Linux parallel zu XP oberhalb 128 GB

K

KarldG

Gast
Hi,

wollte mal wieder Linux installieren und hab dazu die openSuse 11.3 verwendet, die auf ner com!-DVD mit drauf war.

Soweit lief das ganz gut an, bis alles konfiguriert und bereit zur Installation war. Da kam dann die rote Schrift: (sinngemäß) openSuse wird nicht starten, da sich der Bootloader oberhalb von 128 GB befindet.

Die XP-Partitionen wurden korrekt erkannt und mit in die Konfiguration eingebunden.
Diese sind wie folgt: XP-System und Programme (C) 80 GB/NTFS, Daten (D) 100 GB/NTFS und Tausch (E) 80GB/Fat32. Letztere soll für beide Systeme zur Verfügung stehen.
Aber selbst wenn ich letztere weglasse, komme ich auf über 128GB für XP und die brauche ich auch. Und XP brauche ich auch wegen vorhandener Hardware.

Meine Frage wäre nun:
Wie kann ich nun welches Linux so installieren, dass es dann auch benutzbar ist?
Ich weiß, es gibt jede Menge Howto's, aber leider nun mal auf englisch und das beherrsche ich eben nicht.

Wenn es mit openSuse nicht geht, dann vielleicht mit einer anderen Distri - Kubuntu wäre mir auch symphatisch :) ?

Ich hab die SuFu benutzt, um Themen mit einer Parallel-Installation zu finden, aber das mit den "oberhalb 128 GB" war leider nicht dabei.

Gruß KarldG

PS: Ich hätte auch noch eine ältere IDE-FP, die ich zu der vorhandenen 500GB-Sata-FP einbauen könnte.
 
Zuletzt bearbeitet: (Ergänzung)
Wo haste denn den Bootloader hin-Installiert? In die Partition der Suse-Installation oder auf den MBR.
Wäre er im MBR, würde er (wenn mich nicht alles täuscht) ja nicht oberhalb der 128GB liegen.


Edit: Im MBR scheint was zu sein, sonst würde ja nicht die Meldung kommen. D.H. die Fehlermeldung taucht erst auf wenn Du im BootMenü Suse ausgewählt hast?



DAS mit der 2. Festplatte ist ne einfache Variante. Einfach zur Installation die andere Platte abklemmen. Die Platte die immer startet im Bios fest als Startplatte einstellen (wenn dann beide OS installiert sind) und wenn das andere OS starten soll einfach nur die Quickboot-Select-Taste vom Bios betätigen (welche das ist steht im Handbuch vom Mainboard oder auf dem Bios-Post, bei Asus F8, bei Gigabyte F12). Dann brauchste Dich gar nicht mehr mit Bootmanagern rumschlagen.
 
Zuletzt bearbeitet:
HisN schrieb:
Wo haste denn den Bootloader hin-Installiert? In die Partition der Suse-Installation oder auf den MBR.
Wäre er im MBR, würde er (wenn mich nicht alles täuscht) ja nicht oberhalb der 128GB liegen.
Gar nicht, hab die Installation nach dieser Meldung abgebrochen. War die automatische Konfiguration, die man nach den getroffenen Einstellungen nur noch abnicken muss.

Edit: Im MBR scheint was zu sein, sonst würde ja nicht die Meldung kommen. D.H. die Fehlermeldung taucht erst auf wenn Du im BootMenü Suse ausgewählt hast?
Nee, wie o.g. gesagt, bei der automatischen Konfiguration.

DAS mit der 2. Festplatte ist ne einfache Variante. Einfach zur Installation die andere Platte abklemmen. Die Platte die immer startet im Bios fest als Startplatte einstellen (wenn dann beide OS installiert sind) und wenn das andere OS starten soll einfach nur die Quickboot-Select-Taste vom Bios betätigen (welche das ist steht im Handbuch vom Mainboard oder auf dem Bios-Post, bei Asus F8, bei Gigabyte F12). Dann brauchste Dich gar nicht mehr mit Bootmanagern rumschlagen.
Stimmt, da hast du recht :). Das würde das Problem auf das einzige reduzieren, das dann noch besteht: Rechtzeitig F11 (Asrock) drücken :D
Glaube, ich werd's so machen, wenn ich einen geeigneten Platz für die FP gefunden habe (IDE-Kabel zu kurz, muss wohl per Einbaurahmen im 5-1/4-Schacht installieren. Dauert halt etwas länger bis zur Installation :))
 
Wenn du das nur nebenbei nutzen möchtest, dann würde ich von Kubuntu die Variante über Wubi nehmen.
Der Geschwindigkeitsunterschied zum ext4 oder ext3 anstelle von NTFS ist zwar gegeben aber ohne Probleme zu ertragen und du kannst Kubuntu direkt aus dem laufendem WinXP installieren. Sehr komfortabel wie ich finde und das beste ist, es wird als Programm in deine Systemsteuerung eingetragen und kann dort auch Rückstandsfrei deinstalliert werden.
 
