Linux und 2 Windows Systeme installieren

genocide7

Lieutenant
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Hi,

da mein Windows system vor kurzem von Virenbefall betroffen war, nutze ich gerade eine Xubuntu live cd 12.04 damit ich wenigstens surfen und daten retten kann.

Irgendwie kann man aber viel mehr damit machen und ich fange an mich in dieses System zu verlieben! Es sieht besser aus, ist in vielerlei hinsicht viel schneller als Windows und das obwohl es "nur" von CD laeuft. Und das man sich nicht soviel sorgen um Viren machen braucht ist auch ganz befreiend.

Also werde ich jetzt Windows runterschmeissen und alle Platten formatieren.
Zusammen mit der neuen Caviar Green die ich mir gekauft habe sind das 3 Platten.

120gb crucial m4, SSD
120gb 6 Jahre alte, langsame HDD
500gb wd green 7200rpm, 64mb cache


Mein Plan war jetzt erst Windows auf die crucial m4 zu legen. Habe in den FAQ gelesen, dass Linux immer erst nach Windows installiert werden sollte. Wollte aber je nachdem noch ein 2tes offline Windows installieren.

Also wie sollte ich da vorgehen? 1 Windows & 1 Linux auf die SSD.
Jenachdem wieviel platz Xubuntu braucht, habe keine Ahnung. Aber da ich da glaube ich kaum programme drauf installiere koennte ich da mit 10gb hinkommen?

Dann das offline Windows auf eine der beiden HDDs.


Ist das so bis jetzt gut durchdacht von mir, gibts noch irgendwelche anregungen?
Und wie stell ich das jetzt am besten an?


Vielen Dank schonmal im vorraus fuer eure Antworten!

lg
Jerry
 
Wie 2x Windows?
 
"Und das man sich nicht soviel sorgen um Viren machen braucht ist auch ganz befreiend" welch ein trugschluss xD

sorry aber wenn man sich viren einfängt hat man zu 99% von vornherein selbst einen fehler gemacht:
- kein safer surf
- emailanhänge ohne überprüfung geöffnet
- downloads/streams von suspekten seiten (die werbung ist das was meist verseucht ist auf den seiten und hier und da mal ein release)

und das sind schon die 3 hauptgründe warum die meisten sich was einfangen, plattformunabhängig...

ansonsten installier einfach auf jeweils einer platte ein os und dann beim boot einfach f10 o.ä. für den bootmanager drücken um die platte auszuwählen von der gebootet werden soll, so kommst du nicht in schwierigkeiten mit GRUB oder benutz ganz simpel VMs fürs windows oder linux, dann kannste beide betriebsysteme gleichzeitig nutzen ;)

oder du lässt den quatsch gleich bleiben und kaufst dir AdMuncher und eventuell noch ein gutes AV wie NOD32 (schütz wie es soll/kann und belastet das system nicht, gibt auch extra ne gamer edition, d.h. nur es macht keine updates während dem spielen...) oder auch meinetwegen Kaspersky. Sollte dich Admuncher nicht auf eine seite lassen, ist dies ein zeichen dafür diese seite auch nicht besuchen zu wollen.... ;) 5 jahre virenfrei and counting (mein freundeskreis zählt mittlerweile auch schon die virenfreien jahre dank admuncher ^^).... auch bei mir läuft ne vm als "sandbox"...
 
Zuletzt bearbeitet:
genocide7 schrieb:
Also wie sollte ich da vorgehen? 1 Windows & 1 Linux auf die SSD.
Jenachdem wieviel platz Xubuntu braucht, habe keine Ahnung. Aber da ich da glaube ich kaum programme drauf installiere koennte ich da mit 10gb hinkommen?
Linux-Systeme brauchen kaum Platz, da hier viel stärker mit verteilten Ressourcen gearbeitet wird. Außerdem kann man Linux während der Installation noch einige Tricks beibringen, die man bei Windows nicht oder nur sehr schwer hin bekommt. Der wichtigste ist: Lagere / und /home auf unterschiedlichen Partitionen.
Ich habe zuhause aktuell auf einer 120GB-SSD ein Win7 und ein Ubuntu parallel, wobei auf der SSD vom Ubuntu alles außer meinen /home - Daten liegt. Die liegen auf einem Magnetspeicher, weil sich da ja doch so einiges anhäuft im Laufe der Zeit.

