Kleinanzeigen - Unterschied "Anzeige gelöscht" vs " Anzeige nicht mehr verfügbar"

kaktux

Lt. Junior Grade
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Aug. 2012
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396
Moin,

ich hab eine Frage, auf die ich selber keine Antwort finden konnte.
Gerad hab ich bei kleinanzeigen etwas bezahlt, was einen recht guten Preis hatte - vielleicht schon an der Grenze um zu gut zu sein.

Eben wurde die Anzeige raus genommen.
Allerdings - wenn ich sie über den Nachrichtenverlauf aufrufen möchte erscheint
"Die gewünschte Anzeige ist nicht mehr verfügbar."
Dementsprechend sind auch weder Bilder noch Text etc. zu sehen - nur die Meldung und die Suche.

Wenn ich mir (alle) älteren Käufe bzw. Anzeigen über den Nachrichtenverlauf anschaue sind die noch aufrufbar - und als "gelöscht" markiert mit ausgegrautem Bild. Aber ich kann die Bilder noch durchklicken und die Anzeigen lesen.

Selber habe ich noch nie bei kleinanzeigen was verkauft.
Wißt ihr, wie es zu dem Unterschied kommt?
Ich bin ja zugegeben ein wenig skeptisch ob ich es nicht mit einem Betrüger zu tun habe - den die meisten Treffer, die ich zu dem "nicht mehr verfügbar" finde, sind Diskussionen rund um Betrug.
 
Nicht mehr verfügbar müsste Kleinanzeigen selber raus genommen haben. Gelöscht oder reserviert zeigt ein immer noch den Artikel an.
 
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Wenn ich einen von mir verkauften Artikel gelöscht habe, siehts so aus und das Angebot ist zumindest noch aufrufbar. Ich befürchte, bei dir hatte dann Kleinanzeigen wegen Unstimmigkeiten seine Finger mit im Spiel. Hoffe, du bekommst den Artikel oder zumindest dein Geld wieder.

IMG_6008.jpeg
 
Die Anzeige wurde von KA gelöscht, nicht vom VK. Wenn du über die Bezahlfunktion von KA bezahlt hast, sollte dein Geld zurückkommen. Wie wurde denn bezahlt?
 
Du hast bezahlt ohne mit dem Vekäufer zu sprechen?
Oider


.one schrieb:
Bezahlfunktion von KA
ist der letzte Rotz. Als Verkäufer wartet man oft 1-2 Wochen bis das Geld ankommt oder überhaupt eine Meldung erscheint, dass etwas gekauft wurde. In der Zwischenzeit habe ich das Produkt schon lange an jemand anderen über PP verkauft. Und dann kommt die Mittelung, "ach übrigens... ".
 
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Nicht mehr verfügbar bedeutet, dass die Anzeige in irgend einer Art und Weise gegen die Kleinanzeigen-Richtlinien verstoßen hat und vom Algo entfernt wurde. Das kann was offensichtliches sein, wie irgendwelche illegalen Artikel oder Kleinanzeigen kann das Gefühl haben, dass der Verkäufer gewerblich handelt aber privat angemeldet ist - kommt gerade bei Autoteilen oft vor - oder es kann sich auch nur um Kleinigkeiten wie Formulierungen im Text handeln.
 
warum soll man eine Anzeige nicht sofort löschen, wenn der Artikel verkauft ist?
 
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Niemals Nie über direkt kaufen bezahlen oder abwickeln. Es ist das Einfallstor für Betrug. Ich hoffe du hast keine Zahlungsdaten über eine Webseite eingegeben, die sind oft gefälscht.
 
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Stanzlinger schrieb:
warum soll man eine Anzeige nicht sofort löschen, wenn der Artikel verkauft ist?
Zuvor kommt "Reserviert". Sobald DHL es dann liefert, wirds gelöscht... so mache ich das.
 
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Stanzlinger schrieb:
warum soll man eine Anzeige nicht sofort löschen, wenn der Artikel verkauft ist?

Das ist aber hier nicht passiert. Hier hat nicht "man" gelöscht, sondern KA. Ich setze auch immer erst auf "reserviert", nach abgeschlossenem Geschäft wird dann gelöscht.
 
Ich lasse als Verkäufer nur noch Bezahlungen per Überweisung oder Bar bei Abholung zu und kaufen tue ich bei Kleinanzeigen nur, wenn ich es abholen kann.
 
