@HighEndKlaus: Wenns um reine Hardware-Performance geht, dann ist Apple ganz hinten. Das dürfte klar sein. Aber wenn es um Qualität und Zuverlässigkeit geht (und genau darum geht's bei einem Studien-Notebook) spielt Apple ganz vorne mit und in diesem Bereich ein äußerst gutes P/L-Verhältnis. Und da reicht auch ein normales Macbook um 999$ bzw. 1015€ Neupreis. Weiters sind es so Kleinigkeiten, die einen Mac fürs Studium einfach predestinieren: Die Möglichkeit das Ding irgendwo abstellen zu können ohne das man sich Sorgen machen muss, dass es Überhitzt weil irgendwelche Lüftungsschlitze (idR auf der Unterseite) verdeckt werden. Aus diesem Grund is 'nem Kollegen schon eine Graka abgeheizt... (und wir waren dankbar, dass es nur die GraKa war). Oder der einfach geniale Stromanschluss, der das NB nicht gleich vom Tisch reißt, wenn wer drüber stolpert. ODer das Netzteil, das kaum Platz braucht und ein gutes "Kabelmanagement" bietet. Alles Dinge, die die Verfügbarkeit des Gerät durch Vorbeugung potenzieller Unfälle oder hausgemachter Defekte von vorn hereinn erhöht. Wenn jedoch noch ein Zweitgerät (zB Desktop) verfügbar ist und man nicht direkt auf das NB angewiesen ist, ist ein normales Notebook je nach Anforderung die bessere Wahl.
Noch eine kleine Aufklärung zu den Displaytypen...
Manche Displays, transmissive, reflektieren kein Licht und benötigen die Hintergrundbeleuchtung als Lichtquelle. (Das sind die meisten Laptopdisplays) Andere, transflektive, reflektieren teilweise einfallendes Licht.
Bei ersteren muss man die Hintergrundbeleuchtung voll raufdrehen, wenns hell wird, bei zweiteren lässt man das Licht am besten direkt aufs Display fallen.
Wenn man jetzt natürlich so "clever" ist und ein transflektives Display gegen das Licht dreht (wie man es von transmissiven Displays gewöhnt ist) und die Display-Beleuchtung voll hochdreht und sich über Spiegelungen noch hellerer Objekte im Hintergrund aufregt ist man selbst Schuld.
(Ich hab selber ein Macbook Air und weiß wie gut schlecht es sich im Outdoor Einsatz bewährt. Und bei direkter Sonneneinstrahlung kann ich selbst mit komplett deaktivierter Hintegrundbeleuchtung noch was lesen. Allerdings ist das Bild dann nicht mehr farbecht. Was man aber durch Zuschalten von 30% Hintergrundbeleuchtung wieder etwas ausgleichen kann.)
Bekannte Vertreter transflektiver Displays sind uA iPod und iPhone. Wer Lust und Zeit hat kann sich ja mal so eines ausborgen und mit einem normalen Display outdoor vergleichen... Viel Vergnügen!
MFG, Thomas