Kaufberatung nötig

Memo123

Lt. Commander
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1) Wo würdest Du Deine fotografischen Fähigkeiten einordnen? z.B: Knipser - Einsteiger - Fortgeschrittener - Amateur - Semi-Profi - Profi:

Schätzungsweise Einsteiger bis Fortgeschrittene

2) Finanzielles

a) Wo liegt Dein Preislimit für die Kamera und ggf. Objektiv(e) ohne Zubehör?

3-400€

b) Wo liegt Dein Preislimit für eventuelles Zubehör wie Akku, Tasche, Stativ? Was Du davon brauchst, wird sich meist aus der Beantwortung der Fragen ergeben

100€

3) Würdest Du auch ein älteres Modell kaufen wollen oder muss es "das neueste vom neuen" sein?

Nicht älter als 2016

4) Wie willst Du Deine Bilder am Ende nutzen und präsentieren?!

a) Am Full HD-TV?

Ja- 65 Zoll 4k

b) Am Monitor? - Wenn ja auf welcher Größe?

24 zoll

c) Gedruckt? - Wenn ja, auf welcher Größe? z.B. 10x15, 13x18, DIN A5, A4, A3, A3+, A2 usw.

d) noch anders .....

Ich suche für meine Freundin eine kompakte, leichtbedienbare Kamera.

Sie wird in zwei Monaten für ca. Einen Monat nach Afrika reisen. Ich möchte ihr dafür eine schöne neue Kamera dazu kaufe. Uns fehlt eh hier eine richtige cam zuhause..

Je mehr ich im Netz recherchiere, umso irritierter wird es für mich.

Was würdet ihr kaufen wollen/können?

Diese sollte zügig und saubere Fotos machen können. Natürlich über einen sehr guten bildstabilisator verfügen.

Kein extra objektiv.
 
Ich würde ne spiegellose nehmen wg. der relativc geringeren Größe. Objektive könnte man bei Systemkameras z.B. trotzdem wechseln (auch wenn du jetzt kein zweites Objektiv willst)

Ich kenne mich auf dem Markt gerade nicht xso gut aus, aber diese hier hatte ich mal ne Zeit geliehen und die wirkte sehr gut im Vgl. zu den Einsteiger-DSLRs. https://geizhals.de/sony-alpha-5000...-pz-ilce-5000lb-a1051952.html?hloc=at&hloc=de

Die 5100 ist nochmal besser und leider auch teurer... Hängt dann vllt. vom Zubehör ab, ob der Preis ok wäre. (Edit: Wobei ich denke, dass wenn sie auf Reisen ist, viel Zubehör gar nicht in Frage kommt. Tasche für die Kamera, vllt. noich zwei große SD-Karten und gut ist :))

Beide Kameras sind allerdings deutlich vor 2016 erschienen, wobei ich ehrlich sagen muss, dass die von dir gewünschten zwei Jahre Maximalalter für eine Kamera nicht unbedingt sinnvoll sind...
 
Zuletzt bearbeitet: (Kameras sind deutlich vor 2016 erschienen, nicht vor 2014, wie zuvor geschrieben :D)
FranzvonAssisi schrieb:
Ich würde ne spiegellose nehmen wg. der relativc geringeren Größe. Objektive könnte man bei Systemkameras z.B. trotzdem wechseln (auch wenn du jetzt kein zweites Objektiv willst)

Ich kenne mich auf dem Markt gerade nicht xso gut aus, aber diese hier hatte ich mal ne Zeit geliehen und die wirkte sehr gut im Vgl. zu den Einsteiger-DSLRs. https://geizhals.de/sony-alpha-5000...-pz-ilce-5000lb-a1051952.html?hloc=at&hloc=de

Die 5100 ist nochmal besser und leider auch teurer... Hängt dann vllt. vom Zubehör ab, ob der Preis ok wäre. (Edit: Wobei ich denke, dass wenn sie auf Reisen ist, viel Zubehör gar nicht in Frage kommt. Tasche für die Kamera, vllt. noich zwei große SD-Karten und gut ist :))

Beide Kameras sind allerdings deutlich vor 2014 erschienen, wobei ich ehrlich sagen muss, dass die von dir gewünschten zwei Jahre Maximalalter für eine Kamera nicht unbedingt sinnvoll sind...
Heyy- schonmal tautausend dank! Ich schau sie mir mal genauer an.
Wahrscheinlich setze ich nochmal ein paar Ideen hier rein. Aber danke dir erstmal!
 
