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News Mass Effect: Universe: Geleakter Trailer zu Teil 5 legt Finger in die Wunde

Schon traurig. Aber mit Exodus und Expanse kommen evtl. 2 gute Spiele in der Richtung von Mass Effekt.
 
SKu schrieb:
Die ersten drei Teile von ME waren besonders, weil es zu der Zeit damals überwiegend nur Schlauchlevel-Spiele gab. Der größere Freiraum von ME damals hat mit zum Erfolg beigetragen.
Mal ehrlich...
Insbesondere Mass Effect 1 war doch nur "Schlauchlevel".
Da war hoechstens besonders, dass man sich die Reihenfolge aussuchen konnte. Und es hatte halt die ganzen Planeten, die meist nur Fluff ware, und die allermeissten auf denen man mit der Mako rumfahren konnte waren auch nur identisch aussehendes Beiwerk.

Mass Effect 2 war nicht so viel besser.

Aber, nicht falschverstehen: Das war fuer mich nicht schlimm.

Im Gegenteil: Ein Spiel das eine Story erzaehlen will funktioniert linear besser. In der offenen Welt von Witcher 3 verrennt man sich schnell. Das Spiel erzaehlt nicht eine Geschichte, sondern gleich mehrere. Davon sind viele gut, keine Frage. Aber es wird fuer mich zu viel, und dann ich auch noch zuviel komplette non-Story "Fleissarbeit" drin.
Bei Horizon: Zero Dawn war das ganz aehnlich, aber das hatte wenige ablenkende Quests und konnte die Story so am Leben erhalten.
 
Do Berek schrieb:
Was hast du denn für'n Problem?

Ich habe kein Problem. Aber man sollte sich vielleicht erst einmal mit der Petition beschäftigen, bevor man postet. Vor allem, wenn man nicht nachher wie ein begossener Pudel dastehen möchte.

Ergänzung ()


1lluminate23 schrieb:
und ich glaube, du willst nur trollen

Nein, wollte ich nicht. Der männliche Vorname war John. Ich hatte allerdings nicht mehr im Kopf, dass das eine veränderbare Voreinstellung war. Ich bitte um Verzeihung!
 
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keldana schrieb:
Nein, wollte ich nicht. Der männliche Vorname war John. Ich hatte allerdings nicht mehr im Kopf, dass das eine veränderbare Voreinstellung war. Ich bitte um Verzeihung!
Wenn dem so ist, nehme ich meine Anschuldigung selbstverständlich sofort zurück. Vielleicht interessant: Im Internet wird über die Google-Suchmaschine „Comaander Shepar“ in allen Varianten geschrieben. Sean, John, Sean Sheperd, John Shepard. Das FAN-Wiki schreibt ihn mit "John Shepard". https://masseffect.fandom.com/de/wiki/Commander_Shepard
 
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Acrylium schrieb:
Ich schätze, nach all den Jahren stehe ich mit dieser Meinung ziemlich allein auf weiter Flur, aber ich halte das Ende von ME3 nach wie vor für völlig misslungen. Aus Sicht des Storytellings ist das für mich schlicht schlechtes erzählerisches Handwerk.
Ich glaube die Mehrheit findet das Ende nicht gelungen, 3 Spiele lang wird darauf hin gearbeitet und jeder trifft andere Entscheidungen aber der Unterschied sind nur die Farben.....ich habe deswegen ME3 nur einmal gespielt, das Ende versaut für mich alles. Auch das die Leviathane nur als DLC auftauchen eine Frechheit.

Hab grad nochmal google gefragt wegen dem verworfenen Ende weil das solange her ist und das ist soviel besser :heul:

Bei dem berühmten verworfenen Plot für das Finale der Mass Effect-Trilogie ging es um
Dunkle Energie (Dark Energy). [1, 2, 3]
Der ursprüngliche Chefautor der Reihe, Drew Karpyshyn, hatte ein Ende geplant, das sich stark von dem finalen „Sternenkind“-Szenario unterscheidet: [1]
  • Das Problem der Dunklen Energie: Im Verlauf von Mass Effect 2 (besonders auf dem Planeten Haestrom bei Tali) erfährt man, dass die Sonne des Systems durch den Einfluss von Dunkler Energie rasant altert und stirbt.
  • Das Motiv der Reaper: Nach dem ursprünglichen Skript nutzen alle fortgeschrittenen Zivilisationen die Massenportale und biotische Fähigkeiten, was den Ausstoß von Dunkler Energie massiv beschleunigt. Diese Energie drohte, das gesamte Universum in einem „Big Crunch“ (einem umgekehrten Urknall) kollabieren zu lassen. [1]
  • Der Erntezyklus: Die Reaper löschten die Völker alle 50.000 Jahre aus, um das Fortschreiten dieser Katastrophe aufzuhalten. Gleichzeitig suchten sie nach einer biologischen Lösung: Sie versuchten, eine Spezies mit perfekter biotischer Genetik zu züchten, um den Kollaps des Universums endgültig zu stoppen. [1, 2]
  • Die finale Wahl: Shepard hätte am Ende vor der Wahl gestanden, die Reaper gewähren zu lassen (um die Menschheit opfern zu lassen und das Universum zu retten) oder die Reaper zu vernichten und darauf zu hoffen, dass die Galaxie selbst rechtzeitig eine Lösung für das Problem der Dunklen Energie findet.
 
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Floeffy schrieb:
Gleichzeitig suchten sie nach einer biologischen Lösung: Sie versuchten, eine Spezies mit perfekter biotischer Genetik zu züchten, um den Kollaps des Universums endgültig zu stoppen.
Klingt ein bisschen nach dem Synthesis Ende.
 
