Kündigen während der Urlaubszeit?

theblade

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Hi Leute! Wollte euch mal fragen wie das ist wenn man kündigen will der Chef im Urlaub ist bzw der urlaub fest ist und man somit eigentlich währenddessen der Chef im Urlaub ist die Firma verlässt?

Ist das rechts zu kündigen während der Chef im urlaub ist?
 
Natürlich nicht. Die Kündigungsfristen sind einzuhalten und diese gelten erst ab Bekanntmachung der Kündigung. (ist der Chef nicht da, hast du in Kleinstbetrieben natürlich ein Problem. Aber welcher Selbstständige kann schon länger als eine Woche Urlaub machen, oder?)
 
ich nehme an das trifft auch zu wenn nur eine Vetretung ohne Prokura anwesend ist? sprich man muss warten bis der Chef wieder da ist? :/
 
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Du mußt nur die Kündigungsfrist einhalten. Ob der Chef persönlich, oder seine Vertretung / Sekretärin diese empfängt ist sekunkdär. Oder bist du in der Urlaubsplanung deines Chefs eingebunden?
 
phil. schrieb:
Du mußt nur die Kündigungsfrist einhalten. Ob der Chef persönlich, oder seine Vertretung / Sekretärin diese empfängt ist sekunkdär. Oder bist du in der Urlaubsplanung deines Chefs eingebunden?

so kann man das quasi nennen. sprich wir 2 bzw 3 Leute im Büro übernehmen dann kurzfristig chef seine arbeit mit
 
sprich wir 2 bzw 3 Leute im Büro übernehmen dann kurzfristig chef seine arbeit mit
Dann habt Ihr doch auch Vollmachten um seine Arbeit zu erledigen und dürft ja wohl auch Einschreiben in Empfang nehmen.
 
naja vollmachten inwifern? den i.V.'ler Status hat keiner von uns, lediglich i.A. Status.

ZusatzFrage: ich habe vor am Datum xy (zb am 31.05. zum 30.06.) zu kündigen. In der Zeit vom 11.06-29.06 ist jedoch die Person, die Personal einstellt, im Urlaub.

Natürlich muss dann eine Ersatzperson für mein Arbeitsplatz gefunden werden sollte ich kündigen, geschieht das nicht in den 8 Tagen (31.05. - 08.06.) kann ich ja trotzdem kündigen auch wenn kein Ersatz gefunden ist nicht wahr? Ergo Problem der Firma?

Das "Problem" nennen wir mal ist das, dass ich oft tagelang alleine das Büronschmeißen muss (gerade jetzt in der Sommersaison).

Ach man, ich glaub ich mach mir viel zu sehr nen kopf ^^
 
Zuletzt bearbeitet:
Naja

Sagen wir es so kommst du mit alle gut zu recht wenn ja dann warte doch noch mit der kündigung außer du hast schon ein anderen Job
gibt es Probleme in der Firma die dich zum Kündigen zwingen? wenn ja scheiß drauf und Kündige.

Gruß

Alex
 
Selbstverständlich kann es Dir vollkommen egal sein, ob und wann die Firma nach Deinem Ausscheiden einen Ersatz für Dich findet.

Man sollte sich jedoch immer auch fragen - man sieht sich immer zwei Mal im Leben - ob das insgesamt OK ist, wie man es veranstaltet.

Du musst ja nicht zwingend bis zum 31.5. warten, bis Du Deine Kündigung einreichst, sondern kannst sie ggf. auch bekannt geben, bevor Dein Chef in Urlaub geht.
 
natürlich werde ich erst kündigen sobald ich den neuen Job sicher habe (dem steht aber glaube ich nichts mehr im weg weil ich aus interner quelle weis das ich 1.wahl bin *g*).

Mit dem neuen Job hätte ich gut 215€ netto mehr - aber zugegeben auch doppelt soviel arbeit wie jetzt (bei gleichen fahrweg / fahrkosten).
Momentan besteht eher so ein familären verhältnis in der Firma daher ist es auch bissl schwer der Firma das so beizubringen (zumal es auch erst ne dicke lohnerhöhung gab und nun gedacht wird ich bleib in der firma) ...
 
