Kollektivschuld und deutscher Patriotismus

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Bist du stolz auf Deutschland?


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D

DonMasterChief

Gast
Der Grund weshalb ich diesen Thread eröffne ist der Film Der Pianist, welcher
heute im TV zu sehen war.

Dabei ist mir wieder die sogenannte Deutsche Schuld in den Sinn gekommen. Ich möchte von Anfang klar stellen, das ich selber Ausländer bin mich trotzdem als Deutscher fühle, aber kein Befürworter des NS-Regimes bin!

Des Weiteren bitte ich sämtliche plakativen Aüßerungen zu unterlassen, als auch antisemitische und rassistische Kommentare. Das Ziel dieses Threads ist, sich auf einem sachgemäßen Niveau über deutschen Patriotismus und die Kollektivschuld auszutauschen.

Aus meiner Sicht, sehe ich es nicht als angemessen, dass wir Deutschen uns nach nun mehr als 60 Jahren immer noch die Schuld für die Shoa (Holocaust) zuschreiben. Es ändert nichts an der Tatsache, dass das NS-Regime Millionen von Juden systematisch ermordert hat.

Es ist nicht unbedingt falsch sich dafür zu schämen was unsere "Vorgänger" getan haben, aber dennoch muss irgendwann noch eingesehen werden das wir es nicht schuld sind. Natürlich, die Weltkriege waren ein großer Einschnitt für unsere Nation und dadurch ist bedauerlicherweise unser Nationalstolz unser Patriotismus ausgestorben.

Viele setzen den deutschen Patriotismus fälschlicherweise mit nationalsozialistischen Gedankengut zusammen. Das ist abgrundtief falsch!

In der Zeit vor den Weltkriegen herrschte in Deutschland ein großes und starkes Nationalgefühl. Wo ist dieser? Der Kampf gegen die Fürsteherrschaft in Deutschland (18./19. Jahrhundert) brachte uns dazu unser Land zu lieben, auf unser Land stolz zu sein.

Es wäre falsch den Holocaust zu vergessen. Im Gegenteil er soll in unseren Gedanken bleiben um uns lehren, um uns zu zeigen was nicht noch ein weiteres Mal geschehen darf!

Nur: Es muss nicht sein dieses Thema, immer und immer wieder aufzurollen und so zu interpretieren, dass wir uns selber andauernd die Schuld geben. Die Kollektivschuld ist in meinen Augen ein Zeichen von Unterwerfung und Selbstmitleid.

Deutschland muss sich selbstsicher präsentieren! Wir müssen zeigen das wir aus den Fehlern unserer "Vorgänger" gelernt haben. Wir müssen zeigen das wir dennoch auf unser Land stolz sein können. Denn Selbstsicherheit und Einsicht sind die Grundbausteine für Stolz und Patriotismus.

Viele Stellen sich die Frage: Wieso sollte ich auf mein Land stolz sein?
Die Antwort liegt klar auf der Hand! Wir haben durch Hilfe der Allierten es geschafft Deutschland sein eigentliches Image zurückzugewinnen. Deutschland war vor den Weltkriegen und nach der Französischen Revolution die Hochburg der Sehnsucht der auftstrebenden Demokratie und der Freiheit als auch aufkommenden Liberalismus und der Individualität sowie der Entfaltung jedes einzelnen Menschen.

Meine Frage nun an Euch:
Seit ihr stolz auf Deutschland?
Was ist eure Meinung zur deutschen Schuld?
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
mal ganz ehrlich
nicht nur die deutschen hab dreck am stecken

hitler hat immerhin weniger umgebracht als stalin oder mao.
Die kirche hat die kreuzzüge veranstaltet und die amerikaner haben die indianer getötet.
traurig nur das alles egal ist und nur die deutschen die schlimmen sind ;)

Aber ob ich stolz auf mein land bin? Dafür bauen die politiker viel zu viel mist. Früher konnte man vielleicht stolz sein. Da sage ich nur mal das bsp "made in germany" aber heut?

ach und eine deutsche schuld gibts nicht
 
die Amerikaner haben nicht nur die Indianer getötet sondern auch bestens mit Sklaven gehandelt.

Aber ob ich stolz auf dieses Land sein kann? Nein bin ich nicht. Weil einfach in meinen Augen viel zu viel falsch läuft. Jeder denkt nur an sich, es wird Geld aus dem Fenster geworfen für totalen Quatsch ( eine Autobahnbrücke mitten im Land und keine Autobahn weit und breit, Abwragprämie? Son Mist... kurbelte nur die ausländische Industrie an weil die deutschen Fabrikate nicht klein genug sind...etc.), auch die Politiker denken nur an sich, nicht aber an das Volk, daß sie gewählt hat.
 
Natürlich gab es die Kollektivschuld, allerdings darf man diese kollektivschuld nicht den Nachkriegsgenerationen aufdrücken, wir können nichts für Hitlers Taten und haben auch nicht weggeschaut, wie auch. Dennoch sollten wir die geschichte nie aus dem Blick verlieren und auch nicht schön reden. Was zu dieser zeit passiert ist, ist die dunkelste zeit in der Deutschen- und eine der dunkelsten in der Weltgeschichte.

Ich schäme mich in keiner Weise ein Deutscher zu sein, auch wenn ich nicht alles befürworte was in diesem Land passiert, bin ich stolz darauf was wir geleistet haben udn auch im Moment leisten!

