Kindersicherheitsprogramm

Bianca.achen

Cadet 4th Year
Registriert
Jan. 2007
Beiträge
118
Hallo

jemand möchte ihr Tochter ins Internet lassen. Die Person die ins Internet geht ist 8 Jahre und sollte keine Seiten besuchen, welche nicht Jugendfrei sind.Das Programm sollte auch keine Foren besuicht werden können keinen Chat und keine Pornos
keine Drogen und keine Gewalt.

Das Programm muss nicht kostenfrei sein.

Bin auf eure Antworten gespannt und bedanke mich im voraus.

Bianca
 
Sowas gibt es nicht. Sowas gab es nie und sowas wird es nie geben. Die Programme, die es gibt, haben nicht annähernd vollständige Blacklists und so Dinge wie Foren und Chats muss man ggf. sogar noch von Hand hinzufügen, auch da wird man nicht annähernd 100% erreichen.

Stattdessen sollte man als Elternteil oder sonstwie Erziehungsberechtigter oder Aufsichtsperson verantwortungsvoll handeln und das Kind beaufsichtigen und vorallem selbst mit dem Kind entsprechende Verhaltensweisen erarbeiten. Auf ein Tool kann und sollte man sich dazu nie verlassen.
 
Ein Kind in dem Alter sollte man nicht alleine im Internet parken und dann noch alles mit "Kindersicherungen" pflastern. Was heißt denn "ins Internet lassen"? Zu welchem Zweck? Warum nicht einfach ab und zu mal betreut eine Stunde gezielt mit dem Kind zusammen durchs Netz und dabei Aufklärung leisten?
 
http://lmgtfy.com/?q=Kindersicherung+Internet

Gleich das zweite Sucherergebnis.

"Dunkle Internet-Seiten

Das Internet hat zweifelsohne seine ganz tollen Seiten, die zum Lernen, Nachschlagen und Spielen einladen. Es gibt aber auch dunkle Bereiche, in denen Kinder und auch Jugendliche nichts zu suchen haben. Viele Eltern haben Angst, dass ihre Kinder doch aus Versehen oder im Rahmen einer Mutprobe auf "schlimmen" Seiten landen. Das ist kein Problem für die Kindersicherung, die ihrem Namen auch in diesem Bereich alle Ehre macht."

Google spuckt da genug aus. Wobei Foren zu sperren? Dafür gibt es glaube ich keine Filterliste.
Bei sowas macht sonst ne Whitelist Sinn. D.h. man erlaubt ein paar Internetseiten und alle anderen sind gesperrt.
In dem Alter sollten sowieso die Eltern zusammen mit dem Kind das Internet erforschen und nicht einfach nur einem Filter die Arbeit überlassen.
 
Am sichersten ist halt unter Aufsicht, zudem bietet Windows selber schon ein Kindersicherheits Program, Die frage ist was der/die Kleine im Internet nutzen möchte? 100% sicherheit gibts leider nicht !
ansonsten mal hier das durchlesen ; http://www.computerbild.de/cb-Special-Kinder-3121256.html
 
8 Jahre, wir haben noch Chancen einen Wissensvorsprung zu haben, also sind wir nicht jetzt schon auf verlorenem Posten.

Du hast grob 2 Möglichkeiten:

Whitelist = ALLES verboten, außer ich sage es ist erlaubt.
Blacklist = ALLES ist erlaubt, außer ich sage es ist verboten.

Der Blacklist Ansatz ist aus technischen Gründen zum scheitern verurteilt da es zu viele Seiten gibt die du deiner Tochter mit 8 Jahren vielleicht noch nicht zeigen möchtet. Also brauchst du Heuristiken, das ist Programmierersprech für funktioniert nicht zuverlässig. Bleibt also nur Whitelist, welche Programme das ermöglichen verrät dir Google.
 
hallo bianca,

schon richtig, dass man auf die kinder achten muss. Sehr wichtig! aber es gibt auch Software die dabei helfen kann. schau dir mal die Software
von Salfeld an. hier der link:

http://salfeld.de/software/kindersicherung/index.html

ich hoffe ich konnte helfen.
gruß frank
 
grax schrieb:
Dem stimme ich zu.

tjo, weil die Ellis von heute am liebsten ihre Kleinen von dem TV / PC parken, damit sie ihre Nerven schonen können bzw mehr Freizeit haben. Hauptsache die Konsequenzen des Spaßes fallen so gering wie möglich aus.

@TE

Beaufsichtigtes Surfen oder gar nicht in diesem Alter. So einfach is das.
 
MoinMoin,

Bianca.achen schrieb:
jemand möchte ihr Tochter ins Internet lassen. Die Person die ins Internet geht ist 8 Jahre und sollte keine Seiten besuchen, welche nicht Jugendfrei sind.Das Programm sollte auch keine Foren besuicht werden können keinen Chat und keine Pornos
keine Drogen und keine Gewalt.

Soetwas läuft u.a. unter dem Begriff Web Application Firewall. Div. Hersteller bieten soetwas an. Von Sophos gibt es mit der UTM das ganze auch kostenlos für die private Nutzung. (Die Kategorie "Nudity" filterte auch schon mal Stern und Bild aus.)

