Konstantes zufälliges abstürzen von Win10

GaryTh3Goat

Newbie
Registriert
März 2020
Beiträge
4
Hi!

Da ich in letzter Zeit etwas enttäuscht war über die Performance meines Computers entschloss ich mich, von 0 anzufangen und habe damit gehofft, meine Abstürze zu beheben. Leider ist dies nicht der Fall, deshalb bitte ich hier um Hilfe. Unten poste ich die Specs meines Pferdchens und die Bluescreen dumpfiles,
1585163245229.png


1585163070677.png
 

Anhänge

Hallo,

ich brauche die Dump-Files nicht als Text-Datei um sie zu analysieren. Schick mal die Dump-Files Ordner aus dem "c:\windows\minidump" und zip sie zusammen...

Grüße TigerofTHT
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: GaryTh3Goat
Hallo,

anscheinend hat dein Rechner Probleme irgendwo mit dem Arbeitsspeicher. Du solltest mal schauen, ob die Speichermodule richtig in den Speicherbänken sitzen und dann die Module einzeln mehrere Male mit memtestx86 testen. Man soll mindestens 8 Durchläufe machen. Wenn du dann keine Fehler findest dann liegt der Fehler noch an einer anderen Stelle. Die Analyse der Dateien häng ich als Text-Datei an meine Nachricht. Es sind unterschiedliche Datei in der Analyse aufgelistet win2k.sys (Windows Kernel), nvlddmkm.sys (Grafikkartentreiber) und mrxsmb20.? vermutlich mrxsmb20.sys (Windows eigener Treiber). Aber es deuten alle Analysen darauf hin, dass dein Arbeitsspeicher defekt ist. Also teste den Speicher mal durch. Wenn du dein System übertaktet hast, stell die Einstellungen auf die Bios/UEFI Standardwerte und überprüf, ob die Speicher-Timings und Spannung der Speichermodule passen. Mehr kann ich erstmal nicht machen.

Grüße TigerofTHT
 

Anhänge

Zuletzt bearbeitet:
Vielen dank soweit, ich werde meine Arbeitsspeicher morgen durchtesten und gebe dann bescheid, ich schick dann am besten die Ergebnisse hierhin.

Zum punkt übertakten, da habe ich nichts gemacht, die einzige Änderung beim Bios durch meine Hand war, als ich das zweite Ram modul eingebaut hab. Da war das erste Modul noch auf 1860 gestellt, wobei meine Ram module beides 2400 sind. Mfg
 
GaryTh3Goat schrieb:
Bitte auch die Hardware nennen, Mainboard, CPU ..
GaryTh3Goat schrieb:
Vielen dank soweit, ich werde meine Arbeitsspeicher morgen durchtesten
Du musst die nicht jetzt gleich einzel prüfen,
prüfe die Module zusammen, so wie sie installiert sein sollen
und zusammen im Dual-Channel laufen sollen.
Das ist in der Regel bei zwei Modulen, RAM Slot "A2" und "B2"

Mach das dann hiermit:
"MemTest86 Free (Version 8.3)"
Bootmedium (USB) erstellen lassen,
davon booten und einen kompletten durchlauf machen lassen,
das reicht.
Bei defektem RAM bekommst du schon Fehler in der ersten Runde,
bei Fehler kannst du natürlich abrechen.
 
Mahlzeit zusammen.
Ich habe mich gestern Nacht mit den Meme Tests befasst, insgesamt 4 durchläufe.
Als ich die einzelnen RAM Module durchlaufen lassen wollte und die case meiner Maschine öffnete musste ich zum Glück feststellen, dass eins von den RAM Modulen nicht richtig drin war.
Also richtig reingesteckt, Tests durchgeführt, alles tip top.

Das einzige was mir aufscheint ist ne Note, wenn Beide zusammen laufen.
Die Note besagt

note ram may be vulnerable to high frequency rowhammer bit flips

Der pc ist die ganze Nacht gefaufen, paar mal auch in standby, alles top. Nur die Note macht mir etwas sorgen

IMG_20200326_004250.jpg
IMG_20200326_005005.jpg
 
Hallo,

das hört sich schon mal gut an... Wenn du immer noch Abstürze hast, dann könnte das auch mit einem veralteten Treiber zusammenhängen. Das Problem habe ich zur Zeit bei meinem Zweitrechner. Ich hab da einen guten Guide gefunden, wie man den Rechner mit den Treibern auf Stabilität testen kann. Dazu kannst das Tool "Verifier" verwenden, das ist bei Windows mit dabei. Kannst du gerne mal ausprobieren.
Hier ist der Link zu dem Guide: Verifier Guide zum Test von Gerätetreibern
Wenn du der englischen Sprache mächtig bist, kannst du es Mal ausprobieren. Das Tool stresst die Treiber und kann damit einen Bluescreen auslösen. Im Grunde genommen ist es ganz einfach. Du öffnest Eingabeaufforderung oder Powershell als Administrator und stellst das Tool so wie im Guide beschrieben ein. Danach machst du einen Neustart des Systems und siehst, ob der Rechner sauber startet oder ein Bluescreen ausgelöst wird. Keine Panik, wenn er das dreimal neu starten macht. Beim 3. Anlauf sollte die Automatische Reparatur-Konsole starten. Da gehst du dann auf "Problembehandlung" und "Starteinstellungen", damit du den Rechner im abgesicherten Modus starten kannst. Wenn du Windows im abgesicherten Modus gestartet hast, dann gehst du wieder in die Eingabeaufforderung (Administrator) und gibst dann ein "verifier /reset" und startest dann den Rechner neu. Damit wird das Tool wieder deaktiert und dein Rechner kann wieder normal starten. Wenn du einen Bluescreen bekommst dann kannst du mal schauen, ob ein Treiber nicht in Ordnung ist.

Grüße TigerofTHT
 
GaryTh3Goat schrieb:
note ram may be vulnerable to high frequency rowhammer bit flips
Hört sich nicht so gut an und sollte auch nicht sein, war das bei Test 13 oder 7?
Copy und Paste:
"note ram may be vulnerable to high frequency rowhammer bit flips"
in die Google Suche, dann gibts genügend Hinweise, viele aber in English.

So wie ich das aber nun verstanden hab, nach kurzer Recherche,
ist das nur ein Hinweis auf ein evt. Sicherheitsrisiko, lies am besten mal selbst noch nach.
Bei einem privat Rechner (kein Bankserver) brauchst du dir hier wohl keine Sorgen zu machen,
wegen dem Hinweis in Memtest86, den wohl viele haben und dann ignorieren.
Abgesehen davon, siehts ja dann soweit gut aus , keine Fehler in Memtest86.
 
Zuletzt bearbeitet: (ergänzt)
Zurück
Oben