Repi schrieb:
Wenn du das nur nebenbei nutzen möchtest, dann würde ich von Kubuntu die Variante über Wubi nehmen.
Der Geschwindigkeitsunterschied zum ext4 oder ext3 anstelle von NTFS ist zwar gegeben aber ohne Probleme zu ertragen und du kannst Kubuntu direkt aus dem laufendem WinXP installieren. Sehr komfortabel wie ich finde und das beste ist, es wird als Programm in deine Systemsteuerung eingetragen und kann dort auch Rückstandsfrei deinstalliert werden.

Hi,

nee, so nebenbei will ich das nicht verwenden, sondern mich so lnagsam daran gewöhnen, denn mir gefällt die Richtung, die MS mit zuerst Vista = Alphaversion und jetzt mit 7 = Beta-Version einschlägt, überhaupt nicht. OT: Bei 7 kann man ja nicht mal mehr ohne Zusatztool oder Rechtevergewaltigung seine Programmverknüpfungen einrichten, wie man möchte oder wie sie zumindest übersichtlich bleiben. /OT

Deshalb möchte ich nicht das eine BS unter dem anderen laufen haben. Allenfalls käme noch , wie hier von
IceMatrix schrieb:
Nimm doch ne virtuelle Maschine. Dann kannst du wenigstens nichts kaputt machen ;)

erwähnt, eine VM infrage. Weil's die aber als Freeware nicht in Deutsch gibt und ich nunmal kein Englisch kann, kann ich die auch nicht einsetzen.

Gruß KarldG

PS: Konnte leider erst jetzt antworten, da vorher, als ich bereits alles in der Antwort stehen hatte, der IE einfach ohne Fehlermeldung abgeraucht ist :mad:. Daher dauerte es etwas, bis ich meinen Ersatzbrowser wieder richtig installiert und konfiguriert hatte. Noch ein Grund mehr für'n anderes BS.
 
Also über Wubi installierte Kubuntu/Ubuntu Versionen arbeiten genauso wie ihre derivate die ganz normal installiert sind.
Das einzige, was ich jetzt als anders bezeichnen könnte, wäre die tatsachen mit der Laufwerksverwaltung die etwas anders ist.
Ich selbst habe Windows7 HP 64Bit installiert und über Wubi hab ich Ubuntu installiert und das klappt einwandfrei, ist flott, da du den Bootloader ja gleich mit bekommst und am Anfang vom Rechnerstart auswählen kannst, was du booten möchtest.

Aaaaaaber also Vista lief bei mir 2,5 Jahre ohne Absturz, Windows7 jetzt knapp 1 Jahr ebenfalls ohne Absturz. Da ist wohl was bei deinem Rechner nicht okay, wenn du mit beiden BS so viele Probleme hast.
 
Hi,

ich benutze zwar Ubuntu aber hatte auch nie Probleme bei der Installation.

Ich habe alles auf einer partitionierten Platte.

Einfach eine Swap und eine Bootpartition anlegen und den Einhängepunkt "/" nicht vergessen und gut ist es?!

Bei mir läuft Ubuntu perfekt mit Win7 als Dual-Boot und ohne NTFS! Ich nutze ext4 für Linux.

Zum Tauschlaufwerk musst du natürlich NTFS nehmen, das ist ja klar.

Mounten und fertig.

Würde dir dann eher mal Ubuntu ans Herz legen, mit Gnome, KDE oder Xfce - ganz wie du willst.

Scheinbar ist diese Distri einfacher zu installieren.

Viel Spaß mit Linux!
 
