LibreOffice kündigt für Anf. Februar ´26 die Veröffentlichung von LibreOffice 26.2 an - und unterstreicht die Bedeutung des Open Document Format (ODF)

tarifa

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LibreOffice kündigt für Anfang Februar 2026 die Veröffentlichung von LibreOffice 26.2 an auf https:// blog.documentfoundation.org #foss #openSource #freesoftware :: Darüber hinaus wird zugleich die zentrale Bedeutung des Open Document Format (ODF) untertrichen. ODF - das ist mehr als ein Dateiformat - es ist ein Baustein für verlässliche digitale Identität :: Ein genauer Blick darauf lohnt sich – besonders, wenn Vertrauen kein Nice-to-have ist.


Liebe Computerbase-Community 🙂

es gibt Neuigkeiten von LibreOffice ;) - gleich zum Beginn des neuen Jahres..

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Bildquelle: TDF Community Blog


zum einen wird die Veröffentlichung von LibreOffice 26.2 angekündigt - und darüber hinaus wird zugleich die zentrale Bedeutung des Open Document Format (ODF) unterstrichen.

ODF ermöglicht zuverlässige Zusammenarbeit über verschiedene Betriebssysteme und Programme hinweg, ohne Datenverlust oder Abhängigkeit von proprietären Formaten. Besonders in stressigen Phasen und im öffentlichen Bereich sorgt ODF für Inklusion, langfristige Archivierung und digitale Souveränität. Die Document Foundation positioniert offene Standards erneut als Gegenmodell zu Vendor-Lock-in und der zunehmenden Abhängigkeit von Big-Tech-Anbietern.

Ein Videoclip zeigt mehr: Italo Vignoli über Open Document Format (ODF), the document standard – LibreOffice Conference 2024


weitere Informationen - Hintergründe - auch über die Bedeutung von ODF :

der Blog Willkommen | LibreOffice - Freie Office Suite – Nachfolger von OpenOffice

Libreoffice @ Reddit: https://www.reddit.com/r/libreoffice/
The free and private office suite: LibreOffice is a free (open source) and private office suite, used by millions of people around the world. It's the successor project to

OpenDocument @ Wikipedia https://de.wikipedia.org/wiki/OpenDocument

The Role of ODF in Digital Identity and Authentication :: The Role of ODF in Digital Identity and Authentication - TDF Community Blog

und darüber hinaus: "Meilenstein für digitale Souveränität": 20 Jahre Open Document Format (ODF)"
"Meilenstein für digitale Souveränität": 20 Jahre Open Document Format (ODF) :: The Document Foundation feiert den 20. Jahrestag der Festlegung von ODF als OASIS-Standard. Dieser fördere global digitale Unabhängigkeit und Interoperabilität

Beispiele - wo auf ODF geesetzt wird: die gibt es viele - z..B. in Dänemark - in Schleswig Holstein und beim Österreichischen Heer - und darüber hinaus auch.... noch viele weitere :: Z.B. Öffentliche Verwaltung steigt auf ODF um ( 30.04.2025 ) :: Zit: "Der IT-Planungsrat in Deutschland hat beschlossen, das Open Document Format (ODF) bis 2027 zum Standard für den Dokumentenaustausch in der öffentlichen Verwaltung zu machen" vgl. Beschluss 2025/06 - Offene Austauschformate |


Euch allen auf Computerbase noch einen guten Start in die neue Woche - und ja - auch in das neue Jahr...:)
 
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Ich freue mich schon auf die neue Version.
MS Office nutze ich schon ewig nicht mehr.
 
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Hallo @ABC

vielen Dank für deine Rückmeldung.

Ich freue mich schon auf die neue Version.
MS Office nutze ich schon ewig nicht mehr.

Danke - ja, so wie dir gehts sicher vielen hier.

Viele Grüße
Tarifa ;)
 
Fosdem Launchparty. Nice.
 
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Sollte Mal jemand den Bayern bescheid geben...
 
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Derweil hängt die Micrososft Store Version immer noch auf der 24.8 fest: https://apps.microsoft.com/detail/9pb80dcfp83w?hl=de-DE&gl=CH

Ich hab damals unter Windows bewusst die genommen. Im Grunde kleine Spende für LibreOffice, und ich muss nicht immer manuell updaten. Aber da tut sich gar nichts mehr sehr schade.
 
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Office 2007 genutzt von 2008-2023
2023 Office 2019 für 4 Wochen
Nach dem ein Mainboarddefekte auch die Version unbrauchbar machte Office installiert.
Libreoffice deinstalliert und nochmal mit Zuteilungen neu installiert.
Konnte alles übernehmen nur meine Serienbriefe 1 Brief will gar nicht mehr mit Libre :-(:(😭😭😢
Libreoffice war seit 2020 parallel installiert.Da muss ich irgendwann eine Lösung finden sollten die Dokumente wieder relevant werden. Inzwischen erstelle ich Dokumente (neue) im ODF Format
 
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StuffedLion schrieb:
Sollte Mal jemand den Bayern bescheid geben...
Probiere ich schon seit 14 Jahren... Funktioniert nicht so wirklich... Die Vertrauen Ihre Firmendaten lieber Microsoft an als jemand anderen, aber schwafeln was von Datenschutz und Sicherheit usw.

