Linux ASUS P5KC Shutdown

spec8472

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März 2008
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Hallo zusammen,

ich habe ein Problem beim Runterfahren bzw. Neustarten des Rechners unter SuSE 10.3/2.6.24 (2.6.23 funktioniert) und der letzten Knoppix DVD der C't.
Bei der letzten Konsolenmeldung im shutdown prozess erscheint die Meldung "no process in this runlevel", danach steht das System und kann nur durch einen RESET erlösst werden. Nach diesem Reset ist das BIOS auf die Default Werte zurück gesetzt. Es sind also sämtliche manual eingestellten Werte wieder auf AUTO. Das P5KC ist mit 2 x2 GB DRR2-800 und einem Q6600 gestückt.
Ein Herumspiel mit den ACPI Einstellungen im BIOS hatte nichts gebracht, ebenso weiß ich nicht, was ich beim Kompilieren / Konfiguration des Kernels falsch gemacht habe, da 2.6.23 problemlos funktioniert, ebenso SuSE Standardkernel.

Falls jemand eine Idee hat ? Bin dankbar dafür

Gruß

spec8472
 
zur not einfach die finger vom selbst kompilierten kernel lassen. das ist ohnehin nur in den wenigsten fällen sinnvoll und führt oft zu mehr problemen als es lösen sollte ;).
 
Hallo Forum,

jetzt bin ich etwas entäuscht.
Bis jetzt war ich begeistert von diesem Forum, nur nach der letzten Antwort hat sich meine Begeisterung etwas gelegt.
Wenn man ein Problem hat, hofft man auf Hilfe.
Einfach zu sagen... ich habe ein Problem mit Autoxy... dann fahr doch nicht das Autoxy, ist in meinen Augen eine Antwort, welche überflüssig ist.
Nur damit man einmal eine Antwort verfaßt hat und so auch namentlich in Erscheinung tritt,
verstehe ich ein solches Forum nicht.
Wenn ich keine Lösung oder sinnvolle Anregungen habe, lasse ich die Finger von der Tastatur.

Gruß
spec8472
 
Da wir nicht dafür bezahlt werden, hier Support zu leisten, kannst du den auch nicht fordern.

Es liegt an deinem selbstkompilierten Kernel. Wo da der Fehler ist, kein Plan, du hast schließlich was an dem Ding verändert. Und irgendwo in den Änderungen ist der Fehler drin.

icematrix hat Recht. Wenn man Kernel selbstkompiliert, muss man auch davon ausgehen, dass er Probleme produziert. Unsere Schuld ist das nicht.
 
Und vor allem, was soll der selbst kompilierte Kernel anders machen, als die von openSUSE zur Verfügung gestellten Kernel?
z.B.: die Kernel aus dem Build Service:
http://software.opensuse.org/search?baseproject=openSUSE:10.3&p=1&q=kernel

Evtl. gibt es ja auch eine andere Lösung für das Problem. Aber mit soo wenig Informationen von deiner Seite...
Da solltest du dich nicht beschweren:( Stattdessen lieber mehr Infos liefern, woran du geschraubt hast.
Die allermeisten Treiber können jedenfalls als Modul eingebunden werden, da muss kein Kernel kompiliert werden.

gruss, limoni
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo zusammen,

das Linux beim Runterfahren hängt ist auch nicht das eigentliche Problem.
Da das Problem auch bei einem Knoppix auftritt, ist es auch kein Problem von einem "Herumspielen am Kernel", ebenso sehe ich es auch nicht als Supportanfrage im eigentliche Sinn, ich frage auch nicht: "Warum starte mein X Server nicht mehr". Ich frage in einem FORUM wegen eines scheinbar Distri -unabhängigen Problems und nicht einen Distributor.

Also, was könnte der Grund sein, daß ein wartender / stehender Linux Kernel (kein Crash, ist am Ende des shutdown) nach einem RESET, Warmstart funktioniert nicht, das BIOS auf seine "Default" Werte zurücksetzt oder wie ist dieses überhaupt möglich.
Mit einer solchen Information kann ich mich dann auf die weitere Ursachenforschung begeben.

Gruß
spec8472
 
Es ist meiner Meinung nach nicht möglich, dass der Kernel die Bios Einstellungen zurücksetzt.

Eher wahrscheinlich ist es, dass dies das Bios selbst macht.
Und zwar, nachdem es nicht erfolgreich booten konnte., werden beim nächsten Start die Defaultwerte gesetzt.
Eine Sicherheitsfunktion, die hauptsächlich dazu dient, fehlerhafte Übertaktungsversuche folgenlos bleiben zu lassen.

Wird wohl irgendetwas mit rauf_und_runtertakten durch Energiesparoptionen sein.
Aber du gibst ja keine Einzelheiten preis...

Ist der Rechner übertaktet? Wird er zu heiss?

