Lenovo W5xx/W7xx plus TFT stabil einsetzbar?

Quintessenz

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Werte Foristen,

vielen Dank für dieses üppige Forum.
Nach stundenlangem Lesen bin ich mittelschwer verwirrt,
nach diversen Besuchen einschlägiger Händler könnte ich jetzt nur noch kreischen.:freak:

Meine Frage(n):

Ist der Einsatz eines Arbeitsnotebooks (z.Bsp.: Lenovo W5xx oder W7xx)
in Verbindung mit Dockingstation, ext. Tastatur etc.
plus möglichst großzügigem TFT stabil denkbar?

Kann diese Lösung Desktop plus Notebook dauerhaft ersetzen?


Anforderungen:
Office, SPSS, Mathematica,
Internetrecherche, Gutachten schreiben,
Datenbanksoftware, Steuerberatungssoftware...
evtl. SQL Server
Bildbearbeitung = kaum
Videobearbeitung = kaum bis gar nicht


(Daddeln? = vielleicht mal nen witzigen Shooter,
bin in den letzten 10 Jahren nicht dazu gekommen, insofern egal)

TFT möglichst zwei A4 hochkant nebeneinander darstellbar & Augen schonend,


Überlegungen:
1.) Betrieb mit notebook plus TFT stabil (oft 12h/täglich) möglich ?
2.) Fahren die Lenovobooks dann Volllast und lärmen vor sich hin?
3.) Hält das Lenovobook das über ein paar Jahre aus?
3.) Datensicherung über externes Raid
4.) möglichst wenig Gestöpsel und Synchronisiergestresse
5.) Budget 2.000 - 2.500 Euro

Geschafft.
Vielen Dank für´s Lesen, hilfreiche Tipps bringen mich sicherlich
wieder auf die sonnige Seite des Lebens. :D

Fragende Grüße
Quintessenz
 
Je nach Last ist das NB natürlich hörbar aber nicht extrem (hängt natürlich auch von der Konfiguration ab).

In Frage kommt hier ja praktisch nur das Lenovo ThinkPad W520:
http://www.notebookcheck.com/Test-Lenovo-ThinkPad-W520-Notebook.52417.0.html

Keine Angst, das gibt es auch in günstigeren Konfigurationen. Hier muss man sich eben genau überlegen wie hoch der Anspruch an die Geräte Leistung in der Praxis ist (sowie die gewünschte Auflösung des Displays). Mein Vorschlag ist hier 1600*900 auf 15 Zoll.
http://geizhals.at/deutschland/?cat=nb15w&asd=on&asuch=w520

Schau am besten auf http://shop.lenovo.com nach dem W520. Es gibt einen Konfigurator wie er auch bei Dell typisch ist.

Ausreichen würde mit Sicherheit ein Modell mit Quadro 1000M und dem kleinsten i7 bzw. i5. Das ist nicht nur ein ganzes Stück günstiger sondern im Betrieb auch ruhiger.

Ansonsten, die W520 sind für genau solchen Einsatz konstruiert. Zusätzlich gehört zu einem produktiv System immer auch die passende Garantie. Also Erweiterung auf 3 Jahre Vor Ort nächster Arbeitstag ist hier Pflicht.
Ergo, bei Defekt kommt nach Anruf am nächsten Arbeitstag ein Techniker mit Ersatzteil vorbei und setzt das Gerät Vor Ort in Stand.

Beispiel:
Intel Core i5-2520M Prozessor (2,5 GHz, 3 MB L3-Cache)
Original Windows 7 Professional 64
15,6 Zoll HD+ (1600 x 900) Anti-Glare-Bildschirm mit LED-Hintergrundbeleuchtung <--
NVIDIA Quadro 1000M Graphics mit 2 GB DDR3-Speicher
4 GB PC3-10600 DDR3-SDRAM 1.333 MHz SODIMM-Speicher <--
Tastatur, Deutsch
Festplattenlaufwerk mit 500 GB, 7.200 U/min <--
Wiederbeschreibbare DVD
Express Card Slot & 4 in 1 Card Reader
Lithium-Ionen-Akku mit 9 Zellen (2,8 Ah) - Dual-Modus <--
ThinkPlus ThinkPad 3 Year Onsite Repair 5x9/Next Business Day Warranty <--

Kommt auf ungefähr 1600€ inkl. erweiterte Garantie


Mini Dock Plus Series 3 - 170 watts (integriertes Netzteil, das fürs NB kann zuhause also in der Tasche bleiben) 230€
http://www.notebooksbilliger.de/lenovo+thinkpad+mini+dock+plus+series+3+0a90204

6 USB 2.0 ports
1 VGA monitor, 2 DVI, 2 DisplayPort <-- damit sind 2 externe Displays zu betreiben
Audio ports: Analog microphone in, headphone out
e-SATA storage connector
RJ-45 Ethernet port


Beispiel für einen geeigneten 23 Zoll TFT, DVI und PIVOT (also drehbar):

DELL U2311H (*2)
http://www.amazon.de/Dell-UltraSharp-widescreen-Monitor-Reaktionszeit/dp/B004GJW0RW

IPS Panel, kein TN Mist. 206 €. Braucht man glaub nicht viel dazu sagen, für den Einsatzzweck genial.