Jaja... Die Bayern halt...
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wagga schrieb:
Serienbriefe 1 Brief
Mit Makros verbastelt oder wo ist das Problem? Formatierung?

Erkläre mal bitte...
 
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Danke für die Infos, @tarifa .

Dir ein gutes Jahr 2026.

Du hast es übrigens geschafft.

Ich habe mir LibreOffice heruntergeladen und muss eingestehen, dass die Eingewöhnung leichter ist, als ich erwartet hatte.
 
@Nordwind2000
Wirtschaftlich betrachtet zahlt Deutschland / Bayern aber auch "nichts" für die Lizenzen.
Wenn man nur die Steuern von den 3000 sehr gut verdienenden Angestellten bei Microsoft Deutschland berechnet, erhält man mehr als man bezahlt.
Wenn man sämtliche Einnahmen von den Angestellten und Microsoft selbst berechnet, ist es immer ein dicker Gewinn und damit zeitgleich eine Steuerentlastung aller Steuerzahler.

Würde man nicht mit Microsoft kooperieren, könnte Microsoft in ein anderes Bundesland oder Land umziehen.
Und würde man dann z.B. LibreOffice nutzen, würde der Staat jährlich ein dickes Minus in der Bilanz stehen haben, was natürlich wir Steuerzahler tragen.

Manchmal sind kostenlose Alternativen deutlich teurer als die Kostenpflichtigen.
 
@Hochland Reiter

Also stellen wir unsere Daten und digitale Freiheit unter den Pantoffel des Fiskus?

3000 Angestellte verdienen so viel, dass es knapp 46 Millionen - 3000 Erwerbstätige ausbaden müssen? Also 0,00652 %.

Wie viel verdienen die denn?

Glaub ich nicht…
 
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Hochland Reiter schrieb:
Wenn man nur die Steuern von den 3000 sehr gut verdienenden Angestellten bei Microsoft Deutschland berechnet, erhält man mehr als man bezahlt.
Alleine Bayern zahlt MS jedes Jahr oberhalb einer Milliarde.
  • Andere Laender
  • Kommunen
...

Du willst sagen, dass die MS angestellten jeweils 330.000 Euro Steuern zahlen? Lol.

Und dann auch noch mit einer Firma, die sich nicht an aus EU Recht implementierten lokalen Gesetzgebungen halten kann?
 
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madmax2010 schrieb:
oberhalb einer Milliarde.
Das sollten die mal lieber in ihre ÖPNV oder Kitas stecken. So eine unnütze Geldverschwendung.
 
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Es sind 180 Millionen pro Jahr für Bayern für Microsoft Office. Darum geht es doch hier, da Microsoft in München sitzt. ;)
Bei 3.000 Microsoft Angestellten mit über 100.000 € Gesamt-Brutto im Durchschnitt sind das ca. 50.000 €, davon ca. 20.000 € für Lohnsteuer und 30.000 € für Versicherungsbeiträge. Das ist Geld, was man immer und sofort erhält.
Natürlich ist der Betrag deutlich höher, weil die Angestellten ihre 50.000 € Netto auch zum Großteil in Bayern beim Einkaufen, Leben, etc. ausgeben.

Und was man direkt vom Unternehmen selbst erhält, habe ich gar nicht erwähnt, weil ich den Betrag nicht gut genug einschätzen kann.

Bei 1,2 Milliarden für Microsoft in ganz Deutschland müsste man natürlich umrechnen was es kosten würde, beispielsweise LibreOffice zu pflegen, anzupassen und weiterzuentwickeln.
Die Arbeitszeit, die man zusätzlich aufwendet, weil etwas langsamer oder gar nicht geht?
Ich glaube das ist eine Kalkulation, die man nur sehr grob schätzen kann.
Und wenn Microsoft sich nicht mehr in Deutschland befindet, verliert man ja auch die Einnahmen vom Unternehmen selbst in Deutschland.
Die Differenz kann wahrscheinlich niemand genau berechnen.
Dennoch glaube ich, dass es in der Bilanz günstiger ist bei Microsoft zu bleiben, als offene Alternativen zu wählen, denn kostenlos sind sie garantiert nicht.

Aber nein, ich habe damit nicht ausdrücken wollen, dass der Fiskus über alles geht.

Ich bin trotzdem dafür, dass jeder LibreOffice oder Ähnliches nutzen sollte, wenn es möglich ist.
Das betrifft vor allem alle Heimanwender.
 
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Hast du Erfahrung hast du denn mit freier oder proprietärer Groupware in den entsprechenden Kontexten?

Ich habe inzwischen verdammt viele Unternehmen, Vereinen und teils auch Behörden Stacks um Nextcloud /Owncloud + Collabora / Onlyoffice + LDAP + OpenXchange gesehen. Dazu gern noch Jitsti, deck (weitere nextcloud integrationen...) um mal nur ein paar der umsetzbaren permutationen anzuschneiden..