Du hast die Frage immer noch nicht beantwortet, was das selber Kernel kompilieren bringen soll?
Wenn der Standardkernel funktioniert, warum benutzt du ihn dann nicht?

Beim Kernel kompilieren kann man vieles falsch machen.
Hier gibt es Tips, wie man die meisten Fehler vermeidet:
http://www.thomashertweck.de/kernel26.html

edit:
und ich tippe einfach mal, in deinem Bios ist ACPI:
http://www.cpqlinux.com/acpi-howto.html
nicht korrekt implementiert und es werden angepasste korrigierte DSDT Tabellen erforderlich sein, die deine verwendeten Kernel nicht mitbringen:
http://acpi.sourceforge.net/dsdt/index.php

So etwas gibt es recht häufig, und dient MicroSoft dazu, die Verbreitung von Linux etwas zu erschweren...
Fehlerhafte Tabellen führen besonders unter alternativen Betriebssystem wie Linux oder xBSD zu Problemen, da einige Hauptplatinenhersteller ihre Tabellen nur unter Microsoft Windows testen. Die Microsoft-ACPI-Implementierung ist dafür bekannt, an einigen Stellen nicht zeichengetreu den Standard zu befolgen, so dass eventuelle Probleme den Herstellern nicht auffallen. Die zwei häufigsten Fehler sind, dass die Tabellen davon ausgehen, dass die Hauptplatine in jedem Fall nur unter Microsoft Windows laufen wird oder sie in bestimmten Funktionen keinen Wert zurückgeben (impliziter Return). Die ACPI-Implementierungen der freien Betriebssysteme müssen um diese Fehler herumarbeiten.
http://de.wikipedia.org/wiki/Acpi#Systembeschreibungs-Tabellen.2C_AML.2C_ASL

edit2:
schon mal über ein BIOS Update nachgedacht?
Mit dem Board scheint es öfter ACPI Probleme zu geben, siehe google.

gruss, limoni
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo limoni,

das mit dem nicht korrekt Booten scheint eine vernünftige Erklärung sein, nur muß aber der/die Kernel scheinbar etwas nicht korrekt beenden. Ich denke auch, daß Deine Vermutung vom ACPI in die richtige Richtung geht. Also heißt es weiter forschen.
Ich werde Deinen Links folgen und hoffe dort weiter Hinweise zu bekommen.
Dafür erstmal herzlichen Dank.

BIOS: Ist das vorletzte, die 1001 Version hat laut ASUS nur die CPU Unterstützung verändert.


Das Kernel Kompilieren hat eigentlich heute keinen nennenswerten Vorteil, aber es ist aus Urzeiten bei mir hängen geblieben, den Kernel von seinem Balast zu befreien.
Dies war zu Zeiten von Kernel 0.99.xx schon interessant, aber bei der Hardware heute ...
Ein anderer Grund ist der, daß ich eine Abneigung für den SuSE Kernel habe, da er von SuSE mit eigenen Anpassungen versehen ist und sie so ihr eigenes Süppchen kochen. Sicher kann jetzt der Einwand kommen "linux from scratch", aber für so etwas muß man auch erst einmal die Zeit haben. Warum ich dann noch SuSE benutze, der Mensch ist halt ein Gewohnheitstier. Was der Bauer nicht kennt...

Ja, ich habe den Q6600 auf 3GHz laufen. Unter WinXP ist das System über einen Prime Test von mehreren Stunden stabil gelaufen und läuft, ebenso läuft MEMTEST ohne Probleme.
Der Scythe Mugen hält die Temp der CPU unter Prime auf max. 59°C.
Also sind thermische Auslöser auszuschließen.

Danke für Deine Bemühungen, aber falls es noch Erkenntnisse gibt. Her damit

Gruß
spec8472
 
Die openSUSE Anpassungen des Kernels sorgen jedoch eben auch dafür, dass mehr problematische Hardware läuft.

Das mit dem Ballast kann ich nicht sehen.
Der default Kernel der 10.3 ist gerade 2,1MB gross.
Das allermeiste wird bei Bedarf als Modul geladen, frisst also keine Ressourcen.

Ich habe beispielsweise einen Pentium 200MHz / 128MB Ram mit der 10.3 laufen
mit KDE => 33MB Ram Verbrauch nach Systemstart
mit Fluxbox => 19,5MB Ram Verbrauch nach Systemstart

Dieses konnte hier noch keiner, mit welchem System auch immer, unterbieten!
Und dafür habe ich am Kernel nichts gedreht.

Man kann sein System auch einfach mal ein klein wenig optimieren, dies geht auch mit openSUSE;)
An der 10.3 sind sehr viele alte Kritikpunkte verbessert worden.
Und die 11.0 erhält ein neues Paketmanagement, welches um Welten schneller sein wird, durch eine neues Zypp Framework:
http://duncan.mac-vicar.com/blog/archives/296

Have a lot of fun...

gruss, limoni
 
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