Gleich vorweg: die A5100 hat einen merklich besseren Autofokus, die sollte also in Erwägung gezogen werden.

Ansonsten stellt sich die Frage, was damit fotografiert werden soll? Tierfotografie ist z.B. nur mit dem Kit Objektiv nicht drin, wenn die nicht gerade direkt am Auto vorbeischleichen. Und da du schreibst, dass es kein extra Objektiv sein soll, ist vielleicht eine bessere Kompaktkamera wie die RX100 die bessere Wahl.
 
Pittiplatsch4 schrieb:
Gleich vorweg: die A5100 hat einen merklich besseren Autofokus, die sollte also in Erwägung gezogen werden.

Ansonsten stellt sich die Frage, was damit fotografiert werden soll? Tierfotografie ist z.B. nur mit dem Kit Objektiv nicht drin, wenn die nicht gerade direkt am Auto vorbeischleichen. Und da du schreibst, dass es kein extra Objektiv sein soll, ist vielleicht eine bessere Kompaktkamera wie die RX100 die bessere Wahl.
Ja- es geht fast auschl. um zügig, scharfe und schöne Bilder von Tiere in der sawanne zu machen, welche sich ggf. Schnell bewegen, aber auch teilweise auch in den abendstunden gemacht werden. Ohne großartig etwas besonderes einstellen zu müssen. Meine Freundin ist wie ich sehr unwissend. Ich habe mir die a5100 angesehen und hätte vielleicht ein paar Ergänzungen wie z.b. die Olympus Tough TG-5 oder die Olympus OM-D E-M10 Mark II Body silber oder aber auch die Nikon Coolpix W300.
Wären das alternativen?
Die RX100 könnte vielleicht auch etwas sein.
 
Memo123 schrieb:
Ja- es geht fast auschl. um zügig, scharfe und schöne Bilder von Tiere in der sawanne zu machen, welche sich ggf. Schnell bewegen, aber auch teilweise auch in den abendstunden gemacht werden.

Das ist mit dem Budget nicht möglich Dafür kaufen andere Objektiv und Kamera im Wert eines Kleinwagens http://www.artaphot.ch/minolta-sony-af/objektive/278-minolta-af-600mm-f4-apo.


Und das nicht ohne Grund. Warum? Weil die Linsen im Objektiv mit zunehmender Brennweite größer werden müssen um die gleiche Lichtstärke zu bringen. Die Lichstärke brauchst du um rauschfreie Aufnahmen bei wenig Licht, oder bei schnellen Bewegungen hinzubekommen.

Mit kompkat hat das aber alles nichts zu tun.


Du könntest jetzt natürlich sagen du kaufst eine Kamera mit kleinerem Sensor. Dieser wäre aber zwangsläufig anfälliger für Rauschen. Außerdem hast du da meistens keine Kontrolle über die Verschlusszeit. Das ist das wichtigste für Tele- und Sportaufnahmen, wie du es machen willst. Außerdem werden da keine Eindrucksvollen Bilder entstehen. Oft kämpfen kleine Sensoren mit Bildrauschen, Deteilverlust und wenig Dynamik. Wenn du wirklich gute Bilder haben willst, würde ich die Finger von sowas lassen.



Ich sehe da nur folgende Möglichkeit: Nimm etwas mehr Geld in die Hand und kauf eine günstige APS-C Spiegelreflexkamera.

