Leute wacht auf! Das Altern ist eine Krankheit!

Trotzdem kommt man seit Jahrzenten nicht wirklich weiter (obwohl die Motivation auch seitens Industrie da ist) und kann bis heute nicht einmal die Ursache sicher benennen...

... Leider kenne ich die Hintergründe deiner Personen nicht genau um dich einschätzen zu können, aber es gibt sehr wohl nennenswerte Kenntnisse. Ich zitiere einfach mal Wiki:

Bereits viele Jahre bevor erste klinische Symptome sichtbar werden, bilden sich im Gehirn des Betroffenen Plaques, die aus fehlerhaft gefalteten Beta-Amyloid-(Aβ-)Peptiden bestehen. Zusammen mit den Plaques sind Neurofibrillen, die sich in Form von Knäueln in den Neuronen ablagern, kennzeichnend (pathognomonisch) für die Erkrankung. Morbus Alzheimer gehört zu den Tauopathien, da sich bei dieser neurodegenerativen Erkrankung fehlerhafte Tau-Proteine aus dem Zellkörper heraus an die Axone anlagern und nicht mehr zurück in den Zellkörper können und die Zellen bis zur Unfähigkeit hin einschränken.

Ist in ausführlicher Form, das Beispiel aus meinem Ursprungspost.

Auch kannst du nicht behaupten, dass die Industrie/Forschung in dem Bereich nicht weiter kommt.
In Versuchen an verschiedenen Tiermodellen konnte gezeigt werden, dass eine Impfung gegen Amyloid effektiv und sicher ist.

Im menschlichen Körper funktioniert dies nicht wie gewollt, aber es wird auch nur eine Frage der Zeit sein bis eine Impfung gegen die Amyloid-Plaques gegeben wird. Ende vom Lied ist, das die Industrie sogar erste klinische Versuche gemacht hat. JEDOCH wissen nur Leute darüber, die sich aktiv mit dem Thema beschäftigen, da sich in der Biotech-Branche viel in kurzer Zeit ändern kann.

Ja, es ist ganz nett, dass sich eine Forschergruppe mit der Alterung beschäftigt (die tieferen Beweggründe lasse ich jetzt einmal außen vor). Das ist aber bei weitem nicht die einzige Forschergruppe, die sich damit beschäftigt. Was ist also an dieser Gruppe so besonders? Nur weil die ihre Forschung medienwirksam (da sehr spekulativ) "vermarkten

Gut erkannt, das ist der einzige Unterschied. Viele verschiedene Universitäten und Forscher untersuchen einzelne Teil des Puzzles. SENS versucht diese zu einem schlüssigen Konzept zu verarbeiten und dadurch den Fortschritt der einzelnen Gruppen zu beschleunigen bzw. ihre eigenes Team, das an verschiedenen Ursachen arbeitet zu vergrößern. Es ist jedoch einfacher für Dinge wie Alzheimer Forschungsgelder zu beantragen, als für andere (genauso wichtige) Themen.

Ich habe an dich eine Frage, wenn wir es schaffen würden das Leben wirklich deutlich zu verlängern, was wäre mit den Menschen die krank oder behindert wären? 80 Jahre auf diesem Planeten können deutlich angenehmer sein als 800 voller Probleme. Daher will ich sowas gar nicht unterstützen, weil es für mich wichtigere Prioritäten gibt.

Wenn die Biotechnologie soweit ausgereift ist, das wir 800 Jahre alt werden können, dann werden hoffentlich auch die meisten Krankheiten heilbar sein. Jedoch ist das nur meine Vermutung. Ich kann dir keine Antwort dadrauf geben, was dann mit kranken und behinderten Menschen passiert. Vielleicht gehen Kranke Leute in ein Krankenhaus und Behinderte sind im betreuten wohnen.
Imho MUSS auch niemand so lange leben, wen es natürlich keine natürliche Todesursache gibt, so ist die logische Konsequenz, das der Mensch selbst die Entscheidung über sein Leben und Tod hat. Wer nur qualen leidet hat hier wahrscheinlich eine mehr oder weniger leichte Entscheidung und kann z.B. einfach die regenerativen Maßnahmen stoppen und altert dann wie heutzutage.

Ich weiß das geht jetzt gegen den Strich des TE, aber ich denke dass es einfach FALSCH ist, wenn Menschen so viel länger leben würden.

ECHT aussagekräftiger Post!

Wenn es tatsächlich irgendwann mal dazu kommt, dass man durch Medizin das Altern "aufhalten" kann, will ich für die dann lebende Generation hoffen, dass Euthanasie zwischenzeitlich legal ist und man angemessene Lösungen für das ein oder andere, soziale Problem gefunden hat.

Zwischenzeitlich legal? Im Moment gibt es überhaupt KEIN Gesetz zur Sterbehilfe. Für andere soziale Probleme wird es erst Lösungen geben wenn Energie im Überfluss vorhanden ist. Also aller spätestens 2060-2070 mit der zivilen Anwendung von Kernfusion.
 
