News Mattes AMOLED-Display: TCL bringt Smartphone-Flag­gschiff P80 Ultra ab 549 Euro

Ich will mehr Optionen bei matten bzw. anti-reflektiven Displays in Smartphones! Es ist wahrlich eine Schande, dass die einzigen Optionen Samsung Galaxy S## Ultra und diese TCL Modelle sind.

KarlsruheArgus schrieb:
Welche Zellchemie wird verwendet ?
Der einzige Unterschied heutzutage ist doch eh nur, ob die Anode rein aus Graphit oder aus einem Graphit/Siliziumdioxid-Gemisch besteht. Und das könnte man teilweise mit der Kapazität in Relation zum Volumen/Gewicht erahnen.

p-trettin schrieb:
Wann kommt endlich mal ein Hersteller auf die Idee, ein Telefon zu bauen, was nicht am Google-Tropf hängt und was taugt.
Und wer soll das OS entwickeln? Auf welcher Basis? Es gibt zumindest SailfishOS und Linux macht auch ein paar Fortschritte, aber das taugt auch nur für wenige Nutzer, die wissen, was sie wollen und worauf sie verzichten können.
Selbst wenn sich jemand erbarmt Linux zu verwenden. Wie viele würden sich so eines wünschen UND dann auch wirklich kaufen? Wie groß war der Aufschrei, als kompakte Mini-Smartphones praktisch ausgestorben sind, obwohl doch so viele so eines wollten. Gekauft wurden diese dennoch nicht ausreichend.
Es sind so viele Elemente bei einem freien Smartphone zu beachten. Dabei geht es nicht nur um Alternativen zu PlayIntegrity und Frameworks für die Entwicklung der Apps, die Sicherheit muss funktionieren, und zwar so, dass die Bedienung weiterhin simpel genug ist. Wenn man Linux auf Smartphones mit Erfolg erleben will, darf es nicht wie Linux Desktop sein. Keine Millionen Packaging Formats, eine kohärente Entwicklungsstrategie und das alles so effizient, dass man nicht mit einer (deutlich) schlechteren Akkulaufzeit hinkt.
Kein Hersteller tut sich das an, wenn man nicht auf Software-Seite deutlichen Gewinn einheimsen kann und dazu zählen nur Apple, Google und z.T. Samsung. Huawei ist eine eigene Geschichte, weil sie dazu gezwungen wurden und dann wird der Staat, in welchem Ausmaß auch immer, entsprechend dahinter stehen.

p-trettin schrieb:
Homebanking läuft auf dem PC ja auch im Browser. Wo ist das Problem?
Standardmäßig brauchst du aber 2FA oder gibt es irgendwo noch Banken, wo man berechtigterweise nicht dazu gezwungen wird? Immerhin ist diese Sicherheitsmaßnahme eine EU-Richtlinie.

p-trettin schrieb:
Denn so lange das nicht passiert, hat Google die Kontrolle, sowohl letztlich über die Daten als auch über die Lebensdauer des Telefons.
Für die Digitale Souverenität reicht das nicht, aber die EU kann Google wie bei Apple hinsichtlich Store-Öffnung in die Schranken weisen. Die Möglichkeit besteht, siehe auch USB-C, Akku-Richtlinie oder Software-Updates. Auch wenn das eine oder andere Verbesserungen nötig hätte, ist es zumindest etwas.
Die Lebensdauer wird durch die Verpflichtung der Software-Updates positiv beeinflusst, solange es nicht die Möglichkeit "kleinerer" Hersteller einschränkt, auf dem Markt zu bleiben.
Und die Daten ... mir persönlich würde es schon reichen, wenn ich die Wahl hätte Google Backups (Einstellungen, Apps, app data, usw.) auf einer selbst gewählten Cloud speichern zu können. Abseits dessen müsste MicroG stärker unterstützt werden und eine Open Source Alternative zu PlayIntegrity entstehen, dann kann AOSP als die Alternative gelten. Denn eher glaube ich, dass Linux Desktop Windows verdrängt, als dass Linux Mobile Android/iOS nennenswert angreifen kann, zumindest in den nächsten mehreren Jahren.
 