Dank freier Schnittstellen oft sehr sauber und simpel in die vorherrschenden Prozesse integriert und fuer die angestellten deutlich einfacher intuitiver und leichter wartbar, als der inkonsistente Haufen Elend, den Exchange + Sharepoint + Teams + Office365 und fuer die interne Revision meist auch noch besser auditierbar.. :)

Hochland Reiter schrieb:
Darum geht es doch hier, da Microsoft in München sitzt
und in CGN. danach wird es schon sehr wenig.
Hochland Reiter schrieb:
Bei 1,2 Milliarden für Microsoft in ganz Deutschland müsste man natürlich umrechnen was es kosten würde,
dabei bleibt es halt nicht. Der ganze Azure Kram & Co kommt nch dazu. Siehe u.a
https://www.it-daily.net/it-management/business-software/microsoft-steuer-kostet-europa-milliarden


Hochland Reiter schrieb:
Und was man direkt vom Unternehmen selbst erhält, habe ich gar nicht erwähnt, weil ich den Betrag nicht gut genug einschätzen kann.
https://static1.squarespace.com/sta...c486/1684421237564/CICTAR_MICROSOFT-FINAL.pdf
musst du nicht, das geht an eine Tochtergesellschaft in irland.
In DE lassen sie vor allem die Lohnnebenkosten

Hochland Reiter schrieb:
Dennoch glaube ich, dass es in der Bilanz günstiger ist bei Microsoft zu bleiben, als offene Alternativen zu wählen, denn kostenlos sind sie garantiert nicht.
Anderen Staaten kontrolle über die eigenen Interna zu geben ist nie der gute Weg. Man stelle sich vor ein vorheriger Partnerstaat wird zur Autokratie. Dann macht man sich erpressbar.

Sorry, aber meine Projekterfahrung sieht anderes. Ich will dir auch nicht zu nahe treten
Ich verstehe auch deinen Standpunkt.
Aber in den letzten tagen habe ich in einigen thread ohne zu kommentieren "gelernte" Hilflosigkeit gesehen.
Es ist nicht mehr 2005. Man kann mit freier Software richtig geilen Scheiß bauen.
 
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@madmax2010
Na dann hoffe ich, dass du weiterhin Erfolg haben wirst und mehr Unternehmen zu freien Alternativen verhilfst.
Mit Migrationen von Software oder Systemen habe ich keine persönliche Erfahrung.
Ich kann nur KPIs in Unternehmen hin und her schubsen, dumme Maschinen klüger machen und in der Wildnis ohne Hard- oder Software überleben. :D
 
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Nordwind2000 schrieb:
Probiere ich schon seit 14 Jahren... Funktioniert nicht so wirklich... Die Vertrauen Ihre Firmendaten lieber Microsoft an als jemand anderen, aber schwafeln was von Datenschutz und Sicherheit usw.

Jaja... Die Bayern halt...
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Mit Makros verbastelt oder wo ist das Problem? Formatierung?

Erkläre mal bitte...
Serienbrief (Bewerbungsformular) mit Word und einer Datenquelle Exceltabelle erstellt.
Bei Office 2007 2019 wurden die Serienfelder automatisch mit den richtigen Feldern Anschrift,Anrede Betreff u.s.w. ausgefüllt so das man die Bewerbung als Vorlage fertig hatte man musste dann nur noch den Text ändern, aber Tippfehler wurden durch die Übernahme der Exceltabelle vermieden. Zwar musste man den Text doch anpassen aber die Adresse Ansprechperson, Bezugsquelle und Stellennummer wurde bei Word 2007,2019 korrekt übernommen dieser Serienbrief mit Excelquelle funktioniert unter Libreoffice gar nicht mehr.
Im Worddokument werden die Felder zwar angezeigt aber nicht mehr ausgefüllt noch kann man auch nicht manuell die Datenquelle verbinden. Vielen Dank. Trotz Tutorials habe ich das bis her nicht hin bekommen, ich habe es dann immer wenn nötig war aber Jahre nicht mehr nötig manuell geändert, diese Arbeit wollte ich mir aber ersparen vereinfachen. Liebe Grüße
 
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@wagga

Was wäre denn, wenn die Excel-Tabelle in Calc nachbaust und es dann noch einmal probierst? Libre Calc und Excel sprechen teilweise unterschiedliche Sprachen von den Befehlen her.

Was man auch nutzen kann als Alternative wäre Softmaker Office. Kommt aus Nürnberg und läuft auf allen Betriebssystemen - iOS, Android, Linux, MacOS und Windows. Dieses habe ich hauptsächlich im Einsatz, da ich viele Systeme nutze.

VG
 
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madmax2010 schrieb:
Nextcloud /Owncloud + Collabora / Onlyoffice
Meine Kundschaft setzt Mittlerweile nur noch auf Kombinationen mit Nextcloud und OnlyOffice. Funktioniert und die Kunden sind zufrieden. Teilweise wurden die Officepakete vom Rechner verbannt und es wird nur noch in der Nextcloud gearbeitet. So soll es sein. Damit bleiben alle Herr ihrer Daten.
 
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