News Markierte KI-Texte: ChatGPT folgt Claude bei Er­kennung per Wasserzeichen

mischaef

Kassettenkind
Teammitglied
Registriert
Aug. 2012
Beiträge
8.141
  • Gefällt mir
Reaktionen: schneeland und Blaze1987
Der Geist ist eh aus der Flasche = AI welche diese "Wasserzeichen" entfernt gibt es schon.
Und dazu noch genügend, welche das garnicht erst setzen.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: HolySkillet und theGoD
Gibt bestimmt schon ne Preisliste fürs versehentliche Weglassen des Wasserzeichens.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: the-pollox
Blutomen schrieb:
Der Geist ist eh aus der Flasche = AI welche diese "Wasserzeichen" entfernt gibt es schon.
Und dazu noch genügend, welche das garnicht erst setzen.
Ist doch komplett egal. Der Durchschnitzuser Außerhalb der KI Bubble weiß weder von anderen KIs neben Chat GPT und Claude was, noch hat der schon jemals von den Wasserzeichen gehört, geschweige denn hat eine Ahnung wie das überhaupt funktioniert.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: HolySkillet und Bodensee_bmwler
@misterk87 So kompliziert ist es nun auch wieder nicht. Musst nur dein Tablet oder Smartphone gegen ne Lichtquelle halten. Dann sieht man sofort das Wasserzeichen...😅🙄
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: arteus, Tr8or, P20 und 9 andere
  • Gefällt mir
Reaktionen: Coenzym, Tera_Nemesis und Xes
Neben der Erfüllung regulatorischer Anforderungen bringen Wasserzeichen den KI-Anbietern auch noch einen weiteren Vorteil. Sie ermöglichen es, eigene KI-generierte Inhalte zu erkennen und zu verhindern, dass diese unbemerkt als vermeintlich von Menschen erstelltes Material erneut in Trainingsdatensätze einfließen.
Das ist realistisch betrachtet wohl auch der einzige Vorteil den so ein Wasserzeichen in der Praxis bringt.
Jeder der eine KI-Nutzung bewusst verschleiern will bekommt das mit einfachsten mitteln hin. Einfach den Text einer anderen KI ohne Wasserzeichen geben und auffordern den Text umzuformulieren ohne den Inhalt zu verändern. Selbst wenn die großen Cloudanbieter das irgendwann alle nutzen, nimmt man sich eben eins der älteren kleinen lokal lauffähigen Modelle ohne Wasserzeichen und macht es damit.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: FX9590
für die meisten User fällt dann aber der Vorteil weg, sich mit "Wissen" zu schmücken, dass die KI ausgespuckt hat. Hier sind auch vermehrt User, die hier ihren KI Müll reinkopieren ohne das gegenüber selbst geschriebenem zu kennzeichnen. Ich rede nicht von Leuten die es umformulieren, diese stören mich nicht so sehr. Sondern Leute die das Wort für Wort übernehmen.

hier beisst sich die Katze in den Schwanz. Da ich beruflich damit zu tun habe, erkenne ich die Schreibweise von KI posts z.B. auf linkedin mitlerweile sehr schnell. So ähnlich hört sich dieser Text-Erkennungs-Mechanismus an. Sehr viel was man online liest, haben irgend welche Leute mit KI erstellen lassen. Agenturen werden dafür bezahlt, für "stinknormale"mittlere Manager irgend welche posts zu verfassen damit diese kompetent aussehen. Ich würde sagen auf Linkedin überwiegt das KI genierierte längst das selbst geschriebene. Das Problem ist wie früher, als die blogs aufkamen, plötzlich meinte jeder einen blog erstellen zu müssen, und irgendwann gab es mehr blogs als Leute die das tatsächlich lesen wollen. Genauso wird es mit KI-erstellten Texten, die werden schnell rausgehauen und die Gegenseite wird KI nutzen um sich das Ki-generierte zusammenfassen zu lassen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Der Mensch hat schon soviel Scheiß erfunden, da kommt es jetzt auf einen mehr oder weniger auch nicht mehr an.
 
Xes schrieb:
Jeder der eine KI-Nutzung bewusst verschleiern will bekommt das mit einfachsten mitteln hin. Einfach den Text einer anderen KI ohne Wasserzeichen geben und auffordern den Text umzuformulieren ohne den Inhalt zu verändern. Selbst wenn die großen Cloudanbieter das irgendwann alle nutzen, nimmt man sich eben eins der älteren kleinen lokal lauffähigen Modelle ohne Wasserzeichen und macht es damit.
Der weitaus gröste Slopproduzent ist aber die vollautomatisierte Contentmaschinerie die einige schon fleissig betreiben. Das verhält sich wie beim Spam oder generell Werbemüll. Je mehr müll Kosteneffizient in Umlauf gebracht werden kann umso höher der vergleichsweise niedrige Anteil der hängenbleibt und der dann Geld einbringt.
Hier setzt man also mit den Wasserzeichen praktisch sowas wie Spamfilter gegen die automatisierte Flut an KI Content ein.
Alles was automatisiert erstellt werden kann, kann auch automatisiert nach Mustern durchleuchtet werden. Ganz egal wie viele Zwischenschritte oder "Umformulierungen" man einbaut. Es wird immer ein erkennbares Muster erzeugen bei genügend erzeugtem material.
 
Zuletzt bearbeitet:
Das sollte auch bei Code so sein, wenn irgendwie möglich (was höchstwahrscheinlich nicht möglich ist), damit sich nicht irgendwelche Nichtskönner hinstellen und behaupten können: „Das habe ich gemacht.”
 
Kleiner Einwurf:
Das Ganze funktioniert nur mit mehreren Textblöcken / Absätzen, dazu hatte ich mal einen ausführlichen Artikel. Google nutzt ein ähnliches Verfahren.

Es ist sowieso Fakt, dass die KI den Prompt ab einer gwissen Textlänge wieder ignoriert und so schreibt, wie sie es für richtig hält. bei ChatGPT waren es rund 4000 Wörter... Wer sich absatzweise bedient und jeden zweiten Chat belangloses Zeug ausgeben lässt, unterbricht bei 1-2 ausgegeben Textblöcken dann eh den Raster. Diese Wasserzeichen benötigen stets eine gewisse Textlänge.
 
punkydie schrieb:
Das sollte auch bei Code so sein, wenn irgendwie möglich (was höchstwahrscheinlich nicht möglich ist), damit sich nicht irgendwelche Nichtskönner hinstellen und behaupten können: „Das habe ich gemacht.”
Du nennst sie "Nichtskönner", wir nennen sie "Poweruser".

Wir haben jetzt vermehrt mit Hilfe von KI Programme, Apps und Reports erstellt die genau das tun was sie sollen.
In der Vergangenheit war die kritische Schnittstelle immer zwischen Poweruser und Programmierer. Es musste alles so vermittelt werden das es verstanden wurde und richtig programmiert wurde. Meistens ist hier aber ein sehr steiles Gefälle was das spezifische Wissen zwischen Poweruser und Programmierer angeht.

Der KI gegenüber ist es jetzt viel einfacher den Usecase klar zu machen oder Probleme zu beschreiben und auszubügeln. Sachen wo früher Monate dran programmiert wurde, schaffen wir heute in einer Woche.

Klar kannst du sagen das sind "Nichtskönner" wenn es um das Programmieren geht.
Aber die Lösung zählt.
 
Zurück
Oben