Feudalus schrieb:
Fakt ist das Volumen den Klang macht
Es ist
EIN Fakt von MEHREREN, dass der Klang durch Volumen beeinflusst wird. Aber nicht der einzige.
Denn einerseits kann man gegen geringes Volumen mit Füllmaterialien gegenarbeiten (verlangsamt die Luft und täuscht größeres Volumen vor), andererseits ist es auch eine Frage, ob das Gehäuse offen oder geschlossen ist.
Darüberhinaus spielt auch die Membran, die Weiche, der Hub, die Lautsprecherkonstruktion, die Verstrebung/Steifheit des Gehäuses und so weiter eine Rolle. Und natürlich der Aufstellungsort, die Ausrichtung, der Raumklang und und und.
Volumen macht noch lange keinen guten Klang!
Aber, Volumen wird benötigt, um guten Klang erzeugen zu können ... und das heißt, ein großes Klangspektrum abzubilden. Sprich, von sehr tief bis sehr hoch.
Kleine "Brüllwürfel", wie sie so gerne genannt werden, sind eben sehr klein und haben deshalb ein geringes Volumen. Die Lautsprecher spielen also nicht wirklich tief genug. Und damit meine ich nicht tiefe Töne die nur Orgeln oder elektronische Musik wiedergeben, sondern auch große Streichinstrumente, männliche Stimmen (egal ob Musik oder Film), Explosionen und so weiter.
Und damit dies wiedergegeben wird, spielen in solchen "Brüllwürfel"-Sets die Subwoofer sehr hoch. Sprich, die sind dann also nicht nur für die wirklich tiefen Töne da, sondern auch für den "normalen" Tieftonbereich von Stimmen & Co. Daraus ergibt sich einerseits eine Ortbarkeit des Subwoofers, andererseits ist die Klangqualität von "hohen" Tönen durch den Subwoofer suboptimal.
Deshalb kann man nur raten, insofern man den
Platz hat und auf Klang steht (und nicht nur Design a la Brüllwürfel-Sets, verhält sich ähnlich wie mit Dr. Beats Kopfhörern ^^), sich
mind. Regal-Lautsprecher oder gar Standlautsprecher (jedenfalls wenn der Raum entsprechend groß ist, in kleinen Räumen sind Regal-Lautsprecher sinnvolle) anzuschaffen.