M.B.H. schrieb:
Kann ich diesen Server dann auch per USB 3 mit meinem normalen PC verbinden?
Das wichtigste für mich überhaupt ist, dass der Server/NAS (egal welcher nun) per USB oder SATA angeschlossen wird, definitiv nicht über LAN, da ich Übertragunsraten von 200 MB nicht missen will da ich oft grosse Dateien schnell öffnen und schreiben muss.
Und diese 200 MB sollten im verschlüsselten Zustand garantiert sein, teils auch auf mehreren Platten gleichzeitig.
Du könntest dir auch mal ein Drobo 5d anschauen. Das verbindest du über Thunderbolt oder USB 3.0 mit deinem Rechner, es stecken fünf Platten drin mit entweder einfacher oder zweifacher Ausfallsicherheit (bei 6 TB Platten oder mehr ist die zweifache sinnvoll! Man hat trotzdem noch etwas mehr als 16 TB übrig bei fünf mal 6 TB Platten)
Du bekommst da jedenfalls ein einziges, großes Laufwerk, und das Drobo schreibt ziemlich zuverlässig und geradlinig mit 140-150 MB/s und liest mit 200-230 MB/s. Zumindest über Thunderbolt am Mac, anders habe ich es noch nie ausprobiert.
Ich will das Drobo nicht nur schönreden, man ist auch auf die Software von denen angewiesen, da man ohne deren Treiber es nicht nutzen kann. Die Geschwindigkeit könnte auch trotz 128 GB Cache-SSD schneller sein, aber wenigstens ist sie sehr gleichmäßig. Ich finde es zum Ablegen von vielen großen Videodateien jedenfalls okay, auch die Backups kriegt man einigermaßen flott durch (du brauchst dann eben ein zweites Gerät mit der selben Bestückung)
Den Original-Lüfter der Geräte fand ich auch nicht gerade angenehm. Nicht wirklich "laut", aber trotzdem so ein blödes brummendes Motorgeräusch. Ich bin da empfindlich, anderen scheint der Lüfter nichts auszumachen - schwierig zu sagen, muss man sich immer selbst anhören.
Mit ein bisschen handwerklichem Geschick kann man den Lüfter aber gegen einen Noctua NF-S12A austauschen, das funktioiniert bestens und ist dann schön leise (so leise eben 5 WD Red sein können)
Die Vorteile sind, es ist wirklich einfach! Den Plattenwechsel im Falle des Falles würde ich jedem DAU zutrauen, der mit Messer und Gabel essen kann, das Drobo eigene "Beyond RAID" System ist wirklich darauf ausgelegt, den "normalen" User nicht mit RAID-Leveln usw. zu überfordern.
Außerdem kann man im Falle eines Falles auch die Platten eines defekten Drobos in ein zweites Drobo einlegen und sie werden gleich wieder normal gemountet. Ebenfalls eine Besonderheit ist, dass man beliebige Platten und Plattengrößen miteinander mischen kann, bzw. ein bestehendes System im laufenden Betrieb aufrüsten oder mehr Platten hinzufügen kann. Also alles das, was bei normalen RAIDs einfach nicht geht.