LG Stadtlohner
 
Hallo,

schöne Eröffnung muss ich sagen.

Ich habe den Film zwar nicht gesehen weis aber halbwegs worum es geht.

Aber zu deiner Frage.

Ja ich bin stolz auf Deutschland. In Deutschland gab es 2007 mehr als 25000 neue Patentanmeldungen, ganz zu schweigen von den Erungenschaften der Vergangenheit wie der erste geschweiste Schiffsrumpf, das erste "echte" U-Boot (Typ XXI), die Grundlagen der Raketenforschung, der erste Computer (Zuse)...., wir sind weltweit führend was die produktion von Spezialstählen angeht und sind mitführend in der Chemischen Industrie. Grob genommen kann man sagen das D in so ziemlig jeder Highthekindustrie mitmischt..... und das sind nur ein Paar Beispiele.

Was unsere Schuld betrifft kann ich nur sagen das es leider passiert ist. Wir dürfen es wie du sagst nicht vergessen und werden es auch nicht. Alle Länder haben richtig Dreck am Stecken nur wir waren leider die letzten die etwas getan und verloren haben.

Ich bin auch der Meinung das man uns nicht mehr dafür zur Rechenschaft ziehen kann was unsere Vorfahren gemacht haben. Egal wie schlimm es war keiner von uns hatte etwas damit zu tun.

Ach ja und an alle die nur über Deutschland herziehen das es Ihnen hier nicht gefällt, das alles Mist ist und das es ja in anderen Ländern viel besser ist: Niemand hält euch auf auszuwandern. Aber da das die wenigsten machen kann es hier ja garnicht so schlecht sein. :);):D

MfG
 
Ich denke schon, dass wir allen Grund haben, auf unser Land stolz zu sein. Wir haben es geschafft sehr viele, sehr bedeutende wissenschaftliche Erungenschaften hervorzubringen und ein Land mit Hilfe von außen zu einem der wirtschaftlich stärksten der Welt aufzubauen. Unser Reichtum geht eigentlich auf keine Kuhhaut. Natürlich ist nicht alles Gold was glänzt und es läuft viel falsch. Aber ist das ein Grund nicht auf sein Land stolz zu sein? Ich denke nicht. Es ist vielmehr Ansporn etwas zu ändern und aktiv zu werden.
Trotz all dem Genörgel, was man oft hört, geht es uns hier in Deutschland einfach sensationell gut und wir jammern auf weltweit höchstem Niveau. Unser Gesundheitssystem ist eines der Besten der Welt (noch!) und in Deutschland muss wirkich niemand um seine Exsistenz bangen oder Angst haben, politisch vom Staat vervolgt zu werden und in irgendeinem Loch jahrelang zu verschwinden. Deswegen finde ich es immer lächerlich, wenn es immer heißt: Ich wander aus wenn das und das noch passiert oder das Gesetzt verabschiedet wird. Sollen sie doch mal machen. Spätestens wenn die dann in Thailand eine Blinddarmentzündung bekommen oder was weiß ich was, sind sie sehr froh, noch einen deutschen Pass zu haben und die Vorzüge unseres Sozialstaates zu genießen. Aber das ist schon wieder OT, sorry

Die Kollektivschuld gibt es meiner Meinung nach nicht. Unsere Eltern hatten schon so gut wie nix mehr mit dem Krieg und der damals vorherschenden Diktatur zu tun und wir noch viel weniger. Wir Deutschen haben es aber leider gelernt uns in diese Opferrolle drängen zu lassen und unsere Schuld z.B. gegenüber Israel abzuzahlen.

Nichts desto trotz bin ich sehr froh in diesem Land zu leben uns auch stolz darauf!
 
Das Thema ist wohl etwas zu kompliziert um es hier zu erläutern... desweteren muss ich um 4 aufstehen :/

Grundsätzlich gebe ich dir total Recht! Ich fühle mich absolut nicht schuldig für den Holocaust. Ich behalte es aktiv in Erinnerung und Schindlers Liste hat mir schon die Tränen in die Augen getrieben. Mir war danach schlecht und es war absolut aufwühlend - aber Schuld fühlte ich da keine. Was hat meine Famile zum Krieg beigetragen? Großvater eins war einfacher Bauer aus Schlesien und wurde 41 zwangsverpflichtet und kam an die Ostfront. In Stalingrad ging er in Kriegsgefangenschaft und kam als einer der letzten wieder heim (Sein Nachname begann mit H - das gibt es in Russland nicht und kam deshalb nach dem Z). Ich habe einen deutlich größeren Hass auf den Stalinismus aus diesen Gründen. Viele seiner unpolitischen Kameraden sind in Gefangenschaft gestorben. Großvater zwei allerdings... stammt aus einer alten Offiziersfamilie und war bei der SS. Er sprach nie darüber, was er im Krieg tat. Die Tätowierung ist allerdings noch da. Doch mein Vater und vorallem ich habe nichts damit zu tun.

Also schonmal ein deutliches nein zu Kollektivschuld! Aber eine geschichtliche Verantwortung ist auf jeden Fall vorhanden und sollte respektiert werden.