Smartphone-Flaggschiff
Dimensity 7400 setzen und das P80 mit dem Dimensity 7300 ausgestattet ist. Beide Chips sind Octa-Core-Modelle aus der 4-nm-Fertigung von TSMC, für den 7400 taktet MediaTek die CPU-Kerne des Typs Cortex-A78 und A55 sowie die Mali-G615-MC2-GPU jedoch höher. Die Smartphones kommen immer mit 8 GB RAM

Woaw...
Was für ein Flaggschiff.
Mit top aktueller Spitzen Architektur!
Ergänzung ()

p-trettin schrieb:
Wann kommt endlich mal ein Hersteller auf die Idee, ein Telefon zu bauen, was nicht am Google-Tropf hängt und was taugt.
Da gibts eigentlich nur Jolla mit ihrem SailfishOS oder Huawei die in China HarmonyOS nutzen das auch nicht mehr android ist.

Oder aber du suchst dir ein Geräten mit offenem Bootloader und installierst dir das ROM deiner Wahl.
Zbsp GrapheneOS oder eOS

th.cb schrieb:
Nenne mir da bitte mal eine Alternative, außer Apple?
Danke.
Siehe oben.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich glaube für Leute die eine Schutzfolie wollen ist ein mattes Display eher ein Nachteil.

Entweder man wählt eine spiegelnde Folie oder eine Matte, in beiden Fällen dürfte es ja dann kaum eine Rolle spielen dass das Display matt ist.^^
 
Gravlens schrieb:
Ich glaube für Leute die eine Schutzfolie wollen ist ein mattes Display eher ein Nachteil.
Bei mir wäre es ein Vorteil. Ich hab nur eine matte Schutzfolie drauf, weil das Display selber nicht matt ist. Sonst bräuchte ich sowas gar nicht.
 
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@Kuristina Bin mir nicht sicher, aber wenn eine spiegelnde Schutzfolie drauf ist wäre das Matte Display nicht sogar ein zusätzlicher Nachteil im Sinne von das ein mattes Display durch das Coating bereits weniger Lichtdurchlässigkeit besitzt?

Und die "normale" Schutzfolie spiegelt ja trotz dem Matten Display von sich aus, zumindest ist das meine Vermutung, habe das selbst nie ausprobiert.^^
 
@Gravlens Das weiß ich nicht, kann sein. Aber wie gesagt, ich persönlich bräuchte dann gar keine Schutzfolie mehr. Ich hab die nur, damit es matt ist. Aus keinem anderen Grund.
 
@Kuristina Ja, aber das meinte ich doch damit, für Leute welche die Schutzfolie des Schutzes wegen haben möchten, gut, ich hab das verkürzt wiedergegeben, aber natürlich meinte ich nicht Leute damit welche eine Schutzfolie nur drauf haben für die Entspiegelung.^^
 
@Gravlens Hab mal Gemini gefragt. Du hast demzufolge insofern recht, dass die Bildqualität dadurch schlechter wird. Auch würde eine normale Folie auf einem matten Display schlechter haften, weil die Oberfläche des Displays im Mikrobereich rau ist. Leichtere Blasenbildung oder Ablösung wären die Folge.

Auf der anderen Seite sind matte Displays aber von Haus aus etwas unempfindlicher, als spiegelnde Displays. Und kleine Kratzer fallen da nicht so auf. Also auch alle anderen brauchen dann vielleicht keine Schutzfolie mehr. Nicht nur ich. ^^
 
