Klassische Bücher - Frage

Tortenmeister

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Juli 2006
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Hallo alle zusammen:)

Vielleicht könnt ihr mir helfen....
Und zwar folgende Frage:

Was macht Bücher klassisch?

Es geht um Bücher von z.B. Schiller oder Goethe....was macht diese klassich?
Vielleicht habt ihr ja eine Idee;)

Danke und Gruß
 
Diese Bücher macht nur die Zeit in der Sie geschrieben und von der Sie geprägt wurden Klassisch -> Schiller und Goethe und noch son paar Heinis haben in der "weimarer Klassik" ihre Werke charakteristischen Werke verfasst und daher nennt man die Zeit halt so :)
 
Nicht ganz, es gibt die Weimarer Klassik Epoche ja, im engeren Sinne umfasst sie aber nur die Zeit von ca. 1794 bis 1805, also Schillers und Goethes gemeinsame Schaffensperiode.

Klassik allgemein beschreibt eigentlich historische Epochen, denen größte Blüte und Vollkommenheit zugeschrieben wird.

Der Ausdruck Klassik kommt aus dem Lateinischen und bedeutet u.a.: classis = Herbeirufung, auch im Sinne von Ladung, Berufung, Aufgebot.
Bedeutungserweiternd: Das Adjektiv classicus = wegen behaupteter besonderer Qualitäten offiziell berufener, im Dienste reicher Steuerklassen stehender Künstler, Beamter usw. auch zu führend, mustergültig, im Deutschen ungefähr berufener Künstler.

Es gibt ja auch die Bezeichnung klassische Musik, klassische Physik, klassische Epochen (s.o.), klassische Antike u.s.w.

Also, was macht klassische Bücher aus?
Ich würde kurz gesagt behaupten, heute wird als klassische Literatur bezeichnet, was von berufenen Künstlern/Literaten sich qualitativ auszeichnet und dadurch zeitlos lange hält.
 
@thrillkill da muss ich ganz entschieden widersprechen: Nicht die Zeit macht Bücher oder sonstige Medien klassisch,sondern der absolut zeitlose Inhalt ,womit ich jetzt ganz speziell das überlieferte Gedankengut in diesen Schriften meine.
Mein absoluter Favorit unter unseren Klassikern ist-wie könnte es anders sein- Faust,wobei ich sowieseo ein aufrichtiger Kant und Goethe fan bin.
 
Wer hat etwas davon geschrieben dass Zeit Dinge klassisch macht? Dass es diese klassischen Epochen gab, ist dennoch unbestritten.
Richtig lesen sokrates19, nicht nur bei der Forenwahl sondern auch hier. ;)

PS:
Welcher Faust? Urfaust (1. erhaltene Fassung), Faust I, Faust II ?
 
Zuletzt bearbeitet:
Brigitta schrieb:
Nicht ganz, es gibt die Weimarer Klassik Epoche ja, im engeren Sinne umfasst sie aber nur die Zeit von ca. 1794 bis 1805, also Schillers und Goethes gemeinsame Schaffensperiode.

Klassik allgemein beschreibt eigentlich historische Epochen, denen größte Blüte und Vollkommenheit zugeschrieben wird.

Der Ausdruck Klassik kommt aus dem Lateinischen und bedeutet u.a.: classis = Herbeirufung, auch im Sinne von Ladung, Berufung, Aufgebot.
Bedeutungserweiternd: Das Adjektiv classicus = wegen behaupteter besonderer Qualitäten offiziell berufener, im Dienste reicher Steuerklassen stehender Künstler, Beamter usw. auch zu führend, mustergültig, im Deutschen ungefähr berufener Künstler.

Es gibt ja auch die Bezeichnung klassische Musik, klassische Physik, klassische Epochen (s.o.), klassische Antike u.s.w.

Also, was macht klassische Bücher aus?
Ich würde kurz gesagt behaupten, heute wird als klassische Literatur bezeichnet, was von berufenen Künstlern/Literaten sich qualitativ auszeichnet und dadurch zeitlos lange hält.

Schön formuliert. Klassiker sind halt zeitlos. Übrigens ist die Bezeichnung Weimarer Klassik eigentlich nicht korrekt. Da in der Zeit die Literatur der Antike wieder zum Ideal erhoben wurde, müsste man die Epoche eher als Weimarer Klassizismus betrachten.
 
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