Medien & Co. noch dem Pressekodex verpflichtet?

Verschwörungen sind in der Politik Alltag. Hätte Hitler den Krieg gewonnen wäre es auch eine VT zu behaupten er hätte des Reichstag selbst angebrannt ;) Der Libor Skandal war auch eine VT, genauso wie früher die Existenz von Bilderberg und Co, oder dass sich das dt. Gold garnicht in Deutschland aufhält, etc pp. Vor allem nach LIBOR ist es doch 100% gewiss dass der Goldpreis manipuliert wird.

Spätestens wenn jetzt noch Politiker in den Nachrichten behaupten die Rente ist sicher und der € bringt Frieden und Wohlstand sollte man nachdenklich werden. ;)


Nicht jeder generiert sein Weltbild und Wissen aus reinem -glauben- was die Obrigkeit erzählt und diese wenigen Leute wurden immer lächerlich gemacht.
 
Zuletzt bearbeitet:
speedyjoe schrieb:
interessant, zwei gegensätzliche meinungen.

Da würde ich gerne auf die Hetzkampagne gegen Steinbrück oder Wetten Dass etc. verweisen.

Die machen aus einer "News", die keine ist, 10+ wobei die nicht aufhören, bevor sie selbst den letzten relevanten Rest vom Boden der Gosse gekratzt haben.
 
triangolum schrieb:
Sind für Euch die wichtigsten Nachrichten und Medien die traditionellen (wie Tagesschau, Spiegel online und SZ) oder sind es die alternativen, die Blogger, die gemeinhin auch oftmals VT Seiten genannt?
Beschreibe diese mit ein paar Zeilen warum. [/I]

Grundsätzlich erst einmal die Traditionellen, in meinem Fall vor Allem Spiegel und Zeit Online. Ich lese zum Teil auch Blogs, die in manchen Fällen (z.B. das Vergewaltigungsthema in Indien) deutlich mehr Hintergrundinfos bieten, allerdings tendenziell den Nachteil haben, dass Quellen weniger eindeutig sind und die Beiträge oft sehr subjektiv.

Prinzipiell sollte man sich aber immer im Klaren darüber sein, dass es keine neutrale Berichterstattung gibt. Auch wenn ein Artikel/Video inhaltlich vollkommen neutral ist, ist er durch die notwendige Selektion des Inhaltes immer etwas subjektiv.

Für mich gilt ansonsten auch noch, dass ich Nachrichten nie in Form von Videos "konsumiere", da diese deutlich mehr Spielraum für "Meinungsmacherei" bieten. Dies liegt zum Einen oft an der Perspektive und dem Schnitt, zum Anderen auch an Dingen wie Protestlern, die oft unterbewusst eine emotionale Reaktion hervorrufen. Bestes Beispiel dafür ist das irgendwo weiter unten in diesem Thread gezeigte Video. Relevant ist an dieser Stelle doch nur, warum genau diese Leute da pfeifen, nicht dass und wie laut sie es tuen.
 
Koksii schrieb:
Spätestens wenn jetzt noch Politiker in den Nachrichten behaupten die Rente ist sicher und der € bringt Frieden und Wohlstand sollte man nachdenklich werden. ;)

Bei einigen würde ich mir doch mehr geschichtliches Hintergrundwissen wünschen.

Und Politiker vertreten gewisse Interessengruppen mehr nicht.
Ich weiss nicht wo du da eine Verschwörung siehst.


Ich fand das Medienecho bei Wulff auch etwas heftig, aber er hat es seinen Gegnern auch sehr leicht gemacht.(siehe Hannover Connection)
Man sollte meinen das sich Politiker jetzt zwei mal überlegen mit wem sie verkehren und wo sie sich einladen lassen.
Steinbrück belehrte uns das Gegenteil.
Auch hier finde ich es richtig das man solche Dinge nicht unter den Teppich kehrt.
Und wenn ein Steinbrück ständig nachlegt hat er es nicht anders verdient.

Spon, SZ und Zeit sind meine tägliche Pflichtlektüre.
Spon ist im übrigen die beliebteste deutsche Newsseite im Netz.
 
buzz89 schrieb:
Man sollte meinen das sich Politiker jetzt zwei mal überlegen mit wem sie verkehren und wo sie sich einladen lassen.

Schön wärs :p Die Sache um Wulff war kein Aufklärungsjournalismus mehr, auch wenn das die Medien selbst es natürlich behaupten. Es werden Nachrichten immer weniger der Nachricht wegen gemacht, sondern mehr um möglichst viel Aufmerksamkeit und somit Geld zu machen.
Es werden die dümmsten Sachen in den Medien hoch gepuscht, was auch immer wieder wunderbar ausgenutzt wird (Beispiel das Vermarkten irgendwelcher Bücher).
Das wird so lange durchgekaut, bis aus wilden Vorwürfen bewiesene Wahrheiten werden. Wenn so viele Darüber reden, muss es ja stimmen :rolleyes: Und was wirklich wichtig ist übersehen viele und lernen nichts daraus.
Das Internet ist eine tolle Plattform für Informationen aber ich glaube viele kommen mit der schieren Masse nicht zurecht. Man kann schwer erkennen was wirklich wichtig ist und glaubt was in den Schlagzeilen steht.
 
wieso den text lesen, wenn in der schlagzeile schon das wichtigste steht. und auf dem mittlerweile überall vorhandenen smartphone hat keiner lust, einen langen artikel zu lesen. kurze texte, mehr solls nicht sein. natürlich gehen solche texte nicht in die tiefe.
 
speedyjoe schrieb:
wieso den text lesen, wenn in der schlagzeile schon das wichtigste steht. und auf dem mittlerweile überall vorhandenen smartphone hat keiner lust, einen langen artikel zu lesen. kurze texte, mehr solls nicht sein. natürlich gehen solche texte nicht in die tiefe.

Und früher wars eben die Nachricht im Fernsehen. Wo ist der Unterschied? Die Majorität der Menschen interessiert sich politisch nunmal maximal für Kurznachrichten, das ist nicht erst seit dem Smartphone so.

Solange es immer noch Angebote gibt, wo man sich wenn man das möchte tiefergehend mit Nachrichten beschäften kann, sehe ich den Kritikpunkt nicht ganz.
 
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