th.cb schrieb:
Nenne mir da bitte mal eine Alternative, außer Apple?
Gibt es schon, wie jemand geschrieben hat (siehe gleich), aber mein Punkt ist, dass ich nicht drölfndreißig Androids brauche, die eh alle der selbe Kram sind, sondern dass ich ein Gesamtpaket suche, hinter dem und zu dem ein Hersteller steht, idealerweise ein Open Source OS, das dann aber auch out of the box auf ansprechenden Telefonen läuft.
Haldi schrieb:
Da gibts eigentlich nur Jolla mit ihrem SailfishOS oder Huawei die in China HarmonyOS nutzen das auch nicht mehr android ist.
Stimmt die gibt es. Bei ersterem muss man halt deren Telefon mögen - und ob ein chinesisches OS meine erste Wahl wäre.
Haldi schrieb:
Oder aber du suchst dir ein Geräten mit offenem Bootloader und installierst dir das ROM deiner Wahl.
Zbsp GrapheneOS oder eOS
Ja ich wollt halt nicht basteln. Ich sag nur, dass das für mich die wahre Innovation heute wäre, und nicht noch ein Telefon xyz wie jedes andere auch letztlich.
Deinorius schrieb:
Und wer soll das OS entwickeln? Auf welcher Basis? Es gibt zumindest SailfishOS und Linux macht auch ein paar Fortschritte, aber das taugt auch nur für wenige Nutzer, die wissen, was sie wollen und worauf sie verzichten können.
Selbst wenn sich jemand erbarmt Linux zu verwenden. Wie viele würden sich so eines wünschen UND dann auch wirklich kaufen? Wie groß war der Aufschrei, als kompakte Mini-Smartphones praktisch ausgestorben sind, obwohl doch so viele so eines wollten. Gekauft wurden diese dennoch nicht ausreichend.
Ich hab sie gekauft.

Ich sage ja nur, dass das OS das ist, was für mich eine Innovation wäre. Die Hardware steht und fällt mit der Software und das kannste bei Android halt nunmal in aller Regel vergessen gerade bei Lösungen abseits des Mainstreams.
Deinorius schrieb:
Kein Hersteller tut sich das an, wenn man nicht auf Software-Seite deutlichen Gewinn einheimsen kann und dazu zählen nur Apple, Google und z.T. Samsung. Huawei ist eine eigene Geschichte, weil sie dazu gezwungen wurden und dann wird der Staat, in welchem Ausmaß auch immer, entsprechend dahinter stehen.
Und (unter anderem deswegen) kauf ich Apple, weil Apple mir beides aus einer Hand zuverlässig liefert wie kein anderer. Nur so was kaufe ich.
Deinorius schrieb:
Standardmäßig brauchst du aber 2FA oder gibt es irgendwo noch Banken, wo man berechtigterweise nicht dazu gezwungen wird? Immerhin ist diese Sicherheitsmaßnahme eine EU-Richtlinie.
Also ich hab so ein kleines Gerät, das ich an den Bildschirm halte. Das kann ich bestimmt auch an den Bildschirm von nem Telefon halten.
Deinorius schrieb:
Für die Digitale Souverenität reicht das nicht, aber die EU kann Google wie bei Apple hinsichtlich Store-Öffnung in die Schranken weisen. Die Möglichkeit besteht, siehe auch USB-C, Akku-Richtlinie oder Software-Updates. Auch wenn das eine oder andere Verbesserungen nötig hätte, ist es zumindest etwas.
Die Lebensdauer wird durch die Verpflichtung der Software-Updates positiv beeinflusst, solange es nicht die Möglichkeit "kleinerer" Hersteller einschränkt, auf dem Markt zu bleiben.
Das wäre wahrscheinlich der einzig wirksame Hebel.
Deinorius schrieb:
Und die Daten ... mir persönlich würde es schon reichen, wenn ich die Wahl hätte Google Backups (Einstellungen, Apps, app data, usw.) auf einer selbst gewählten Cloud speichern zu können.
Das wäre ja durchaus gesetzlich zu regeln.
Deinorius schrieb:
Abseits dessen müsste MicroG stärker unterstützt werden und eine Open Source Alternative zu PlayIntegrity entstehen, dann kann AOSP als die Alternative gelten. Denn eher glaube ich, dass Linux Desktop Windows verdrängt, als dass Linux Mobile Android/iOS nennenswert angreifen kann, zumindest in den nächsten mehreren Jahren.
So tief stecke ich da nicht drin. Allerdings sehe ich das genau so. Windows ist dabei sich abzuschaffen. Da müssen Android/iOS eigentlich nur zugreifen. Wobei das schon traurig wäre, denn auf dem Desktop gibt es Linux ja schon ewig - aber auch ich unternehme bald meinen xten Versuch mit Linux und bisher waren alle sehr schnell beendet. DAS ist eben das Problem. So lange das so ist und Android und iOS als einzige Systeme - jetzt wieder Telefon - wirklich das out-of-the-box-Benutzererlebnis bieten....
 