Ich persönlich habe jeden Grund zum Stolz. Allerdings ist das wohl eher so eine Zoni Geschichte. Die Wende habe ich eher im Kinderbett miterlebt aber trotzdem bin ich stolz auf das Volk (auf keinen Fall auf unsere Politiker oder die gesetzliche Tendenz)
So viele -auch meine Mutter- haben für ein besseres Leben ihrer Kinder gekämpft und viel riskiert. Die Wiedervereinigung kam friedlich und alle waren glücklich. Auch wenn es hier keine blühenden Landschaften gibt sehe ich jeden Monat wie neue Stadthäuser eingerüstet und saniert werden. Meine Familie und fast alle Freunde haben finanzielle Sicherheit gefunden und uns plagen nur noch die üblichen kapitalistischen Sorgen die ich liebend gern aufnehme. Ich habe hier den Vergleich zu Polen. Nach dem 2. Weltkrieg waren beide Länder massiv zerstört und die DDR musste sogar noch gewaltige Reparationen zahlen. Und trotzdem hat es die DDR innerhalb von einigen Jahren zum reichsten sozialistischen Staat gebracht. Das und das Aufblühen nach der Wende sind für mich ein Zeichen der Tatenbereitschaft und des Fleißes des deutschen Volkes. Also in der Hinsicht bin ich sehr stolz. Wir sind wie ein riesiges Stehaufmännchen! Warum sollten wir nicht stolz sein? Von einem zerbombten, entmannten (waren ja alle Männer tot...), und besetzten Land zu einer der größte Volkswirtschaften der Welt (setzt mal Einwohnerzahl gegen Wirtschaftsleistung, dann stehen wir auf Platz 1) außerdem sind wir nicht unerheblich wohlhabend. Auch wenn das gerade eher den Bach runtergeht :(

Und trotzdem - wie so oft hab ich Angst, dass diese Zeilen rechtsextrem klingen. Wie so oft habe ich einiges Formulierungen schon wieder rausgenommen. Dabei wähle ich liberal...

E/
die Politik lässt sich immer in die Rolle des Schuldigen drängen und wenn mal einer querschießt und fragt warum wir denn noch an Israel und Polen zahlen ist seine Karriäre vorbei. Doch mal sollte bedenken: welches ist denn das einzige Land auf der Erde, dass Hakenkreuze in Computerspielen zensiert?
 
Zuletzt bearbeitet:
nicht zu vergessen, das die amerikaner 2 kleine bömbchen geworfen haben...
 
DonMasterChief schrieb:
Deutschland war vor den Weltkriegen und nach der Französischen Revolution die Hochburg der auftstrebenden Demokratie und der Freiheit als auch aufkommenden Liberalismus und der Individualität sowie der Entfaltung jedes einzelnen Menschen.

Völliger Käse.

Im Geschichtsunterricht hast Du offenbar geschlafen.

Vor den Weltkriegen war Deutschland feudalistisch, und demokratische Bestrebungen wurden stets niedergehalten.

Im Vergleich zu z.B. der Monarchie England oder gar der Schweiz war der Demokratiegrad in Deutschland ein absoluter Witz. Die Kaiser ließen so ein bißchen Demokratie zu (z.T. auch nur zum Schein), um den Plebs nicht allzu wütend werden zu lassen. Dumm waren die Jungs ja nicht, im Gegensatz zum Zar in Rußland, der es übertrieben hat mit der Selbstherrlichkeit & Unterdrückung und dafür eins auf die Nüsse gekriegt hat.

Erst in der Weimarer Republik wurde ein echter Demokratieversuch gestartet, der aber aufgrund der Demokratieunerfahrenheit der Deutschen, aufgrund halbherziger Umsetzung und aufgrund zu starken Einflusses rechter und nationalistischer Gruppierungen (u.a. auch der Presse, die weitgehend vom Hugenberg-Imperium beherrscht wurde) scheiterte und es daher ermöglichte, daß die Faschisten übernahmen.

Warum sollte ich stolz auf Deutschland sein??? Manche andere Länder lösen auch heute die Demokratie besser als Deutschland. Ich lebe gerne hier, weil ich kulturell so geprägt bin und vieles hier mag. Aber "stolz" sein?

"Stolz" sein kann man sinnvollerweise nur auf etwas, was man selbst gemacht hat.

Daher ist es genauso Bullshit, auf "Deutschland" stolz zu sein, wie es Bullshit ist, auf "seine Lieblings-Fußballmannschaft" stolz zu sein, die man sich jeden Sa. bräsig vor dem Fernseher sitzend anschaut.

LG,
Hasenbein

LG,
Hasenbein
 
Ist ein schwieriger Sachverhalt, keine Frage. Aber wenn du die Schuld am Vergangenen ablehnst (damit meine ich die Kollektivschuld am Holocaust), mit der Begründung, dies sei vergangen, wie kannst du dann auf etwas anderes Vergangenes, sei es der Aufschwung der Demokratie etc., stolz sein?

Dein Argument widerspricht sich doch selbst in meinen Augen.