Tut mir leid, wenn ich deine Euphorie nicht teilen kann (vielleicht sehe ich manche Dinge einfach "etwas" differenzierter...). Dass man nicht weiter kommt, ist natürlich falsch. Es werden kontinuierlich Forschritte gemacht, die jedoch auf Grund hohen Komplexizität, sehr klein sind.
Ich bin zwar nicht mehr wirklich mit diesem Thema vertraut, aber wenn es in den letzten 2-3 Jahren keinen Durchbruch in der Alzheimerforschung gegeben hat, der mir entgangen ist, dürfte meine Kritik durchaus noch bestand haben.

Nur mal ein paar Anmerkungen:
- eine wirksame kausale Therapie gibt es nicht und wird es vermutlich in absehbarer Zeit auch nicht geben. Die aktuelle Medikation besteht aus Acetylcholinesterase-Hemmer und Glutamatantagonisten, wobei der Effekt nicht wirklich groß ist (teilweise, in Anbetracht der Nebenwirkungen schon fast lächerlich klein...). Einige andere Ansätze sind in der klinischen Phase auf Grund fehlender Wirksamkeit und/oder Nebenwirkungen gescheitert.
- Die Pathophysiologie ist noch nicht geklärt. Es gibt verschiedene Hypothesen (die bekanntesten sind die. cholinerge-, tau- und amyloid-Hypopthese), wobei ein Zusammenspiel aller Faktoren am wahrscheinlichsten ist. Von daher ist auch ein Medikament, das gegen einen "Parameter" gerichtet ist, nicht wirklich optimal (von den Nebenwirkungen, mal ganz zu schweigen (Zeigt aber wieder einmal schön, wie komplex und wenig verstanden die Thematik ist).
-Wenn man bei der Amyloid-Hypothese bleibt, weiß man hier noch immer nicht wie das Amyloid-Precursor-Protein bzw. deren Metabolite zur Pathogenese beitragen. Liegt vorallem daran, dass man immer noch keine keine zuverlässige Methode hat um die Häufigkeit von lößlichen Aβ Aggregaten im Hirngewebe nachzuweisen.

SENS versucht diese zu einem schlüssigen Konzept zu verarbeiten und dadurch den Fortschritt der einzelnen Gruppen zu beschleunigen [...]
Und genau das ist das Problem, was der Gruppe auch Kritik einbringt. Gute Ergebnisse kann man nicht erzwingen! Da bringt es auch nichts, wenn man sehr spekulative Theorien aufstellt (um in den normalen Zeitungen erwähnt zu werden).
 
Zuletzt bearbeitet:
stalker666 schrieb:
Zwischenzeitlich legal? Im Moment gibt es überhaupt KEIN Gesetz zur Sterbehilfe. Für andere soziale Probleme wird es erst Lösungen geben wenn Energie im Überfluss vorhanden ist. Also aller spätestens 2060-2070 mit der zivilen Anwendung von Kernfusion.

Ich sehe nicht wie der unbegrenzte Zugang zu Energie soziale Probleme wie Arbeitslosigkeit, Bildung, Ungleichheit u.a. lösen könnte..
Selbstverständlich gibt es kein Gesetz zur Sterbehilfe in der BRD, dennoch sind die Handlungen welche mit ihr verbunden sind, zumeist strafbar i.S. des StGB. Weiterhin gibt es durchaus die Rechtsauffassung, dass man über die eigenen Grundrechte wie z.B. das Recht auf Leben, nicht selbst "verfügen" kann und der Staat somit ggf. zum Schutz dieser GR auch gegen den Willen des Betroffenen verfügen kann. Es kommt ja nicht von ungefähr, dass Suizid, der Versuch oder die entsprechenden Gedanken im engen Zusammenhang mit psychischen Krankheitssymptomen stehen. Andernfalls wären Zwangseinweisungen auch gar nicht möglich.

Das Problem ist also durchaus komplexer. Und dies ist nur ein winziger Teilbereich der Gesamtproblemlage, welche aus einem "verlängerten" oder unendlichen Leben resultieren würde. Ich streite gar nicht ab, dass es nicht vllt irgendwann möglich ist, gebe nur zu bedenken, dass damit Probleme einhergehen, die wir, ebenso wie zukünfitge wissenschaftliche Erkenntnisse, aktuell noch gar nicht bemessen können. Eine überschwänglich positive Einstellung ist somit fehl am Platz und eine differenzierte Betrachtung angebracht.
 
Wir haben jetzt bereits etwa 6 Mrd. Menschen zu viel auf diesem Planeten und jetzt kommen Leute an und wollen erreichen, dass wir noch älter werden?

Funktioniert nur, wenn Menschen sich dann in absehbarer Zeit auch von Menschen ernähren :)
 
stalker666 schrieb:
Überbevölkerung ist meiner Ansicht auch interpretierbar, von mir aus passen auch 15 Milliarden Menschen auf die Erde, wenn alle friedlich sind.

