Doc Foster schrieb:
Unmittelbar bringt dir der Gang zur Polizei sowieso nix, höchstens das der Verkäufer einlenkt...
das ist aber eine Option die durchaus wirkt
so mir passiert
hatte für etwa 250 €uro als DHL Paket vor Zahlungseingang versendet, mir aber die Zahlung vor Versand schriftlich (per Systemmail) bestätigen lassen
in der Auktion stand auch ein Korridor von x Werktagen zur Zahlung mit Hinweis auf 286 III
per Einschreiben Einwurf (was i. d. R. als zugestellt betrachtet wird) eine finale Frist von x Tagen gesetzt
nach sechs Wochen immer noch keine Gutschrift, ok
habe die Sachen ausgedruckt, zur hiesigen Dienststelle, der zuständige Herr kannte sich vorzüglich aus (ja, auch bei uns Landeiern) und nach 30 min war das erst mal erledigt
das wurde weiter nach Hessen durchgereicht und 10 Tage später war die Gutschrift auf dem Konto
wieso ich vorab gesendet habe? tja, die gute Frau hatte zuvor innerhalb zwei Wochen für ~ 2000 € (zweitausend) eingekauft und durchweg "superschnelle" überweisung attestiert bekommen
ein anderer Grund war: ich hatte lediglich 30 €uro erwartet und knapp 250 €uro waren da schon einen Risk wert
etwa zwei Monate später bekam ich einen Anruf der zuständigen Staatsanwaltschaft, ob denn gezahlt sei, was ich bestätigte
bei solch einem nichtgelieferten Artikel sollte man auch stets prüfen, ob account Inhaber und Kontoinhaber übereinstimmen, über den Weg des Geldes findet man nicht selten die Spur zum Übel und wenns hart auf hart kommt knicken mit hoher Wahrscheinlichkeit wackelige Konstrukte ein
die werden dann auch amtlich dazu verdonnert, eine Rückzahlung in Raten zu leisten und fällt eine Rate aus, wird es ziemlich unangenehm
da nutzt auch der Einwand einer eidesstattlichen Versicherung wenig, da diese nicht bei Transaktionen im strafrechtlichen Bereich greift