Datensicherung:

NAS mit 2* 1TB HDD im Raid. Macht um die 180€
wie Seagate BlackArmor NAS 220
http://geizhals.at/deutschland/a466121.html

Für 250€ mit 2* 2TB
http://geizhals.at/deutschland/a466125.html
Hier gibt es allerdings auch recht viele Alternativen.

Macht komplett 2500€
 
Zuletzt bearbeitet:
@ YforU --> upps, vielen Dank für die rasant schnelle und hilfreiche Beratung !!:p

Deine Ausführungen beruhigen mich, der eingeschlagene Weg scheint also praktikabel zu sein.

ruhiger Betrieb:
Prozessor: sind die i5 Varianten "leiser" als die i7?
Graphik: Quadro 1000M leiser als 2000er?

interne Auflösung Notebook & externer Monitor:
müssen beide idealerweise identisch sein ?
also
15,6 Lenovo --> ext. TFT
1600 x 900 --> 1600 x 900
1900 x 1080 --> 1900 x 1080

Könnte ein ext. TFT z.B. auch
mit 2560x1440 oder 1920 x 1200 betrieben werden?

Hintergrund:
ext.TFT mit 23/24 Zoll und 15,6er oder
ext. 27 Zoll ohne 15,6er


Fragen über Fragen,

Danke :rolleyes:

Quintessenz
 
Quintessenz schrieb:
ruhiger Betrieb:
Prozessor: sind die i5 Varianten "leiser" als die i7?
Graphik: Quadro 1000M leiser als 2000er?

Auf jeden Fall. Die Nvidia Quadro 2000M wäre für die genutzten Anwendungen totaler Overkill. Faktor zwei in der 3D Leistung macht sich auch im gleichen Maße unter Last beim Energiebedarf bemerkbar (der kommt nun mal in Form von Abwärme aus dem Gerät).

Da im Betrieb mit externen Monitoren die Quadro immer aktiv sein muss also in jedem Fall das kleinere Modell.

Die CPU ist eine etwas andere Sache. Vom Prinzip her liegt der kleinste Quadcore (i7) nur gut 10 Watt über dem i5 (DualCore). Allerdings sind das für den i7-2620M 200€ Aufpreis (gegenüber i5). Ob man das bei der Leistung der aktuellen SandyBridge Prozessoren wirklich benötigt, nunja. Gerade wenn Mobilität und Office etwas im Vordergrund stehen ist der i5 die besser Wahl.


interne Auflösung Notebook & externer Monitor:
müssen beide idealerweise identisch sein ?
also
15,6 Lenovo --> ext. TFT
1600 x 900 --> 1600 x 900
1900 x 1080 --> 1900 x 1080

Könnte ein ext. TFT z.B. auch
mit 2560x1440 oder 1920 x 1200 betrieben werden?

Hintergrund:
ext.TFT mit 23/24 Zoll und 15,6er oder
ext. 27 Zoll ohne 15,6er

Nein, die Auflösungen müssen nicht identisch sein. Ein sinnvolle Konfiguration wäre das Notebook (seitlich versetzt im Dock) als Desktop Oberfläche zu verwenden (Ordner, Links zu Programmen etc) und zwei Monitore hochkant zentriert für die gleichzeitige Bearbeitung und Darstellung von Dokumenten.
Kombiniert natürlich mit separater Maus und Tastatur angeschlossen an das Dock.

Beispiel: (hochkant, zwei Bildschirme sowie rechts das Notebook)
1080 * 1920, 1080 * 1920, 1600 * 900

Kurz bei Google, ein Bild - nur eben rechts das Notebook anstatt dem Monitor
http://blog.pcspezialist.de/wp-content/uploads/2009/02/widescreen-monitore-pivot.jpg

Die DVI Ports am Dock sind Singe Link. Damit ist das Limit 1920×1200 wenn Monitore über DVI angebunden werden. Über Display Port sind höhere Auflösungen möglich.