Mir fällt das Spontan folgendes ein: Sony A68 (ist zwar keine Spiegelreflex, aber egal). Warum gerade Sony? Weil sie einen digitalen Sucher hat. Das kommt besonders Menschen entgegen, die noch nie eine Spiegelreflexkamera hatten. Ein digitaler Sucher hat viele Vorteile und ist in jedem Fall einem analogen Spiegel vorzuziehen.
Und dann würde ich wenn ich du wäre nach alten Minolta Objektive ausschau halten. Die sind in jedem Fall besser und billiger als moderne billig-Reisezooms. Sowas könntest du für unter 50 Euro bekommen. Ich selbst habe eins davon und war mit der Schärfe sehr zufrieden. Chromatische Abberationen stören aber sehr stark. Diese Verschwinden aber beim Abblenden. Bei guten Licht also kein Problem und wenn es dunkler wird sollten sie ohnehin zurückgehen: http://www.artaphot.ch/minolta-sony-af/objektive/268-minolta-af-70-210mm-f4. Nennt sich übrigens das "Ofenrohr" oder englisch "Beercan". Nicht ohne Grund. Das Objektive ist aus solidem Metall und für die Ewigkeit gebaut. Der Autofokus ist etwas gewöhnungsbedürftig. Er geht derart harsch zu Werke, dass es dir fast die Kamera aus der Hand reißt :D (übertrieben gesagt).
Es gibt auch noch längere Brennweiten im System, die man sich überlegen könnte. Die ganzen Objektive sind wirklich nicht teuer und oft ordentlich von der Leistung.
In desem System gibt es auch legendäre Klassiker wie das 200 2.8 APO, das ich ebenfalls besitze. Du wirst heute kaum ein Objektiv finden, das einen schnelleren Autofokus hat und derart scharf abbildet. Vor einigen Jahren hat es Fotomagazin im rückblick auf 25 Jahre Objektivtests zu einem der 5 besten Kleinbildobjektive aller Zeiten gewählt. Also falls du noch 600 Euro übrig hast und eines mit 2*-Telekonverter auftreiben kannst, weißt du ja was du zu kaufen hast. ;)

Vielleicht könnte man sogar noch das Kitobjektiv ersetzen oder erst gar nicht kaufen. Bestimmt gibt es da was günstiges von Tamron oder SIgma.

Ich bin mir aber ziemlich sicher, dass du dann Preis-Leistungsmäßig ganz oben schwimmst.

Wenn es aber ausdrücklich gewünscht ist, dass nur rumgeknipst werden soll, dann würde ich von dieser Kombination die Finger lassen. Man sollte sich da schon wenigstens ein paar Stunden mit der Kamera auseinandersetzen. Dann sind aber sicher Spitzenbilder möglich. Und nicht abschrecken lassen. Das kann man sich alles in kurzer Zeit selbst beibringen. Youtube und Co machen es möglich.



Aber ich les gerade dass das nicht zu deinen Anforderungen passt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Also die einzige Alternative die mir für die Anforderungen einfällt und ein halbwegs sinnvoller Kompromiss wäre ist die Panasonic FZ1000. Die ist zwar nicht mehr wirklioch kompakt, aber für Tiere in den Abenstunden wirst du eh nichts annähernd kompaktes bekommen. Die FZ1000 ist nur leicht über deinem Budget und ein sehr guter Allrounder für Anfänger. Mein Vater hat sich die auch für den selben Zweck und mit ca. den selben Anforderungen geholt und war ziemlich zufrieden.
 
Also bei dem Einsatzbereich sehe ich auch eher eine Bridge wie die Panasonic FZ1000 oder als Low-Budget-Version noch die FZ300, aber keine Systemkamera wie einer DSLR oder einer Spiegellosen wie der verlinkten a5000. Die Kameras können ihr Potential nur durch Wechselobjektive entfalten, die ihr ja eigentlich nicht wollt.
 
Also bei dem relativ geringen Aufpreis sollte man schon ernsthaft über die FZ1000 nachdenken. Selbst die ist ja schon grenzwertig in der Dämmerung mit f4 und 1" Sensor. Die FZ300 hat ja nochmal nen deutlich kleineren 1/2.3" Sensor.
 
Die Anforderungen sind halt auch zu hochgesteckt. Das klingt für mich einfach typisch nach Vollformat 500 mm F4.
 
Ich denke ganz so groß muss man nicht denken. Mit 1" 400mm f4 kommt man schon ganz gut aus, vor allem als Anfänger.
 
zandermax schrieb:
Die Anforderungen sind halt auch zu hochgesteckt. Das klingt für mich einfach typisch nach Vollformat 500 mm F4.

