Linksys WRT54GL Filesharing sperren

Graif

Lt. Junior Grade
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Dez. 2007
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Hallo Forum,

ein Bekannter von mir hat das Problem, daß seine Kinder zuviel Filesharing betreiben und würde dies gern unterbinden. Gleichzeitig sollen allerdings Online Spiele (WoW) und ICQ, Skype funktionieren.
Da ich noch nen Linksys WRT54GL daheim rumliegen habe, dachte ich, daß es mit dem vielleicht die Möglichkeit gibt, Filesharing zu sperren.
Zur Zeit ist noch die Orginal FW drauf, ich habe aber kein Problem damit, eine alternative FW aufzuspielen, mit der mein Vorhaben in die Tat umzusetzen ist.

Kennt jemand eine Möglichkeit, Filesharing auf oben genanntem Router zu sperren? Welche FW ist dafür am besten geeignet?

Danke schonmal für die Hilfe.
 
Als alternative Firmware kannst Du da ein DD-WRT draufbügeln, kann man einfach übers Webinterface updaten.
DD-WRT ist relativ einfach zu bedienen, für ausgefuchste Linuxer besteht noch die Möglichkeit, Routing- und Firewall-Regeln wie auf einer Shell einzugeben.

Cheers
 
einfach die ports sperren? welche das sind, muss er sich danna ber raussuchen^^
aber bei den meisten programmen kann man die ports einstellen also können die kids das auch einfach ändern...
oder halt alle ports sperren und dann die für icq usw manuell auf machen.
oder den kindern die adminrechte wegnehmen und das zeug deinstallieren.
 
Also eigentlich muss man Filesharing nich expliziet unterbinden, sonder um es zu nutzen muss man die Ports freischalten. Ich glaube ich hatte damals 2 Ports die frei sein mussten, damit der Client wortwörtlich grünes Licht gibt. Ohne diese Portfreischaltung ist Filesharing nur sehr sehr eingeschränkt möglich.
 
One-Klick-Hoster laufen über Port 80, viel Spass dabei den zu sperren :)

Die Kinder sollten erzogen werden, das sollte reichen.
 
Graif schrieb:
Ein Bekannter von mir hat das Problem, daß seine Kinder zuviel Filesharing betreiben und würde dies gern unterbinden. Gleichzeitig sollen allerdings Online Spiele (WoW) und ICQ, Skype funktionieren.
Da ich noch nen Linksys WRT54GL daheim rumliegen habe, dachte ich, daß es mit dem vielleicht die Möglichkeit gibt, Filesharing zu sperren.

Damit suchst du eine technische Lösung für ein soziales Problem. Wenn einfach etwas gesperrt wird, dann ist Streit vorprogrammiert. Davon abgesehen lässt sich sowas immer umgehen.
Besser wäre es mit den Kindern die Problematik zu besprechen und Regeln zu vereinbaren, deren Bruch Konsequenzen hat.

Sperren sollten immer das Mittel der letzten Wahl sein.
 
Vielleicht sollte er ihnen erklären, dass ihr Papa dafür in den Knast kommen kann, oder ihr Taschengeld für das nächste Jahrzehnt auf dem Spiel steht.
Eventuell verstehn die Kinder das ja und verzichten freiwillig.
 
schotty schrieb:
Ohne diese Portfreischaltung ist Filesharing nur sehr sehr eingeschränkt möglich.

Womit Filesharing aber nicht unterbunden wird und heutzutage braucht man nicht mal mehr eMule & Co., sondern wie viele schon sagten, One-Klick Hoster oder alternativ MSN, ICQ etc.

Da bringen Portsperrungen also ganz genau, 0,0000.

Was ich mal bei meinem Neffen gemacht hatte (er ist 15), war ein *.txt File in seinem Filesharing Ordner zu packen mit dem echt aussehendem Inhalt, das Filesharing nach § so und so (hatte ich mir extra rausgesucht) Strafbar ist und dies eine Warnung ist, sollte sie Ignoriert werden, sieht man sich gezwungen Anzeige zu erstatten, was dann eine Beschlagnahme der Computeranlage nach sich zieht und unterschrieben hatte ich mit Herr Müller, KriPo Düsseldorf (kann man nach belieben ändern).

So schnell konnte man nicht gucken wie a) der Ordner leer war und b) die Nutzung von Filesharing gelassen wurde ;)
 
Nein, One-Klick-Hoster sind kein Filesharing, da zum teilen immer zwei Seiten gehören, was beim einfachem Herunterladen bei einem Hoster so nicht vorkommt.