Aber gleich vorweg. Für den Preis eines vergleichbaren 1920*1200 Monitors mit IPS (16:10) gibt es zwei DELL U2311H (16:9). Die 16:10 Auflösung gibt es praktisch nur noch im Profi Bereich.

Wenn man über 1920*1200 hinaus gehen will benötigt es einen Monitor mit Displayport Anschluss und das wird richtig teuer. Display Port auf HDMI Adapter schaffen leider auch nur Full HD.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wie schnell bist Du denn? Heiliger BimmBamm...

Wahre Worte,

ich schleiche gerade durch die diversen Anbieter für w520 ...
und vergleiche die Angebote.

Die Konfiguration für den w520 habe ich so von Dir übernommen.
Vielen Dank.

RAM:
Sind 8 oder mehr statt 4 GB RAM sinnführend oder unsinnig?

Dock:
Die von Dir gewählte Variante ist für wahr die beste Option.
Kompliment!


Der Teufel steckt im Detail:

ok1.de beispielsweise bietet an:


Euro 1.369,00

Intel Core i5-2520M 2.50 GHz, 3 MB Cache, 35W TDP
320 GB SATA, 7.200U/min
RAM 4GB, 1 Slot frei
Netzwerk/Kommunikation:
10/100/1000 Intel 82577LM Ethernetadapter
Intel WLan 6300 a/b/g/n
Bluetooth 3
UMTS / HSDPA upgradable, Modul optional verfügbar

Rest identisch
http://www.ok1.de/ThinkPads/Thinkpad-W-Serie/ThinkPad-W520-NY54AGE-4284-4AG::313.html


und

Euro 1.547,00

Intel Quad Core i7-2630QM 2.00 GHz, 6 MB Cache, 45W TDP
500 GB SATA, 7.200U/min
RAM 4GB, 3 Slot frei
Netzwerk/Kommunikation:
10/100/1000 Intel 82577LM Ethernetadapter
Intel WLan 6300 a/g/n
Bluetooth 2.1
UMTS / HSDPA integriert

http://www.ok1.de/ThinkPads/Thinkpad-W-Serie/ThinkPad-W520-NY54DGE-4284-4DG::266.html

-------------------------------------------------
Rechnerische Differenz:
178 Euro für

i7-2630QM mit 6MBCache--------statt--------i5-2520M 2.50 GHz, 3 MB Cache
500 GB SATA------------------------statt--------320 GB SATA
RAM 3 Slot frei----------------------statt--------RAM 1 Slot frei
Intel WLan 6300 a/g/n------------statt--------a/b/g/n
Bluetooth 2.1------------------------statt--------Bluetooth 3
UMTS / HSDPA integriert-----------statt--------UMTS / HSDPA optional


gut oder schlecht, Sekt oder Selters ??


Irritierte Grüße
Quintessenz
 
Zuletzt bearbeitet:
Für die 178 Euro Differenz ist das auf jeden Fall überproportional besser. Würde ich auch vorziehen.

4GB sind momentan ausreichend. Da nur 1 Modul verbaut ist kann kostengünstig später (oder gleich) bei Bedarf ein weiteres 4GB Modul selbst (ca. 40€) nachgerüstet werden.

Maximal sind im W520 4 Module möglich (übrigens eine Ausnahme, normale Notebooks haben nur zwei Speicherbänke). Die Erweiterung ist über eine Wartungsklappe auf der Rückseite einfach durchzuführen.
Bild auf der rechten Seite, kurz unter der Mitte des Testberichts:
http://www.notebookcheck.com/Test-Lenovo-ThinkPad-W520-Notebook.52417.0.html


Für den DualChannnel Betrieb brauch es übrigens mindestens 2 Module (doppelte Speicher Bandbreite). Bei einem i7 Quadcore wäre das durchaus angebracht.

Beispiel:
http://www.notebooksbilliger.de/pc+...on+valueram+4gb+1333mhz+ddriii+fuer+notebooks
 
Zuletzt bearbeitet:
Ok, ich habe jetzt meine Zielkonfiguration weitestgehend definiert:

1.) Laptop w520 -> Frage: kann das Teil ausschliesslich mit einer SSD konfiguriert und betrieben werden (Ziel: weniger Stromverbrauch, weniger Wärme, schneller)

2.) Am liebsten: drei dell u2311h hochkant.

2.1) Frage: geht das über das Dock (2x Displayport, 2x DVI...) oder
sollte man Alternativen überdenken:
2.2) Matrox TripleHead2Go DP kann allerdings 3 x 1920 x 1080 nur mit 50 Hz Bildrate :(.
2.3) AMD Eyefinity scheint es nicht als externe Lösung zu geben


Grübel

Abendliche Grüße und vielen Dank vorab
Quintessenz
 
Zuletzt bearbeitet:
Die Differenz von einer Notebook HDD zu einer SSD was den Energiebedarf angeht ist nicht derart gravierend das es die Investition rechtfertigen würde.

