Kopfkissen vs Sparkonto

Kopfkissen vs Sparkonto

  • Kopfkissen

    Stimmen: 40 27,4%
  • Sparkonto

    Stimmen: 106 72,6%

  • Umfrageteilnehmer
    146
Tatsächlich, wie ich bereits sagte, ist es etwas gänzlich alternatives, also nichts im klassischen Sinne, kein Dachfond. Und ehrlich gesagt weiß ich auch nicht was Quickbeam mit Drawdown meint. Wenn es den Verlust bzw. das Risiko in einer bestimmten Zeitperiode in Prozent meint, dann ist das wohl (wie überall) 100%.

Ist jetzt auch irgendwie komisch, jahrelang suche ich im Internet nach Methoden die wirklich was bringen, falle auf so viele Versprechen rein, zahle so viel Lehrgeld, habe dann endlich mal was gefunden was bei mir seit Mai diesen Jahres funktioniert und dann stehe ich hier wie der der sonstwas verspricht und wie ein Hochstapler klingt. Keine Sorge, ich fühl mich nicht angegriffen, aber ich weiß wie sowas erstmal klingen mag was ich da schreibe.

@Quickbeam:
Momentan managen das andere für mich, die höhere Gewinne bekommen, ich bin nur einer von vielen Kunden mit deren Kapital da gearbeitet wird, die machen ihre >3% am Tag durch Arbitrage Trading (die Höhe schätze ich, ist nicht offiziell bakannt) und ich wie andere Kapitalgeber kriegen auf die Shares ihre knapp 1% am Tag, kommt im Monat ungefähr auf 20%, Zinseszins nicht mitgerechnet.
Wenn ich sowas dann irgendwann selbst programmiert habe und es läuft, spare ich mir den Anbieter als Mittelsmann.

Leute, ich will euch weder sonstwas versprechen noch unglaubwürdig wirken (ist wahrscheinlich beides schon passiert),
aber hier ein paar Eckdaten:
- man zahlt Kapital ein, ab 20$, bis 50.000 frei wählbar
- Kapital ist gebunden für 4 Monate
- Auszahlung des eingesetzten Kapital nach den 4 Monaten möglich, oder wieder investieren
- Auszahlung der Rendite täglich möglich, derzeit ca. 0,8% pro Wochentag, also ~ 20%/Monat
- Verluste gedeckt bei 3% stop loss, werden aber nur auf Gewinne, nicht auf Einzahlung angerechnet, ist in dem letzten halben Jahr erst 1 mal passiert
- Gewinne können wenn sie min. 20$ erreichen wieder in Shares investiert werden, was quasi Zinseszins entspricht. Zur Info bei 0,8% pro Wochentag hat man eine Verdoppelung des Einsatz nach 87,5 Werktagen, etwa 4 Monate (wow, das wäre ja eine ver-8-fachung auf's Jahr)

Ist es langfirstig tauglich? Ich weiß es nicht. Die könnten die Bude/Internetseite dicht machen und von heute auf morgen wäre Totalverlust, außer man lässt sich täglich auszahlen, geb ich zu, kann ich damit leben, hab da derzeit ca. 700$ drin, ich lass das so weiter laufen. Möchte noch einmal anmerken dass nichts 100% sicher ist.

Die erste Einlage vom 15.05. ist jetzt bei 50.31%, die vom 20.06. bei 26.25%.
Ich lasse das so laufen und dann schaue ich in einigen Monaten noch einmal,
ich behaupte nicht, dass es die beste Lösung ist, ich sage nicht es wäre risikofrei, aber es ist das was ich derzeit ausprobiere und somit die Antwort auf die vorhergehende Frage des "Wie sieht eurer Meinung nach die heutige Lage aus?" von gh0.

So then, so what, so long...
 
Zuletzt bearbeitet:
Nein der (maximale Drawdown), ist der maximale historische Verlust einer Strategie. Der sollte bei einer langfrisitgen Strategie halt nicht bei 100% sondern eher bei 10-20% liegen.

Die Frage ist halt wie lange arbitrage möglichkeiten gut gehen bzw. Gewinn abwerfen. Hast du einen Link zu der Seite oder möchtest du das ganze nicht preis geben?
 