Lavaground schrieb:
"Und das man sich nicht soviel sorgen um Viren machen braucht ist auch ganz befreiend" welch ein trugschluss xD

sorry aber wenn man sich viren einfängt hat man zu 99% von vornherein selbst einen fehler gemacht:
- kein safer surf
- emailanhänge ohne überprüfung geöffnet
- downloads/streams von suspekten seiten (die werbung ist das was meist verseucht ist auf den seiten und hier und da mal ein release)

und das sind schon die 3 hauptgründe warum die meisten sich was einfangen, plattformunabhängig...
Gegen manipulierte Webseiten kannst du aber kaum etwas machen. Ich erinnere nur an den Computec Media - Hack dieses Jahr. Hier wurden eigentlich vertrauenswürdige Seiten stark unterwandert und hätten problemlos als extreme Virenschleuder dienen können. Oder wie wärs mit dem Hack bei Wetter.com? Eine der größten Wetter-Plattformen Deutschlands als Virenschleuder...
Irgend so n Mumpitz wie NoScript & Co hätten hier übrigens auch nichts geholfen, da ein regelmäßiger Besucher von z.B. PC Games Hardware auf deren Seite sicherlich JavaScript und Flash zu lässt, um Videos zu gucken und das Forum korrekt nutzen zu können. Genauso würde ein Hack bei Computerbase sofort dazu führen, dass es zu einem extremen Virenbefall käme, da auch diese Seite hier stark mit JS arbeitet und die meisten User es wohl auf ihrer NoScript-Whitelist haben.

Und was die Plattformunabhängigkeit an:
1.) Eine manipulierte PDF kann nur Adobe Acrobat befallen. Alternative PDF-Reader sind da schon mal immun.
2.) WINDOWS - Viren können auf einem Linux-System GAR NICHTS machen.
3.) Rechteverwaltung: Linux hat ein viel restriktiveres Rechtesystem als Windows, Unix-Systeme wurden von Grund auf mit dem Ziel der Sicherheit im Multi-User-Betrieb geschaffen. Ein Virus hat in einem Unix-System kaum eine Chance, über das User-Level hinaus zu kommen

ansonsten installier einfach auf jeweils einer platte ein os und dann beim boot einfach f10 o.ä. für den bootmanager drücken um die platte auszuwählen von der gebootet werden soll, so kommst du nicht in schwierigkeiten mit GRUB oder benutz ganz simpel VMs fürs windows oder linux, dann kannste beide betriebsysteme gleichzeitig nutzen ;)
Oh ja, weil der BIOS-Bootmanager so viel handlicher ist als GRUB, LiLo & Co... Ich hatte noch nie nennenswerte Schwierigkeiten mit einem der Linux-Bootloader. Ich hab ihn bestenfalls mal aus Unachtsamkeit auf die falsche Partition gespielt und mich gewundert, warum nix passiert.

Und VMs sind für solche Zwecke SCHWACHSINN!
Betreibst du Linux innerhalb von Windows, dann hast du von vornherein einen sehr verwundbaren Host. Fang dir im Windows einen Trojaner ein, schon kann er alle Eingaben in die VM und alle Ausgaben aus der VM mitloggen. Schöner Scheiß, hm?
Betreibst du Windows innerhalb von Linux, dann hast du keine brauchbare Leistung. Da Windows aber nur für Gaming und 2-3 nicht portierte Anwendungen wie z.B. CAD relevant ist geht es hier NUR um Leistung.