Für die Performance natürlich schon und deshalb bietet sich beim W520 folgendes an:

Anstatt einem 3G (umts) Modul lässt sich über miniPCIe eine SSD zusätzlich zur HDD installieren. Die natürlich als Systemlaufwerk. UTMS lässt sich bei Bedarf immer auch über einen billigen USB Stick oder mit dem Smartphone/Handy realisieren.

Klar geht auch anstatt der HDD eine SSD. Dafür braucht es (als einzige Festplatte) aber meist 256GB und das ist noch richtig teuer. Also besser eine kleine SSD für Windows sowie Programme und die HDD für Daten.

Beispiel:
http://www.ok1.de/ThinkPad-Zubehoer/SSD-und-HDD/80GB-Intel-310-Series-Module-MiniPCIe-MLC::334.html

Im mobilen Betrieb ist die HDD so meist im Ruhezustand denn OS etc. wäre dann ja auf der SSD.



Mehr als zwei externe Monitore am Dock scheinen beim W520 leider nicht zu funktionieren:
http://www-307.ibm.com/pc/support/site.wss/document.do?lndocid=MIGR-76617

Supports an active ThinkPad display, and up to two external monitors, for a triple display configuration.

ThinkPad Mini Dock Plus Series 3 Triple Display Configuration:
1st Display: Active ThinkPad display
2nd and 3rd Displays: Any combination of the following:
DisplayPort on ThinkPad
DisplayPort on Mini Dock
DVI digital port on Mini Dock
VGA analog port on Mini Dock



Es gibt aber eine günstige Lösung für den Anschluss eines weiteren Monitors:

Inzwischen sind USB auf DVI Adapter recht brauchbar und für um die 50€ zu bekommen. Diesen an einen USB 3.0! Port des Docks anschließen und mit dem dritten Monitor (DVI) verbinden. Eine günstigere Lösung für den Quad Display Betrieb (3* extern sowie 1* Notebook) gibt es nicht.

Der Adapter ist zwar USB 2.0, braucht aber sehr viel Bandbreite und damit bleiben kaum Ressourcen für andere USB Geräte (serieller Bus). Die USB 3.0 Ports sind von dieser Problematik nicht betroffen.

Allerdings sollte es sich dabei auf jeden Fall um ein auf DisplayLink basierendes Produkt mit 2048 x 1152 Unterstützung handeln (neuerer Chip).
Aktuelle Treiber gibt es immer auch beim Hersteller des Chips selbst: http://www.displaylink.com/support/downloads.php

Beispiel und Kaufempfehlung:
http://www.amazon.de/Kensington-K33928EU-Universal-Multi-Display-Adapter/dp/B002RGCI32/

Das Produkt von Kensington ist mit dem aktuellen DL-195 Chip ausgestattet:
http://www.displaylink.com/shop/index.php?product=5


Auf der amerikanischen Amazon Seite gibt es mehr Produkt Bewertungen:
http://www.amazon.com/Kensington-Universal-Multi-Display-Adapter-Black/dp/B002F9NSMQ

(übrigens kostet der gleiche Adapter mit DL-195 von Lenovo teilweise knapp 100€ ;) )
Es handelt sich bei DisplayLink Technik um keine externe Graphikkarte im herkömmlichen Sinn. Vergleichbar ist das eher mit den typischen (Onboard) Sound Codecs wie AC97 etc.



Zur Organisation einer solchen Multimonitor Konfiguration ist Zusatzsoftware zu empfehlen. Beispiel und günstig:

http://www.realtimesoft.com/de/ultramon/overview/

Permanent Fenster, Bildschirme und Einstellungen neu zuordnen zu müssen macht keinen Spaß. Das ist eigentlich allein schon wegen den Anzeigeprofilen sein Geld Wert (Dock / mobiler Betrieb).
 
Zuletzt bearbeitet:
Zum Thema Multidisplay mit dem W520 durchforste ich gerade
diverse Infoquellen.

Die werksseitige Unterstützung von "nur" zwei Monitoren am Dock des W520 werde ich wohl als gegeben hinnehmen müssen.

1.) USB->DVI Adapter - funktioniert das reibungslos, ist damit 1920x1080 darstellbar?

