Mainboard braucht lange zum Hochfahren in das Bios und startet nicht ohne aktive Lanverbindung in das Betriebssystem

mrbananas

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[Bitte fülle den folgenden Fragebogen unbedingt vollständig aus, damit andere Nutzer dir effizient helfen können. Danke! :)]

1. Nenne uns bitte deine aktuelle Hardware:
  • Prozessor (CPU): Ryzen 5700x
  • Arbeitsspeicher (RAM): 16 GB DDR4
  • Mainboard: MSI B550-A Pro
  • Netzteil: Be Quiet StraightPower 650W
  • Gehäuse: nichts
  • Grafikkarte: AMD R240
  • HDD / SSD: Kingston 1024 GB
  • Weitere Hardware, die offensichtlich mit dem Problem zu tun hat (Monitormodell, Kühlung usw.):

2. Beschreibe dein Problem. Je genauer und besser du dein Problem beschreibst, desto besser kann dir geholfen werden (zusätzliche Bilder könnten z. B. hilfreich sein):

Das Problem besteht beim Starten des PC's: Es braucht lange zum Hochfahren (schwarzer Bildschirm mit blinkendem Underscore) und die LAN-Verbindung ist früher regelmäßig abgebrochen. Die Verbindungsabbrüche waren sowohl hinter einer FritzBox, als auch hinter einer OPNsense Firewall vorhanden. Hinzu kam, dass ich seit der Benutzung meines Fedora Systems (ein paar Tage lang), jetzt ohne Internetverbindung erst gar nicht ins Benutzerkonto gelange - mit LAN-Verbindung komme ich ins Menü! Ich vermute, dass das Mainboard ein BIOs Problem hat, weil ich trotz mehrmaliger Neuinstallation immer wieder Probleme habe.

Vor ein paar Monaten ist der Bildschirm bei der Benutzung des alten Systems (aus der Beschreibung oben) Schwarz und Weiß geblieben - auch Austausch der Grafikkarte hat nichts verändert. Dann habe ich irgendwann wieder ein Bild bekommen - ohne ersichtlichen Grund.

3. Welche Schritte hast du bereits unternommen/versucht, um das Problem zu lösen und was hat es gebracht?

Ich habe bereits alle Teile ausgetauscht und ein neues System zusammengebaut (Ryzen 5800x, RX7600, 32 GB DDR4, neues Mainboard und neues Netzteil), wobei ich auch mit dem neuen System (Qubes OS) manchmal mit Internet-Verbindungsabbrüchen zu tun habe - das aber hinter der OPNsense Firewall.

Ich hatte auf dem alten System Windows, Fedora und Qubes OS installiert. ESET, Malwarebytes und Defender haben keine Schadsoftware unter Windows angezeigt. Netstat zeigte auch keinen sichtbaren unregelmäßigen Prozess an. Ein Nuvoton Chip des Mainborads ist mit einem blauen Punkt markiert - war von Amazon.

Das BIOs wurde von dem B550-A PRO mehrmals erneuert, ohne Erfolg. Eine Option wäre jetzt das BIOs mittels Programer zu flashen. Hier kommen wir auch zu meinem Anliegen: Gibt es neben dem Guide noch einen anderen mit dem Fokus auf der Benutzung des TPM Steckplatzes für den Flashvorgang? Da ich keine Ahnung von der Benutzung eines Programmers wie den CH341A habe, möchte ich mich besser vorher informieren. Den BIOs Chip habe ich gefunden: Er ist flach, sodass man keine Klemme verwenden kann. Da ich das System gerne als Backup (traue dem System nicht als Primärsystem) verwenden möchte, wäre ich dankbar über mögliche Tipps.

P.S.: Beachte auch die verschiedenen angepinnten Themen und die Forensuche. Möglicherweise findest du da bereits die Lösung zu deinem Problem.
 
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Dauert es so lange bis du ins OS kommst oder bis du ins BIOS kommst?

Im Allgemeinen kann ich sagen, dass LAN Timeouts für Verbindungen teilweise ewig lang sein können.
D.h. es kann vollkommen normal sein, dass wenn dein System (BIOS oder OS) sich zu einem Server verbinden oder evtl. IP Adresse per DHCP beziehen will und es keine Verbindung gibt, man so eine halbe Stunde schonmal warten kann.

Wenn du keine LAN Verbindung hast, hast du das Ding schonmal eine Stunde laufen lassen und ging es dann irgendwann weiter? Oder nach 5 Min abgebrochen?

BIOS kann sein dass er auf PXE Boot wartet, also Booten aus dem Netzwerk.

Also bitte erstmal spezifizieren ob es bis BIOS oder bis OS Login so lange dauert.
 
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KingLz schrieb:
Im Allgemeinen kann ich sagen, dass LAN Timeouts für Verbindungen teilweise ewig lang sein können.
In meinen >30 Jahren Berufserfahrung kann ich das nicht bestätigen, behaupte sogar das Gegenteil!, insbesondere was DHCP angeht.
 
KingLz schrieb:
Dauert es so lange bis du ins OS kommst oder bis du ins BIOS kommst?