In meinen Augen gibt es fast keinen Grund diese normalen Downloads zu unterbinden, denn der einzige Grund für Eltern so etwas unterbinden zu wollen ist aus meiner Erfahrung der Grund des Traffic bzw. die Blockierung der Leitung. Und so lange es kein exzessiver Download per JDoenloader mit 10 Teildownloads oder so etwas ist, dürfte die Verbindung für andere kaum eingeschränkt sein.

Um aber noch einmal zum Thema zu kommen. Wie gesagt, echtes Filesharing kann man leicht damit unterbinden diese Port eben nicht freizuschalten. Downloads von rapidshare und co kann man relativ einfach unterbinden indem man einfach die Domain sperrt zum Beispiel durch Jugendschutz Filter oder wie auch immer.

Hin und her schicken von Dateien per Messenger Programme kann man nicht unterbinden indem man diese sperrt. Was allerdings eh nicht wichtig ist, da damit niemand ersthaft in großen Mengen Dateien umher schaufelt, da der Upload in Deutschland immernoch ziemlich schlecht ist in den meisten Fällen. Trotzdem kann man, um den Eltern auch Traffic zu lassen, ein Quality of Service einrichten um den Kinder-PCs einfach eine geringere Priorität zuzuschreiben.
 
@Black_OC_Power,

hat aber geholfen, man muß sich nur zu helfen wissen.

schotty schrieb:
Nein, One-Klick-Hoster sind kein Filesharing, da zum teilen immer zwei Seiten gehören, was beim einfachem Herunterladen bei einem Hoster so nicht vorkommt.

Klar ist das auch Filesharing oder glaubst du ernsthaft, ein Richter würde diese Story glauben?

Um aber noch einmal zum Thema zu kommen. Wie gesagt, echtes Filesharing kann man leicht damit unterbinden diese Port eben nicht freizuschalten.

Dann wechselt man den Port eben auf z.B. 80 und dann?
Willst du den dann auch sperren? :evillol:

Hin und her schicken von Dateien per Messenger Programme kann man nicht unterbinden indem man diese sperrt. Was allerdings eh nicht wichtig ist, da damit niemand ersthaft in großen Mengen Dateien umher schaufelt, da der Upload in Deutschland immernoch ziemlich schlecht ist in den meisten Fällen. Trotzdem kann man, um den Eltern auch Traffic zu lassen, ein Quality of Service einrichten um den Kinder-PCs einfach eine geringere Priorität zuzuschreiben.

Ob der Upload gering ist oder nicht, juckt einem Gericht herzlich wenig, wenn man wegen Filesharing angeklagt wird.

Und eine geringere Priorität verhindert das auch nicht.

Kurz und knapp: man kann es nur Verhindern, wenn man den PC beschlagnahmt.
 
Oh man....also erstens wurde noch niemand angeklagt für einen einfachen Download.

Und das mit dem Port Freischalten scheinst du einfach nicht verstehen zu wollen. Man muss um Filesharing zu verhindern keine Ports sperren! Um Filesharing zu betreiben muss man Ports freischalten. Unterlässt man diese Freischaltung ist Filesharing zu 99% nicht möglich.

Ein Gericht muss erst mal auf die Idee kommen jemanden anzuklagen. Und es werden mit Sicherheit keine Transfers überwacht die zwischen irgendwelchen Messenger Programmen ablaufen, weil wie will man an diese Verbindung kommen?

Nur beim Filesharing im klassischem Sinne, ala Bittorrent etc. können Fremde auf Daten zugreifen, nämlich indem sie einfach daran Teilhaben und so spielentleicht das Angebot von jedem der sich in diesem netzwerk bewegt kontrollieren können und die IP desjenigen natürlich loggen können. Das geht bei einem Download bei rapidshare eben nicht so leicht, denn dann müssten sie jeden download prüfen der stattfindet. Dazu müssten sie einen generalverdacht aufstellen, der so nicht durchsetzbar ist.

Wie gesagt, es gab noch keinen Fall, indem ein One-Klick-Hoster die Daten eines Downloadenden preisgegeben hat. Bei Uploadern natürlich ganz andere Geschichte.
 
schotty schrieb:
Und das mit dem Port Freischalten scheinst du einfach nicht verstehen zu wollen. Man muss um Filesharing zu verhindern keine Ports sperren! Um Filesharing zu betreiben muss man Ports freischalten. Unterlässt man diese Freischaltung ist Filesharing zu 99% nicht möglich.

Und du scheinst von Filesharing genau 0 zu verstehen, denn Fakt ist, das man garnix Freischalten muß, es geht auch so, wenn dann auch langsamer (bei eMule dann low id, statt high id).

Alternativ ändert man den Port auf z.B. 80 und den kann man nicht sperren, dann kann man den Internetzugang gleich abmelden.
 
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