Gruß,
[sauba] (der übrigens Bayer ist)
 
ich stimme der meinung des threadherstellers erstmal auch zu. bin selber "ausländer" (pass: deutsch) und finde es ehrlich gesagt traurig wenn ich sehe dass deutsche sich nicht "trauen" stolz zu sein weil sie angst haben direkt in eine schublade abgestellt zu werden. man muss hierbei auch stolz mal definieren. wie hasenbein auch schon ähnlich sagt, hat es nix mit stolz zu tun wenn man vor dem fernseher die nationalhymne gröhnt, dabei das bier in der hand und die wampe, dadrüber dann das fleckige unterhemd mit der flagge drauf. (ja ist ein krasses bild ich weiß :D)

ich persöhnlich asoziiere mit patriotismus und stolz die tatsache dass man glauben und vertrauen in den staat und die menschen hat. natürlich können die regierenden menschen fehler machen was uns "schlaue krawatten-träger-hasser" empören lässt, aber wenn ihr mich fragt, glaube ich dass merkel und co ihr bestes versuchen deutschland zu verbessern. das ist für mich schon grund genug hinter dem staat zu stehen, vor allem wenn es schlecht läuft, dann sollte man besonders aufmerksam sein und nicht auf den straßen rumpöbeln, denn der staat ist letztendlich von uns errichtet und braucht auch immer unsere unterstützung und stärke damit er selber auch stark sein kann. mit dem finger zeigen ist meiner meinung einfach, zu einfach.

kommen wir nochmal zum stolz: ich denke das moderne deutschland hat durchaus genug worauf man stolz sein kann. zum einem die tatsache dass man sich von der rassistischen mentalität losgelöst hat und man darauf aufmerksam macht wie fatal das alles ist bzw. sein kann. (für die die es nicht ganz kapieren wollen.) dass man dabei sich selber die "schuld" (kommt gleich) eingesteht ist auch ein zeichen von größe. in deutschland leben dazu auch noch ironischerweise sehr viele ausländer und diese sind so gut integriert dass sie einessenzieller teil der nation sin, sei es kulturell oder wirtschaftlich. die ausländer sind nicht mehr weg zu denken und wenn ich sehe wie leute in köln gegen nazis demonstrieren und diese "fertigmachen" ist das etwas was ich sehr positiv finde, etwas wo man stolz drauf sein kann. dann kommen noch die wirtschaftlichen aspekte dazu und die sozialen strukturen, es läuft alles recht gut hier in deutschland und ein nicht zu verachtender punkt sind deutschlands militärisches verhalten. während die amis z.b. in afghanistan alles lebende, mit gewalt und ekelhafter freude, (ich sag nur die skandal-bilder) gehen die deutschen hin und unterrichten an schulen. auf deutschen bildern in afghanistan sieht man z.b. meistens soldaten mit kindern die auch gerne bei ihnen sind. alles punkte wo man ruhig stolz drauf sein kann.

letzter punkt: (kollektiv)schuld
@sauba ehr lehnt es ja nicht ab sondern stellt in frage WER GENAU zur rechenschaft gezogen werden sollte oder dürfte. keiner kann den holocaust ablehnen, sicher aber können wir denn so einfach sagen dass die und die und die, die verantwortlichen sind? ist das thema so platt?
es ist meiner meinung nach zu einfach zu sagen: JA IHR SEID ALLE SCHULD IHR SEID DOCH ALLE GLEICH!!! DRECKSKERLE. mann muss doch mal differenzierter denken als ob alle deutschen hingerannt sind und mit großer leidenschaft menschen töteten. unter diesem großen und dunklen kapitel der menschheit gibt es auch viele schiksale (deutsche meine ich) wo man nicht einfach sagen kann: du bist SCHULDIG. ich meine ich habs selber in der schule gehört weo leute, deutsche leute gezwungen worden sind so zu handeln, einer meinte z.b. dass sie sein freund draußen nackt, erfrieren lassen haben, vor seinen augen. ganz so einfach ist es also nicht. viele jahre später haben wir eine jugend die damit auf direktem wege nichts zu tun gehabt hat und mittlerweile leben wir in einer globalen welt wo ein deutscher was auf youtube uploaded und applaus vom ami kriegt. es ist also eine welt die völlig neu ist, sowohl in ihrer vernetzung als auch in ihren gemainsamen werten. antührlich ist es wichtig nicht zu vergessen. man darf nicht vergessen was passiert ist und als mensch muss man da auch die lehre ziehen und wissen wozu der Mensch in der lage ist und nicht der deutsche. ihr habt ja schon beispiele genannt wo andere ähnliches getan haben. es ist also unsere pflicht, aus diesem leid schlüsse zu ziehen, nähmlich wie wir das in zukunft verhindern und das geht sicher nicht durch finger-zeigen. wenn wir uns schämen dann sollten wir uns als menschen schämen undzwar wir ALLE, weil wir alle leichen im keller haben. wolln wir aber für verbesserungen sorgen so sollten wir alle auch an einem strang ziehen. nebenbei halte ich diese schuld-sache auch ähnlich wie spartanertom für eine sache die die siegermächte bewusst nutzen um immer größer als das besagte land zu bleiben. diese karte kann man ja immer wieder ausspielen wenn man selber was nicht perfekt macht...

so, ihr habt mich aber jetzt doch gewaltig vom zocken abgehalten :D spaß beiseite, es ist gesund auch mal ernst und sachlich sowas zu diskutieren und meinungen auszutauschen. normalerweise bin ich für sowas doch zu faul, aber hier habe ich echt verständniss für die jungen deutschen die sich unter druck gesetzt fühlen wenn sie sagen dass die "stolz" sind.

ps: rechtschreibefehler bitte außer acht lassen dann lässts sich auch angenehm lesen :D
 