p-trettin schrieb:
Ja ich weiß App-Support. Aber ich rall das eh nicht mit diesen Apps: Am Ende kann man das doch alles im Browser realisieren und ich würde fast wetten, dass unter den meisten Apps nichts anderes läuft als Browsertechnik. Homebanking läuft auf dem PC ja auch im Browser. Wo ist das Problem?
Diese typischen Web-Apps sind der letzte Mist und auch der Grund dafür, warum heutige Apps immer langsamer und Ressourcen-fressender werden. Das Windows-Pendant dazu sind Programme, die auf Electron basieren und dadurch mehrere Hundert MB an unnötigen Ballast mitbringen.

Web-Apps für Android ließen sich zwar schön schlank halten, da Chromium in Form der WebView bereits ein fester Bestandteil des Betriebssystems ist, aber selbst darauf greifen Entwickler heutzutage immer seltener zu, da es in Zeiten der Gewinnoptimierung einfacher ist, ein plattformübergreifendes Framework anstatt der Systemfunktionen zu verwenden, das dafür jedoch in die App integriert werden muss.

Aber selbst ohne diesen Ballast sind Web-Apps höllisch langsam im Vergleich zu nativem Code, da deren Funktionen halt in Echtzeit interpretiert werden müssen und eben nicht zuvor kompiliert werden.
 
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SaschaHa schrieb:
aber selbst darauf greifen Entwickler heutzutage immer seltener zu, da es in Zeiten der Gewinnoptimierung einfacher ist, ein plattformübergreifendes Framework anstatt der Systemfunktionen zu verwenden, das dafür jedoch in die App integriert werden muss.
Ja die Seuche von paarhundert MB großen Apps, die eigentlich nichts groß machen, dürfte daher kommen. Aber das spricht ja nochmehr dafür, dass Apps eigentlich kein Problem sein sollten. Dann müssten diese plattformübergreifenden Frameworks eine neue Plattform nur unterstützen, sprich wer ein OS entwickelt, muss sich auch darum kümmern.

Ich bin auch absolut kein Freund von Webapps, nur beobachte ich, dass das sich stark am durchsetzen ist. Und wenn das so ist, dann wäre die Plattformunabhängigkeit ja ein echter Vorteil dieser ansonsten ziemlich ärgerlichen Entwicklung.
 
Gravlens schrieb:
Und die "normale" Schutzfolie spiegelt ja trotz dem Matten Display von sich aus
Ja, natürlich, die glatte Oberfläche der Displayfolie reflektiert stärker bzw. streut das Licht nicht in die Seite wie die leicht rauhe Oberfläche des geätzten Displayglases
 
p-trettin schrieb:
Ich hab sie gekauft.
Thank you for your service. Die meisten nicht.

p-trettin schrieb:
Ich sage ja nur, dass das OS das ist, was für mich eine Innovation wäre.
Da gehe ich mit. Es wäre schon eine Innovation, wenn man mal ohne AI etwas voranbringt. Aber entweder es wird AOSP und man ist weiterhin einigermaßen von Google abhängig, oder man entwickelt Linux Mobile entsprechend aus ... Rosige Aussichten.

p-trettin schrieb:
und das kannste bei Android halt nunmal in aller Regel vergessen gerade bei Lösungen abseits des Mainstreams.
Was kann man bei Android genau vergessen? Die größte Kritik liegt nicht an den Möglichkeiten, sondern dass man von einem Riesen-Unternehmen abhängig ist. Und Dinge abseits des Mainstreams dürften mit Custom ROMs möglich sein, Sideloading geht ja immer noch.

p-trettin schrieb:
Da müssen Android/iOS eigentlich nur zugreifen. Wobei das schon traurig wäre, denn auf dem Desktop gibt es Linux ja schon ewig
Das wäre wieder eine einseitige Abhängigkeit. Mit Linux können Unternehmen und Staaten/Behörden selber mitbauen und eingreifen. Gerade der öffentliche Dienst kann in dieser Richtung viel bewegen und davon profitieren.
Apple muss eigentlich nichts großartig machen. Es gibt nicht nur iOS, sondern auch macOS, falls du das vergessen hast. Außerdem betrachte ich Android (derzeit) nicht als Desktop-OS. Bevor es so weit ist, muss sich noch einiges entwickeln und um ehrlich zu sein bin ich nicht zu neugierig auf diese Zukunft.