So ähnlich war es ja auch geplant, sh. meine Verlinkung zur Zusammenfassung des "Nachfolgers", der ca. 600 Jahre nach Shepard spielen sollte und damit auch klar ist, dass niemand nach ihm sucht. Man zollt dann quasi allen 3 Enden "Respekt", bzw. diese werden irgendwie jedes etwas für sich Lore.

€: Ach da gibt es sogar schon eine Auflösung von heute ...
 
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@Floeffy :
Was mich am Ende von ME3 am meisten stört, ist der massive Bruch mit den erzählerischen Grundlagen aus ME1. Dort werden die Reaper als eigenständige, unbegreiflich überlegene Maschinenwesen inszeniert. In ME3 steht plötzlich eine zentrale KI über ihnen: der Katalysator, der ausgerechnet auf der Citadel sitzt.

Genau auf jener Citadel also, die eigentlich ein riesiges getarntes Mass Relay ist und deren Signal Sovereign in ME1 nicht auslösen konnte, weil die Protheaner in einem letzten Akt des Widerstands die Keeper manipuliert hatten. Dieser verzweifelte Erfolg einer längst untergegangenen Zivilisation ist einer der stärksten Aspekte der Geschichte: Die Protheaner konnten sich selbst nicht mehr retten, verschafften ihren Nachfolgern aber eine Chance.

Und dann präsentiert ME3 eine übergeordnete Intelligenz direkt auf der Citadel. Warum war Sovereign überhaupt nötig, wenn die Instanz, die hinter den Reapern und ihren Zyklen steckt, die ganze Zeit dort saß? Warum konnte sie den Zyklus nicht selbst einleiten? Weshalb musste erst einer ihrer Untergebenen von außen eingreifen?

Für mich klafft hier eine gewaltige Logiklücke. Und genau das ärgert mich so: Dieses Ende ist nicht nur für sich genommen unbefriedigend. Es untergräbt rückwirkend auch die herausragende Geschichte von ME1.
Zumal mit dem Dialog zwischen Shepard und Souvereign in ME1 doch den Spielern relativ deutlich versprochen wurde: Hier wird es kein einfaches Ende, wie einen zentralen Not-Aus-Schalter geben können.
 
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Stimmt krass daran hab ich gar nicht gedacht:o
 
Man könnte die Frage ja noch weiterspinnen: Wenn der Catalyst tatsächlich die Kontrolle über die Citadel hatte, warum ließ er dann überhaupt zu, dass die Protheaner die Keeper manipulierten und damit den gesamten Reaper-Zyklus sabotierten? Das ergibt ungefähr so viel Sinn wie ein Elcor-Geheimagent, der auf Haestrom seinen Sommerurlaub verbringt.

Noch absurder wird es mit der völlig rätselhaften Verlegung der Citadel zur Erde. Warum ausgerechnet dorthin? Welchen strategischen Sinn soll das bitte haben? Und seit wann lässt sich dieses gigantische Ding überhaupt einfach so durch die Galaxis transportieren?

Hat der Catalyst persönlich angeordnet, die Citadel zur Erde zu bringen? Falls ja, warum hat er sie nicht gleich an einen für die vereinigten Flotten unerreichbaren Ort verlegen lassen? Laut ME1 lässt sich über die Citadel schließlich das gesamte Mass-Relay-Netzwerk kontrollieren. Warum also nicht einfach das Relay im Sol-System deaktivieren und damit den Angriff der vereinigten Flotten von vornherein unmöglich machen?

Und warum lässt der Catalyst die Reaper die Citadel überhaupt abriegeln, wenn er Shepard wenig später höchstpersönlich die verschiedenen Möglichkeiten präsentiert, das gesamte Reaper-Problem ein für alle Mal zu lösen? Dann könnte er ihn doch einfach auch gleich an Bord kommen lassen.

Je länger man über dieses Finale nachdenkt, desto mehr drängt sich der Eindruck auf, dass die Autoren ihre eigene Geschichte entweder nicht mehr verstanden haben oder ihnen deren innere Logik schlicht egal geworden war. Hauptsache, das große Finale spielt auf der Erde und am Ende darf ein holografischer Junge der zu Beginn des Spiels ohne Not eingeführt worden war (was wohl einen Bogen spannen soll), noch ein bisschen pseudophilosophischen Unsinn erzählen.

Die Handlungen des Starchild/Catalyst sind völlig wirr und machen logisch betrachtet überhaupt keinen Sinn. Die wirken auf mich wir der Fiebertraum eines bekifften Jugendlichen der sich mittels alberner FanFiction selbst ins Spiel schreiben wollte, ohne sich mit den Grundlagen dieses Settings auszukennen.
 
Auch wenn ich dir in vielen Punkten vollumfänglich zustimme. Warum die Citadel (vorausgesetzt, sie lässt sich letztlich tatsächlich so einfach transportieren) jedoch zur Erde gebracht wird, finde ich ist aus der Story heraus schon hinreichend erklärt. Die Menschheit wird letztlich als größste Gefährdung (Shepard, dem es gelungen ist Sovereign (ME1) als auch die Kollektoren-Basis (ME2) zu zerstören) aber auch als größtes Potential für den Ernte-Zyklus angesehen. Und hier kommt dann auch der Illusive Man ins Spiel, der durch den Beacon auf Thessia erfährt, dass die Citadel der Katalysator ist und aufgrund der fortgeschrittenen Indoktrination die Reaper warnt. So jedenfalls erkläre ich diesen Teil für mich logisch.

Die restliche Handlung rund um Starchild bleibt aber völlig willkürlich...
 
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