Medienserver (NAS / Mini-PC / Raspberry Pi) für ein kleines Heimkino

Bifi85

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Hallo, ich suche eine Lösung oder Kombination von Lösungen für einen Medienserver für meinen Bruder.

Wunschziel:

  • Sehr geringer Stromverbrauch.
  • Home Assistant muss immer aktiv sein (Multifunktions-Fernbedienung).
  • Medien-Speicher (erstmal 1×20 TB SATA), der im Sleep-Modus bleibt und nur bei Bedarf hochfährt.
  • Mit einem Apple TV 4K Wi‑Fi + Ethernet und Infuse Pro App soll der Medienserver im kleinen Heimkino abgerufen werden.
  • Multi-Streaming im Haus möglich über iPhones mit Infuse Pro App, idealerweise bis zu vier gleichzeitige 4K‑Streams.
  • Ich würde gerne die Option haben im lauf der Zeit noch mehr 20 TB SATAs in den Medienserver zu integrieren.

Mein Gedanke:

Einen besonders stromsparenden Mini-Server bauen:
  • CPU: Intel Core i3‑12100F
  • Mainboard: Gigabyte B760M DS3H DDR4 (2,5 GbE LAN)
  • HDD: 20 TB Seagate IronWolf Pro
  • SSD: 500 GB Kingston NV3 PCIe 4.0 NVMe
  • RAM: 16 GB Kingston FURY Beast DDR4
  • Netzteil: Corsair CX550
  • Gehäuse: Fractal Node 804
  • Software: Unraid OS Starter
Ich dachte ich nehm mal Unraid obwohl ich das am Anfang mit einer Festplatte nicht wirklich brauche, aber ich könnte auf der SSD Home Assistant laufen lassen ohne dafür einen extra Raspberry Pi zu brauchen.

Ist dieser Ansatz der richtige, oder gibt es elegantere, bessere oder stromsparendere Lösungen?
Ist meine Hardwarewahl passend, oder wäre die ideale Lösung doch etwas anderes, z. B. ein Intel NUC, ein Synology NAS oder ein Raspberry Pi in einer bestimmten Konfiguration?

Vielen Dank für die Hilfe!
 
Hallo Bifi85,

ich nutze auch einen eigenen Heim-Server und habe das mittels XPnomogy gelöst.
Verbaut sind 2x Toshiba N300 a 8TB und 2x NVMe a 2 TB.

Roon, Home Assistant laufen jeweils auf der NVMe.

Genutzte Hardware dafür:

Gigabyte Z97 Gaming GT
4790k
32GB Ram


Lieben Gruß.
Björn
 
Also ich habe mich für einen Raspberry Pi 5 entschieden in sehr ähnlicher Konstellation (ebenfalls Medienserver für Infuse Pro). Einziger Unterschied war, dass ich auf NVMe M2 gesetzt habe statt auf SATA, da ich weniger TB benötige und das ganze komplett passiv gekühlt haben wollte und auch keine HDD Geräusche wollte. Es gibt aber auch SATA Hats für den RPi5 bzw. in dem Falle würde auch ein RPi4 reichen.

Auf meinem RPi5 läuft OpenMediaVault (OMV) als Nas-OS. Das benötigt zu keinem Zeitpunkt mehr als 500 Mbyte Ram... also du musst nichtmal einen Pi mit viel Ram kaufen, 2GB reichen dicke wenn es wirklich nur ein Media-Server sein soll. Das RPi5 Nas ist deutlich schneller als mein altes DS216+II von Synology. Auch hier reicht ein RPi4/5 ganz klar für dein Vorhaben.

Stromverbrauch im Idle inkl. einer M2 NVMe SSD ist ca. 3W, unter Last 4 bis 4,5W. Viel effizienter geht es nicht. Mit einer 20TB HDD statt einer NVMe ist der Verbrauch vielleicht 1-2W höher.