Zuletzt bearbeitet:
DAS ist dein kommentar zu DEM text?

nein scherz, echt bin ich nicht aber ich laufe in seinem schatten herum XD ich find aiman einfach genail, er nimmt sich irgendein bescheuertes thema und macht versuche die kein schwein interessieren. er nimmt sich aber auch ernsten themen an wie z.b. wie mächtig ist ein echter ninja? oder gibt es den werwolf? wenn ja, wo können wir ihn für eine intime reportage finden?. das krasse ist dass er nur da steht, seine "experten" schuften lässt, ein, zwei schleimige kommentare bringt wo sich die "experten" bestimmt denken: wär ich der boss von prosieben wärst du jetzt sowas von weg und am ende kommt eine schlussfolgerung wie z.b.

es gibt gründe zur annahme dass es tatsächlich ein werwolf gibt... aber nichts stichhaltiges... naja vllt. wars auch zeitverschwenung... vllt. aber auch nicht...

herrlich sowas. das sowas dann auch als wissens-show für schlaue menschen durchgeht...

sorry für off topic aber das wär auch mal ein thread wert :D
 
@Threadersteller , sehe ich auch so , bin auch stolzer deutscher. bin stolz auf dieses land aber nicht auf deren politiker .

das mit der kollektivschuld wird uns heute noch eingeredet.was ich mich fragen (ich bin nicht antijüdisch fals der vorwurf kommt) ob israel reputationen an die palestinenser zahlen wird in zukunft? Iích bezweifele es.

impressive schrieb:
nicht zu vergessen, das die amerikaner 2 kleine bömbchen geworfen haben...


das zählt nicht.zumindest offizielle nicht......
 
TO: Ich finde deine Einstellung von gestern. Deutscher Patriotismus ist veraltet und damit meine ich jetzt nicht das, was die Jungs von der NPD darunter verstehen, sondern eher das Gesamtbild. Kollektivschuld und daraus abgeleitet die Angst vor deutschem Patriotismus ist noch verstaubter.

Jedes Jahr gibt es weitere EU-Richtlinien, zunehmenden In- und Export zwischen den Ländern und immer weniger Menschen, die Englisch noch als Fremdsprache bezeichnen würden. Wir steuern auf sehr vielen Ebenen auf eine europäische Einheit hin, aber das Schlußpferd dürfte der Bürger in den einzelnen Ländern sein.

Es gibt noch viele Menschen, die assoziieren eine Produktqualität mit einem Land (Made in Germany), obwohl sie wissen, dass der Großteil der Wertschöpfung aus ganz anderen Kontinenten kommt. Alle vier Jahre jubelt man "seinem" Land bei der WM zu und entwickelt eine vages 'Wir'-Gefühl. Ich halte das nicht mehr für zeitgemäß, denn langsam dürfte klar werden, dass Europa nur noch dann ernstgenommen wird, wenn wir weltpolitisch ein einiges Bild abgeben - und nicht so, wie das in Kopenhagen der Fall war.

Ich fühle mich nicht als Deutscher, höchstens noch ein wenig wegen der Muttersprache. Würde diese Barriere endlich wegfallen, hätten wir einen einigermaßen homogenen Raum für Kultur, Arbeitsplätze und Finanz- und Warenverkehr.
Bleibt der jetzige Trend bestehen, besteht sicher eine gewisse Chance, dass wir in 50 Jahren von Deutschland so denken, wie von dem Bundesland in dem wir jetzt leben. Nicht ganz ohne Bedeutung, aber längst nicht mehr so entscheidend.
Ich halte Patriotismus für keine tolle Sache. Was bringt das schon? Das ist doch die alte Leier von "Wir-hier" und "die-da".
 
hasenbein schrieb:
"Stolz" sein kann man sinnvollerweise nur auf etwas, was man selbst gemacht hat. Daher ist es genauso Bullshit, auf "Deutschland" stolz zu sein ...

Wir kommen alle nackt auf diese Erde, klein und hilflos ! Wenn uns keiner helfen würde, würden wir wohl kaum ein oder zwei Tage überleben ! So geht es weiter durch das ganze Leben, fast alles, was wir machen und wovon wir leben, ist abhängig davon, dass endlose Generationen von Menschen - teilweise unter schwersten Opfern und Leiden - Erfahrungen gesammelt haben, die sie an uns weitergegeben und insbesondere uns Deutschen im Verhältnis zu einem großen Teil dieser Welt letztlich ein Leben in Wohlstand und Sicherheit ermöglichten.

Ohne diese materielle, ideelle und kulturelle Erbe unserer Vorfahren wären wir nichts und würden halb nackt in Höhlen hausen wie unsere Vorfahren vor hunderttausenden von Jahren !

Jawohl .... stolz können wir, dürfen wir, müssen wir sein, wenn wir diesen "Stolz" auch im Sinn von Dankbarkeit verstehen !

Stolz kann man auf sich selbst sein, wenn man dieses Leben meistert und vielleicht auch noch mehr tut, als seine eigene Existenz zu organisieren, also etwas Bewsonderes oder Überragendes leistet, was anderen nützlich ist, wenn man für eine Gemeinschaft eintritt, soziale Werte entwickelt und umsetzt, usw. usw.