Solche Sätze geben einem aber schwer zu denken ;)
Unterstrichen: 15 Milliarden Menschen sehe ich als unvorstellbar an. Hast du eigentlich eine Ahnung, was für Massen heute schon rangekarrt werden müssen, um unsere 7 Milliarden zu ernähren? (Die ja nicht mal alle ausreichend versorgt sind!)

Allein B. & C. Tönnies Fleischwerk GmbH & Co. KG (größte Fleischwerk Europas) haut schon über 8000 Säue pro Schicht (=8 Stunden), dh. über 24000 am Tag übers Fließband, damit wir unsere Schnitzel bekommen. Es dauert gut 10 Monate bis aus einem kleinen Ferkel, eine dicke Mastsau wird. Ein Replikator wurde noch nicht erfunden, woher soll man nun diese Mengen nehmen? :D

Fett: Utopie! Große Menschenansammlungen sind immer ein Pool voller Konflikte. Menschen bekommen es doch nicht mal hin, gemeinsam, friedlich zu feiern und du möchtest mit mehr als doppelter Anzahl, den stressigen Alltag erleben? Nein danke!

hamju63; Ich bin deiner Meinung und das ganze erinnert mich schwer an den alten Sci-Fi "Soylent Green" und an den gleichnamigen Musiktitel zum Film ...

"Rindfleisch, Miss Shirl"
"Haben Sie ein solches Stück schon mal gesehn?"
"Wie oft kann ich denn schon einmal meiner Kundschaft etwas anbieten, was derart Phantastisch ist?"
"Nun ist es also soweit"
"Richtig ist es nicht, doch notwendig"

....

"Ich hab gesehn was sich dort abspielt"
"Die Ozeane sind leer, das Plankton geht zugrunde"
"Es dauert nicht lange und sie werden Menschen züchten zur Ernährung, wie Vieh"
"Die Menschheit muss es wissen"
 
- Die Pathophysiologie ist noch nicht geklärt. Es gibt verschiedene Hypothesen (die bekanntesten sind die. cholinerge-, tau- und amyloid-Hypopthese), wobei ein Zusammenspiel aller Faktoren am wahrscheinlichsten ist. Von daher ist auch ein Medikament, das gegen einen "Parameter" gerichtet ist, nicht wirklich optimal (von den Nebenwirkungen, mal ganz zu schweigen (Zeigt aber wieder einmal schön, wie komplex und wenig verstanden die Thematik ist).

Du hast vollkommen recht. Auf dem Gebiet wird noch viel Entwicklungsarbeit zu leisten sein.

Und genau das ist das Problem, was der Gruppe auch Kritik einbringt. Gute Ergebnisse kann man nicht erzwingen! Da bringt es auch nichts, wenn man sehr spekulative Theorien aufstellt (um in den normalen Zeitungen erwähnt zu werden).

Kritik mussten Querdenker immer einstecken und auf der anderen Seite ist diese Kritik förderlich. Grade weil viele dieser Theorien spekulativ sind lässt sich noch nicht sagen, ob diese so verwirklichbar sind und deshalb werden sich aus Trotz bestimmt einige Wissenschaftler mit den Themen beschäftigen um ihren wahren Kern zu finden. Darüber hinaus heizen diese Debatte die Öffentlichkeitsarbeit an, welche wiederum zu mehr Interessen aka Spendern führt und so die Forschung beschleunigt.

Ein anderer Aspekt zu den "spekulativen" Ideen: Das Konzept von Aubrey de Grey unterscheided sich im wesentlichen in dem Ansatz zur Bekämpfung von Krankheiten. Anstatt IN den fehlerhaften Stoffwechsel einzugreifen und die komplexen Abläufe zu verändern, versucht er den entstandenen Schaden zu beseitigen. Hier eine kleine Illustration:

Flowchart.gif


Stichwort: Biomolecular Engineering

Bio-inspired technologies of the future can help explain biomolecular engineering. Looking at the Moore's law “Prediction”, in the future quantum and biology-based processors are “big” technologies. With the use of biomolecular engineering, the way our processors work can be manipulated in order to function in the same sense a biological cell work. Biomolecular engineering has the potential to become one of the most important scientific disciplines because of its advancements in the analyses of gene expression patterns as well as the purposeful manipulation of many important biomolecules to improve functionality. Research in this field may lead to new drug discoveries, improved therapies, and advancement in new bioprocess technology. With the increasing knowledge of biomolecules, the rate of finding new high-value molecules including but not limited to antibodies, enzymes, vaccines, and therapeutic peptides will continue to accelerate. Biomolecular engineering will produce new designs for therapeutic drugs and high-value biomolecules for treatment or prevention of cancers, genetic diseases, and other types of metabolic diseases.
Quelle: http://en.wikipedia.org/wiki/Biomolecular_engineering

dass damit Probleme einhergehen, die wir, ebenso wie zukünfitge wissenschaftliche Erkenntnisse, aktuell noch gar nicht bemessen können. Eine überschwänglich positive Einstellung ist somit fehl am Platz und eine differenzierte Betrachtung angebracht.

