Kennt sich jemand gut mit DAC's aus?

Ab ~100-150€ geht es mit guten Geräten los. Also USB/Toslink zu 2.0 Stereo.

Wenn du auf Röhrenverstärker stehst kannst du auch 600-800€ liegen lassen.

Der tatsächliche DAC-Chip ist selten das Problem. Viel mehr die dann folgende Endstufe. Bei den günstigen Geräten ist diese immer Class-D. Bei den teureren dann highend Class-D oder Class-AB.

Eigentlich wäre es auch bei teuren DAC Systemen wichtig, sie zu hören bevor man kauft. (Fachhandel)


Nachtrag:
Ist ja ne Amp.

Also dann kannst du auch ab 50€ DACs bekommen die nur Digital In und analog (Chinch) Out haben.
 
Genau, deshalb brauche ich nur einen Only-DAC...
Nur Welchen??? Angeblich soll der DAC-Chip ja nicht unwichtig sein.

K.A. ob es wirklich große, hörbare Unterschiede bei DAC's gibt.

Ist zwar kein guter Vergleich, aber der Unterschied zwischen meinen 12 Jahre alten UltimateEars-InEars für 259€ und den 1 Jahre alten Shure-InEars für 109€ ist schon ziemlich hörbar. (die alten, teuren klingen viel besser)
 
Snoopy69 schrieb:
Nur Welchen??? Angeblich soll der DAC-Chip ja nicht unwichtig sein.
Doch, genau das ist er :)

Das hier ist zwar eigentlich auf Lautsprecher gemünzt, aber passt trotzdem zu deiner Frage.
http://www.hifiaktiv.at.xserv08.internex.at/?page_id=66

6.) Das Wiedergabegerät
Die heute üblichen Digitalplayer für Hifi-Anwendungen liefern alle makellose Klangqualität. Mehr gibt es dazu nicht zu sagen.

Wer glaubt seine HiFi-Kette klingt jetzt besser weil er vom integrierten DAC auf ein DAC-Only Gerät umsteigt, der macht sich selbst was vor. Stichwort Autosuggestion
 
Ich meine das sind Fragen die man der Natur nach nicht beantwortet haben kann da "gut" hier 100% subjektiv ist.
So gilt schon immer bei allem was einem den Gehörgang beschallt selber hören.
Den eigenen Eindruck kann einem keiner ersetzen. Zudem werden Nerds die 800 Euronen für so ein Teil ausgeben in der Regel auch immer beschwören das es einen gealtigen Unterschied gibt zu z. Bspl. einer onboard Lösung. W
obei vermutlich 99% der Menschen eben diesen garnicht hören können und selbst wenn, muss er nicht wirklich besser sein. Eben weil subjektiv.
 
EvilsTwin schrieb:
Ich meine das sind Fragen die man der Natur nach nicht beantwortet haben kann da "gut" hier 100% subjektiv ist.
Natürlich kann man das objektiv beantworten, sehr gut sogar.
Der ideale DAC liefert als Ergebnis das analoge Signal, welches der ADC bei der Aufnahme umgewandelt hat. Dieses Ziel schaffen erreichen eben auch günstige DACs zu 99,9%. Teure DACs bieten dann 32 anstatt 24bit oder ein 99,99% (anstatt "nur" 99,9%) korrektes Ergebnis.
Der DAC ist nicht dazu da das Audio-Signal zu verbessern oder zu verändern!
 
Basti__1990 schrieb:
6.) Das Wiedergabegerät
Die heute üblichen Digitalplayer für Hifi-Anwendungen liefern alle makellose Klangqualität. Mehr gibt es dazu nicht zu sagen.

Jetzt bleibt nur noch zu definieren, was er mit "heute üblichen Digitalplayer für HiFi Anwendungen" meint. So weit ich auf der Seite sehen kann, hatte der Verfasser früher ein HiFi Geschäft. In solchen Geschäften findet man meist keine DACs unter 200 Euro (er sagt ja auch "für HiFi-Anwendungen").
Er spricht sich stark gegen Hifi-Voodoo aus, aber man kann man auf den Bildern seiner selbst gebauten Anlagen sehen, dass er absolut nicht zimperlich mit der Qualität seiner Bauteile ist. Von dem her würde ich seine Aussage auch so einordnen, dass DACs im HiFi-Bereich, also ca. ab 200 Euro, alle gleich gut sind (oder lass es von mir aus 150 oder 120 Euro sein, ich will mich hier nicht auf die 200 Euro festlegen). Man muss keinen Voodoo-DAC für 8000 Euro kaufen.

