras ans Herz:
http://www.digitalkamera.de/Testbericht/
Dort wirst du lesen können, dass Systemkameras ähnlich wie Kompaktkameras extrem begrenzt sind in ihren Einstellungsmöglichkeiten.
 
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