Re: Mandrake 10.1 oder SuSe 9.2 Pro. ???
Egal welche Distribution Du verwendest: Um kompatibel zu bleiben, sollte man die distributionseigenen Pakete verwenden.
Wer seinen Kernel selber aus den Originalquellen von
Kernel.org bauen will, verliert somit automatisch auch alle Patches, die die Distributoren in die mitgelieferten Kernel eingebaut haben - und somit verliert man auch Funktionen.
Grundsätzlich gilt bei Linux wie bei allen anderen OS auch: Je bunter es ist, desto länger must Du Dir es anschauen. Je weniger Software installiert ist, desto schneller rennt Dein System.
Mit anderen Worten: Installiere die Distribution Deiner Wahl und das möglichst minimal. Dann installierst Du peu a peu die Software, die Du brauchst.
Um zu entscheiden, welche Distri Deinen Neigungen am ehesten entspricht, musst Du sie sowieso erst selbst alle ausprobieren. Ich habe jahrelang SuSE eingesetzt. Dann bin ich auf Gentoo gestoßen ("hallo, karuso!") und nun setze ich auf allen Maschinen Debian ein ("Hallo, marcelcedric!"). Andere finden die "Drakes" (Helfer-Programme von Mandrake) sehr nützlich. Ich ziehe es mittlerweile vor, die Konfigurationsdateien von Hand zu editieren. Die kann ich dann nämlich wegkopieren und sichern und muss mich bei einer Neuinstallation nicht wieder durch tausend Menüs kämpfen, von denen ich nicht weis, wo die Daten landen
Aber am Anfang ist jede Hilfe nützlich - egal ob von YaST oder DrakeControl, wie User1024 schon schrieb. Ich rate Dir, auf einer separaten Partition einfach mal was auszuprobieren und dann selbst zu entscheiden. Wir unterstützen Dich dabei