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Du liebst also das Risiko!
Wegen den paar Euro mehr kündigst Du einen Job in dem Du Dich wohl fühlst?
Jeder ist seines eigenen Glückes Schmied, aber das halte ich für keine gute Idee......
 
theblade schrieb:
Mit dem neuen Job hätte ich gut 215€ netto mehr - aber zugegeben auch doppelt soviel arbeit wie jetzt (bei gleichen fahrweg / fahrkosten).
Momentan besteht eher so ein familären verhältnis in der Firma daher ist es auch bissl schwer der Firma das so beizubringen (zumal es auch erst ne dicke lohnerhöhung gab und nun gedacht wird ich bleib in der firma) ...

Für "nur" 215€ mehr, dafür aber deutlich mehr Arbeitsaufwand, würde ich es niemals machen.
Zumal du ja anscheinend glücklich bei deinem aktuellen Arbeitgeber bist. Das ist gewiss nicht die Regel. Allein wenn ich seh, wie viele bei uns in der Probezeit in den letzten 2 Jahren abgebrochen haben.

Bei den Konditionen kannst du eigentlich nur verlieren. Etwas mehr Geld, dafür weniger Freizeit und das Risiko auf kein so familiäres Verhältnis zu stoßen ;)
 
GiGaKoPi schrieb:
Für "nur" 215€ mehr, dafür aber deutlich mehr Arbeitsaufwand, würde ich es niemals machen.

Sehe ich ganz genauso.
Ein gutes Arbeitsklima und hervorragende Beziehungen zu den Kollegen gibt es nur noch in ganz wenigen Firmen.
Da würde ich auf deutlich mehr als 200 Euro verzichten, um das behalten zu können.

Aber das muss jeder selbst wissen.
Manche laufen ja erst in Reizklima zu Höchstform auf.
 
hmm, ich muss da ein bisschen widersprechen - nicht grundsaetzlich, aber 215 eur netto koennen viel geld sein. wenns um 3500 oder 3715 eur monatsgehalt geht sicher nicht, wenns um 1200 oder 1415 geht aber sehr wohl ... da kann dann ploetzlich ein auto drinnen sein, oder mal ne groessere wohnung.
ich glaube, es waere daher sehr wichtig zu erfahren um welche betraege es sich da handelt (oder in etwa den bereich). man darf vor allem nicht vergessen, dass in der jetzigen firma (weil der gehalt gerade angepasst wurde) in naechster zeit eine gehaltserhoehung zu erwarten ist, waehrend nach der probezeit bei dem neuen unternehmen womoeglich auch 5 - 10 % mehr drinnen sind.
 
falke_ schrieb:
aber 215 eur netto koennen viel geld sein. wenns um 3500 oder 3715 eur monatsgehalt geht sicher nicht, wenns um 1200 oder 1415 geht aber sehr wohl ... sind.

eher das letztere!

Ich hatte ja gestern nochmal ein kurzes gespräch mit 2 personaler.

Ich würde brutto sogar mehr bekommen als ich eigentlich wollte.

Summa summarum wäre es jetzt umgerechnet dann sogar ca 310€ netto mehr O_o als was ich jetzt aktuell bekomme, + Urlaubsgeld + 3 Tage mehr Urlaub.

Arbeitszeit wäre mit zwar 1,5h mehr, sprich 39h aber das machts nun auch nicht. Ein Zuckerschlecken wird die Arbeit hingegen nicht werden was da so erzählt wurde...

So wie es sich anhörte ist das wohl was festes auch wenn der erkrankte AN zurückkommt.

Werde es mir übers We gründlich überlegen. Jedoch wäre und ist das die beste Chance die ich bisher bekommen habe.

Auch nach einer Nacht drüber schlafen bin ich noch sehr unentschlossen. Klar vom finanziellen Aspekt ganz klares ja, vom anderen -menschlichen aspekt (kann man das so sagen?^^), eher nein.

