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NewsKein Ende des Streits: Nexperias China-Tochter will eigene Wafer belichten
Beim Chiphersteller Nexperia und seinem chinesischen Tochterunternehmen geht der Streit weiter. Die wollen nun selbst Wafer belichten und dass sogar auf 300 mm statt 200 mm. So einfach, wie das auf dem Papier aber erst einmal klingen mag, ist es freilich aber nicht. Es zeigt jedoch, wie verhärtet die Fronten weiter sind.
Wenn man ein paar Milliarden für eine Firma springen lässt, erwartet man halt auch, dass Know-how zu bekommen.
Ansonsten hätten sie es IMHO nicht (ver)kaufen dürfen…
Ich würde alles weiter an die Chinesen verscherbeln. Wir sehen immer wieder was wir (Europa) davon haben. Es kommt die Zeit da haben wir nichts weiter zu sagen bzw. mitzubestimmen. Siehe PKWs. Demnächst auch die Wärmepumpen. Die Solarbranche ist schon hin....
nexperia(nl) belichtet wafer und hat das packaging in china machen lassen. daher sucht nexperia(cn)/wingtech jetzt nach wafer/belichtungskapazitäten. oder wolltest du jetzt geld für china sammeln?
Ich sehe schon wieder viel Arbeit auf uns zukommen. Der Wechsel der Wafer-Größe bedeutet, wir müssen ALLE Nexperia-Bauteile, die dies betrifft, neu bewerten. Zudem werden unsere Verantwortlichen für PCNs und PTNs wieder massive Überstunden machen müssen. Und dabei gab es erst Ende des letzten Jahres / Anfang diesen Jahres jede Menge Nexperia-Taskforces bei uns, weil bestimmte Bauteile nicht mehr in jedes Fertigungsland geliefert werden konnte.
Am Ende ist es wieder eine sinnlose ABM, die uns Nerven und Fingernägel kosten wird.
So ist es. Dann sollten wir uns mal ein neues Plätzchen dafür sichern.
Ergänzung ()
0x8100 schrieb:
nexperia(nl) belichtet wafer und hat das packaging in china machen lassen. daher sucht nexperia(cn)/wingtech jetzt nach wafer/belichtungskapazitäten. oder wolltest du jetzt geld für china sammeln?
Scheinbar ist die Spionage von Konfigurationen und Spezifikationen von Fertigungsmaschinen bei Nexperia abgeschlossen und alles Relevante für einen Betrieb nach China übermittelt.
Nexperia belichtet derzeit in Europa. Die Meldung besagt, dass sich die chinesischen Eigentuemer gesagt haben, was Du oben schreibst. Das Packaging von Nexperia passiert in China, was die Exportbeschraenkungen vor ein paar Monaten ermoeglichte.
Eigentlich haette sich die europaeische Industrie, die diese Chips braucht, vor ein paar Jahren sagen koennen, dass sie die paar Euros zusammenschmeissen und Nexperia kaufen, damit's die Chinesen nicht bekommen und eventuell in einem Handelskrieg als Druckmittel einsetzen (wobei dieser Verkauf im Februar 2017 passierte, also wohl kurz bevor das mit dem Handelskrieg so richtig losging); und dann natuerlich konsequenterweise das Packaging diversifizieren oder in Europa machen.
Alternativ die paar Euros zusammenschmeissen, um ein Lager aufzubauen, damit man im Fall eines Embargos nicht auf dem Trockenen sitzt, sondern Zeit hat, um dafuer zu sorgen, dass man ohne diese Chips auskommt.
Frueher einmal haben Firmen darauf geschaut, dass es eine Alternativquelle (second source) fuer wichtige Bauteile gibt. Ist wohl irgendwann aus der Mode gekommen. Wird vielleicht wieder an der Zeit, das wiederzubeleben.
"wenn man nix gscheites zu sagen hat, sollte man...."
leider ned mein spruch.
"klopfer" in "bambi". jo, disney
erstens, weil isolationismus historisch betrachet unsinn war, ist, und immer sein wird. schlag nach.
hat noch nie funktioniert.
zweitens weil trennung, ned miteinander handeln und vielleicht nedmal miteinander sprechen einen namen hat: Apartheid
drittens is es schlicht dumm. china ist ne supermacht. so, wie die amis, und so wie die russen.
und man verprellt supermächte besser ned, wenn man selbst im vergleich schlicht ein fliegendreck auf der landkarte is.
so, genug.
Ach ja, Freie Marktwirtschaft war also nur solange ein Ding, wie sie uns genützt hat.
Jetzt, wo andere das Geld haben es uns gleich zu tun ist es natürlich böse und der Protektionismus kehrt zurück.
Welch Überraschung.