Alternativ zwar teurer, aber eventuell augenschonender wäre der Betrieb von einem 27 Zöller NEC (NEC MultiSync PA271W) mit 2.560 x 1.440 IPS-Panel; kostet rund 1.200 Euro.
(--> Dell U2711H - auch IPS und 2.560 x 1440 - kostet rund 700 Euro - vergleichbar oder NEC augenschonender??? -- Preisunterschied = 500 Euro - worin begründet, wie merkbar, sichtbar??)
2.) Technisch dürfte dieser doch über den Displayport betreibbar sein ?

3.) Thema Sicherheit, Internet, Backup
Optimale Sicherheit herrscht sicherlich bei physikalisch komplett getrennten Rechnern (Arbeitsrechner, Internetrechner). Spätestens beim Dateiaustausch via USB-Stick etc. zwecks Dateitransport für E-Mail-Anhänge ist ein kleines Tor für BöseBuben ja doch wieder offen.

Statt "Client-Server plus Internetrechner plus Laptop" wollte ich eigentlich mit der "W520 plus externer Monitor plus externe Datenhaltung Mandanten"-Lösung eine bequeme weil flexible Rechnerumgebung nutzen.

Welche Wege gibt es, BösenBuben den Zutritt zum W520 erfolgreich zu verweigern und mit dem W520 trotzdem Internetrecherche und die Nutzung von Mandantensoftware auf einem Rechner zu vereinen?
(Gleichzeitige Anzeige von Internetrecherche und Arbeitssoftware/Office wünschenswert)
(Gedanken: Linux, VMs, MS Server als OS ..., Steuerberatungssoftware benötigt MS-SQL-Server und Windows, alternativ ASP-Lösung denkbar):watt:


Oh je, das Bestellfieber - werde Seil springen gehen...:schaf:

Sonnige Grüße aus dem Grünen
Quintessenz
 
Zuletzt bearbeitet:
1. Ja das funktioniert mit dem von mir angegebenen Adapter reibungslos und die DisplayLink Technik wird auch von HP, Lenovo etc als Adapter bzw. teilweise auch in Docks (die per USB angebunden sind) angeboten. Ist somit inzwischen ausgereift.

Es gibt dabei nur eine Einschränkung und das ist sind (echte) 3D Anwendungen auf dem über DL angeschlossenen Display. Normalerweise ist das aber unproblematisch denn das lässt sich über die Zuordnung dieser auf andere Displays leicht umgehen. Für Office Anwendungen und vergleichbares also problemlos nutzbar.


2. Der Monitor lässt sich über DP natürlich betreiben. Tolles Gerät, keine Frage. Ehrlich gesagt aber für die Ansprüche vollkommen überdimensioniert und dementsprechend teuer. Ist nun mal ein Produkt das sich an richtig professionelle Bildbearbeitung richtet.

3. Autorun für USB Sticks auf jeden Fall deaktivieren:
http://www.chip.de/downloads/AutoRun-Disable_48777647.html

Ansonsten einen guten Virenscanner mit Integration von Web sowie Mail. Persönlich bin ich zwar kein Freund der Norton Produkte, die Realität ist momentan aber das "Norton Internet Security 2011" in allen Bereichen nahe an 100% Erkennungsrate liegt.

Ein weiterer wichtiger Schritt für mehr Sicherheit ist im normalen Betrieb nicht als Administrator angemeldet zu sein (Passwort für alle Benutzer ist selbstverständlich).

Am besten einen zusätzlichen Benutzer mit eingeschränkten Rechten erstellen. Die Software dann als Administrator für alle Benutzer installieren und im Produktiveinsatz den anderen verwenden. Das ist normalerweise vollkommen ausreichend.
 
Ok, vielen Dank für die USB-Adapter-Bestätigung.
Lenovo gibt den eigenen "Lenovo USB-to-DVI Monitor Adapter"
für alle möglichen Laptops frei, explizit nicht jedoch für den W520 ???:eek:
http://www-307.ibm.com/pc/support/site.wss/MIGR-72682.html
(Witzigerweise können T420 und T520 die Triple-display-Unterstützung problemlos!)


Ich schwanke derweil zwischen (2-3)xU2311H hochkant und der 27 Zoll-Lösung (Hier dürfte der Dell U2711H im Vergleich zum NEC hoffentlich meine Augen nicht ruinieren ??;)).

Virenscanner: Wegen massiver Rechnerbelastung hatte ich Norton den Rücken zugekehrt.
Sollte sich da was verbessert haben?? Die Erkennungsrate ist gut.

Die unterschiedliche Definition der einzelnen Nutzerrollen ist ausreichend?
Kein Linux als zusätzliche Sicherheitsschwelle?
Kein VMs-Gedöns ...?