Stolz kann man zunächst einmal auf seine eigen Umgebung sein, die Familie, weil sie einem die Möglichkeit verschafft heranzureifen, sich fortzuentwickeln und einem Schutz und Sicherheit verleihen kann. Stolz kann man auf eine größere Gemeinschaft sein, die ein Leben in Wohlstand und Sicherheit ermöglicht ! Auf eine Bevölkerungsschicht, auf sein Land, auf ein Europa, das uns die längste friedliche Zeit in Mitteleuropa ermöglichte, die es je gab.

Einzig und alleine nur auf das Stolz zu sein, was man selber gemacht hat, das aber ist echter "Bullschit", ist arrogant, ignorant und vor allen Dingen menschenverachtend !

Da möchte man @hasenbein wünschen, er möge für den Rest seines Lebens auf eine einsame unerreichbare Insel verbannt werden, auf der der dann einsam und allein seinen Stolz auf die Errungenschaften, die er dort dann ganz alleine bewerkstelligen und umsetzen darf, auch wirklich auskosten kann !


Den 2. Weltkrieg und alles was davor und während des Krieges in Deutschem Namen an Kreultaten und Barbarei geschehen ist, habe ich Gott sei dank wegen der "Gnade" meiner späten Geburt nicht zu verantworten ! Aber ich habe an dieser schweren Last der Geschichte zu tragen, weil in meinem Land, in meiner Volksgemeinschaft, meienr Nation diese schrecklichen Dinge geschehen sind !

Ich schäme mich aber auch nicht, einem Ausländer, einem Amerikaner oder Engländer oder Holländer zu sagen, dass es in der Zeitgeschichte nicht nur Deutsche waren, die solches unbeschreibliche Unrecht angerichtet haben; seit Urzeiten haben sich die Völker dieser Welt die Köpfe gegenseitig auf brutalste Weise gegenseitig eingeschlagen; die Amerikaner haben in der neueren Geschichte nicht nur das Blut der Sklaven und der Indianer an Ihren Händen kleben, sondern sie haben sich auch immer genommen, was und wo sie es bekommen konnten: Mexiko, Califonia, New Mexiko, Puerto Rico, Hawai, im Amerikanisch-Spanischen Krieg Anfang des 20. Jahrhunderts die spansichen Kolonien usw. usw.; die Engländer haben jahrhunderte lang die halbe Welt blutigst unterdrückt und ausgebeutet, ja selbst die Holländer haben noch nach dem 2. Weltkrieg in den 50er Jahren Aufstände in ihren südostasiatischen "Besitztümern" (Malaysia) blutig unterdrückt !

Als Hitler auf die Welt kam, metzelten die Amerikaner die Indianer gerade blutig nieder und nahmen ihnen ihr letztes Land weg; dass Hitler glaubte, er müsste im Osten Gebiete für das Deutsche Volk hinzugewinnen, lag in der damaligen Zeit geradezu auf der Hand; mit dem Bevölkerungszuwachs in Deutschland des Jahres 1912, hätte dieser ungehindert angedauert, gäbe es jetzt 500 Millionen Deutsche, in einem kleinen Land, ohne wesentliche Rohstoffe, während im Osten auf unerschöpflichen Rohstoffreserven und einer die halbe Welt umspannenden Landmasse gerade einmal 60 Millionen Russen bzw. Sowjetbürger lebten.

Hitler hatte, im Gegensatz zu anderen Weltanzündern vor ihm das "Pech", dass er einen Krieg zu einem Zeitpunkt führte, als dieser aufgrund der technischen Entwicklungen zu einer riesigen, unbeherrschbaren Katastrophe ausarten konnte .... besser oder schlechter als die Taten anderer Größenwahnsinniger vor ihm waren seine Motive mit Sicherheit nicht ! Er hatte weiterhin das "Pech", dass sich in seinen Krieg Engländer und Franzosen und schließlich die Amerikaner einmischten, die eigentlich die allerletzten waren, die aufgrund ihrer eigenen Geschichte ein Recht dazu hatten, die Saubermänner zu spielen !

Danken wir heute Gott, dass die unseligen Zeiten der Vergangenheit hoffentlich überwunden sind und beten wir dafür, dass sie nie wieder, nie wieder über uns kommen werden; sind wir stolz darauf, dass unsere heutigen Generationen es fertigbrachten, zumindest in Europa und in der Westlichen Welt, eine funktionierende Völkerverständigung und einen seit vielen Jahrzehnten funktionierenden stabilen Frieden, nun auch seit zwei Jahrzehnten mit dem Osten erreicht zu haben.

Deutschland hat, im Schlechten und im Guten, zu dieser Entwicklung seinen Teil beigetragen und seine Opfer gebracht ..... und unter diesen Aspekten bin ich stolz, ein Deutscher zu sein !
 
Zuletzt bearbeitet:
Um zu verstehen warum uns Deutschen Patriotismus fehlt sollte man sich erstmal mit der Frage beschäftigen was Patriotismus ist, zu was er führt und was für Vorteile er eigentlich mit sich bringt.

Ich sehe eigentlich keinen greifbaren Vorteil in einer patriotischen Gesellschaft gegenüber einer weniger patriotischen.

Was bringt den USA oder Frankreich ihr ausgeprägter Patriotismus denn, außer das sie sich darüber sehr leicht von ihren eigenen Regierungen manipulieren lassen.