Jup. Oder halt APS-C 2.8 400mm :)
So oder so kann man hier bequem gute 10.000 Euro ausgeben.

Man könnte hier natürlich "Ausliehen" empfehlen, da kommt man mit dem Budget zwar immer noch nicht hin wo man wirklich hin will, aber kommt zumindest näher. :)
Da es darum geht selbst im Urlaub und zwar nur im Urlaub diese Fotos zu machen ist Ausleihen wohl eigentlich wirklich die nahliegende Wahl, alleine ohne Erfahrung werden die Fotos wahrscheinlich so oder so nicht die Qualität erreichen. Macht aber wahrscheinlich trotzdem Spaß für 4 Wochen mal mit richtig teurem Equipment spielen zu können ... zumindest wenn vorher jemand daheim die Grundlagen erklärt hat.

Für so 1500€ kann man sich wahrscheinlich die passende Kamera und das passende Teleobjektiv für 4 Wochen ausleihen. Kaufen nur für einen Urlaub würde ohnehin wenig Sinn machen, außer man hat genug Geld rumliegen um was gebraucht zu kaufen und anschließend wieder abzustoßen.

Also wirklich schwierig. Man kann natürlich versuchen so nah wie es halt geht mit dem Budget ran zu kommen, aber um ehrlich zu sein wird das Ergebnis für den Einsatzzweck wahrscheinlich eintäuschen. Zumindest am Abend.
 
Gebrauchte FZ300 bietet sich da an. Gibt es um ~300€.
Ist aber nichtmehr "kompakt", kann aber ordentlich Zoomen was bei Tierfotografie unerläßlich ist.
Alternativ Nikon Coolpix B700 mit 60-fachem optischem Zoom, 4k Video, schwenk- und neigbarem Monitor für Selfies ect.
 
Ja beides mit mini Sensor, der bei schlechtem Licht nicht wirklich tauglich ist. Vor allem die Nikon mit 60x Zoom ist mal sowas von sinnfrei, außer bei hellem Sonnenschein.
 
Und wo ist da das Problem ?!
Der Sensor ist immer noch besser als jeder Smartphone Sensor, man hat super Zoom Möglichkeiten und bleibt im Preisbereich bis 400€...

Natürlich sind das keine Low-Light Wunder aber:

a) 99% aller Tierbilder werden bei Tageslicht gemacht, speziell von Touristen auf Safari
b) Wenn man super Low-Light möchte kann man entweder 500€ drauflegen oder auf den Zoom verzichten was bei Tierfotografie keinen Sinn macht.

Hier kann man sich zb. mal Tierbilder die mit der FZ300 gemacht wurden anschauen:
https://pixabay.com/de/cameras/panasonic-dmc-fz300-9718/

Hier welche mit der Nikon Coolpix B700 gemacht:
https://pixabay.com/de/cameras/nikon-coolpix-b700-14919/
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Der Sensor ist genaus groß wie der eines Smartphones. Dazu blende 6,5 und 1400 mm KB Äquivalent. Technisch müsstest du immer über 1/1000 mit der Verschlusszeit sein um nicht zu verwackeln. Keine Ahnung was dann der Verwacklungsschutz noch reißt.


Ja klar. Kann man kaufen, aber viel erwarten würde ich da definitiv nicht.
 
@Wiggum: hast du den Thread überhaupt mal gelesen? Die FZ1000 hat einen über 5 mal größeren Sensor und auch 400mm Zoom mit f4 statt f6.5 im Tele und f2.8 statt f3.3 im Weitwinkel, für etwas über 100€ mehr im Vergleich zu deinen Vorschlägen. Your Argument is invalid.
 
welches smartphone unter 800€ hat so einen sensor ?

die fz1000 ist 20% schwerer und hat keinen Spritzwasser-/Staubschutz + 150€ teurer.

die fz300 bleibt im gesetzten preisbereich.
 
Das Huawei P20 soll 1/1,8 haben. Also sogar noch größer als das deiner Nikon.
 
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