Welche zusätzlichen Sicherheitsstufen sind denn denkbar und hinsichtlich Effizienz auch vertretbar ?


Fragende Grüße
Quintessenz
 
Zuletzt bearbeitet:
Vielleicht noch eine Alternative, Fujitsu P27T-6 IPS für ca. 680€

Testbericht:
http://www.prad.de/new/monitore/test/2011/test-fujitsu-p27t-6-ips.html

Und nein, auch die Dell sind sehr gute Monitore. Solange es keine billigen, spiegelnden TN Bildschirme sind bekommt man mit den Augen auch bei längerer Arbeit keine Probleme.



Richtig, das war in der Vergangenheit mit Norton oft grausam. Allerdings hatte man früher sehr viel weniger Arbeitsspeicher und selten mehr als eine SingleCore CPU. In so weit wird sich selbst ein evtl. Mehrbedarf an Speicher und Leistung kaum noch bemerkbar machen können.


Natürlich kann man zum surfen im Internet, Mails etc. immer auch eine VM mit Windows XP verwenden. Dann sind aber 8GB Speicher absolut Pflicht (wobei ich dazu aufgrund der niedrigen Speicher Preise sowieso raten würde).

Wenn alles an Software installiert ist (per Administrator) kann man normalerweise problemlos unter einem Benutzer arbeiten für den Installationen und System Modifikationen etc. nicht zugelassen sind.

Man darf hier auch nicht vergessen das eine VM nur begrenzten Schutz bieten kann denn an irgend einer Stelle müssen die Daten meist so oder so ausgetauscht werden.
 
Zuletzt bearbeitet:
Das beruhigt mich doch sehr.


Lenovo gibt den eigenen "Lenovo USB-to-DVI Monitor Adapter"
für alle möglichen Laptops frei, explizit nicht jedoch für den W520 ???:eek:

http://www-307.ibm.com/pc/support/si...IGR-72682.html
(Witzigerweise können T420 und T520 die Triple-display-Unterstützung problemlos!)

Laut http://www.lenovoblogs.com/yamato/?p=1341&language=en
ist dies angeblich eine Designentscheidung von lenovo:

-----Keith Combs Says:
-----April 25th, 2011 at 06:30
-----...
-----@lead_org,

-----The T410s and T420s will both drive 3 external LCD panels from the dock.
-----I have tested driving 4 on the T410s.
-----See http://blogs.technet.com/b/keithcom...o-thinkpad-t410s-optimus-laptop-and-dock.aspx.

-----I’m just curious why the T410s and t420s are more capable in this arena than the W520.
-----Can we expect to see this capability enabled in the future?

-----Thanks,
-----Keith Combs

-----yamato Says:
-----May 19th, 2011 at 02:22
-----Keith, this is ‘by design’ for the W520. There were some difficult decisions that had to
-----be made. However we are looking to improve this in a future workstation model.


W520 = zwei ext. Monitore (Was auch immer)
T520, T420 = drei ext. Monitore (Was auch immer)

Ob das so stimmt?
Ist das W520 hinsichtlich Stabilität und Performance ungleich besser als die T-Modelle?

Sollte es stimmen, dann bleibt nur die Wahl zwischen:
T420/520 mit externem Triple-Display
W520 mit externem Dual-Display


Verwirrte Grüße
Quintessenz

Randinformationen:
(Keith Combs verfasst übrigens interessante "mini reviews" zu T410, T420, W520 aus dem wahren Anwenderleben):
http://blogs.technet.com/b/keithcom...o-thinkpad-t410s-optimus-laptop-and-dock.aspx.

http://blogs.technet.com/b/keithcombs/archive/2011/04/16/lenovo-thinkpad-t420s-mini-review.aspx

http://blogs.technet.com/b/keithcombs/archive/2011/03/28/lenovo-thinkpad-w520-mini-review.aspx
 
Zuletzt bearbeitet:
Das W520 funktioniert mit USB auf DVI Adaptern. Hier ist nur die Webseite nicht auf dem aktuellen Stand.

Hat auch einer im NB Forum geschrieben der die Limitierung auf zwei externe Displays über das Dock umgehen wollte und sich ein DisplayLink Produkt gekauft hat (für Quad Display). Also kein Problem.
http://forum.notebookreview.com/7410599-post1098.html

Über diese Adapter bzw. gibt es auch spezielle (aber recht teure) Displays mit integrierter DisplayLink Schnittstelle wären sogar noch mehr Monitore möglich.


