Laufwerksbuchstabe einen USB-C Docks fest hinterlegen: Geht das und wie?

janer77

Rear Admiral Pro
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Hallo,

eine Kollegin arbeitet im HO mit einem HP USB-C Dock. Dem wird ein Laufwerks-Buchstabe zugeordnet. Das Problem ist nun: Wenn sie den VPN aktiviert um sich mit dem Server zu verbinden, fehlt ihr dann das LW E, da dieser Buchstabe bereits vom Dock gekapert wurde. Ich habe den manuell auf X umgestellt, aber das ändert sich nach einem Neustart wieder und der Salat beginnt von vorn. kann man den LW-Buchstaben festzurren, so dass das Dock einen bestimmten zugewiesen bekommt oder ggf. auch gar keinen?
 
Kommt drauf an, wieviel Zugriffsrechte die Dame hat. Gut möglich, dass die Firmenpolicy das ganze wieder überschreibt.
Ne Batchdatei im Autostart oder zur Not aufm Desktop könnte das Problem auch lösen.

Code mal von der AI, müsste aber funktionieren beim drüberlesen.
Code:
@echo off
setlocal EnableExtensions EnableDelayedExpansion

REM ============================================================
REM  FixDockDriveLetter.bat
REM  Zweck:
REM   - Wenn das HP USB-C Dock (meist Cardreader/Mass Storage) beim Start den Buchstaben E: "kapert",
REM     setzt dieses Script den Dock-Buchstaben z.B. auf X: um und macht E: wieder frei.
REM
REM  So verwendest du es:
REM   1) Variablen unten anpassen (DOCK_CURRENT_LETTER und DOCK_TARGET_LETTER)
REM   2) Als Administrator ausführen (oder per Task Scheduler "Mit höchsten Privilegien" starten)
REM
REM  Hinweis:
REM   - Dieses Script arbeitet bewusst "stumpf" mit dem aktuellen Buchstaben (z.B. E:).
REM     Das ist in deinem Fall genau richtig, weil vor dem VPN-Mapping E: durch das Dock belegt ist.
REM ============================================================

REM =======================
REM 1) HIER ANPASSEN
REM =======================
REM Der Buchstabe, den das Dock aktuell belegt (Konflikt-Buchstabe)
set "DOCK_CURRENT_LETTER=E"

REM Der Buchstabe, den das Dock dauerhaft bekommen soll (frei wählen, z.B. X, Y, Z)
set "DOCK_TARGET_LETTER=X"

REM Optional: Log-Datei (leer lassen, wenn du kein Log willst)
set "LOGFILE=%~dp0FixDockDriveLetter.log"

REM =======================
REM 2) Admin-Check
REM =======================
net session >nul 2>&1
if not "%errorlevel%"=="0" (
  echo [FEHLER] Bitte als Administrator ausfuehren.
  echo Tipp: Rechtsklick auf die BAT-Datei ^> "Als Administrator ausfuehren"
  exit /b 1
)

REM =======================
REM 3) Plausibilitaetschecks
REM =======================
REM Zielbuchstabe darf nicht schon belegt sein (sonst wuerde man etwas anderes ueberschreiben)
if exist "%DOCK_TARGET_LETTER%:\" (
  echo [FEHLER] Zielbuchstabe %DOCK_TARGET_LETTER%: ist bereits belegt.
  echo Waehle einen freien Buchstaben (z.B. X, Y oder Z).
  exit /b 2
)

REM Wenn der aktuelle Buchstabe gar nicht existiert, gibt es nichts zu tun
if not exist "%DOCK_CURRENT_LETTER%:\" (
  echo [INFO] %DOCK_CURRENT_LETTER%: ist aktuell nicht vorhanden. Nichts zu tun.
  exit /b 0
)

REM =======================
REM 4) Diskpart-Skript erzeugen und ausfuehren
REM =======================
set "DPSCRIPT=%temp%\fix_dock_letter_%random%.txt"