SaschaHa schrieb:
Aber selbst ohne diesen Ballast sind Web-Apps höllisch langsam im Vergleich zu nativem Code, da deren Funktionen halt in Echtzeit interpretiert werden müssen und eben nicht zuvor kompiliert werden.
Ich weiß gar nicht mehr, wie sich das heutzutage mit Android verhält. Was wird als nativer Code definiert? Es gibt ja Java mit dem Dalvik JIT-Compiler?
 
Deinorius schrieb:
Was kann man bei Android genau vergessen?
Langfristige Nutzbarkeit, Zukunftssicherheit. Hardware ohne Software ist tot. Software heute ist leider nur so lange gut - speziell bei Dingen, die ständig am Netz hängen, was bei Telefonen ja quasi der Sinn ist - so lange die Softwareupdates bekommt. Wobei man da immer differenzieren muss sogenannte Feature-Updates (also neue OS-Versionen) und Sicherheitsupdates. Feature-Updates machen das Gerät eher langfristig unbrauchbar, weil sie der Erfahrung nach mehr Bloat enthalten und es langsamer machen (für nichts, denn man hat das Gerät ja mit dem Funktionsumfang gekauft, das es mit dem Ursprungs OS hatte). Aber Sicherheitsupdates bekommt man für das Ursprungs OS relativ schnell nicht mehr, dann bräuchte man die nächste Version. Oft gibt es weder das eine noch das andere. Es gibt tolle Android Produkte, aber wenn die keinen langfristigen Softwaresupport haben, sind sie tot. Das meinte ich. Und wir müssen weg von Wegwerfprodukten.
Deinorius schrieb:
Die größte Kritik liegt nicht an den Möglichkeiten, sondern dass man von einem Riesen-Unternehmen abhängig ist. Und Dinge abseits des Mainstreams dürften mit Custom ROMs möglich sein, Sideloading geht ja immer noch.
Ja die Frage ist halt wie lange "geht" das (s.o). So lange Software so buggy ist wie heute allgemein akzeptiert und daher ständig auf Updates angewiesen, ist man da im Prinzip dann permanent am Basteln und ruckzuck auch in der Sackgasse. Da wird das ganze dann schnell ein Bastelprojekt. Kann man machen, wenn man es kann und will.
Deinorius schrieb:
Das wäre wieder eine einseitige Abhängigkeit. Mit Linux können Unternehmen und Staaten/Behörden selber mitbauen und eingreifen. Gerade der öffentliche Dienst kann in dieser Richtung viel bewegen und davon profitieren.
Sehe ich genau so. Meiner Meinung nach müsste die EU mit RISC V und einem freien OS voran schreiten, Startups fördern, die öffentliche Hand zur Nutzung verpflichten und es damit etablieren und dem Bürger zur Verfügung stellen. Damit hätten die Startups am Anfang ordentlich Kunden und danach könnte der Bürger die Geräte kaufen, die 100% kompatibel sind und die Software kostenlos nutzen, die 100% kompatibel ist.
Deinorius schrieb:
Apple muss eigentlich nichts großartig machen. Es gibt nicht nur iOS, sondern auch macOS, falls du das vergessen hast. Außerdem betrachte ich Android (derzeit) nicht als Desktop-OS. Bevor es so weit ist, muss sich noch einiges entwickeln und um ehrlich zu sein bin ich nicht zu neugierig auf diese Zukunft.
Ja schon klar. Wobei ich bei der Tendenz zu Webapps tatsächlich kaum einen wesentlichen Grund sehe, warum im Mainstream nicht ein eigentlich mobiles Betriebssystem gar die Desktopsysteme ersetzen sollte. So langsam ist es auch egal sozusagen.
 
Skudrinka schrieb:
Ist doch nicht schlimm.
Du kaufst deutsche Smartphones, andere welche aus "china" .