Prokon hat seinen Anlegern gerade mal 8% im Jahr geboten für hoch riskante Genussscheine. Ohne jetzt allzu besserwisserisch klingen zu wollen aber ich denke du schätzt dein persönliches Risiko bei der Sache falsch ein. OK, als Anlage für Spielgeld mag das noch angehen, ob man das beim Roulette verzockt oder bei solchen Investments ist im Grunde egal, solange man nicht darauf angewiesen ist aber für den allgemeinen Vermögensaufbau halte ich es - allein wegen deiner Beschreibung - für denkbar ungeeignet.
 
Auch richtig Noxiel, wie gesagt es ist halt nur das was ich gerade ausprobiere, nicht dass ich es jedem empfehlen würde und schon garnicht mit Geld dass man nicht übrig hat, ferner sollte es auch nicht das einzige im Portfolio sein.
 
Wenn das schon so riskant ist dann kann ich aber auch mit Hebelzertifikaten oder Optionsscheinen handeln, wenn ich da etwas Glück und Geschick habe, sind deine 20% im Monat auch drin. Nachteil ist da natürlich auch der Totalverlust aber der Vorteil liegt einfach darin das das seriöse Produkte von großen Banken sind, das hier klingt für mich ziemlich dubios.
 
und trotzdem stellst du uns da keinen link von zur verfügung? Könnte natürlich auch nur ein Ponzi-Scheme sein.
 
Immobilien.

Niedrige Zinsen für Kredite derzeit (ca. 2,3%), Banken geben sich auch gerne mit 25% Eigenkapitalquote zufrieden (hoher Leverage-Effekt).
Die Mieteinnahmen reichen zur Tilgung des Objektes + kleinen Gewinn je nach Steuersatz.

Funktioniert natürlich nur in Städten mit hoher Rendite durch Mieteinnahmen (6-8%). In Städten wie München hast du vielleicht eine Rendite von 2-3%, und machst einen Gewinn nur durch Wertsteigerung + späteren Verkauf.
 
Zuletzt bearbeitet:
Die Mieteinnahmen reichen zur Tilgung des Objektes + kleinen Gewinn je nach Steuersatz.
Und was ist mit Reparaturen? Instandhaltungsrücklage? Grundsteuer? Versicherungen? Hausverwaltung (bei 2-3 Parteienhaus)? etc ...

Kauf zum Vermieten sollte man sich mMn gut überlegen und vorallem sehr gut durch kalkulieren (lassen).
 
nebulein schrieb:
(Auszug)

Hebelzertifikaten...
Optionsscheinen...
große Banken...
seriöse Produkte
Wie kann denn bitte irgendeiner der Punkte 1-3 mit Punkt 4 vereinbar sein?

Und zum Risiko: ich sage ja nur dass das Risiko eines Totalverlust immer da ist, auch bei den ach so seriösen großen Banken.

Dass ich das was ich mache nicht jedem empfehle hat nur den Hintergrund dass es nicht unbedingt jeder machen würde, aber könnte.

Und außerdem ging es ja ursprünglich um "Kopfkissen vs Sparkonto", ich bin ja nicht hier um irgendjemand was anzudrehen oder was auch immer.
 
Labtec schrieb:
Und was ist mit Reparaturen? Instandhaltungsrücklage? Grundsteuer? Versicherungen? Hausverwaltung (bei 2-3 Parteienhaus)? etc ....
Sowas macht rund 2% des Gebäudewertes im Jahr aus ...
Ohne Hausverwaltung, bei 2-3 Parteien sollte man schon in der Lage sein das selber umzusetzen ...

Wenn man eine geringe Eigenkapitalquote verwendet ist das Ziel ja auch nicht, bereits jetzt Profit aus der Immobilie zu schlagen, sondern dass die Bank dir die Immobilie innerhalb von 15-20 Jahren entschuldet, und du danach ein nettes Nebeneinkommen hast. Stimmt schon dass die Zinsen für solche Zwecke derzeit einmalig sind ...

Aber klar, man sollte genug Kapital in Reserve haben insbesondere wenn Reparaturen anfallen bevor man genug Rücklagen ansammeln konnte. Und man sollte sich schon etwas im Immobilienmarkt auskennen, und sich nicht Schrott andrehen lassen ;)

Insbesondere wenn eine Bank von Sich aus mit einem Immobilienvorschlag kommt, wäre ich immer skeptisch :D
 
Ich habe kaum vertrauen in die Banken, deswegen kommt das Geld unter mein Kopfkissen.
Bin mit dieser Methode seit Jahren gut gefahren.
 