Und ja, das W520 ist selbst in der kleinsten (i7 QM) Ausstattung schon deutlich schneller. Hier muss man etwas aufpassen denn der i7 (M) im T520 ist kein QuadCore sondern das schnellste DualCore Modell. Dank Intel nennt sich dieser auch i7... ;)

Auch ist die GPU im W520 dem T520 um Längen überlegen. Weiter sind 4 Speicherbänke ein deutlicher Vorteil um den Speicher kostengünstig auf 8GB zu erweitern.

Ansonsten ist der Blog auch einer Meinung mit mir. Das W520 ist bis auf die Limitierung der Displays welche aber über einen USB Adapter für 50€ umgangen werden kann eine Granate :)
 
Zuletzt bearbeitet:
:p


--->>>>> Super, Entscheidung für W520 ist damit eindeutig gefallen,
da mit dieser Lösung sämtliche Monitoroptionen offen stehen.


:jumpin:


Hurra, vielen Dank. Jetzt muss ich mal schnell Angebote einholen.
Ich werde berichten.

Die Monitorfrage steht bei mir noch auf offen ... grübel 2-3 mal 23 zöllige Pivot oder 1 mal 27 Zoll ... grübel grübel ... beide Lösungen preislich gleich ... grübel grübel

#Uups-- ich vergass:
Möchte man zukünftig eventuell RAID nutzen, muss dies bei der Konfiguration mit angegeben werden. Ansonsten ist diese Option später nicht nutzbar.
Macht RAID auf dem Teil Sinn??

Folgende SSD Konfig hatte ich vor:
mSata = kleine SSD für OS und Programme,
normale Platz = mittlere SSD für Daten und Rest

Dann ist RAID doch überflüssig ?? Confused


Erfreute Grüße
Quintessenz
 
Zuletzt bearbeitet:
Hi,

nur ganz kurz (zu deinen technischen Fragen hast du ja bestmögliche Beratung hier)!

Die Monitorfrage steht bei mir noch auf offen ... grübel 2-3 mal 23 zöllige Pivot oder 1 mal 27 Zoll

Auf jeden Fall: Multimonitor!
Nimm wirklich lieber mehrere kleinere Monitore. Der Workflow ist deutlich besser und spätestens nach zwei Wochen kannst du dir nicht mehr vorstellen, wie jemand mit nur einem Monitor überhaupt arbeiten kann. Stell Dir einfach deine Mandantensofware maximiert auf 27" vor. Wozu soll das gut sein?
Nun stell dir deine Mandantensoftware auf dem mittleren Monitor vor und links Office und gleichzeitig auf dem rechten Monitor Internet (evtl. in einer VM). Ich sag dir - so läßt es sich arbeiten!

Ich mache meinen ganzen Internetkrams übrigens auch über eine VM. Ob's hilft? Keine Ahnung. Es schränkt mich allerdings nicht ein und ist gut fürs Gewissen.

Bis denn
Andreas
 
Auf das Raid kannst du verzichten denn das wäre nur sinnvoll um mehr Sicherheit bei den Daten zu haben. Die Datensicherung ist aber eh extern.

Vom Prinzip ist es die logische Aufteilung. Wenn du aber gleich eine 128GB SSD anstatt der HDD verwendest dann wäre es sinnvoller diese (aufgrund der höheren Performance) für OS und Anwendungen zu verwenden. Auf die kleinere dann die Anwendungsdaten, Auslagerungsdatei, Temporäre Ordner, evtl. eine XP VM etc.

Ansonsten muss ich meinem Vorredner recht geben. Zum einen ist die Aufteilung mit mehreren Bildschirmen angenehmer, viel wichtiger ist aber noch die Auflösung in der Höhe (Pivot) sowie die insgesamt verfügbare Arbeitsfläche.

3.240 x 1.920 über drei Dell 23" (Pivot) ist noch mal eine andere Welt als 2.560 x 1.440 mit 27" Nec oder Fujitsu.

//Edit:
Um dir das mal zu veranschaulichen, die Bildflächen im Vergleich
(Nur jeweils der sichtbare Bereich, also Panels ohne Gehäuse)

http://www.sizeasy.com/page/size_comparison/31993-3Dell23-vs-Nec27
 
Zuletzt bearbeitet:
TFT möglichst zwei A4 hochkant nebeneinander darstellbar & Augen schonend,

Da bleibt nur das FHD Display im W520 übrig.
Test siehe u.a. Thinkpad Forum.

Zubehör auf jedenfall bei nbwn.de kaufen. Das ist dort wesentlich günstiger.
 
Zuletzt bearbeitet:
@madabout: Danke für den Hinweis, auf dem 27 Zöller expandieren war natürlich nicht mein erstes Ziel;) - Gefühlsmäßig ist der 27iger vielleicht übersichtlicher ?:(?

