Kaufberatung - Kopfhörer, Mikrofon, Soundkarte

Sedrix

Ensign
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Okt. 2007
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168
Hi CB-Community,

nach einigem Lesen hier im Forum, wollte ich vor dem Kaufen ein paar übrige Fragen klären.

Die Kombi aus KH, Mikro. und Soka soll zu ~70% zum Zocken genutzt werden, wichtig ist mir also vorallem Ortung.
Sollte es jedoch einen Kompromiss aus Musik-Qualität und Ortung geben den ich übersehen habe, nehme ich natürlich jeden Vorschlag an.

Hier mal ein erster Plan: (Budget bei ca. 200€, allerdings mach ich mir für 10€-20€ mehr oder weniger nicht ins Hemd.)

Mikrofon: Zalman ZM-MIC1 Microphone
Kopfhörer: AKG K 242 HD oder beyerdynamic DT 990 PRO
Soundkarte: X-Fi (Wenn es das AKG wird) / Xonar (Wenn es das DT 990 wird)

Bei der Soundkarte liegt für mich das größte Problem. Wie ich in der FAQ gelesen habe, sind X-Fi's für die Ortung in Spielen besser, haben aber keinen KHV wodurch das DT 990 PRO weg wäre. Dazu kommt außerdem, dass ich bei den verschiedenen Soka-Modellen nicht ganz sicher bin, was für mich das richtige ist, also z.B. welche Creative Karte, wenn es denn eine X-Fi werden soll, oder aber welche Xonar-Version wenn es denn eine von Asus wird.

Über ein paar Anregungen würde ich mich freuen und wäre sehr dankbar! :)

MfG. Sedrix
 
Ich habe mich fur den dt 770 entschieden. Der Bass ist erste Sahne, ebenso die Ortung. Gibt aber bestimmt Andere, die Dir das ausführlich erklären werden.^^
 
Mit was für einer Karte benutzt du das 770?
 
Im Moment mit dem Onboard Sound.
 
Ich habe die Xonar DGX und habe keine Probleme mit der Ortung in Spielen. Da EAX ohnehin tot ist, würde ich auch mal behaupten, dass die Ortung der Creatives nicht dramatisch besser sein kann und auf die Surroundvirtualisierung kann man "in meinen Ohren" ohnehin getrost verzichten, da sich der Ton dann immer schnell wie aus einer Blechdose kommend anhört.

Je nach verbautem Soundchip (zu faul zum Nachschauen) kann der Unterschied zur dedizierten Soundkarte auch nicht allzu groß ausfallen - allerdings würde sich bestimmt die Xonar wegen des KHV lohnen - dafür gäbe es aber auch andere, externe Lösungen.
 
Habe nen DT 990 Pro und bei dem ist die Ortung ebenfalls sehr gut ;) falls du dir Gedanken machst dass die DT990 Pro (250 Ohm) ohne KHV zu leise sind, das stimmt nicht ganz, die sind einfach anzutreiben und selbst an Onboard so laut dass es schmerzt.
Ich verwende sie selbst am PC & Macbook, sind echt der Hammer :D.

Wenn du das beste aus den Hörern rausholen willst, brauchst du eine Xonar Essence oder ne Phoebus. Allerdings würde ich mir das an deiner Stelle 2x überlegen. Hatte mal ne Phoebus mit Onboard an den DT 990 verglichen, der Unterschied ist nur minimal, wenn es nur um Stereo geht. Die 150€ waren es mir dann nicht wert, zudem das Mikro an der Phoebus wie verrückt gebrummt hat.
 
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Also macht sich ein KHV (wenn ich das richtig verstanden habe) nur dadurch bemerkbar, dass mehr Wumms aus dem KH kommt?
 
Also macht sich ein KHV (wenn ich das richtig verstanden habe) nur dadurch bemerkbar, dass mehr Wumms aus dem KH kommt?
Wumms im Sinne von stärkerer Ausgangspegel. 250 Ohm an nem schwachen Pegel kann man zwar durch Lautdrehen sehr laut kriegen, allerdings wirds dann schnell kreischig und neigt zu übersteuern.

Habe selbst den DT 770 PRO 80 Ohm und finde, dass der Sound an meiner ESI Juli@ (und die Karte hat schon einen guten rauschfreien Ausgangspegel) an nem externen Verstärker noch etwas kräftiger in der Dynmik rüberkommt, als direkt an der Soundkarte

Hatte by the Way vor der Juli@ ne Creative X-fi Music UAA, und die Juli@ lässt jene ganz schön alt aussehen.
 
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Mal so eine Laien frage, das DT770 von Beyerdynamics gibt es ja mit 80 ohm und auch 250 ohm, wie macht sich das bemerkbar bzw. was sind die Theoretischen Vorteile durch den höheren Wert. Wird hier vor Störern geschützt?
 
@keksdt: Rein von der Theorie her lässt sich sagen, dass der jeweilige Verstärker an höherohmigen Lautsprechern nicht so schnell verzerrt wie bei niedrigohmigen, da weniger Strom fließt. Allerdings bekommt man beim hochohmigen auch nicht mehr die gleiche Leistung aus dem Verstärker wie beim niedrigohmigen. Es kann also dementsprechend leiser werden und der Verstärker sollte dann im Falle des notwendigen Lauterdrehens einen rauschfreien, klaren Pegel geben können. Aus dem Grund sind hochohmige Kopfhörer bei billigen Onboard Chips nicht unbedingt zu empfehlen, da diese meist bei vollem Pegel recht schnell zum Rauschen bzw Verzerren neigen.

EDIT
https://www.computerbase.de/forum/t...-pro-250-ohm-vs-80-ohm.1024509/#post-11530523
 
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Das Problem bei den 770er'n ist für mich die geschlossene Bauform. Gehöre zu den Leuten, die es seltsam finden die eigene Stimme beim reden nicht hören zu können und möchte gern noch mitbekommen wenn es an der Tür klingelt. :)

Mit dem 990 macht man so wie ich das hier lese ja nicht viel falsch und ich denke das ich es testweise mal bestelle (250 Ohm).

Noch mal kurz etwas zum Mikro: Lohnt es sich das Geld für so ein Mod Mic auszugeben oder tut es das Zalman auch mehr als genug?

Soka: In Kombination mit dem 990 wäre dann die Xonar DG passend oder denkt ihr bei dem KH sollte man etwas mehr investieren?
 
Xonar DG ist ok. Kannst irgendwann mal vllt aufrüsten, wenn dir der Klang nicht mehr reicht :)
 
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