Im Allgemeinen kann ich sagen, dass LAN Timeouts für Verbindungen teilweise ewig lang sein können.
D.h. es kann vollkommen normal sein, dass wenn dein System (BIOS oder OS) sich zu einem Server verbinden oder evtl. IP Adresse per DHCP beziehen will und es keine Verbindung gibt, man so eine halbe Stunde schonmal warten kann.

Wenn du keine LAN Verbindung hast, hast du das Ding schonmal eine Stunde laufen lassen und ging es dann irgendwann weiter? Oder nach 5 Min abgebrochen?

BIOS kann sein dass er auf PXE Boot wartet, also Booten aus dem Netzwerk.

Also bitte erstmal spezifizieren ob es bis BIOS oder bis OS Login so lange dauert.
Es dauert lange ins BIOs zu kommen - wobe es früher länger gedauert hat. Im BIOs habe ich PXE und Networkstack deaktiviert. Unter einem Linux-Live-Stick habe ich gestern fwupd benutzt und es hat einen UEFI-db-File aktualisiert. Die bekanntem Probleme bestehen aber weiterhin.

In das OS zu kommen ist bei dem System mit Fedora nur mit LAN-Verbindung zur Fritzbox möglich, ansonsten bleibt der Bildschirm schwarz. In unserem Haushalt hat kein anderes System so ein Problem.
 
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Schonmal BIOS mit CMOS Reset zurückgesetzt?

Ist der Ram korrekt eingestellt? JEDEC Settings/XMP? Welcher Ram ist es?
Ramtraining kann auch lange dauern, wenn da was nicht gut eingestellt ist.
 
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@KingLz BIOS und CMOS wurden mehrmals resetted. XMP ist eingestellt. Den RAM schließe ich als Problem aus. Habe sowohl mit meinen 32 GB 3200 DDR4 (2 Module) Ram von Corsair, als auch den 16 GB 2666 DDR4 (4 Module) Ram von GSkill die selben Probleme.
 
Schonmal die Netzwerkkarte im BIOS komplett ausgeschaltet?
Vielleicht hat das Ding ja eine Macke oder Bug.

Wenn es ausgeschaltet läuft einfach PCIe Netzwerkkarte nehmen und gut.... aber so einfach wird es sicher nicht.
 
Ich finde es einfach komisch, dass ich überhaupt eine Internetverbindung brauche, um mich einloggen zu können. Bei meinen anderen Systemen kann ich auch Offline arbeiten.

Die Onboard-LAN-Karte hatte ich auch schonmal deaktiviert und durch eine Netzwerkkarte der OPNsense (Intel Processor 12100, 32 GB DDR4, Intel Quad 350 Nic, Proxmox) ausgetauscht. Könnte ich mit Hinblick auf die Fedora-Startprobleme wieder ausprobieren. Das Mainboard frustet einfach so unnötig - aber die andere Hardware (5700x und Co) ist halt noch da und ich bastel auch gerne. Wenn das Mainboard Schrott ist, ist es halt so - dann ist es nur noch Bastelware.
 
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Ich glaube nicht dass das Mobo Schrott ist wenn sonst alles funktioniert.
Hat der verbaute Netzwerkcontroller irgendwelche Remoteoptionen?

Als Beispiel: Mein Mobo hat 2 Ethernetports. Einer davon besitzt einen Realtekcontroller mit Remotelogin.
Wenn ich diesen Port nicht benutzen will und kein Kabel mit DHCP angeschlossen ist, dann ist der Standard Timeout den ASUS gesetzt hat glaube 10 oder 15 Minuten. (Können die auch irgendwann mal gefixt haben)
(Netzwerkdevice ausschalten funktioniert natürlich dieses Verhalten zu umgehen)

Auch wenn GaborDenes meint dass es so nicht funktioniert, nach meiner 30 jährigen Erfahrung können Netzwerkinterfaces teilweise ewig hängen bis es zu einem Abbruch des Vorgangs kommt. Beim Linux Start z.B. wenn DHCP oder NTP hängt.

Dass du um ins BIOS zu kommen LAN angeschlossen haben musst macht eigentlich nur Sinn wenn das BIOS auf irgendetwas vom Netzwerkcontroller wartet. Natürlich kann es auch defektes BIOS, CPU sein oder Kurzschluss irgendwo, aber das würde ich erst einmal hinten anstellen.

Die Netzwerkverbindung ist aber als absolut fehlerfrei anzunehmen oder ich würde diese mit einem anderen PC auch ersteinmal auf Herz und Nieren testen.
 
Danke schon mal für das Feedback.

Ich habe alles im BIOS was mit dem Netzwerk zu tun hat deaktiviert, bis auf den single LAN-Controller. Wahrscheinlich ist das Mainboard teildefekt. Vielleicht besorge ich mir irgendwann einfach ein günstiges AM4 Mainboard. Denke die CPU, die GPU und der RAM sind ok, das Netzteil funktioniert hoffentlich. Naja, es ist halt so wie es ist.
 
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