Dass aber ein DAC für 200 Euro das gleiche abliefert, wie ein Wandler-Chip für 20 Cent auf einem 50 Euro Mainboard, oder ein 80-Cent DAC-Chip in einem günstigen Android-Smartphone, das sollte man nun nicht unbedingt daraus schließen.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
sorry, aber das ist alles ziemlicher Blödsinn!

die DAC sind heute so gut und ausgereift, dass man auch bei 20 oder 30€ Geräten messtechnisch gar keine Unterschiede mehr ausmachen kann!

den Klang machen die KH selber aus!
Beispiel: zwischen meine Beyer T1 und Sennheiser HD800 höre ich sehr deutliche Unterscheide, das sind halt zwei völlig andere Geräte. Der T1 schiebt die Bühne minimal weiter nach vorne, der HD800 zieht sie weiter auseinander und "seziert" das Geschehen mehr, jedes Instrument hat seinen eigenen Platz.
Ob ich diese KH jetzt an einen 80€ Fiio E10K (DAC+KHV) anschließe (der T1 funktioniert sogar direkt am MacBookPro sehr gut), an die AV-Vorstufe (mit KHV) oder einen 1500€ DAC+KHV (Oppo HA-1) anschließe ist dabei völlig egal!
Ok, an der AV-Vorstufe kann ich die digitalen Filter auswählen, das macht im direkten Vergleich beim Umschalten einen minimalen Unterschied, aber wenn ich mir da den aussuche der am "normalsten" klingt, dann klingt es eben auch wieder wie mit den anderen...
 
Ok, folgende Situation...
An meiner Dreambox DM8000 gibt es alle möglichen Ausgänge. Ich würde den Lake People Headphone-Amp im Wechsel mit der Dreambox und dem PC (hat auch Coax) benutzen.

Was würdet ihr mir da empfehlen?
Einen DAC mit mehreren, digitalen Eingängen, um zwischen der Dreambox und dem PC hin- und herschalten zu können.

Oder zwei separate DAC's, die über eine Cinch-Umschaltbox gehen?

Oder (Achtung @ Audiophile - jetzt kommt's :D)...
Eine Umschaltbox, die das Coax-Signal schaltet. So bräuchte ich nur einen DAC :D
 
Zuletzt bearbeitet:
was gibt denn normalerweise bei dir den Ton aus?
hast du eine DM8000 direkt am TV oder Beamer hängen und keinen AVR oder so etwas?!?
 
Ton kommt direkt vom DM8000 oder wahlweise vom PC

Ich will den Lake People an die Dreambox oder wahlweise an den PC hängen.
Also bräuchte ich einen DAC mit 2 digitalen Eingängen oder 2 DAC's deren analoge Ausgängen über eine Cinch-Umschaltbox an den KHV gehen.

Oder könnte ich auch die digitalen Ausgänge von der Dreambox und dem PC (beide Coax) über eine Umschaltbox (für digitale Signale) zum DAC leiten?

Kurz...
Was ist besser? Die analogen Ausgänge vom DAC schalten oder die digitalen Eingängen zum DAC schalten?

Wenn ich die analogen Ausgänge schalten will, bräuchte ich allerdings 2 DAC's oder einen DAC, der 2 digitale Signale schalten kann. Aber 2x Coax an einem DAC finde ich nirgendwo für wenig Geld.


BTW:
Gibt es hörbare Unterschiede zwischen den digitalen Ausgängen von Coax, optisch und über USB?
 
Zuletzt bearbeitet:
Du könntest auch einfach einen preiswerten KHV an den analogen Ausgang deines PCs hängen ;) der DAC und dein Lake People bleiben dann an der Dreambox.

Falls du wirklich alles über einen DAC und dann den Lake People laufen lassen willst, würde mir diesen Coax-Switch kaufen und den vor den DAC klemmen.
https://www.amazon.de/Ligawo-651875...F8&qid=1482061318&sr=8-1&keywords=coax+switch
und diesen einfachen DAC verwenden
https://www.amazon.de/Deluxecable-D...=UTF8&qid=1482061532&sr=8-2&keywords=coax+dac

man man man.... hättest du mal vor dem kauf deines Lake People gefragt, hätte man vielleicht eine Lösung gefunden bei dem ein Gerät alle nötigen Eingänge besitzt und dazu auch ein Kopfhörerverstärker ist. Jetzt hast du eine richtige Bastellösung, mich würde das tierisch nerven.
zb dieses kleine Gerät
http://geizhals.de/asus-xonar-essence-stu-90yb007b-m0uc10-a943655.html?hloc=at&hloc=de

Was hast du eigentlich für einen Kopfhörer?
 
Zuletzt bearbeitet:
Genau das wollte ich ja nicht, da All-In-One-Lösungen so gut wie nie perfekt sind.
(zu schwache Ausgangsleistung)

Sonst könnte ich auch meinen alten, 25kg schweren SONY-Vollverstärker nehmen. Aber dessen Kopfhörerausgang würde niemals an die Qualität des Lake People herankommen.
 
Das ASUS Gerät kommt allerdings auch mit 600Ohm Kopfhörern problemlos klar. Das kannst du mit deinem alten Sony nicht vergleichen.
Bestimmt hat der Lake People eine deutlich höhere Ausgangsleistung als der ASUS, die Frage ist eher: Brauchst du das?

Viele Kopfhörer lassen sich auch ganz ohne Kopfhörerverstärker tadellos betreiben. Welchen Kopfhörer hast du denn nun?
 
Ich habe als DAC einen Schiit Modi 2 Uber für 179€.

In der Preisklasse einfach ein sehr legendäres Gerät, lies mal die Testberichte und Rezensionen.

Mehr DAC braucht man nicht.

Habe übrigens keinen Receiver, sondern einfach eine HDMI-Weiche von Ligawo mit Audiosignal-Auskopplung. Da hängen alle Zuspieler dran; das Audiosignal geht dann per optischem Ausgang an den DAC. Günstige, einfach zu bedienende und zuverlässige Lösung.
 
Zurück
Oben