@YforU: Bilder sagen mehr als 1000 Worte. Upps - DANKE
Der Unterschied ist schon gewaltig, die 3x23iger sind mehr als doppelt so groß im Vergleich zum 27iger.
Schau an, wer hätte das gedacht - nachrechnen hilft.

@kaigue: Danke für den Tipp. Bin dort schon im Suchprozess.:p

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~+

Die Triple-Display-Lösung (3x Dell U2311H mit W520 und Dock) habe ich bei mir vorgestellt.

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~+

-->>> Das hätte ich mal nicht machen sollen, jetzt kreischt´s aus der gegenüberliegenden Ecke nach einer ebensolchen Lösung - bloss mit einem PC (kein Laptop als Rechner).

:eek:

Hilfe, was nun (Nvidia Optimus, ATI Eyefinity..... Chaos) !?!?!?

Gibt es nicht den W520 (hardwaretechnisch verglichen) als PC oder Workstation ?

Hilflose Grüße
Quintessenz

(Und ja, ich suche und suche ...:rolleyes:)
 
Ist etwa jemand vor Neid erblasst ? ;)

Die Lösung über Dock mit externen Bildschirmen sowie einem Workstation Notebook ist heute in Unternehmen praktisch der Regelfall bei Neuanschaffungen.

Warum ? Ein hochwertiges, leistungsfähiges Notebook mit langer Akkulaufzeit benötigt der Mitarbeiter meistens sowieso. Wenn dann noch eine Workstation im Desktop Format dazu kommt wird das IT Paket um einiges kostspieliger. Hinzu kommt das die Daten zwischen beiden Systemen ausgetauscht werden müssen, viele Softwarelizenzen doppelt fällig sind etc.

Und ja, natürlich gibt es Desktop Produkte mit entsprechender Garantie und Ausstattung. Günstig ist das aber eben auch nicht. Von Selbstbau würde ich abraten denn im produktiven Einsatz sollte es ein System mit gesamt Garantie inkl. Vor Ort Service sein. Solche Späße wie defektes Mainboard einschicken und mit etwas Pech vier Wochen auf Ersatz warten ist keine Option.

Eins der wenigen Produkte (abseits von echten Workstations) wäre ein Dell XPS 8300.

Eigentlich ein Highend Multimedia PC, hier lässt sich aber abseits von einer SSD alles nötige inkl. Garantie (und AMD eyefinity) dazubuchen. Um die SSD müsste man sich dann selbst kümmern (Bestell und konfigurierbar über die Dell HP).

Intel® Core™ i7-2600 Processor (3.40GHz, 8MB)
Original Windows® 7 Home Premium Service Pack 1 , 64 bit , Deutsch
3 Jahr Hardware-Support am nächsten Arbeitstag
Blu-Ray ROM-Kombilaufwerk (Blu-Ray nur lesen, DVD & CD lesen und schreiben)
8.192 MB (4 x 2 GB) DDR3 Dual-Channel-Speicher mit 1.333 MHz
Duale Festplatte mit 2 TB Raid "Striping" (2 x 1 TB - 7200 1/min)
AMD Radeon™ HD 6770 1GB DDR5

für ca 1300€
So viel billiger als ein Notebook ist ein Desktop für das geschäftliche Umfeld also auch nicht. Es wäre aber bei der Konfiguration noch Raum für Einsparungen vorhanden (300€).
Vermutlich wäre auch ein i5 2500 (am Desktop ein Quadcore ;) ) und eine Radeon 6670 ausreichend.


Die 6770 hat DVI, HDMI und DP. Ein Monitor muss bei Eyinfinity (mit 3 Displays) über DP angeschlossen werden. Sollte die Graphikkarte nur einen DVI Anschluss haben:

Für HDMI zu DVI gibt es günstige Adapter.
http://www.amazon.de/InLine-HDMI-DVI-Adapter-vergoldete-Kontakte/dp/B000WKGSXG/
1* DVI, 1*HDMI zu DVI, 1*DP für 3 Dell ;)



Edit: das W520 brauch eigentlich kein FHD Display wenn 2 Dell FHD über DVI/DP und ein weiterer über USB/DVI am Dock angeschlossen sind. Im mobilen Einsatz ist eine derart hohe Auflösung (auf 15 Zoll) ehrlich gesagt öfters sogar störend.
Gibt immer noch genug Software bei der sich das Interface nicht ordentlich nach oben skalieren lässt. Ergo Symbole, Schaltflächen etc. sind alles andere als angenehm zu bedienen.
 
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