REM Diskpart kann Volume direkt ueber den Laufwerksbuchstaben selektieren:
REM   select volume E
REM Danach:
REM   remove letter=E
REM   assign letter=X
REM Das funktioniert, solange E: aktuell wirklich das Dock-Volume ist (dein Fall).
(
  echo select volume %DOCK_CURRENT_LETTER%
  echo remove letter=%DOCK_CURRENT_LETTER%
  echo assign letter=%DOCK_TARGET_LETTER%
  echo exit
) > "%DPSCRIPT%"

call :Log "[INFO] Starte Diskpart, setze %DOCK_CURRENT_LETTER%: -> %DOCK_TARGET_LETTER%:"

diskpart /s "%DPSCRIPT%" > "%temp%\diskpart_out_%random%.txt" 2>&1
set "DPERR=%errorlevel%"

type "%temp%\diskpart_out_%random%.txt" | findstr /i /c:"DiskPart successfully" >nul
set "DPSUCCESS=%errorlevel%"

del /q "%DPSCRIPT%" >nul 2>&1

if not "%DPERR%"=="0" (
  call :Log "[FEHLER] Diskpart lieferte Fehlerlevel %DPERR%."
  call :Log "         Ausgabe (siehe auch tempor. Datei): %temp%\diskpart_out_..."
  type "%temp%\diskpart_out_%random%.txt"
  exit /b 3
)

REM Optionaler Erfolgstest: Zielbuchstabe muss danach existieren
if exist "%DOCK_TARGET_LETTER%:\" (
  call :Log "[OK] Dock wurde auf %DOCK_TARGET_LETTER%: gelegt. %DOCK_CURRENT_LETTER%: ist frei."
  del /q "%temp%\diskpart_out_%random%.txt" >nul 2>&1
  exit /b 0
) else (
  call :Log "[WARNUNG] Zielbuchstabe %DOCK_TARGET_LETTER%: ist danach nicht sichtbar."
  call :Log "          Moeglich: Das Volume war doch nicht das Dock oder Windows hat anders enumeriert."
  type "%temp%\diskpart_out_%random%.txt"
  exit /b 4
)

REM =======================
REM Logging-Funktion
REM =======================
:Log
set "MSG=%~1"
echo %MSG%
if not "%LOGFILE%"=="" (
  echo %date% %time% %MSG%>> "%LOGFILE%"
)
exit /b 0
 
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Sollte man dieses Problem nicht durch die Admins der Firma lösen lassen?
Das wäre mir eine Gleichung mit zu vielen unbekannten Variablen.

Ist das nicht ein Firmen-Laptop (?) mit einem firmeneigenen USB-C-Dock?
Und ein firmeneigenes VPN oder wird hier was mit Hardware getunnelt??
 
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janer77 schrieb:
Ich habe den manuell auf X umgestellt, aber das ändert sich nach einem Neustart wieder und der Salat beginnt von vorn. kann man den LW-Buchstaben festzurren, so dass das Dock einen bestimmten zugewiesen bekommt oder ggf. auch gar keinen?
Klar, kann die Unternehmens-IT ganz einfach machen. Hätte statt X allerdings eher A oder B genommen.
 
@janer77
Schau Dir mal den usb drive letter manager von Uwe Sieber an.

@SaxnPaule
Kann man dennoch nehmen.
 
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Das Dock hat einen Laufwerksbuchstaben?!
Hat das Ding irgendeinen Storage, welche eingebunden wird?
Ich kenne es nur, dass die Laufwerksbuchstaben vergeben werden wenn man einen USB-Stick oder eine USB-Platte ins Dock steckt.
 
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Das Dock hat wahrscheinlich deshalb einen Laufwerksbuchstaben weil ein SD-Kartenleser o.Ä. verbaut ist. Aber mit dem USB drive letter manager von Uwe Sieber lässt sich der Laufwerksbuchstabe auch ausblenden solange keine Karte eingesteckt ist. In den [Settings] von usbdlm.ini :

; removes the drive letter of USB "REMOVABLE" drives as long as no media is present
; 0 - off
; 1 - for multislot card readers
; 2 - for card readers too
; 3 - for any USB "REMOVABLE" drive
; other drives can be dealed with by means of a [NoMediaNoLetterInclude] section
NoMediaNoLetter=3
 
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falscher denkansatz.
weil der buchstabe... das hat mit dem gerät nix zu tun.
der buchstabe ist rein windows. aus historischen gründen halt.
dem windows ist es übrigens wurscht, ob A oder B irgendwann mal für floppys waren.
es funktioniert. ob hdd, ob ssd, ob irgendwas.
weil: wie erwähnt, der buchstabe ist rein win-spezifisch.
freundlich ausgedrückt könnte man sagen: m$ original design.
unfreundlich ausgedrückt ist es historischer unsinn, und reichlich unflexibel.
aber es is wie´s is.
 