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HansDetflefAndi schrieb:
Zuvor kommt "Reserviert". Sobald DHL es dann liefert, wirds gelöscht... so mache ich das.
Ich lösche tatsächlich auch sofort, sobald die Zahlung bei mir eingegangen ist und ich das Label erstellt habe. "Reserviert" nutze ich i.d.R. nur, wenn jemand vorbeikommt um sich den Artikel anzuschauen und idealerweise direkt mitzunehmen. Eben um die Anzeige, falls es dann doch nichts wird, direkt wieder schalten zu können.
Aber verkauft ist verkauft. Da buche ich doch nicht erst reserviet :x

HansDetflefAndi schrieb:
Ist der letzte Rotz. Als Verkäufer wartet man oft 1-2 Wochen bis das Geld ankommt oder überhaupt eine Meldung erscheint, dass etwas gekauft wurde.
Das kommt wohl hin und wieder vor, dass die Meldung, dass jemand bezahlt hat, verzögert kommt. Ist dann natürlich ärgerlich - insbesondere für den Käufer. Hatte ich auch schon. Dass das Geld bei einem selbst erst verspätet ankommt, hat halt einen ganz klar beschriebenen Grund. Die Zahlung muss manuell durch den Käufer "bestätigt" werden oder wird nach Ablauf der zwei Wochen vom System freigegeben, wenn der Käufer nichts bemängelt.
Die Bedingungen kennt man aber, wenn man sich für das System anmeldet.

Wird auch nicht mehr oder weniger betrogen als per PayPal mit Käuferschutz. Mir wären einfach die Gebühren zu hoch - wobei die allein vom Käufer getragen werden.
 
Was für eine Warengruppe war denn der Artikel? Kleinanzeigen bzw. deren automatische Erkennung spielt oft verrückt bezüglich dem Herausnehmen von Artikeln. Ist oft nicht rational nachvollziehbar, warum ein Artikel herausgenommen wird.

Alpirsbacher80 schrieb:
Ich lasse als Verkäufer nur noch Bezahlungen per Überweisung oder Bar bei Abholung zu und kaufen tue ich bei Kleinanzeigen nur, wenn ich es abholen kann.
Käuferschutz ist Schall und Rauch. Alles was da entschieden wird, ist rechtlich unwirksam.
 
Alpirsbacher80 schrieb:
Ich lasse als Verkäufer nur noch Bezahlungen per Überweisung oder Bar bei Abholung zu und kaufen tue ich bei Kleinanzeigen nur, wenn ich es abholen kann
Ja, anders geht es nicht mehr. Wie man da teure Sachen mit Versand sicher verkaufen kann verstehe ich nicht. Klar, man kann Glück haben, aber weder als Käufer noch als Verkäufer kann man darauf vertrauen, sein Geld zu bekommen oder wiederzubekommen.
Eisbrecher99 schrieb:
Käuferschutz ist Schall und Rauch. Alles was da entschieden wird, ist rechtlich unwirksam
Und wenn da was falsch entschieden wird hat man trotzdem quasi keine Handhabe gegen KA. Auf eigene Mails/Briefe reagiern die nicht. Und für 150 Euro zum Anwalt? Na toll, da zahlt man nochmal drauf, und kann trotzdem nix beweisen selbst wenn man Verpacken und Verschicken auf Video hat.
 
Eisbrecher99 schrieb:
Was für eine Warengruppe war denn der Artikel? Kleinanzeigen bzw. deren automatische Erkennung spielt oft verrückt bezüglich dem Herausnehmen von Artikeln. Ist oft nicht rational nachvollziehbar, warum ein Artikel herausgenommen wird.


Käuferschutz ist Schall und Rauch. Alles was da entschieden wird, ist rechtlich unwirksam.
elektronik - Tablets und Reader. War nen ebook-reader. Dummerweise hab ich mich zu paypal-freunde breitschlagen lassen (angeblich wurde bereits mehrmals Geld zurückgefordert und die Ware war schon verschickt).
Zum Glück nur ne zweistellige Summe möglichen Lehrgelds (der ausgemachte Deal war eigentlich Hälfte direkt, hälfte beim erhalten.).
Noch kam von kleinanzeigen keine Betrugsmeldung - aber auch keine Antwort vom Verkäufer (was bis zur Zahlung anders war - Reaktionszeit unter einer Stunde).
Mal abwarten - und sonst melde ich es nach 2-3 Tagen.
 
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Wenn nach der Zahlung plötzlich nichts mehr passiert oder nur noch spärliche, diffuse Antworten kommen, ist der Drops meist gelutscht. Gerade wenn die Unterhaltung bis dahin quasi in Echtzeit stattgefunden hat. Die Erfahrung hab ich leider auch schon 2x machen müssen.
 
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