Laptop externe Lüfter ~ Steuerung?

Joevlac

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Moin,

ich hab mir einen P775DM3-G gegönnt. Tower kam für mich nicht in Frage da ich öfter auswärts arbeite.
https://www.notebookcheck.com/Test-Guru-Mars-K-Clevo-P775DM3-G-Laptop.257514.0.html
Das Problem ist zum einen die Wärme die das Gerät intern entwickelt, sowie der Lärm. Die verbauten Lüfter schaufeln zwar ordentlich Luft durch wenn sie wollen, das gleicht dann dem Luftstrom und Geräuschkulisse eines Modellflugzeugs.
Die Idee ist nun dem Gerät extern Luft zu verschaffen.

Für mich gäbe es da zwei Möglichkeiten:
1. Einen Laptopständer + Lüfter
Problem sehe ich hierin dass die Lüfter nicht an den richtigen Stellen sind und dass der Laptop noch höher wäre als er eh schon ist.
2. Lüftung in den Schreibtisch.
Da es mich primär nur Zuhause stört wenn ich in Ruhe arbeiten will, wäre eine unflexible Lösung ausreichend.
Hätte auch Lüfter zu genüge zur Verfügung, auch Industrielösungen.
Die Lüfter hätte ich in die Schreibtischplatte eingelassen, Luft von unten angesaugt und alles andere auch unterm Tisch verstaut.
Was hier ein "nice-to-have" wäre, wäre eine automatische Steuerung, also dass die Lüfter je nach Temperatur des Laptops arbeiten.
Bei einem Tower wäre das ja kein Problem, aber wie macht man das bei einem Laptop?
Einfach wäre es ja, die Ablufttemperatur des Laptops mit einem Sensor zu erfassen und dementsprechend die Lüfter zu steuern.
Dafür gäbe es ja nette Lüftersteuerungen, direkt mit Sensor drin. Allerdings habe ich noch keine gefunden die unter 40° misst/aktiv wird und scheinbar ist es auch ein Problem die Steuerungen stromlos zu setzen, dann verlieren sie wohl alle Einstellungen. Was Käse ist.
Das müsste man sich dann selbst basteln oder, mit viel Glück finde ich so eine Steuerung in meinem Industrielüfter Fundus.

So viel zu den Möglichkeiten.
Was ich mich da noch gefragt habe, wenn ich die Luft durch den Laptop presse, was passiert dann mit den internen Lüftern? Wäre der Laptop komplett aus, würden sie ja wie ein Dynamo agieren und eine Spannung erzeugen. Ist der Laptop aber an und die Lüfter laufen, dann brauchen sie je nach Situation weniger Strom als zugewiesen, gar keinen Strom oder erzeugen sogar noch welchen. Korrigiert mich wenn ich da auf dem Holzweg bin. Will es nicht riskieren einen Schaden zu provozieren.

Bin auf eure Meinungen und Ratschläge gespannt

Gruß
 
Willkommen

Lass die Finger von 1 - hilft dem Hersteller mMn.

und 2 ist auch nicht optimal.


Die Lüftersteuerung ist seit jeher eine Schwachstelle der Clevo-Barebones. Das P775DM3-G bildet hier keine Ausnahme. Als Hauptproblem entpuppt sich wie so oft das Lüfterverhalten im Leerlauf. Auch wenn das System gerade nichts zu tun hat, rauscht der 17-Zöller mit ordentlich hörbaren 36-37 dB vor sich hin. Hinzu kommt, dass die Lüftung schon bei anspruchslosen Aufgaben wie Office, Video und Web gerne mal Richtung 40 dB auftourt. Teilweise geschehen die Drehzahlwechsel sogar ohne erkennbaren Grund.

Da kannst Du nix machen - das ist bei einem Gamerlappi halt mal so.

Aber das weis man bevor man den kleinen "Fön" kauft.

Meine Alienware sind da nicht besser.
 
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Ich stimme Moselbär zu.

Von außen in das Gerät eingblasene Luft leistet kaum einen Beitrag zur Kühlung des Systems, da sie nicht den vorgesehenen Weg nehmen wird. Zur Kühlung muß die Luft zwingend von den Radiallüftern, die im inneren des Laptop verbaut sind, durch die vorgesehenen Kühllamellen getrieben werden.
 
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Moin,

@Moselbär Danke für die Antwort. Mit der Steuerung an sich habe ich keine Probleme, auch das Verhalten aus dem Testbericht kann ich nicht bestätigen. Die Lüfter drehen beim Start kurz auf, aber das geschieht nur für 2-3 Sekunden maximal. Finde ich auch nicht verkehrt, so hört man dass die Lüfter noch laufen.

Was ist an der 2 nicht optimal? Ist es verbesserungswürdig? Oder siehst du ein grundlegendes Problem darin?
Mir war beim Kauf schon klar, dass das keine leise Angelegenheit wird, immerhin wurde da ein gut ausgestatteter Tower auf engsten Raum gequetscht. Allein schon der verbaute i7-7700k zieht ordentlich Saft. https://www.tomshardware.com/review...i7-7700k-i7-7700-i5-7600k-i5-7600,4870-8.html
Ich bereue die Entscheidung auch keineswegs, wollte nur meinem Basteldrang nachgehen und etwas Abhilfe verschaffen.