Rein aus Interesse, welches besitzt du denn aktuell?


Diese "China" Debatte/dieses Argument, ist schon wirklich immer seltsam..
Ich nutze Apple. Naja, von China-Smartphones ist hinreichend bekannt, das diese voll mit Bloatware sind, den Arbeitsspeicher und den Prozessor verstopfen. Und auch nach Hause telefonieren. Mir ist natürlich bekannt, das Apple unteranderem in China fertigen lässt.
Ergänzung ()

Combine schrieb:
Eine Konzernschwester liefert Samsung die Displays für A57 und S26 FE. TCL steht für mehr als nur ein weiterer Chinese.
Da hast du natürlich recht :schluck:
 
Deinorius schrieb:
Ich weiß gar nicht mehr, wie sich das heutzutage mit Android verhält. Was wird als nativer Code definiert? Es gibt ja Java mit dem Dalvik JIT-Compiler?
Dalvik kam nur bei sehr frühen Android-Versionen zum Einsatz, seit Android 5.0 (2014) nutzt man die "Android Runtime", kurz "ART". Diese nutzt einen AOT-Compiler, daher würde ich das Apps durchaus als "nativ" bezeichnen.
 
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p-trettin schrieb:
Es gibt tolle Android Produkte, aber wenn die keinen langfristigen Softwaresupport haben, sind sie tot. Das meinte ich. Und wir müssen weg von Wegwerfprodukten.
7 Jahre sind nicht genug? Natürlich hätte ich lieber einen längeren Support. Immerhin hat mein OnePlus 6 acht Jahre locker gehalten und würde es noch weiterhin, wenn es nicht einen Defekt hätte (RAM vielleicht). Heutige müssten mit der richtigen Software, also ohne "Google Bloat", wesentlich länger halten können.

p-trettin schrieb:
So lange Software so buggy ist wie heute allgemein akzeptiert und daher ständig auf Updates angewiesen, ist man da im Prinzip dann permanent am Basteln und ruckzuck auch in der Sackgasse.
Jede Software hat Bugs! JEDE! Und jede Software wird Bugs haben und wird immer auf Updates angewiesen sein. Das ist kein Argument.
Das heißt nicht, dass gewisse einfachere Software auch ohne Updates funktionieren kann, aber komplexe Software wie Browser und diverse produktive Varianten wirst du nie ohne Bugs zusammenbekommen, außer Coding-LLMs werden irgendwann so gut für diesen Anwendungszweck, dass man mit viel Arbeit Bugs schon im Vorfeld finden könnte. Das schließt aber Bugs dennoch nicht aus.
Du hast hier falsche Vorstellungen.

p-trettin schrieb:
Meiner Meinung nach müsste die EU mit RISC V
So sehr ich mir das auch wünschen würde, sollten wir in dieser Hinsicht die Erwartungen staaaark zurückfahren. Selbst wenn die EU den Chip Act erweitern würde, ist das so eine Mammutaufgabe, dass wir x86 und ARM noch lange verwenden müssen.

p-trettin schrieb:
Ja schon klar. Wobei ich bei der Tendenz zu Webapps tatsächlich kaum einen wesentlichen Grund sehe, warum im Mainstream nicht ein eigentlich mobiles Betriebssystem gar die Desktopsysteme ersetzen sollte.
Damit würde man den Desktop-Bereich entzweien, was nicht per se neu wäre. Bisher könnte man das mit Windows vs. ChromeOS als Beispiel herannehmen. Für den meisten Anwendungszweck reicht das sicher, würde aber den Sicherheits- und Souveränitätsaspekt ad absurdum führen. Nextcloud ist eine Alternative, muss aber dennoch irgendwo gehostet werden.
Ich weiß, es besteht eine Wahrscheinlichkeit, dass es so mit dem neuesten Android von Google (vergessen, wie das heißen soll) geschehen könnte und im privaten Bereich meistens ausreichend wäre. Persönlich würde es mich gewaltig anzipfen, wenn sich in diesem Bereich auf einmal vier statt drei tummeln würden. ChromeOS rechne ich jetzt nicht, da es schon wieder irrelevant geworden ist.
 