Die Software filtert mehr oder minder zuverlässig. Wie andere schon sagten: Es gibt keine perfekte Technik für dieses Problem. (Und das ist gut so.)

Das Programm muss nicht kostenfrei sein.

Keine Bange: Der notwendige Rechner für die Firewall wird genügend Strom ziehen.


HTH,
Chris
 
@Joe Dalton:
Und du glaubst, unter Berücksichtigung deines vorhandenen IT Wissens und deiner Erfahrung mit Leuten, die nicht so bewandert sind, dass das der richtige Tipp für diesen Fall hier ist? :)
Glaubst du, dass jemand, der hier nach einem solchen Kindersicherungstool fragt, in der Lage ist ein Produkt wie Sophos UTM zu Hause aufzusetzen und zu betreiben? :)
 
Die einzige Sicherheit die ich meinen Kind geben würde ist daneben zu sitzen und ihm das zu erklären und zu begleiten und nicht mit einer Software egal welcher Art alleine ins Netz lassen ,selbst beim Fernsehen darf mein Kind nicht alles sehen ,also warum auch nicht im Internet ,denkt mal bitte dadran wie alt das Kind ist .

Oder habt ihr selber keine Kinder?

Ich würde mein Kind nicht(nie) unachtsam aus der Hand geben ,das gilt auch hierfür .

Sowas ist einfach veranwortunglos und jeder der Kinder hat sollte soviel Verstand und Verarantwortung zeigen und zwei Stunden am Tag im Netz mit dem Kind zusammen tun niemanden weh,sich mit ihm zu beschäftigen.
 
Zuletzt bearbeitet: (Ergänzungen hinzugefügt ,einiges verbessert)
Möglichkeiten der technischen Absicherung des Surfraums anhand der fragFINN-Whitelist

Hmm Whitelist und man muss es nicht selbst managen, und eine 8 jährige wird die Programme wohl noch nicht ausgehebelt bekommen, wenn man die Erziehung dann noch soweit anpasst, dass das Kind lernt wie man im Internet ohne Filter überlebt bevor es gelernt hat die Software zu killen, könnte das sogar noch funktionieren.
 
MoinMoin,

DunklerRabe schrieb:
@Joe Dalton:
Und du glaubst, unter Berücksichtigung deines vorhandenen IT Wissens und deiner Erfahrung mit Leuten, die nicht so bewandert sind, dass das der richtige Tipp für diesen Fall hier ist? :)

Ja. Es wurde eine technische Lösung gesucht. Teilweise wurde die Existenz einer solchen Lösung verneint und ich habe das Gegenteil aufgezeigt. Die Fragestellerin hat bei ihrem Problem den sozialen und erzieherischen Aspekt komplett außen vor gelassen und ich habe den "technischen" Teil/die Administration ausgelassen. Passt also alles wieder.

Außerdem gibt es Leute, die gegen Bares solche System konfigurieren. Vielleicht auch für Privatleute...
Falls jemand fragen sollte: Ja, Kollegen von mir setzen solche Firewalls ein, um ihre Kinder vor unerwünschten Internetteilen zu "schützen".

Glaubst du, dass jemand, der hier nach einem solchen Kindersicherungstool fragt, in der Lage ist ein Produkt wie Sophos UTM zu Hause aufzusetzen und zu betreiben? :)

Die Installation ist eigentlich ganz einfach (kann fast jedes Kind). Und die Konfiguration ist eigentlich auch recht einfach...
Netzwerkbasiswissen schadet nicht und grundsätzliches Verständnis für Firewalls ist hilfreich.


Im Ernst: Natürlich habe ich keine einfache Standardlösung für die Komplettinstallation in 5 min vorgeschlagen. Aber das lässt sich auch so nicht machen und ich halte den gesuchten technischen Ansatz für falsch. Wer ins böse Internet geht, muss auch damit rechnen auf Inhalte zu stoßen, die nicht für (Klein-)Kinder gedacht sind.


Cu,
Chris
 
Tumbleweed schrieb:
Ein Kind in dem Alter sollte man nicht alleine im Internet parken und dann noch alles mit "Kindersicherungen" pflastern. Was heißt denn "ins Internet lassen"? Zu welchem Zweck? Warum nicht einfach ab und zu mal betreut eine Stunde gezielt mit dem Kind zusammen durchs Netz und dabei Aufklärung leisten?

Spinnst Du? mit dem Kind zusammen das machen? Dazu hat man doch als moderne Eltern keine Zeit, wozu gibts denn Rundumsorgloskindererziehsoftware, die Eltern von sämtlicher Verantwortung fernhält. So dass die Kinder auch schön lernen selbst niemals diese nervige Verantwortung übernehmen zu müssen.
 
Ich denke, dass die Seite zu bloeckieren und ständig neue Filtercodes zu geben, ist nicht gute Idee. Ein Kind findet immer eine Lösung. Eventuell kann man eine Computerüberwachungssoftware auf Computer instalieren und dann sehen, wo dein Kind surft. Es geht hier beispielweise um Spylogger. Du kannst dann schnell intervenieren und mit deinem Kind zu reden.
 
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