VMs sind keine Sicherheitslösung, sondern eine Frage der effizienten Auslastung der Ressourcen.

oder du lässt den quatsch gleich bleiben und kaufst dir AdMuncher und eventuell noch ein gutes AV wie NOD32 (schütz wie es soll/kann und belastet das system nicht, gibt auch extra ne gamer edition, d.h. nur es macht keine updates während dem spielen...) oder auch meinetwegen Kaspersky.
Hilft dir gar nichts gegen wirklich gut manipulierte Scripts, vor allem nicht gegen Zero Day Exploits.
Gegen 0-Day hilft nur ein System, das gegen diese Lücke immun ist. Da die meisten 0-Days sich aber in Windows-basierter Software befinden bist du mit Windows nie auf der sicheren Seite.
 
ich empfehle es ihm erstmal bleiben zu lassen. wenn er sein wissen über linux gefestigt hat kann er gerne damit anfangen ein multisystem aufzusetzen. die meisten leute sind die das probiert haben wieder zurück zu windows, weil sie den fehler gemacht haben sich zuwenig mit der materie auseinandergesetz zu haben. Deswegen die systeme auf einzelne platten oder eben ne vm zu "üben". ich nehme an von windows will er sich der spiele wegen nicht trennen.... und ob er das heute macht in nem monat oder 2 jahren ist doch egal? ich sage nur man soll nichts überstürzen. Als mein kumpel mal erzählt hatte wie stolz er war mit root access von ubuntu rumgespielt zu haben (root als user im autologin), griff ich mir halt nur noch an den kopf... (ubuntu kommt auch ohne root aus im dem sinne aus und ist das was es ja sicher macht.)
thema 0-Day, kennst du überhaupt admuncher? oder ein gescheites AV? ich red hier nicht von avira.... oder den begriff safersurf? ne whitelist gibts bei mir nicht.... man benutzt das meist verbreitete betriebssystem und wundert sich warum es attackiert wird? hmm....

vorallem warum so kompliziert wenns auch einfach geht... und die 3 hauptgründe für befallene pc hab ich oben schon genannt.
"Ein system ist nur so sicher wie der Benutzer der es aufgesetzt hat und damit arbeitet"
und
"Nichts was Digital ist ist wirklich sicher, egal ob windows oder unix, es ist digital also manioulierbar"
 
Lavaground schrieb:
ich empfehle es ihm erstmal bleiben zu lassen. wenn er sein wissen über linux gefestigt hat kann er gerne damit anfangen ein multisystem aufzusetzen.
Wo is die Schwierigkeit bei nem Dualboot? Lass n paar GB unpartitioniert und lass Ubuntu machen. Dann haste zwar alles in einer Partition statt getrennt / und /home, aber das ist nur n geringeres Übel. Die Installer der großen Consumer-Distributionen sind heute so clever, dass sie sogar leichter zu bedienen sind als der Installer von Win7 (und sie sind schneller).

thema 0-Day, kennst du überhaupt admuncher? oder ein gescheites AV? ich red hier nicht von avira.... oder den begriff safersurf? ne whitelist gibts bei mir nicht....
Egal, wie dein Antivirus oder Adblocker heißt, am Ende arbeiten die IMMER über Definitions-Listen. Ist ein Angreifer zu neu, steht er nicht in der Liste. Steht er nicht in der Liste, dann geht er direkt und ungebremst durch.
Was denkst du, wieso Flame erst mal n paar Jahre aktiv werden konnte? Denkste, die befallenen Betriebe haben keine AV-Software? Die haben einfach keine DEFINITIONEN dafür.

Und übrigens: Referer blind zu manipulieren kann nach hinten los gehen. Referer-Checks sind z.B. ein beliebtes Mittel, um Formulare erst einmal grob auf ihre Gültigkeit zu prüfen. Fälsch den Referer und dein Formular-Versand wird geblockt.
 
0-Day's werden für viel Geld an Dienste und Organisationen meist großer Staaten verkauft, die es erstmal nicht auf dich, mich oder sonst einen 0815 user abgesehen haben, ist halt lukrativer als das ding a la "i love you" rauszuhauen....

find grad die preisliste nicht, füg sie dir aber gern mal hier ein wenn ich den artikel wieder finde ;)
da isser: klick me

warum einzelne hdds statt partitions installation? eigentlich nur der grund, dass neuinstallationen simpler sind und eigentlich kein wissen vorraussetzen. cd rein und hit install, naja vorher halt noch die platte auswählen xD
 
Auch wenn die meisten 0-Days aus Kostengründen nur auf große Ziele abgefeuert werden gibt es genügend Exploits (eben insbesondere in Microsoft-Produkten sowie Software für Windows), die ewig öffentlich bekannt sind, bevor ein Fix kommt. Gegen all das Zeug helfen AV-Produkte und Adblocker durchaus ein Stück weit, echte Sicherheit bietet aber nur ein System, das gar nicht erst anfällig ist.
 