@cool and silent Auch dir danke für die Antwort.
Für Lösung #2 hätte ich die Lüfter so angeordnet, dass die externen Lüfter die Luft dort reindrücken wo die internen Lüfter verbaut sind. Da der Laptop dann sowieso einen festen Platz auf dem Tisch braucht, hätte ich eine Positionierhilfe gemacht, einen Anschlag quasi und dann wäre auch eine Art Abdichtung zwischen Luftgitter und externe Lüfter möglich. Die externen Lüfter müssen natürlich deutlich größer sein, ansonsten bringt das bezüglich der Geräuschkulisse gar nichts.

Gruß
 
Was genau arbeitest du denn? Wenn das nur Office ö.ä. Sachen sind, dann lass die CPU nur auf dem niedrigsten Takt laufen. Dann sollte der Lüfter garnicht aufdrehen. Ansonsten musste halt mal schauen, ob es möglich ist die Lüfter per Bios oder Software einzustellen.
Konnte mein Thinkpad Edge so soger komplett lautlos betreiben. Einfach den Takt auf 800mhz begrenzt. Das reicht für Office dicke ;)
 
Was willst Du mit der "Schreibtischlösung" kühlen?

Den Boden der Kiste?

Wird Dir nix bringen mMn - die "Hitze" ist ja in der Kiste.
 
Leg paar Bierdeckel (o.Ä.) unter die Füße, dann liegt das Gerät höher und kann unten besser Luft ansaugen.
Kostet nichts außer paar Worte beim Gastwirt, wenn man das nächste Mal wieder in ne Gaststätte geht.
 
Die Kiste bläst "nach hinten" ab.

Da bringen die "Erhöhungen" nix.
 
Also primär nutze ich die "Kiste" :p für Softwareentwicklung im und um den CAD-Bereich. Daher auch die Entscheidung für den doch etwas teureren Laptop, da bei einer Demo beim Kunden die Programme auf keinen Fall langsam erscheinen soll, bzw den Workstations in nichts nachstehen soll. Für´s Programmieren an sich kann ich den Laptop im Stromsparmodus laufen lassen, dann taktet er flexibel mit minimal 1,6 Ghz. Für Tests brauch ich allerdings volle Leistung oder auch für Berechnungen. Im Stromsparmodus kommt die CPU aktuell allerdings schon auf 60°, bei Tests komm ich schnell mal auf 90°+ und das obwohl die Lüfter schon abheben wollen.
Klar ist gerade Sommer und echt warm, im Raum herrschen hier aber nur 26°, also nur minimal wärmer als wenn im Winter die Heizung an ist.
Der Laptop steht hinten schon auf einem dünnen Buch, das hilft in der Tat einiges, denn die Luft saugt er unten an und bläst nach hinten. Steht er ganz flach auf dem Tisch hat er nur einen minimalen Spalt für die Luftzufuhr. Ist ungefähr so als würde man durch einen Strohhalm atmen, geht nicht gut.
 
Ja - kenn ich.

Ich hab eine Erhöhung für 5€ gekauft - sieht aus wie ein "Keil".

Bringt etwas - ändert aber nix am "Fön".

Sehe ich ja schön wenn Sohnemann seine CAD Sachen macht (Maschinenbaustudium).

Beim Alienware ruckelt da auch nix.

Aber - so wie auch bei Dir - hohes Budget - und "Fön".

Da hab ich auch schon versucht was zu machen - keine Chance.

Die "kleinen" Lappi sind da halt nicht so laut - schaffen aber die CAD Aufgaben nicht ruckelfrei in ordentlicher Qualität.

Sieht man ja schön bei den anderen Studiosos - da kriegst Du Augenkrebs.
 
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Nö am Föhn direkt ändert das nix, das stimmt schon. Aber die Temperatur schnellt nicht so krass nach oben, auf Dauer kommt dennoch der Föhn.
Ruckeln sollte da auf keinen Fall was :D ging mir primär auch um Ladezeiten und Ausführgeschwindigkeit. Deswegen auch der 7700k, da CAD-Anwendungen immer noch sehr viel auf einem Thread arbeiten. Mit meinen Programmen kann ich multithreaden bei Bedarf, aber da bremst halt oft das CAD-Programm. Da hilft eine hohe Taktrate dann deutlich mehr als weitere 4 Kerne.
Ich hatte halt die Hoffnung, wenn ich dem Schläppi mit 2 240mm Lüftern von unten gut zurede, dass er dann nicht so schnaufen muss.

Gruß
 
Versuchen kannst Du es ja mal - aber ich wage zu bezweifeln dass es wirklich was bringt.

Solltest Du den Versuch wagen - lass mich das Ergebnis bitte wissen - gerne per PN.
 
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