...heute gehe ich da wie gesagt lieber einen gänzlich alternativen Weg wo ich ca. 20% bekomme, im Monat.

Gehe denselben Weg...läuft bisher einwandfrei. Ich denke man kann sagen worum es sich handelt...Bitcoin-Arbitrage-Trading.

Und hey...no Risk, no Fun. Warum soll ich mein Geld einer angeblich "seriösen" Bank für 6 Monate in einem Sparbrief oder ähnlichem vermachen, den sie mir lächerlich verzinsen und selber mit dem Geld in der Zwischenzeit wesentlich mehr verdienen, um ihre Glaspaläste und Manager zu bezahlen.
Da finde ich ne geekige Bitcoin-Truppe, die einfach die Zeichen der Zeit ausnutzt wesentlich sympathischer. Klar machen die auch ihren Gewinn, sollen sie machen, so läuft das halt, aber für mich springt eben wesentlich mehr bei raus.

Klar kann die Website morgen dicht sein, aber wieviele Leute sind durch "seriöse Bankberatung" für Aktien oder Fonds komplett auf die Schnauze gefallen. Es gilt auch hier derselbe Grundsatz wie immer...nur mit dem Geld arbeiten, das man entbehren kann.
Und bei dem Gewinn der eben real ist und der kurzen Bindungszeit hält sich auch der mögliche Verlust in Grenzen.

Ich denke die Gewinne sind hier MOMENTAN noch so hoch, da einfach viel weniger Leute dazwischen sitzen, die mitverdienen im Gegensatz zum etablierten Finanzsystem. Zudem ist die Preisdifferenz zwischen den Börsen noch größer als beim Fiatsystem, da hier der abartige Hochfrequenzhandel noch nicht angekommen ist. Und Arbitragehandel ist nichts neues und auch kein Ponzi oder sonst was.
 
Zudem ist die Preisdifferenz zwischen den Börsen noch größer als beim Fiatsystem, da hier der abartige Hochfrequenzhandel noch nicht angekommen ist.
Hochfrequenzhandel ist ein reines Arbitragegeschäft - ich halte das weder für moralisch verwerflich noch für gefährlich. Wer als erster kommt, macht den Stich. Die Grundzüge kann man schon bei Kostolany nachlesen, wer den Besten "Draht" zum Fräulein vom Amt nach Paris oder New York hatte, machte den Arbitragegewinn, der Rest muss kleinere Brötchen backen. Und was Dirk Müller zu diesem Thema im Internet verbreitet ist meiner Meinung nach B******it.

habe dann endlich mal was gefunden was bei mir seit Mai diesen Jahres funktioniert ...
- Kapital ist gebunden für 4 Monate
- Auszahlung des eingesetzten Kapital nach den 4 Monaten möglich, oder wieder investieren

Ohne der Seriösität dieser Seite beurteilen zu wollen, aber könntest du (nach Ablauf der 4 Monate) gegen Ende August / September versuchen eine Auszahlung durchzuführen. Man könnte vermuten, dass hier erste Probleme mit dieser Form der Geldanlage auftreten. Das riecht oder besser stinkt so nach Enron / Ponzi / Madoff System - Geld einsammeln, Ferrari fahren, potentielle Gewinne ausweisen und am Ende ist für den Anleger Pusteblume.
 
clubfanxxl schrieb:
Und wo genau macht ihr das (Seite)?

Mensch, google "Bitcoin Arbitrage Trading", zweiter Treffer ;)


Hochfrequenzhandel ist ein reines Arbitragegeschäft - ich halte das weder für moralisch verwerflich noch für gefährlich.

Ich weiß, aber um eben den besten Draht zu haben braucht es teure Infrastruktur und das geht vom Gewinn ab. Und ich finde es schon etwas merkwürdig anmutend, wenn Serverzentren in die Nähe der Börsen gebaut werden und die LAN-Kabel keinen cm zu lang sein dürfen, um noch eine Mikrosekunde schneller zu sein als der andere. Naja, aber darum soll's hier ja jetzt nicht gehen.