Daaron schrieb:
echte Sicherheit bietet aber nur ein System, das gar nicht erst anfällig ist.

und genau das existiert nicht. es gibt höchstens ein mehr oder weniger anfällig, aber sicher is nix... und komm mir jetzt nicht mit "eigener kernel kompilieren", das ist endgame und nicht die anfangsschritte, daher ja überhaupt der vorschlag an genocide7 das ganze ruhig anzugehen, mit einzelnen platten oder vm's, wenner da was vermasselt isses wayne und fix neuaufgesetzt (chown mit falschen prefixen und schwups sind alle rechtevergaben im eimer, alles schon gesehn....) sollte man dann das gefühl haben das system zu verstehen, kann man halt den schritt weitergehen und sich immer mehr von windows lösen, wenn das überhaupt gewollt ist, ich fänds auch besser wenns alle programme für alle betriebssysteme gäbe, dem ist aber noch nicht so, aber auf nem guten weg. kommerz trifft auf open source.... ;)

CB Artikel "linus-torvalds-erbost"
 
Zuletzt bearbeitet:
Warum gehts denn hier jetzt nur noch um Viren? Und warum versuchst du dem Themenstarter Linux auszureden? Fakt ist doch, dass ihm XCFE total gut gefallen hat und er das jetzt installieren möchte.
Da gibts doch überhaupt kein Problem. Eine Linux Installation geht heutzutage einfacher und schneller als.eine Windows XP Installtion.
 
ich reds ihm nicht aus, ich sage nur er soll sich vorher mit der materie auseinandersetzen
 
Lavaground schrieb:
und genau das existiert nicht. es gibt höchstens ein mehr oder weniger anfällig, aber sicher is nix...
Alles ist hackbar, aber der Löwenanteil an Schwachstellen befindet sich nun einmal auf Microsoft-Plattformen. Ein mit 1001 Bonus-Software gekittetes Windows ist immer noch ein offenes Fenster gegenüber einem simplen standardmäßig konfiguriertem Linux-System.

mit einzelnen platten oder vm's, wenner da was vermasselt isses wayne und fix neuaufgesetzt (chown mit falschen prefixen und schwups sind alle rechtevergaben im eimer, alles schon gesehn....)
VMs bringen, wie schon drölfzillionen Mal angesprochen, keinen Sicherheitsgewinn. Mehrere Platten bringen in erster Linie nur mehr Stromverbrauch, mehr Kosten, mehr Verwaltungsaufwand, mehr Abwärme und mehr Lärm.
Die einfachste Regel lautet: "Don't take the name of Root in vain!" Wer sich daran hält, der wird schon mal keinen Unsinn mit chown treiben können und auch sonst kann er wenig kaputt machen.

Fakt ist einfach: So ne Ubuntu-Installation ist leichter, schneller und bequemer als Windows, selbst als Win7. Wenn man vorher n paar GB unpartitionierten Speicher frei schaufelt kann man quasi nichts falsch machen. Warum also erst mit VMs rumpfuschen, die man dann DOCH auf den Müll wirft, weil sei nur Leistung kosten?
 
er soll doch die vms nicht als finales system benutzen und bei den heutigen rechenleistungen die zuhause rumstehen kannst du (übertrieben gesagt) locker 10 vms laufen haben ohne nur überhaupt was zu merken.... es läuft linux windows und macos in vms, nebenbei kann man auch lagfrei in fullhd zocken, während die anderen systeme arbeiten... wozu hat man denn quadcores+ und endlos ram der nix kostet?
mit den vms könnte er sich auch verschiedene linux derivate live vergleichen um sich dann für sein präferiertes zu entscheiden, auch nur ein weiteres beispiel.