".... es ist höchst unpatriotisch gegen den Irak Krieg zu sein" (als beispiel)

Ich sehe aber durchaus großes Misbrauchspotential von patriotischen Bewegungen.

Deswegen bin ich mit unserer einzigartigen selbstzweifelnden Gesellschaft äußerst zufrieden.

Die einzige Waffe gegen die Dummheit ist der Verstand. Gut wenn er scharf ist.
 
Ich möchte von Anfang klar stellen, das ich selber Ausländer bin mich trotzdem als Deutscher fühle...
Hast du eine Nationalitätsumwandlung gemacht ? Du bist kein Ausländer, du bist Deutscher. Ich kenne sehr viele Ausländer und ich habe noch nie einen Ausländer sagen gehört: "Ich bin Ausländer". Ein Ausländer sagt immer, aus welchen Land er kommt. In der einfachen Sprache fragt man: Was bist du ? Da antwortet keiner: "Ich bin Ausländer" oder "Aus welchen Land kommst du?" - "Aus dem Ausland"^^ Das Wort "Ausländer" nehmen nur Deutsche Bürger in den Mund :) Das weiß ich aus einer 19 Jährigen Erfahrung.

Ich z.B. bin Pole. Ich lebe seit 19 Jahren in Deutschland (Bin 26 Jahre alt). Ich bin hier aufgewachsen, ich bin hier zur Schule gegangen, ich habe hier meine Ausbildung gemacht und habe sogar eine Deutsche Staatsangehörigkeit. Ich lebe und führe in Deutschland ein geregeltes Leben und zahle brav meine Steuern. Ich fühle mich aber nicht als Deutscher und auch nicht als Pole. Mit Gefühl hat das nichts zutun. Ich bin gebürtiger Pole der sich in Deutschland angepasst hat. Nicht mehr und nicht weniger.


Zur deutschen Schuld. Meiner Ansicht nach, ist kein Deutscher (immer bezogen auf die Allgemeinheit und nicht auf ALLE) schuld daran, was damals passiert ist. Das Volk, bis auf wenige Ausnahmen, wusste nicht, was für einen kranken Plan Hitler hatte. Zumindest in den ersten Jahren. Wer sagt, dass Hitler damals zu dem Volk sprach: "Mein Plan ist, ALLE Juden/Roma/Sinti auf der Welt zu ermorden" oder "Ich will die Welt erobern" ? Nichts da, Hitler versprach Arbeit und Wohlstand. So ist er auch im Endeffekt an die Macht gekommen. Na ja und die Alleinherrschaft sicherte er sich schließlich durch die Zerschlagung der Gewerkschaften und dem Verbot der linken Parteien, zum Teil auch mit Gewalt. Dann konnte ihm keiner mehr was. Jetzt war er an der Macht und konnte mit seinen kranken Plan beginnen. Und wer sich ihm in den Weg stellte oder seine Handlungen in Frage stellte, der wurde eingesperrt oder erschossen. Hitler hat das Deutsche Volk belogen, betrogen und ausgenutzt. Selbst Kinder hat der als Werkzeug für seinen kranken Plan benutzt, "Hitlerjugend" mal gogglen. Ich glaube, dass keine Mutter der Welt damals und auch heute ihr zehnjähriges Kind freiwillig in die Hitlerjugend geben würde. Nein, es war ja PFLICHT! Wer behauptet, dass Volk hat schuld, der hat keine Ahnung.


Offtopic:

Die Neo-Nazis heutzutage kann ich überhaupt nicht verstehen, wie sie Hitler für das was er Deutschland und dem Volk angetan hat, verehren können.
 
Zuletzt bearbeitet:
©ћ٥٥ŧεя© schrieb:
.....das Volk, bis auf wenige Ausnahmen, wusste nicht, was für einen kranken Plan Hitler hatte. Zumindest in den ersten Jahren. Wer sagt, dass Hitler damals zu dem Volk sprach: "Mein Plan ist, ALLE Juden/Roma/Sinti auf der Welt zu ermorden" oder "Ich will die Welt erobern" ?

....ich glaube, dass keine Mutter der Welt damals und auch heute ihr zehnjähriges Kind freiwillig in die Hitlerjugend geben würde. Nein, es war ja PFLICHT! Wer behauptet, dass Volk hat schuld, der hat keine Ahnung.

Hitler hat schon 1925 sein Buch "Mein Kampf" veröffentlicht in dem genau das drinsteht, von dem Du sagst keiner hätte es gewust.

Die meisten haben seinen Hass auf andere ethnien sehr wohl gekannt, es war ihnen aber nicht wichtig, weil keiner geglaubt hat, dass es so weit gehen würde. Hitler war ein Verführer der den deutschen viel versprochen hat und den Patriotismus der Deutschen zu seinen zwecken misbraucht hat. Der Nationalstolz war sehr ausgeprägt und der erste Weltkrieg gerade verloren. Hitler hat ihnen Arbeit, Wohlstand und ein "starkes deutsches Reich" versprochen. Er hat also ganz geziehlt den Patriotismus der Deutschen misbraucht. Deswegen ist Nationalstolz und Patriotismus so gefährlich. Man kann politisch praktisch alles damit legitimieren.


Und die Hitlerjugend war keine Pflicht. Mein Vater war beispielsweise nicht drinn.
 