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Merlin352 schrieb:
Das Dock hat wahrscheinlich deshalb einen Laufwerksbuchstaben weil ein SD-Kartenleser o.Ä. verbaut ist. Aber mit dem USB drive letter manager von Uwe Sieber lässt sich der Laufwerksbuchstabe auch ausblenden solange keine Karte eingesteckt ist. In den [Settings] von usbdlm.ini :
Ausblenden hilft aber nicht, wenn auf dem Buchstaben ein Netzlaufwerk eingebunden werden soll.
 
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Dann halt fest auf einen Buchstaben der nicht stört oder in einen lokalen Ordner mounten. @Renegade334

Geht doch alles mit dem USBDLM.
 
Ich gehe davon aus, dass die Dame einfach mal mit der IT-Abteilung reden müsste.
 
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@BFF @whats4 ich glaube euer Ironiedetektor ist defekt. Beim nächsten mal mach ich noch mehr Emoticons dahinter.
 
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BFF schrieb:
Dann halt fest auf einen Buchstaben der nicht stört oder in einen lokalen Ordner mounten.
Das VPN führt doch letztendlich in das Firmennetzwerk, wo bereits allerlei Buchstaben vergeben sein werden. Kann mich erinnern, dass es bei uns kaum noch freie Buchstaben gab und dass einige von denen für bestimmte Hardware reserviert waren.

Eine DIY-Bastel-Lösung wird hier nicht funktionieren, ja kann sogar kontraproduktiv sein und könnte durchaus zu Schwierigkeiten für die Dame führen. Ein Firmennetzwerk ist doch eine ganz andere Dimension.
 
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SuperHeinz schrieb:
Eine DIY-Bastel-Lösung wird hier nicht funktionieren,
Eine DIY Lösung geht ja, sie Anfangspost. Die ist nur nich permanent und wenn die passenden Rechte da sind (Ändern geht ja laut TE) seh ich da auch kein Problem das zu ändern. Ich geh eben davon aus, das beim Verbinden mit dem VPN aus eben auch ein Script abläuft das Entweder die Policiy setzt, oder einen Unmound und Remount macht usw.
Wieso man hier nun wieder päpstlicher als der Papst sein muss erschliesst sich mir nicht ganz. Ja, man kann in der IT Fragen, aber wenn die IT die Rechte freigibt wird sie sich schon was dabei gedacht haben (oder auch nicht)
 
@Renegade334 Sorry, falscher Ausdruck von mir... Mea culpa... 😬Solange kein Medium eingelegt ist, wird kein Laufwerksbuchstabe vergeben, also hilft es in diesem Fall sehr wohl.
 
@Azghul0815 Aber so, wie ich die Sache verstehe, sollte es doch schon etwas Permanentes sein.
So wie sich die Sache jetzt darstellt, wird man ohne die IT-Abteilung wohl nicht weiterkommen.
 
SuperHeinz schrieb:
sollte es doch schon etwas Permanentes sein.
Permanent ist relativ.
In erster Linie soll immer derselbe Buchstabe fürs Dock verwendet werden, wenn die Userin damit arbeitet.
Das ist das Ziel und da kommt man halt auf viele Wege hin und der Anwenderin dürfte das egal ein, ob das nun via Policies (schönste Lösung) oder via Automatisiertem Lokalen Script (Einfachste Lösung) funktioniert.

Aus Erfahrung und Compliance Themen, ändert die IT keine Policies und macht auch seltenst Ausnahmen (zumindest für normale Mitarbeiter), wegen so einen QoL Feature, dass vermtulich nur wenige Anwender betrifft.
 
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