beim thema partitionieren sag ich nur:
partition voll... "shit ich brauch mehr platz".... have fun....
platte voll? wayne einfach noch eine reinhauen xD

120gb find ich ist ein minimum für ne system partition oder platte (thema sorgenfrei, es sei denn man gehört zu den fleißigen datenlöschern, dann reichen auch 20gb....)
manche programme möchten man halt evtl doch auf der systemplatte installieren, da ist ein bisschen mehr platz ganz nice.

wenn hier die rede von 1x 1tb hdds wäre, wäre das auch ne ganz andere ausgangsituation, aber es sind nunmal 2x 120gb und 1x 500gb um die es hier geht

das man das ganze dann später mal auch ordentlich aufsetzten sollte, ist hier jedem klar...
ob er das nun mit partitionen macht oder nicht, finde ich, ist letzten endes eh geschmackssache...
 
Danke leute für die vielen Antworten!

Meine Meinung zu Linux hat sich in der zwischenzeit etwas geändert.
Ich weiß nicht wieso, aber mein Provider hat bei mir erneut einen Virus festgestellt und mir den hahn zum internet abgedreht.

Nun hatte ich die alten Platten noch nicht gelöscht, sondern dachte die viren könnten auf dem Linux system nicht nach außen kommunizieren. Hab ich wohl falsch gedacht. :(


lg
Jerry
 
Lavaground schrieb:
beim thema partitionieren sag ich nur:
partition voll... "shit ich brauch mehr platz".... have fun....
platte voll? wayne einfach noch eine reinhauen xD
Unter Windows bist du in beiden Fällen am Arsch. Du kannst weder (problemlos) die Partitionen vergrößern noch könntest du, wenn deine 120GB-Partition auf der SSD nicht reicht, mal eben Teile von C: auslagern auf ne Magnetplatte.
Unter Linux kannst du viel mehr mit Partitionen anstellen. Du könntest z.B. Btrfs verwenden, das dynamisch erweiterbare "Raids" ermöglicht, in denen du einfach bei Bedarf noch eine Device einbindest. Ob die Device dabei eine weitere Partition derselben Platte, eine Partition auf einer anderen Platte oder sogar ein USB-Stick ist, ist hier reichlich egal.
Und natürlich hast immer die Option der Mountpoints. /home ist doch zu klein für die Musiksammlung? Neue Platte rein oder Partition auf bestehendem freien Speicher anlegen und als /home/USER/Musik mounten. / läuft über, weil sich in /var/www inzwischen die Aufträge sammeln? Dann kauf noch ne Platte, wirf da alles aus /var/www rein und mounte diese Platte eben als /var/www...

120gb find ich ist ein minimum für ne system partition oder platte (thema sorgenfrei, es sei denn man gehört zu den fleißigen datenlöschern, dann reichen auch 20gb....)
manche programme möchten man halt evtl doch auf der systemplatte installieren, da ist ein bisschen mehr platz ganz nice.
120GB ist ne übliche Größe für ne Solidstate im bezahlbaren Rahmen. Die größeren steigen unverhältnismäßig im Preis.... Und 60-70GB ist für Win7 mehr als genug. Bei Vista wär es kritisch, das bläht sich zu sehr über WinSXS auf. Man muss nicht jeden Kinkerlitz auf C: installieren, erst recht nicht die übertriebenen Monster-Pakete von Adobe oder Microsoft.

genocide7 schrieb:
Meine Meinung zu Linux hat sich in der zwischenzeit etwas geändert.
Ich weiß nicht wieso, aber mein Provider hat bei mir erneut einen Virus festgestellt und mir den hahn zum internet abgedreht.

Nun hatte ich die alten Platten noch nicht gelöscht, sondern dachte die viren könnten auf dem Linux system nicht nach außen kommunizieren. Hab ich wohl falsch gedacht. :(
Linux IST aber immun gegen so ziemlich jeden im Umlauf befindlichen Virus. Fast alle Viren, Trojaner etc. sind Windows Binärcode, der auf Sicherheitslücken in Windows oder Windows-Software abzielt. Das einzige, was ich mir vorstellen könnte, wäre Java-basierter Schadcode....