Die meisten haben seinen Hass auf andere ethnien sehr wohl gekannt, es war ihnen aber nicht wichtig, weil keiner geglaubt hat, dass es so weit gehen würde

das ist meiner meinung nach auch sehr treffend. ich denke die meisten waren sich einfach nicht bewußt was da jetzt tatsächlich kommt und haben sich stück für stück reingeritten. das alle nach dem töten noch weitergemacht haben kann ich mir nur dadurch erklären dass der verstand ausgesetzt hat und man in einer art rausch war und den sinn für realität verloren hat. es ist viel einfacher die sünde einzweites mal zu begehen als beim ersten mal und ehe man sich versieht ist man in einem teufelskreis. aus eigener kraft da rauszufinden ist ser schwer vor allem wenn man so unter druck steht. ohne zweifel, hitler wusste welche knöpfe er drücken musste und für außreißer wurde gewaltsam gesorgt. es verlangt nach einem starken willen sich da zu widersetzen und den hatte das volk im allgemeinem wohl nicht so sehr, vllt. auch weil der "sieg" so nahe war. und wie du schon sagst hat hitler viel versprochen und damit das müde am boden liegende volk bekommen. ich denke ein großes problem ist hierbei natührlich immer armut die zum extremem verhalten verleiten kann aber auch dass das volk im allgemeinem aus "pöbel" bestand. ich denke ihr wisst was ich sagen will. heute haben wir menschen die viel differenzierter denken und allgemein einen höheren grad an intellekt besitzen nicht zu vergessen die werte die man uns immer implementiert mit der demokratie und dem wert des menschenlebens. daneben gibt es auch hedonistische werte die wir als menschen heutzutage stark ausleben nach dem motto: hmm joa also krieg zieht nicht so ich geh liebr was twittern. so oder so die werte haben sich gewandelt ich urteile hierbei auch nicht ich sage nur wir haben andere werte, nicht keine werte sondern andere werte. ( die sowi-leute die meinten früher war alles besser reden immer so über uns jugendlich das hasse ich einfach. warum könnt ihr veränderungen nur so schwer verkraften? und nein früher war nix besser früher gabs mp3 player nicht und keine smartphones :D)

Um zu verstehen warum uns Deutschen Patriotismus fehlt sollte man sich erstmal mit der Frage beschäftigen was Patriotismus ist, zu was er führt und was für Vorteile er eigentlich mit sich bringt.

Ich sehe eigentlich keinen greifbaren Vorteil in einer patriotischen Gesellschaft gegenüber einer weniger patriotischen

ja nun gut hier muss man aber auch sagen dass es keine ideologie gibt die direkt zum segen führt. es ist lediglich eine denkweise wie man gewisse dinge anpacken könnte, als general motors z.b. opel dem tode überlassen hat meinte ich zu meinem lehrer (als wir das besprochen haben) auch: man sollte patriotischer sein und versuchen solche firmen im land zu halten denn was interessiert es den ami schon ob die deutschen arbeiter demnächst hungern müssen. wenn man so vorgehen würde würde das auch vorteile und nachteile mit sich bringen. z.b. dass man mehr kontrolle hier hat aber dann stellt sich die frage wo kommt das kapital her. (sowohl geld als auch material) anderes beispiel: wenn deutschland den amis in den hintern kriechen und zig shows zeigen wie cool doch die amerikanischen promis und reichen und schönen sind denke ich mir auch dass man der jugend in dem sinne schadet. es entsteht ein bild a la: der nachbars-garten ist viel schöner als meiner. dass (wenn wir beim ami bsp. bleiben) jeder dritte einfach mal übelst fett ist und dass politiker im vater-sohn gespann krieg spieln wird da oft übersehen. zumindest sehe ich das so wenn ich den fernseher einschalte. es soll jetzt niemand denken dass ich versuchen würde alles "drinnen zu halten" aber man muss doch auch nicht immer wegrennen. der individualismus wird zusammen mit der demokratie und den menschenrechten immer hoch gepriesen, dann sollte man auch seinen eigenen "style" entwickeln und nicht einen auf "anders" machen. (daran dachte ich als ich vom sport zurück kam und ein paar jugendliche mädels hörte wie sie über ihr handy-megafon miley cryus - party in the usa mit sogenanntem "engrisch" mitsingten XD )

summa sumarum: patriotismus ist weder gut noch böse, wenn dann ists der praktizierende mensch, je nachdem wie er es nutzt, intelligenz spielt hier auch eine große rolle. ich z.b. habe allgemein eine patriotische ader kann aber aus mir weit genug herausgehen um die sachen neutral anzugehen oder zumindest suche ich den dialog mit anders denkenden um objektivität zu erreichen.

zurück zum oberem abschnitt (um on topic zu bleiben)
die tatsache dass die siegermächte so viel einfluss auf deutschland hatten und in den medien oft sehr toll dargestellt werden hat wohl einfach damit zu tun dass sie auchdirekten einfluss auf die deutsche gesellschaft hatten mit ihren kasernen z.b. und der mensch der sich sowieso mit dem was er hat schnell langweilt guck gerne über den tellerrand ist auch völlig in ordnung, nur gegen imitation bin ich. wenn fifa sich ideen von pes holt ist das okay selber können sie nix aber einfach abkupfern und dann so tun als ob man selber auch so cool ist klappt einfach nicht.

ja ja die siegermächte... alles nette kerle nur 10 daumen haben sie XD
 
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