Dem kann ich zustimmen, unsere heutige Generation kann die Folgen eines solchen Vorhabens nicht abschätzen, aber neue Technologie werden sowieso benutzt. Auch kann man dies anhand der vorheriger Entwicklungen verdeutlichen. Technologien haben immer Kehrseiten.

Autos - Unfälle
Internet - Viren
GPS - punktgenaue Raketensysteme
Kernspaltung - Kernbomben - Atommüll
Medizinischer Fortschritt - Biowaffen

Funktioniert nur, wenn Menschen sich dann in absehbarer Zeit auch von Menschen ernähren
Ein Replikator wurde noch nicht erfunden, woher soll man nun diese Mengen nehmen?

Ein Replikator wurde NOCH nicht gefunden. Ein Wissenschaftler der Universität Maastrich will bis Oktober dank Tissue-Engineering die erste künstliche Frikadelle erschaffen. In der Theorie sollte das Fleisch gleich schmecken, ob es das in der Praxis zunächst tut ist die Frage. Wenn wir diese Szenario weiterführen kommt erstens der Punkt an dem kein Unterschied zu normalen Fleisch besteht, zweitens der Punkt an dem die Kunstfleischherstellung wirtschaftlich rentabel ist (aka günstiger als konventionelle Zucht) und drittens der Punkt an dem es gesellschaftlich akzeptiert ist dieses Fleisch zu essen (s. Sojaschnitzel für Vegetarier). Unterm Strich sollte es zu der Zeit also kein Problem darstellen, auch wenn wir es uns heute nicht vorstellen können.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich sehe keinen Sinn darin, länger zu leben als viel. mit 80 Jahren. Wer bis dahin nicht alles erlebt hat, was er wollte wird es auch später nicht mehr. Imho ist die Zeit somit völlig ausreichend.

Irgendwann will man doch auch sterben und dann ist es auch sehr interessant was und ob noch was kommt.

Also ich sehe überhaupt keinen Reiz daran so lange zu leben. Auch das Altern hat wunderschöne Seiten. Nur die Krankheiten wie Alzheimer etc. sollte man erforschen und behandeln können. Die Zeit auf der Erde sollte jeder Mensch in Würde und Gesundheit verbringen dürfen, das wäre toll!
 
Ich sehe auch keinen Sinn darin noch länger zu leben.
Müsste ja dann auch länger arbeiten..... ;)

Ne mal im Ernst, es ist schon sehr sehr fraglich wenn der Mensch anfängt Gott zu spielen.
Krankheiten durch aktive Forschung zu bekämpfen um einem jeden Menschen ein maximales Lebensalter zu erreichen ist ein Nobles Ziel, aber eine Lebensverlängerung?

Wer will das wirklich?
 
@ stalker666

Was hat das bitte denn mit Querdenker zu tun? Spekulationen sind natürlich nötig um Theorien aufzustellen. Jedoch nützen zu spekulative/visionäre Konzepte (außer der medialen Aufmerksamkeit) keinem. In der Forschung in diesen Bereichen geht alles Schritt für Schritt (man kann sich hier schlecht etwas durch Logik herleiten). Natürlich kann man nach vorne preschen und Glück haben, aber man fliegt mit sehr großer Wahrscheinlichkeit früher oder später auf die Nase.

Ich verstehe immer noch nicht, was du eigentlich zeigen willst...
Dass sich Leute grundsätzlich mit Forschung beschäftigen, dass es Forschungsbereiche gibt, bei denen Gelder fehlen, oder dass sich Forschergruppen mit dem Altern beschäftigen?
Das sind ja keine Geheimnisse. Das weiß jeder, der sich auch nur annähernd mit dem Thema "Forschung" auseinandergesetzt hat. Was ist also das besondere (an einem interessanten, aber relativ unwichtigen Bereich)?

Schon mal selbst im Forschungsbereich tätig gewesen bzw. aus welchem Fachbereich kommst du? Mir kommt deine Euphorie oder Enthusiasmus etwas naiv vor. Man versteht in diesen vielen Bereichen, mit denen sich SENS beschäftigt noch so wenig. Es wird in diesen Bereichen von vielen Arbeitsgruppen weltweit geforscht und gut ist. Was will man denn mehr?
Warum konzentrierst du dich auf eine Arbeitsgruppe? Wohl deswegen, weil du von den vielen anderen noch nie etwas gehört hast (mangels medialer Aufmerksamkeit).
Grundlagenforschung (die in diesen Bereichen betrieben wird und mangels Verständnisses nötig ist) ist eigentlich stink langweilig (außer ein großer Erkenntnissprung ist da).