Deinorius schrieb:
7 Jahre sind nicht genug? Natürlich hätte ich lieber einen längeren Support. Immerhin hat mein OnePlus 6 acht Jahre locker gehalten und würde es noch weiterhin, wenn es nicht einen Defekt hätte (RAM vielleicht). Heutige müssten mit der richtigen Software, also ohne "Google Bloat", wesentlich länger halten können.
Ehrlich gesagt nein. Mein iPhone 12mini ist jetzt sechs Jahre alt. Ich würde es gern "für immer" verwenden. Mir gefällt es. Wüsste ich nicht, dass es bald out of Support fallen wird, würde ich ihm einfach einen neuen Akku kaufen und fertig. Ich sehe überhaupt keinen Grund mir je wieder ein anderes Telefon zu kaufen. Für mich ist das ein längst ausentwickeltes Produkt, wenn die Software es nicht jedes Mal runieren würde. Ich hätte mein 4er noch. Dann könnte ich auch die schönen Docks noch benutzen.
Deinorius schrieb:
Jede Software hat Bugs! JEDE! Und jede Software wird Bugs haben und wird immer auf Updates angewiesen sein. Das ist kein Argument.
Das hat sich so eingebürgert und wird allgemein hingenommen. Statt fehlerfreie, funktionale Software anzustreben, wird ständig neuer Kram rausgehauen, den keiner braucht, der noch komplexer ist und noch mehr Bugs hat. Warum? Weil die Branche das schlicht so etabliert hat und es sich quasi als "gottgegeben" durchgesetzt hat. Das ist eine bequeme Haltung, die ich so nicht akzeptiere. Es entstehen riesige Schäden und es ist schon eine Universalausrede, wenn irgendwas nicht läuft: Ja die Software braucht ein Update. Wir sind so weit, dass riesige Maschinen still stehen und dann kommt einer und schließt nen Laptop an und spielt ein Update ein und das Ding läuft einfach wieder.
Deinorius schrieb:
Das heißt nicht, dass gewisse einfachere Software auch ohne Updates funktionieren kann, aber komplexe Software wie Browser und diverse produktive Varianten wirst du nie ohne Bugs zusammenbekommen, außer Coding-LLMs werden irgendwann so gut für diesen Anwendungszweck, dass man mit viel Arbeit Bugs schon im Vorfeld finden könnte. Das schließt aber Bugs dennoch nicht aus.
Wenn Software so komplex ist, dass keiner sie mehr versteht, man noch komplexere Software dauf loslassen muss, um sie zu debuggen, die man aber noch weniger versteht, wird das nichts besser machen. Wenn man Software zu komplex hat um sie zu verstehen, muss man sie debloaten statt noch weiter aufblasen.
Deinorius schrieb:
Du hast hier falsche Vorstellungen.
Ich bin nicht (mehr) in der Branche, aber ich glaube ich habe da schon recht gute Vorstellungen. Deswegen bin ich ja raus aus der Branche.
Deinorius schrieb:
So sehr ich mir das auch wünschen würde, sollten wir in dieser Hinsicht die Erwartungen staaaark zurückfahren. Selbst wenn die EU den Chip Act erweitern würde, ist das so eine Mammutaufgabe, dass wir x86 und ARM noch lange verwenden müssen.
Da gehe ich mit. Wobei nur auf klassischen PC, Verwaltungsaufgaben, Office halt reduziert wäre da schon viel Potential und schon sehr sehr viel gewonnen. Dass es daneben noch x86 und ARM geben wird, ist denke ich gar nicht die Frage.
Deinorius schrieb:
Damit würde man den Desktop-Bereich entzweien, was nicht per se neu wäre. Bisher könnte man das mit Windows vs. ChromeOS als Beispiel herannehmen. Für den meisten Anwendungszweck reicht das sicher, würde aber den Sicherheits- und Souveränitätsaspekt ad absurdum führen. Nextcloud ist eine Alternative, muss aber dennoch irgendwo gehostet werden.
Seh ich auch so. Aber die Entwicklung ist da. Und ein positiver Aspekt wäre die Plattformunabhängigkeit. Serverseitig ist dann wieder die andere Frage, aber da ist Linux ja schon sehr weit verbreitet.
 
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