max. Festplattenausbau?

easyfreak

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Hallo z´samm,

ich habe hier einen Compaq Deskpro EX P933. Dadrin ist ein PIII mit 933MHz, 512MB Speicher auf einen Compaq Intel i815 Board. Im Moment sind da zwei Samsung Platten mit 160GB in einen Linux Software RAID1-Verbund.

Ich möchte die Platten gerne durch 400GB-Modelle ersetzen. Packt dass das BIOS noch. Ich weiß, ist schwierig zu beantworten, aber evtl. hat jemand Erfahrungen mit i815-Boards gesammelt. Wenn es nicht geht, welche Größe könnte wohl klappen?

gruß, easy
 
Das kann ich Dir leider nicht sagen. Evt. gibts noch ein aktuelleres Bios ?

Ansonsten könnte für weitere grössere Platten auch zb. ein Promise Ultra 133 TX2 PCI-Controller (ca. 30 Eur) o.ä. helfen, also bis 300 GB geht der mindestens.
 
Danke für die Antwort, aber ich glaube es müsste auch so klappen. Bin beim googlen auf eine 137GB-Barriere gestoßen. Da ich ja bereits 160GB-Platten habe ist die schon mal durchbrochen. Kann mir kaum vorstellen dass die nächste schon bei 400GB ist.

Barrierenhistorie: 528MB, dann 8.4GB, dann 137GB.

gruß. easy
 
Ja wenn Dein Bios das unterstützt, dann könnte es klappen. Es gab aber auch schon Bios (auch bei neueren Boards), die Probleme hatten mit zb. 300 GB Platten, aber das kann auch ganz herstellerspezifisch sein.

Probieren geht über studieren, im Notfall bleibt Dir dann immer noch ein extra Controller.
 
Es gab aber auch schon Bios (auch bei neueren Boards), die Probleme hatten mit zb. 300 GB Platten,
Kannst du Beispiele nennen?

@easyfreak
Werden die 160 GB Platte auch schon im BIOS korrekt erkannt? Moderne Betriebssyteme, wie Linux und die Windows-NT-basierenden, scherren sich nicht um die Fähigkeiten des BIOS und reißen bei der Kontrollübergabe des BIOS an das OS die Herrschaft über die Festplattenansteuerung komplett an sich. Das Linux mit einer 160 GB Platte zurecht kommt, bedeutet nicht automatisch, dass das auch für das BIOS gilt. In diesem Fall ist nur wichtig, dass die erste Partition, auf der das Betriebssystem installiert wurde, unterhalb dieser 128 GiB Grenze liegt. Gefährlich kann es dann nur werden, wenn mal von einer Diskette oder CD gebootet wird und das darauf befindliche Betriebssystem (z.B. DOS) über das BIOS auf die Festplatten zugreift.
 
Madnex schrieb:
Kannst du Beispiele nennen?

@easyfreak
Werden die 160 GB Platte auch schon im BIOS korrekt erkannt? Moderne Betriebssyteme, wie Linux und die Windows-NT-basierenden, scherren sich nicht um die Fähigkeiten des BIOS und reißen bei der Kontrollübergabe des BIOS an das OS die Herrschaft über die Festplattenansteuerung komplett an sich. Das Linux mit einer 160 GB Platte zurecht kommt, bedeutet nicht automatisch, dass das auch für das BIOS gilt. In diesem Fall ist nur wichtig, dass die erste Partition, auf der das Betriebssystem installiert wurde, unterhalb dieser 128 GiB Grenze liegt. Gefährlich kann es dann nur werden, wenn mal von einer Diskette oder CD gebootet wird und das darauf befindliche Betriebssystem (z.B. DOS) über das BIOS auf die Festplatten zugreift.


ööhm... kann ich im Moment nicht testen. Aber wenn die 160GB-Platten von meinen Linux im Software-RAID anständig läuft, werden die 400er wohl auch, oder?
 
Es kommt wie gesagt auf die Biosversion an. Es gab zb. bei MSI-Boards in den anfänglichen Biosversionen keine korrekte Unterstützung für 300 GB Maxtor und WD-Platten, das wurde aber zumindest bei den neueren Boards inzwischen längst behoben.

Wie gesagt da hilft nur probieren oder Support. Die Chancen stehen gut, aber eben nicht 100%-ig. XP oder Win2K inkl. SP versteht sich von selbst.
Mehr kann ich dazu nicht sagen, Dein Rechner ist nunmal älter als die Plattengrösse/ -technik.
 
Es gab zb. bei MSI-Boards in den anfänglichen Biosversionen keine korrekte Unterstützung für 300 GB Maxtor und WD-Platten, das wurde aber zumindest bei den neueren Boards inzwischen längst behoben.
Woher hast du diese Information?

Die deutsche MSI-Webseite gibt öfters so einen Stuss von 250 GB, 300 GB oder 400 GB als maximal unterstützte Festplattenkapazität an. Auf der globalen Webseite, die im Übrigen einen wesentlich professionelleren Eindruck macht und auch in der Regel die richtigen Bezeichnungen verwendet (im Gegensatz zur deutschsprachigen Seite), ist davon keine Rede.

Diese Angaben machen sie auch bei brandneuen Hauptplatinen. Da wird einfach die Kapazität der zum Zeitpunkt der Markteinführung größten verfügbaren Festplatte hingeschrieben. Man könnte diese Kapazitätsangabe auch als sicher getestet gelten lassen. Das bedeutet aber noch lange nicht, dass jene Hauptplatine mit derselben BIOS Version keine größeren Festplatten unterstützt.

/Edit:
Es gibt aktuell zwei echte Grenzen, die die maximal unterstützt Kapazität bei ATA Festplatten betreffen. Die eine liegt bei 137,4 GB und wurde durch die Erhöhung der Adressierungsbreite auf 48 Bit (voher 28 Bit) aufgehoben. Die nächste liegt bei 144 Petabytes. Zwischen diesen 137,4 GB und 144 PB sind bisher keine generellen BIOS-Bugs bekannt. Jede Hauptplatine bzw. jeder Hostadapter, der Festplatten mit mehr als 137,4 GB unterstützt, kommt mit jeder aktuell verfügbaren Festplattenkapazität zurecht. Die BIOS-Programmierer von MSI müssten ziehmlich dämlich sein, wenn sie bei jeder Hauptplatine einen kapazitätsbetreffenden Bug einbauen.

easyfreak schrieb:
ööhm... kann ich im Moment nicht testen. Aber wenn die 160GB-Platten von meinen Linux im Software-RAID anständig läuft, werden die 400er wohl auch, oder?
Ja, davon sollte man ausgehen können.
 
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