Derzeit habe ich alle freiheiten der welt, im neuen wird man quasi in einer Abteilung mit 2 bis 3 anderen AN "eingefercht" wo das Büro nur halb so groß ist wie mein jetziges (konnte mir das Büro ansehen) ^^

Hmmm schwierig ...mag sich vllt komisch anhören. Ich mein klar, wenn mir die Leute hier sonstwo hingehen würden wäre mir das alles egal aber ich komme mit jeden in der belegschaft gut klar usw...wenn da nicht das kleine Gehalt wäre. Man will sich ja schließlich auch mal einen neuen gebrauchten E36 kaufen hehe ;)
 
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Ganz einfach.
Willst du Karriere machen und beruflich voran komme, dann musst du wechseln.
Viele bleiben in der Firma hocken und steigen kaum im Lohnnivo über die Jahre hinweg. Es ändert vom Grundprinzip nichts ob du jetzt wechselst oder in 10 Jahren. (Moralisch betrachtet)
In der Regel wird ein Jahrelanger verbleib in einer Firma nicht honoriert und ist nicht Karrierefördernt. (Ja ich weis bei der Tante vom Onkel war das ganz anders)
 
theblade schrieb:
So wie es sich anhörte ist das wohl was festes auch wenn der erkrankte AN zurückkommt.
Heißt das, dass du am neuen Arbeitsplatz mindestens vorerst einen längerfristig krankgeschriebenen Mitarbeiter ersetzen sollst? Und das "wohl" soll bedeuten, dass du nach dessen Gesundung dennoch die neue Stelle wahrscheinlich behalten sollst?

Über diese Unsicherheit würde ich nachdenken. Was passiert, wenn der Mitarbeiter während deiner Probezeit zurückkehrt? Dann wäre nicht einmal ein Kündigungsgrund nötig.
 
theblade schrieb:
..
ZusatzFrage: ich habe vor am Datum xy (zb am 31.05. zum 30.06.) zu kündigen. In der Zeit vom 11.06-29.06 ist jedoch die Person, die Personal einstellt, im Urlaub.

Natürlich muss dann eine Ersatzperson für mein Arbeitsplatz gefunden werden sollte ich kündigen, geschieht das nicht in den 8 Tagen (31.05. - 08.06.) kann ich ja trotzdem kündigen auch wenn kein Ersatz gefunden ist nicht wahr? Ergo Problem der Firma?

...

Eine Kündigung ist einseitig und lediglich empfangsbedürftig. Die Kündigung muss in den "Machtbereich" deiner Firma gelangt sein, dabei spielt es keine Rolle wer sie in Empfang genommen hat. Wenn du deinem Chef oder deiner Kollegin einen Zettel "Ich kündige!! Gruß Klaus XY" auf den Tisch legst, gilt dies als Zugegangen und somit hast du deine Kündigung wirksam ausgesprochen.

Es ist selbstverständlich das Problem deiner Firma, den Ersatz zu finden und zu stelllen, nicht deins.

Wenn du kein "Arschloch" bist, kümmters dich natürlich auch ein wenig, was dann in deiner Firma los ist, aber zuviel Sorgen sollte man sich darum nicht machen. Dafür bekommst du ja auch kein Geld. :D
 
uh, bei der sache mit dem erkrankten arbeitgeber laeuten bei mir jetzt aber ein bisschen die alarmglocken!

du solltest nur unterschreiben wenn es sich um ganz einen normalen arbeitsvertrag handelt und nicht um irgendwelche sachen, die so "halbfix" sind - weil im endeffekt kommt dann doch immer alles so wie es nicht haette kommen soll und dann heissts "tut uns leid herr xyz, das haetten wir auch nicht gedacht, aber ich wuensche ihnen alles gute fuer die zukunft"

So wie es sich anhörte ist das wohl was festes auch wenn der erkrankte AN zurückkommt.

das hoert sich fuer mich ein bisschen so an als ob sie den erkrankten AN rausmobben wollen - sollte der eindruck auch bei dir entstanden sein, wuerde ich mir das mit diesem unternehmen sehr gut ueberlegen.

war das jetzt etwas falsch ausgedrueckt ists natuerlich was anderes und ich wuensche dir viel glueck bei deiner karriere! :)
 
nö rausmobben würde ich nicht sagen. der erkrankte An fehlt halt und da bleibt vieles liegen. Sollte der AN auch wieder zurückkommen wird er auch größtensteils sein ehemaligen aufgaben übernehmen (die er ursprünglich hatte bevor er in der abteilung kam). So hab ich es verstanden.

Natürlich bleibt bei mir immer noch der fade Beigeschmack das man gekickt wird sobald die Abteilung wieder 'aufgeräumt ist' und weniger Arbeit als bisher anfällt / der andere AN 100% fit ist.
 
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