Auch verstehe ich nicht deinen extremen Fokus auf den Bereich der Altersforschung...
Zuerst sollte man den Schwerpunkt auf die Dinge legen, die uns schon während des Lebens betreffen (z.B. kausale Therapie von Krankheiten), bevor man das Leben (noch weiter) verlängert.
 
@Bookstar

[QUOTEIch sehe keinen Sinn darin, länger zu leben als viel. mit 80 Jahren. Wer bis dahin nicht alles erlebt hat, was er wollte wird es auch später nicht mehr. Imho ist die Zeit somit völlig ausreichend.][/QUOTE]

Ich denke auch das für den Großteil der Menschen diese Zeit auf Erden ausreicht, aber es gibt auch einen Teil Menschen, der sich auch Vorstellen kann auf unser Erde sehr viel länger zu leben als es heute möglich ist.

Irgendwann will man doch auch sterben und dann ist es auch sehr interessant was und ob noch was kommt.

Ich will definitiv nicht sterben, da nach meiner rationalen Erklärung kein Leben nach dem Tod vorhanden ist. Man kann jetzt natürlich sagen, es gibt aber noch die Seele. Die wiederum ist aber genauso ein imaginäres Konstrukt wie Gott. Niemand kann beweisen, das es ihn gibt, aber niemand kann das Gegenteil zeigen (auch wenn viele Fakten dafür sprechen, dass man 2000 Jahre alte Bücher nicht wörtlich lesen sollte). Zentraler Punkt ist meiner Ansicht nach nur das Bewusstsein und das ist wiederum Produkt unseres Gehirns, also der Synapsen. Ist man nun Tod findet keine Reaktion mehr untereinander statt, man ist also Bewusstlos. FÜR IMMER, was danach folgt ist einfach: Dein Körper wird von Bakterie und Enzymen versetzt. Die Kohlenstoffatome und der ganze Rest wird wieder in Ökosystem eingegliedert und das war es. Also ist der Tod für mich der Verlust von Bewusstsein.

. Auch das Altern hat wunderschöne Seiten. Nur die Krankheiten wie Alzheimer etc. sollte man erforschen und behandeln können. Die Zeit auf der Erde sollte jeder Mensch in Würde und Gesundheit verbringen dürfen, das wäre toll!

An welchen Stellen findest du das Altern wunderschön? Ohne dir zu nahe treten zu wollen? Bist du schon 80? Ich glaube sehr viele in dieser Generation wünschen sich das "einmal jung sein".

@F!o

Ich sehe auch keinen Sinn darin noch länger zu leben.
Müsste ja dann auch länger arbeiten.....

JAA, Arbeiten ist Kacke... Ich habs verstanden. :rolleyes:

Ne mal im Ernst, es ist schon sehr sehr fraglich wenn der Mensch anfängt Gott zu spielen.

Das machen wir doch schon längst?! Seit dem Zeitalter der Industrialisierung hat der Mensch so viele Dinge erschaffen. Wir bohren Öl vor Alaska, haben Städte in denen 40 Millionen Menschen wohnen, Roden Wälder in Südamerika: Der Mensch ist seit seiner Entstehen der "Herrscher" der Erde und uns jetzt durch detailiertes Verständnis des Körpers selbst zu verbessern ist fraglich?

Krankheiten durch aktive Forschung zu bekämpfen um einem jeden Menschen ein maximales Lebensalter zu erreichen ist ein Nobles Ziel, aber eine Lebensverlängerung?

In dem Satz steckt auch ein Widerspruch. Du sprichst von maximalen Alter, das ist genau das Ziel von SENS. Durch Bekämpfung von Krankheiten (die durch schädliche Stoffwechselprozesse entstehen) das Altern aufzuhalten. Gibt es keine Krankheiten und "läuft" der Körper ohne schädliche Nebenprodukte so ist das Endprodukt genau die Lebensverlängerung.

@Seppuku

Jedoch nützen zu spekulative/visionäre Konzepte (außer der medialen Aufmerksamkeit) keinem. In der Forschung in diesen Bereichen geht alles Schritt für Schritt (man kann sich hier schlecht etwas durch Logik herleiten). Natürlich kann man nach vorne preschen und Glück haben, aber man fliegt mit sehr großer Wahrscheinlichkeit früher oder später auf die Nase.

Mal die Fakten auf den Tisch. SENS ist kein visionäres Konzept. Dr. de Grey hat sich Gedanken darüber gemacht, welche Faktoren zum Altern dazu gehören. Er hat intensiv nachgedacht und fand schließlich 7 Dinge, wo er vermutet, das hier das größte Potenzial zur Verlängerung des Lebens steckt. Er ist aber kein verrückter Professor, nein, er ging auf internationale Kongresse und bat um Hilfe. Das wirklich verrückte ist nun, dass es Experten auf dem Gebiet der Gerontologie nichts einfiel, was sie ergänzen konnten. Das ist der Stand der Dinge, wie es in 10 Jahren aussieht weiß niemand, aber heute wissen wir, dass wir Lösungen finden müssen für diese Probleme. Der Weg ist noch lang, aber Schritt für Schritt wird man eine Lösung finden.

