LGA 1155 Pins wieder hingebogen, läuft soweit, Risiko?

valin1984

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Hallo zusammen,

ich habe ein gebrauchtes Optiplex Gehäuse billig gekauft in dem zu meiner Freude doch noch ein altes 1155er-Board drin war. Ein paar der Pins für die CPU waren eingedrückt und ich habe sie vorsichtig halbwegs wieder in Form gezupft. Nach Einbau eines Celeron lief das Ding auf Anhieb einwandfrei.

Heißt dies nun, dass auch alles in Ordnung ist? Welche Risiken könnten bestehen? Wie könnte ich testen, dass die CPU-MB-Kombination nun in allen Lebenslagen einwandfrei läuft?

Danke und Gruß,
Valin
 
Wenn es läuft dann läuft's, wenn nicht dann nicht. Mehr als alles halbwegs wieder hinzubiegen und das beste zu hoffen kannst du eh nicht machen.
 
Wenn du Pech hast (wie bei mir damals) dann läuft der Dual Channel Modus im RAM nicht mehr bzw. du kannst nur noch einen einzigen RAM Slot verwenden :rolleyes:
 
Alles klar! Ich habe einen Sady i5 im zulauf, ich denke ich stöpsel alles mal zusammen, Grafikkarte rein und wenn ein FireStrike Benchmark ordentlich durchläuft erkläre ich das Ding für funktionstüchtig.

Danke Euch!
 
egal ob lga oder pga das gerade biegen hat nie probleme bereitet, man sollte halt nur vorsichtig umgehen.:)
 
Risiko: Es kommt absolut auf den Pin drauf an. Wenn dieser jetzt keinen oder schlechten Kontakt hat, dann ist die Funktion der CPU von der Funktion des Pins abhängig. Wars nur Masse, dann ists in der Regel wurscht, ansonsten können die verschiedesten Probleme im Zusammenspiel mit RAM und Peripherie auftreten

mMn sind die LGA-Sockel ja eine Pest. Viel zu anfällig und verschleißen zu schnell, außer man tauscht nie die CPU.
Der Einbau ist auch wenig durchdacht gelöst. PGA-Sockel kennen so Probleme wie Anpressdruck zB gar nicht.
Wie es (viel) besser geht, hat AMD beim Threadripper gezeigt.
 
rg88 schrieb:
mMn sind die LGA-Sockel ja eine Pest. Viel zu anfällig und verschleißen zu schnell, außer man tauscht nie die CPU.
Der Einbau ist auch wenig durchdacht gelöst. PGA-Sockel kennen so Probleme wie Anpressdruck zB gar nicht.
Wie es (viel) besser geht, hat AMD beim Threadripper gezeigt.
Haha bei den Threadripper Montagen die ich jetzt mitbekommen habe (2 bei mir zuhause) hat das komische carrier System fast immer Probleme bereitet.
Die Idee ist gut, aber das man es Foxconn basteln lässt eher weniger..
 
rg88 schrieb:
@iNFECTED_pHILZ Wo genau hats da gehapert?
Meinen allerersten Kontakt mit dem TR4 Sockelsystem hatte ich kurz nach Release und einem Asus Brett. Der Orange Schlitten hatte den 1950x zwar schön eingespannt, hat aber nur mit relativ viel Druck in die dafür vorgesehene schiene gepasst. Das würde ich eventuell aber noch arauf schieben, dass beide Beteiligten vorher nie mit so einem System in Kontakt waren und deshalb sehr vorsichtig agierten.

Schlimmer war es dann bei den Taichi's.
Das x399 in mATX was wir hatten war katastrophal. Da hat schon die blende im Trägersysten geklemmt. Sprich man konnte die Schutzkappe nur mit kaltverformung entfernen.

Ich selbst hatte 2 ATX Bretter hier. Beide assembly by Foxconn.
Das erste war sehr leicht zu montieren und ich denke mal auch so wie es sich AMD gedacht hat.
Um einen gewissen Defekt auszuschließen hab ich ein zweites Taichi hier gehabt und meinen 1920x umpflanzen wollen ( mit wakü etc war das echt nen Abend Arbeit ). Leider hab ich hier auf biegen und brechen die Schrauben nicht angezogen bekommen. Der orangene Träger saß zwar richtig im Carrier, als dieser dann aber nach unten gebogen wurde war da gut und gerne 2-3mm Versatz zwischen Schrauben und Bohrung.

Das waren meine Erfahrungen mit TR4 Sockel... Wie gesagt.. AMD hat da was schönes erdacht, von den Boardherstellern aber nur Meh umgesetzt..
 
Hatte ich bisher noch nicht. Gibts wohl ordentliche Qualitätsschwankungen?
Die Teile müssen natürlich auch gut verarbeitet sein, sonst bringt das beste System nichts.
 
Auch ich hatte verbogene Pins (trotz zig Rechner zusammengebaut war ich wohl zu hektisch), so dass zwei RAM-Bänke tot waren und Dual Channel nicht lief. Mit einer Rasierklinge viel Licht und viel Geduld hatte ich sie wieder geradegebogen.

Danach lief alles.
Da ich sonst keinen Featuremangel habe, ist kein Mangel mehr zurückgeblieben.
Nur wenn ein Pin wirklich abbricht ist leichte Panik angesagt.
 
Wenn die CPU an geht und alle Ports erkannt werden also USB, PCI/e, M2, RAM u.s.w (auch iGPU sofern vorhanden)
Dann ist alles i.O laut einen Intel Techniker bei einer Anfrage zum Haswell.
Es sind auch wohl nicht alle Kontakte an der CPU zwingend notwendig da diese zur Signal oder sonstigen Verbesserungen da sind aber wenn die CPU an sich nicht zu den besten gehört dann auch eben wenig Auswirkung haben soll.
 
Ok danke. Bislang läuft alles. Auch alle 4 RAM Bänke mit Dual Channel...
 
OK, ich glaube ich habe eine Macke gefunden:

Habe den Celeron Prozessor der drauf war durch einen i5-2300 ersetzt. Der neue Prozessor wurde zwar erkannt, aber der RAM taktet nicht von 1066 (Celeron) auf 1333 (i5) hoch.

Da das ganze als Office- und Multimedia-Maschine gedacht ist, löst das in mir keinen Weinkrampf aus, aber lustig finde ich das schon.

Klingt das nach einer plausiblen Auswirkung verbogener Pins? Der RAM selbst ist als 1333er spezifiziert, das Board hat einen Q65 Chipsatz (Optiplex).
 
Könnte auch einfach nicht kompatibel sein.
Oder die Timings sind zu scharf für den höheren Takt da diese nicht angepasst wurden.
Sprich, du hast die scharfen Timings vom langsameren Takt und dann hast du nur den Takt erhöht aber die scharfen Timings gelassen.
 
Hmmhm, Mal genauer draufschauen... Danke!
 

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