Ohne der Seriösität dieser Seite beurteilen zu wollen, aber könntest du (nach Ablauf der 4 Monate) gegen Ende August / September versuchen eine Auszahlung durchzuführen

Ja, das wird dann der Tag der Wahrheit werden^^ Aber geben tut es die Truppe schon länger. Man kann natürlich was negatives vermuten, Skepsis ist immer angebracht, es soll ja aber unter all den schwarzen Schafen auch noch Leute geben, die ein Geschäft aufziehen um sich UND den Kunden etwas gutes zu tun :) Also Abwarten ist angesagt.
 
Hochfrequenzhandel ist ein reines Arbitragegeschäft - ich halte das weder für moralisch verwerflich noch für gefährlich.

Hochfrequenzhandel ist extrem wichtig. Somit wird sichergestellt, dass es für homogene Güter einheitliche Preise gibt.

Beispiel Währungen: ohne Hochfrequenzhandel würde es an den Börsen unterschiedliche Wechselkurse für das gleiche Währungsgeschäft geben. Somit würde, abhängig vom Standort, ein Vorteil/Ungleichheit geschaffen den es so faktisch nicht gibt.
Bsp. EUR zu USD Kurs Frankfurt und New York 1:1,35 ... ohne Hochfrequenzhandel könnten auch Kurse in Frankfurt 1:1,10 und New York 1:2,50 geben ... für das gleiche Geschäft. Macht doch wenig Sinn, oder?

Über den Hochfrequenzhandel wird sichergestellt, dass solche Ungleichgewichte nicht entstehen/reduziert werden.
 
sorgt wirklich der HFT für die gleichen Preise oder eher Arbitrage händler? Wenn es nur jede millisekunde einen Ausführungspreis gäbe, würde man sicher keinen Unterschied merken. Ih zitiere mal aus wikipedia
Weitere Analysen des Finanzdaten-Unternehmens Nanex zeigen, dass die Hochgeschwindigkeits-Händler Marktliquidität systematisch vortäuschen, in dem das Angebot einer Aktie oder Anleihe zu einem bestimmten Kurs künstlich hoch angezeigt wird. Wenn eine Order zu diesem Preis bei der ersten Börse ankommt, werden die Angebote so schnell bei allen anderen Börsen zurückgezogen, dass die Order zum anvisierten Preis nur zu einem (kleinen) Teil ausgeführt werden kann. Da die Hochgeschwindigkeits-Händler das Börsengeschehen vollkommen dominieren, können sie so die Kurse selbst größter Unternehmen wie der Ford Motor Company manipulieren
Kursmanipulation erzeugt für mich Ungleichgewichte
 
Hochfrequenzhändler setzen auf die Arbitrage - gibt es eine Arbitrage-Möglichkeit -> also ein Ungleichgewicht, wird dieses durch einen Handel wieder ausgeglichen.

Kursmanipulationen können durch den Hochfrequenzhandel m.E. aber nicht entstehen. Es wird ja jede Differenz als Arbitrage-Möglichkeit genutzt - also wieder ein einheitlicher Preis an allen Börsen erzeugt.
Eine Kursmanipulation setzt aber voraus, dass Ungleichgewichte erzeugt werden - da es aber mehr als einen Hochfrequenzhändler am Markt gibt, würden die anderen eine Manipulation sofort durch ihre Arbitragegeschäfte ausgleichen.

Kursmanipulationen sieht man eher verursacht durch Hedgefonds. Leerverkäufe (also Kreditaufnahme + Aufbau von Gegenpositionen an einem Wert) sind dort das Mittel zum Zweck.

PS Wikipedia ist nicht immer die beste Quelle - freie Autoren können auch ihr Meinungsbild einbringen. Kurs = zeigt den Preis an, zudem die letzte Transaktion durchgeführt wurde. Ein Kurs setzt sich nicht aus Bids und Asks zusammen.
 
Was denkst du über die reduzierte Ausführungsgeschwindigkeit? Das würde ja den HFT quasi kaputt machen und trotzdem wären die Märkte effizient.

Warum kommen immer Leerverkäufe als Beispiel für Kursmanipulationen? Auf Kreditgekaufte Aktien von Hedgefonds sind keine Manipulationen?
 
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