Ich verstehe immer noch nicht, was du eigentlich zeigen willst...
Dass sich Leute grundsätzlich mit Forschung beschäftigen, dass es Forschungsbereiche gibt, bei denen Gelder fehlen, oder dass sich Forschergruppen mit dem Altern beschäftigen?

Das sind genau die beiden Punkte. Ein dritter fehlt noch: Es wird wahrscheinlich, vorrausgesetzt die Forschung bleibt auf demselben Niveau möglich ein sein eigenes Leben drastisch zu verlängern. Dies ist jedoch nicht weitläufig bekannt und deshalb der Thread.

Schon mal selbst im Forschungsbereich tätig gewesen bzw. aus welchem Fachbereich kommst du? Mir kommt deine Euphorie oder Enthusiasmus etwas naiv vor. Man versteht in diesen vielen Bereichen, mit denen sich SENS beschäftigt noch so wenig. Es wird in diesen Bereichen von vielen Arbeitsgruppen weltweit geforscht und gut ist. Was will man denn mehr?
Warum konzentrierst du dich auf eine Arbeitsgruppe?

Ich bin zur Zeit in nem ganz anderen Forschungsbereich tätig, Nanotechnologie. Möchte aber später in die Biotechnoloie. Der Enthusiasmus ist natürlich naiv, noch gibt es die Technik nicht, aber ich würd es eher als optimistisch bezeichnen.

SENS ist wie oben beschrieben nur eine Kolloberation verschiedener Forschungsarbeiten. Dr. de Grey hat seine Dissertation über EIN Bereich geschrieben, der Rest IST Teil von anderen Arbeitsgruppen. Deshalb interessiere ich mich nicht nur für diese eine Gruppe. Viele Universtitäten sei es Tübingen, Harvard oder Oxford.

Auch verstehe ich nicht deinen extremen Fokus auf den Bereich der Altersforschung...
Zuerst sollte man den Schwerpunkt auf die Dinge legen, die uns schon während des Lebens betreffen (z.B. kausale Therapie von Krankheiten), bevor man das Leben (noch weiter) verlängert.

Ich habe außerdem auch keinen extremen Fokus auf regenerative Medizin. Es gibt auch andere Dinge wie Elektromobilität, wirtschaftliche Kernfusionsreaktoren, Quantencomputer, Künstliche Intelligenz, Robotik, Nanotechnologie, Neurobiologie etc. die sehr interessant sind.
 
Mal abgesehen von den erwähnten sozialen bzw. gesellschaftlichen Probleme, die aus einer Lebensverlängerung höchstwahrscheinlich resultieren würden, gäbe es da auch noch "neue" psychologische Probleme:
Ich wage zu bezweifeln, dass die Konfrontation mit der eigenen (gefühlten) Unendlichkeit an jedem "spurlos" vorüber geht. Sicherlich wird der medizinische Fortschritt nicht von heute auf morgen kommen und gleichzeitig, mit einer immer höheren Lebenserwartung, werden auch Einstellungen und Denkmuster sich anpassen, jedoch ist die Unendlichkeit sprichwörtlich "harter Tobak" für die Psyche.

[...] Das machen wir doch schon längst?! Seit dem Zeitalter der Industrialisierung hat der Mensch so viele Dinge erschaffen. Wir bohren Öl vor Alaska, haben Städte in denen 40 Millionen Menschen wohnen, Roden Wälder in Südamerika: Der Mensch ist seit seiner Entstehen der "Herrscher" der Erde und uns jetzt durch detailiertes Verständnis des Körpers selbst zu verbessern ist fraglich? [...]

Sehe ich das richtig, Du legitimierst einen, je nach Perspektive, hypothetischen Fehler mit bereits vergangenen/gemachten Fehlern? Welcher Logik folgt denn diese Argumentation?
 
wir sind ja jetzt schon überbevölkert. die wissenschaftler sollten sich lieber mal um die zehntausende hungertote jeden tag kümmern...
 
Ich sags mal ganz einfach

80 Jahre +/- reichen für jeden Menschen

- Wer mehr braucht ist ein Idiot
- Wer mehr will ist ein Egoist

Und beiden Gruppen sollte es nicht erlaubt sein länger zu leben.

Ein Mensch der 80 Jahre ein Idiot war wird auch nach 200 noch immer ein Idiot sein.
Ein Mensch der 80 Jahre ein Egoist war wird auch nach 200 noch immer ein Egoist sein.
 
Hab das schonmal irgendwo vor 4-5 Jahren gelesen, dass man die Krankheit altern irgendwann aufhalten kann.