Schreibt dein Provider denn auch, was genau das für ein Virus sein soll und wie er darauf kommt, dass du infiziert bist? Es gibt inzwischen einige Viren, die gezielt Router befallen...
 
Schreibt dein Provider denn auch, was genau das für ein Virus sein soll und wie er darauf kommt, dass du infiziert bist? Es gibt inzwischen einige Viren, die gezielt Router befallen...
Oder über den E-Mail Provider ...

... neulich hatte mal eine Bekannte eine im Macci erstellte PDF im Anhang mit Internetlinks drinne o.s.ä. -> da bekam gleich jeder Empfänger eine Viren-Warnung. Letzendlich brauchte sie nur die Links rausnehmen & der "rattenscharfe" Provider Virenaufspürer hatte nix mehr zu meckern.


Übrigens gibt es Boot-CDs z.B. von Avira (sogar tagesaktuell), mit denen man quasi von außen seine Partitionen & Festplatten nach Viren & Co. untersuchen lassen kann !!!

Grüße
 
MiesMosel schrieb:
... neulich hatte mal eine Bekannte eine im Macci erstellte PDF im Anhang mit Internetlinks drinne o.s.ä. -> da bekam gleich jeder Empfänger eine Viren-Warnung. Letzendlich brauchte sie nur die Links rausnehmen & der "rattenscharfe" Provider Virenaufspürer hatte nix mehr zu meckern.
Na wenn man so ne Seuchenmail dann auch noch weiterleitet... Die meisten Seuchenmails leben doch davon, dass sie eine der Drölfzillionen Outlook-Lücken ausnutzen. Empfang das Ding auf ner Linux-Kiste mitm TBird, und du merkst im Zweifel nicht einmal, dass das eigentlich n Virus is. Dir passiert nix. Leit sie danach an n Kumpel weiter, weil du das Hupen-Bild in der Mail so toll fandst, und du zerballerst ihm unabsichtlich seine Windows-Outlook - Kiste.

Unixoide Betriebssysteme können kaum befallen werden, sie können aber sehr wohl Überträger sein. Ist wie mit dem Affen bei Outbreak *G*
 
Daaron schrieb:
Na wenn man so ne Seuchenmail dann auch noch weiterleitet...
Da hast du mich aber vlielleicht etwas falsch verstanden ... es war ja überhaupt gar kein Schadcode enthalten ... UND der E-Mail Provider hat hier eine "falsche Alarmmeldung" an die Empfänger geleitet !!
Also unabhängig vom BS der Empfänger !!!

Ich glaub, es war eine PDF mit irgendwelchen Verknüpfungen ...

Grüße
 
Daaron schrieb:
Schreibt dein Provider denn auch, was genau das für ein Virus sein soll und wie er darauf kommt, dass du infiziert bist? Es gibt inzwischen einige Viren, die gezielt Router befallen...

Ne die sagen nur, dass an dem Tag von meinem Internetacc. ein Virus ausgegangen ist.
Email könnte natürlich auch sein, da ich das auch hauptsächlich an dem Tag genutzt hatte.
Habe einen Mailacc. bei Yahoo.

Routerkönnte auch sein. Hab ihn mal vom strom getrennt und wieder eingestöpselt. Da ich aber immernoch kein Inet hab, hab ich auch keine Ahnung ob da jetzt noch was drauf ist.
Gibt es so Virenscanner für den Router? :)

Das mit der BootCD von Avira werd ich mal ausproboieren, danke!


lg
Jerry
Ergänzung ()

Wo Ihr gerade von Java Schadcode spracht.
Die AntiVir suche im rescue system hat ergeben, dass einige
dateien im Java Cache infiziert waren.
Unter anderem 0507.BY.3 & JAVA.Ternub.Gen.
kann es sein, dass die sich unter Xubuntu einen weg
nach draußen erkämpft haben oder sich beim surfen
auf das Xubuntu system eingenistet haben?

lg
Jerry
 
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