Zuletzt bearbeitet: (Was vergessen!)
einen versuch wäre es wert die meldung einfach zu ignorieren, manch einer hat dann trotzdem erfolg. scheinbar scheint auch z.b. die grub-version aus 11.2 zu funktionieren Oo
grub2 sollte sowieso funktionieren.

ohne englischkenntnisse wirst du nur an der oberfläche von linux kratzen können, aber da gibt es auch erstmal genug zu entdecken ;) empfehlenswert ist dann eine gut eingedeutschte distribution mit gutem deutschen support wie eben opensuse oder ubuntu.

gibt es virtualbox oder vmware wirklich nicht in deutsch? (mein pc ist seit vielen jahren englisch^^) falls du es nicht weißt: ein fertiges image, was dann wohl englisch ist, musst du dir nicht runterladen sondern einfach ganz normal die eingedeutschte distribution in der vm installieren.
 
Hi zusammen,

Repi schrieb:
Aaaaaaber also Vista lief bei mir 2,5 Jahre ohne Absturz, Windows7 jetzt knapp 1 Jahr ebenfalls ohne Absturz. Da ist wohl was bei deinem Rechner nicht okay, wenn du mit beiden BS so viele Probleme hast.
Ich habe nicht geschrieben, dass mein XP abstürzt. Ich kenne Vista nur vom Laptop meines Bruders und 7 hatte ich vor etwa 8 wochen auf dem aktuellen PC installiert, kam aber mit der Rechtevergabe nicht klar.
OT: Ich möchte mir meine Programmverknüpfungen so einrichten, wie ich es für sinnvoll erachte, was bei 7 im Gegensatz zu Vista nicht mehr möglich ist. Unter Vista konnte man wenigstens noch das alte Startmenü aktivieren. /OT
Es ist der IE, der abstürzt. Ansonsten hatte ich mit XP ebenfalls keine BoD's.

enteon schrieb:
ohne englischkenntnisse wirst du nur an der oberfläche von linux kratzen können, aber da gibt es auch erstmal genug zu entdecken ;) empfehlenswert ist dann eine gut eingedeutschte distribution mit gutem deutschen support wie eben opensuse oder ubuntu.

Nur damit wir uns nicht falsch verstehen: Ich hatte bereits mal - damals noch Suse - eine vollständige Version mit 5 CD's gekauft und installiert. Später auch RedHat und dann auch noch Mandrake ausprobiert. Mandrake lief bei mir als Server mit Samba, auf das ich außer mit W98 auch mit einem OS/2-Rechner zugreifen konnte.
Also ganz so unbekannt ist mir Linux nicht, aber die fehlenden Englischkenntnisse machen sich immer stärker bemerkbar.
OT: Bevor jetzt irgendwelche Bemerkungen deswegen auftauchen ;): Leider bin ich - finanziell - nicht mehr in der Lage, diese Kenntnisse zu erwerben. Ich hatte schon in der Schule kein Englisch und von daher wäre dies ein ziemlicher finanzieller Aufwand. /OT

Die Oberfläche von VM's mag wohl deutsch gehalten sein, aber die Konfiguration ist m.W. englisch.

Gruß KarldG
 
KarldG schrieb:
Weil's die aber als Freeware nicht in Deutsch gibt und ich nunmal kein Englisch kann, kann ich die auch nicht einsetzen.


Das kann jetzt nicht dein Ernst sein oder? IT-Admin und kein Englisch.. Omg.

Außerdem gibt es sehr wohl Freeware-Hypervisor auf Deutsch. VirtualBox z.B.
Dort ist _nur_ der Installer auf Englisch, das Programm selbst aber komplett deutsch.
 
IceMatrix schrieb:
Das kann jetzt nicht dein Ernst sein oder? IT-Admin und kein Englisch.. Omg.
OT: IT-Admin war ich mal mit OS/2-Lanserver (und IBM hat wirklich "alles" übersetzt:cool_alt: - die paar Rexx-Scripte, die ich dann doch brauchte, habe ich mir mit Literaturunterstützung erstellt ).
Jetzt nicht mehr, eben wegen dem fehlenden Englisch. Nicht dass die Server (dann W2003) keine deutsche Version waren. Aber die Steuerung wegen der Softwareverteilung lief eben per Script und das ist ohne Englisch nicht mehr zu machen./OT

Außerdem gibt es sehr wohl Freeware-Hypervisor auf Deutsch. VirtualBox z.B.
Dort ist _nur_ der Installer auf Englisch, das Programm selbst aber komplett deutsch.

Dann werde ich mir das mal genauer anschauen. Vielleicht komme ich ja trotzdem mit dem Installer klar ;).

Gruß KarldG
 
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