Ich hoffe es passiert in den nächsten 15 Jahren, dass man den Alterungsprozess völlig stoppen kann und man mehrere tausend Jahre leben kann wenn man nicht gerade getötet/vom Auto überfahren wird.

Der gedanke noch über 1.000 Jahre zu leben ist einfach so geil. :)

@diRAM,

"Ich wage zu bezweifeln, dass die Konfrontation mit der eigenen (gefühlten) Unendlichkeit an jedem "spurlos" vorüber geht."

Ich bin jetzt 22, für mich ist es noch eine Unendlichkeit zu sterben und ob ich jetzt 80 oder 800 Jahre leben könnte würde ich eher zweiteres bevorzugen. :p
 
Der gedanke noch über 1.000 Jahre zu leben ist einfach so geil.

Stell dir mal vor es wäre so! -> Rente mit 950 und die Löhne fallen in den Keller (...noch mehr als jetzt) :evillol:
 
@Zornbringer
Deshalb hat die Wissenschaft immer neue technische Geräte in Aussicht gestellt. Bomben, Waffen, Killerviren, Bakterienstämme. Such dir was aus :stacheln:

Mal im ernst, selbst wenn das möglich wäre, und ich bezweifel es stark, dann würden erstmal nur ausgesuchte Leute damit in Kontakt treten und nicht wir, das doofe Rindvieh von der Straße. Außerdem würde das Geld kosten.

Gabs da nicht mal nen Film? In der man sich Lebenstage oder sowas erkaufen musste?
 
An den Threadersteller:

Du willst also sagen, dass wir im Grunde fehlerbehaftete "Dinger" sind die man nur perfekt einstellen muss, damit Sie quasi "unbegrenzt" lange funktionieren. So verstehe ich es jedenfalls. Meiner Ansicht nach ist der Punkt aber, dass du die Komplexitatsunterschiede zwischen einem Stück Fels oder einem Stück Stahl und dem Menschen verwischst. Der Mensch ist durchdrungen von Prozessen die uns zu dem machen und gemacht haben, was wir heute sind, eine intelligente Spezies eben, die über allen anderen steht, wenn wir jetzt mal so arrogant sind.

Der menschliche Körper funktioniert nicht so einfach wie eine Maschine, die man ölen muss und dann läuft sie. Ich glaube sogar, dass uns eine Sterblichkeit innewohnt, gerade damit wir uns zu dem entwickeln konnten, die wir jetzt sind. Tod und Geburt haben einen evolutionären Nutzen, nämlich die Weitergabe von verbessertem Genmaterial. Würden die Menschen unheimlich lange leben, wäre das für die Evolution nachteilig, weil Sie uns anfälliger macht. Evolution heißt, dass sich etwas anpasst an seine Umgebung in etlichen verschiedensten Formen. Les dir mal Darwins "Entstehung der Arten" durch, da wird das sehr, sehr detailliert von ihm an vielen Tierarten nachdrücklich belegt. Wir passen uns evolutionär immer an unsere Umgebung an. Und damit die Natur diese notwendigen Npassungen vornehmen kann, muss sie neues Genmaterial schaffen, womit der neue Organismus besser wird.

Das ist Evolution, so funktioniert sie!

Politische Faktoren wie Arbeitslosigkeit oder Kosten halte ich bei dieser Thematik für vollkommen unbedeutend. Ein paar Hundert jahre, die Menschen werden wieder ganz anders als heute denken und leben. Das ist in der Evolution gar nichts. Auch die Gesellschaft wird sich anpassen, wenn Menschen anfangen wesentlich länger zu leben, da kannst du dir sicher sein, das ist die logische Konsequenz.

Das erste Auto fuhr ein paar Km/h und hatte keine Gurte und Airbags. Heute fährt der normae PKW im Schnitt bis 200 Km/h und ist viel sicherer. Will sagen: Die Gesellschaft wird sich genau so quasi evolutionär an die Menschen anpassen.

Ich glaube auch daran, dass in Bezug auf die Umweltschädigungen der Mensch, wenn die Kacke am Dampfen ist, irgendwie überleben wird, weil er dann tun wird, was notwendig ist, weil es gefordert wird, sich anzupassen um dem Austerben zu entgehen.

So ist das mein Blick auf die ganze Welt. :)
 
Hat wer diesen Film gesehen: http://de.wikipedia.org/wiki/In_Time_–_Deine_Zeit_läuft_ab Ich zitiere aus Wiki:

Der Film spielt in der Zukunft und beschreibt eine neue Form des weltweiten Wirtschaftssystems. Die Währungen wurden durch Lebenszeit ersetzt, die wie Geld verdient und ausgegeben, sowie auch verschenkt oder gestohlen werden kann. In dieser Zukunft endet der Alterungsprozess eines jeden Menschen aufgrund einer Genmanipulation im Alter von 25 Jahren. Um eine Überbevölkerung der Erde zu vermeiden, bleibt danach eine restliche Lebenszeit von einem Jahr, die von einer implantierten Uhr auf dem Unterarm als Countdown angezeigt wird. Läuft diese Uhr ab, stirbt der Träger. Zusätzliche Zeit kann durch Arbeit, Schenkung oder Diebstahl hinzugefügt werden. Die Reichen leben so gut wie ewig, während die Armen früh sterben. Die gesamte Welt wurde in Zeitzonen aufgeteilt, in denen die unterschiedlichen sozialen Schichten leben.

