Laserdrucker verursacht Spannungsschwankungen

Dosch

Lt. Junior Grade
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Laserdrucker verursacht Spannungsschwankungen (häh?)

Hallo zusammen,

ich habe ein seltsames Problem. Letztens ist mir mein PC-Netzteil kaputt gegangen (Zischen & Gestank). Der Händler sagte mir, Netzteile haben Spannungsschwankungen gar nicht gerne, vielleicht hat es deshalb den Geist aufgegeben. Naja, ich hab's darauf geschoben, dass es schon 4 Jahre alt war.

Seit ein paar Tagen fällt mir jedoch auf, dass alle Lampen bei mir im Zimmer ab und zu ganz kurz flackern, also nicht richtig ausgehen, sondern nur mal kurz für 'ne 100stel Sekunde dunkler werden, also ob die Birnen nicht richtig reingedreht wären.

Jetzt kommts: Das passiert nur, wenn mein S/W-Laserdrucker in Betrieb ist (unabhängig ob er gerade druckt oder nicht)! Ich habe ihn sogar schon in einem anderen Zimmer angeschlossen, da passiert das gleiche. Da ich einige Tage bevor das Netzeil kaputt gegangen ist recht viele Dokumente per Scanner kopiert und ausgedruckt habe, denke ich, vielleicht hat das Netzteil diese ...Spannungsschwankungen (?) nicht verkraftet?

Kann irgendeiner von euch was dazu sagen, wie sowas zustande kommen kann? Der Drucker ist gebraucht, stand vorher in einer Firma, wurde danach aber fachkundig gewartet bzw. repariert (die Garantie lief also schon vor langem ab). Wenn ich ihn per Verlängerungskabel in einem anderen Zimmer anschließe, kann ich drucken, ohne dass die Lampen flackern.

Sachen gibt's, die gibt's gar nicht. :mad: :( :(


Edit: Ich lese gerade bei 'ner gegoogelten Seite, dass Laserdrucker wesentlich mehr Strom als andere Geräte verbrauchen und somit für z.B. USVs nicht geeignet sind. Aber Auswirkungen auf die Lampen dürfte das doch trotzdem nicht haben, oder?
 
Zuletzt bearbeitet:
Re: Laserdrucker verursacht Spannungsschwankungen (häh?)

Der Stromkreis wird überlastet sein.
Wieviele Geräte hängen denn an der Steckdose?
Der Laserdrucker wird wahrscheinlich zwischenzeitlich heizen und somit relativ viel Strom ziehen, wobei die Spannung abfällt.
Zur Sicherheit sollte der Stromkreis von einem Elektriker überprüft werden, ob er für die geforderte Leistung ausreichend ist.
 
Hi,

das komische ist, dass ich es in einem anderen Zimmer probiert habe, wo nur
a) Der Drucker und
b) die Schreibtischlampe

an jeweils einer eigenen Steckdose dranhingen...

Aber jetzt wo du's sagst: Vorher hing der Drucker mit dem PC und anderem Kram an einer gemeinsamen Leiste, und da trat das Flackern häufiger auf. Aber es sollte doch -wenn er eine eigene Steckdose hat - gar nicht flackern, oder?
 
Klar, da wird ja auch weniger Strom gezogen.
In einer Wohnung/Haus sind die verschiedenen Zimmer jeweils mit einem eigenen Stromkreis abgesichert.
Diese sollte man im Sicherungskasten sehen.
Auch wie hoch jeweils abgesichert ist.
Normalerweise sollte die Sicherung ansprechen und alles deaktivieren.
Wahrscheinlich ist diese zu träge oder zu hoch, womit die Spannung abfällt.
 
Aber diese Konstellation einfach weiter zu betreiben wäre wahrscheinlich für das neue Netzteil wieder nicht gut, oder? Oder ist dem das wurscht?
 
Einem guten Netzteil sollte die Spannungsschwankungen nichts ausmachen.
Die Eingangsspannung wird häufig über größere Bereiche automatisch erkannt.
 
auch verschiedene steckdosen können die gleiche leitung (vielmehr phase) sein., das hat mit einzelnen zimmern wenig zu tun. gerade in altbauwohnungen sind die verrücktesten stromkreise vorzufinden!

spannungsschwankungen gehen nicht vom drucker aus. dein netzteil "produziert" diese spannungsschwankungen wenn es defekt/überlastet ist oder. ggf bekommt das netzteil auch nicht genügend strom aus der steckdose.

wundern muss man sich bei pcs auch nicht. siehe dazu auch tv-kanal über lüfterpotentiometer einstellen beim asus a7n8x-e board, sowas is freaky.

würde erstmal den drucker nicht verwenden, ggf bei einer anderen person ausprobieren.
 
h3@d1355_h0r53 schrieb:
spannungsschwankungen gehen nicht vom drucker aus. dein netzteil "produziert" diese spannungsschwankungen wenn es defekt/überlastet ist oder. ggf bekommt das netzteil auch nicht genügend strom aus der steckdose.

Aber das PC-Netzteil muss doch Spannungsschwankungen von außen ausgleichen, oder? Also so, dass die jeweiligen Leitungen im PC immer die korrekten Werte liefern. Wenn nun der Drucker an ist, scheint ja das Stromnetz irgendwie rumzuspinnen, und das PC-Netzteil hat mit diesen kurzen Abfällen von außen zu kämpfen. Laut Händler mögen die Netzteile das nicht so gerne.
Ich mach's jetzt erstmal so, dass ich den Drucker per Verlängerung in einem anderen Zimmer anschließe, dann flackern auch die Lampen in dem Zimmer, wo der PC steht, nicht mehr. Ist zwar keine tolle Lösung, aber vorerst musses so gehen.
 
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