Der Protagonist Will Salas lebt in dem Ghetto Dayton, das zu einer niedrigen Zeitzone gehört. Die Menschen dort leben von einem Tag auf den anderen und haben selten mehr als einen Tag Restlebenszeit auf der Uhr.[usw.]

Was ich damit sagen will: Die Erde kann unter bestimmten Voraussetzungen bestimmt auch 10 und auch 15 und vielleicht sogar noch mehr Milliarden Menschen vertragen, aber sie kann sicher keine exponentiell Wachsende Bevölkerung ewig vertragen. Entweder die Menschen hören auf Kinder zu zeugen oder die Technologie des ewigen Lebens wird nur einem kleinen Kreis von Menschen zur Verfügung gestellt (ob durch freie Marktwirtschaft geregelt wie in dem Film, durch demokratische Wahlen oder wie auch immer). Alles andere führt ins Nichts. Der Normal-Bürger wird also nicht ewig leben können, selbst wenn es die entsprechende Technik geben sollte.
 
aber es gibt auch einen Teil Menschen, der sich auch Vorstellen kann auf unser Erde sehr viel länger zu leben als es heute möglich ist.
Ja, das sind die Leute, die die anderen ausbeuten und auf deren Kosten gut leben!
Soll jetzt kein gesellschaftspolitischer Ansatz oder eine Unterstellung auf Deine Kosten sein, aber das hört sich für mich nach einer Rede eines Politkers an, der mal wieder irgendeiner Lobby nachgibt um sich selbst zu bereichern!
Als mein Uropa 90 Jahre alt geworden ist, bei phantastischer Gesundheit, sagte er zu uns "es macht keinen Spass mehr". Mit 92 hat er dann aufgehört sich richtig zu ernähren und ist bei klarem Verstand aber mit voller Absicht mit 94 gestorben!
Dieses Gefühl, dass es einfach keinen Spass oder Sinn mehr macht kann ich jetzt mit Mitte 40 schon nachvollziehen - und wenn ich mir vorstelle, dass ich noch fast 30 Jahre arbeiten muß, dann habe ich auch keinen Bock mehr - und das obwohl ich in D lebe und ohne finanzielle Sorgen!

Nein, selbst wenn die Wissenschaft es ermöglichen würde, dass man gesund extrem alt wird, wäre das nur eine interessante Variante für die Leute, die nie wirklich arbeiten mußten und deren Körper & Geist das dann auch mitmacht! Denn Verschleiss, der auch unabhängig von Krankheiten da ist, macht das Leben nicht lebenswert und der Verschleiss ist nicht nur körperlicher Natur!
Und wir alle wissen, die paar Menschen auf diesem Planeten, die so gut leben, tun dies auf Kosten anderer - entweder weil sie es selbst so erarbeitet haben, oder weil es andere für sie erarbeitet haben. Das ist kein Ansatz für die Masse auf diesem Planeten!

Bessere Gesundheit für alle - generell sehr erwünschenswert!
Erhaltung der Gesundheit bis ins Alter - sehr erwünschenswert!
Viel höhere Lebenserwartung für einige wenige auf Kosten anderer - Nein Danke!
 
Ich finde, dass das Altern des Menschen sehr gut ist. Es macht den Weg frei für neue Ideen und sorgt dafür, dass die Jungen nachrücken können.

Denn wenn jemand größere politische Macht erlangt, die aber zu einem großen Teil auf seiner eigenen Person ruht und sich dann autoritär und unterdrückerisch gebiert, dann hört der Unfug meist innerhalb von 40 bis maximal 50 Jahren wieder auf. Wenn solche Leute aber sagen wir 200 Jahre leben, dann kann deren Regime noch viel schlimmere Folgen haben als es es derzeit haben würde.

Auch sollte man nicht die gesellschaftlichen Entwicklungen außer Acht lassen, die wesentlich dadurch profitiert haben, dass eben keine "Alten" mehr da waren, die das hätten "anwehren" können (beispielsweise Akzeptanz von gleichgeschlechtlichen Paaren, unehelichen Kindern und ähnlichem).

Ich persönlich fände es zwar spannend, noch sehen zu können, was aus der Menschheit in 200 Jahren geworden ist und vor allem, was sie im Weltraum noch so alles findet, aber aufgrund der oben schon genannten negativen Folgen würde ich eher auf ein derart überlanges Leben verzichten als solche Folgewirkungen in Kauf zu nehmen.
 
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