Ich muss aber auch sagen, dass zu einem Raspberry basiertem Mini-NAS M2 wesentlich besser passt als SATA. Die M2 SSD wird platzsparend oben auf dem Hat platziert und das ganze passt immer noch in herkömmliche Gehäuse, die man für 5€ auf Aliexpress bekommt.... mit einer konventionellen SATA HDD bekommt man das natürlich nicht so elegant hin bzw. dafür passende Gehäuse werden deutlich teurer sein. Alternativ wäre die 20TB einfach per USB Gehäuse anzuschließen und so dann ins Nas einbinden.

Beliebte x86 Alternative zu Raspberrys sind so Mini PCs auf N100 Basis. Da könntest du im Grunde jeden x-beliebigen kaufen und dann die 20TB ebenfalls per USB dranhängen. OMV oder andere NAS-OS sollten sich da auch problemlos installieren lassen.

Die USB Lösung ist auch nicht generell verkehrt, wenn das NAS OS exfat bzw ntfs untersützt, kannst du halt auch leicht die Platte sowohl ans NAS als auch am PC anschließen.
 
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Die 4K Streams werden auf allen Geräten vollständig nativ abgespielt?
Ein Intel N (95/100/150/200/etc.) wäre mehr als ausreichend, auch dank iGPU für Transcoding (Plex braucht dafür einen Plexpass).
Proxmox als Hypervisor und dann Homeassistent, PLEX, etc in die Container (LXC).
Ich weiß jetzt nur nicht wie gut das funktioniert mit hinzufügen von neuen HDDs, ob BTRFS etc. unterstützt werden etc., weil ich es über zwei Geräte gelöst habe.

Mit einem Ugreen NASync DXP4800 bspw. wäre man gut bedient.
 
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Klingt für mich erst mal nach einem Setup, was funktionieren könnte.

Ich werfe als Idee (und nur das!) mal noch zwei weitere Optionen in den Ring.

  • gebrauchter OEM-PC von z.B. Dell, Lenovo, HP und co.
    • Ich verwende selbst einen Dell Optiplex 3050 mit Core i7 7700 und 32GByte RAM sowie einem M.2 auf 6x SATA Controller mit ASM1166 Chipsatz wie diesem hier.
    • Funktioniert Tadellos mit TrueNAS als OS und diversen Dockercontainern, darunter u.a. Immich und Jellyfin
  • Odroid H4 Plus mit Intel N97 (=N100 mit nem Atömchen mehr Power) oder wahlweise den Leistungsstärkeren Odroid H4 Ultra mit Intel N305.
    • Den Vorgänger H3 habe ich auch (noch) selbst im Einsatz, aktuell als Proxmox-Host, welcher noch zwei VMs betreibt. Vermutlich wird der in absehbarer Zukunft aber zumindest mit dem Verwendungszweck in Rente geschickt und dann ggf. anderweitig verwendet.
    • Zu beachten ist beim H3, wie beim H4: die können auch mehr als 16GByte RAM! Mein H3 hat stolze 64GByte weil die damals günstig waren (und heute ironischerweise quasi n Goldschatz darstellen...) und der H4 kann auch bis zu 48GByte. Hardkernel (der Hersteller) bietet auch ne Liste, welche DIMMs kompatibel sind.
    • Ein Gehäuse kann man kaufen oder mit nem 3D Drucker selbst herstellen (lassen)
//edit// mein Dell liegt übrigens mit TrueNAS im Idle und ohne HDDs/SSDs (außer OS) bei knapp 9W Verbrauch, der Odroid liegt etwas darunter. Im Idle waren das glaube um 6W herum.


//edit2// "Nur eine Festplatte" ist m.E. nach übrigens kein Grund, nicht zu einem NAS-Betriebssystem wie Unraid, Truenas oder Open Media Vault zu greifen. Man nutzt dann vielleicht keine RAID-Funktionalitäten aber das ist m.E. eh nur Beiwerk um Verfügbarkeit zu generieren. Die restlichen Funktionen haben mit RAID ja nichts zu tun.
 
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Ich würde Home assist auf einem Mikrorechner wie einen Raspberry auslagern, weil das dauerhaft laufen muss. Den Rest auf einem größeren Nas, oder Selbstbaurechner mit entsprechendem Betriebssystem in Containern oder VMs auslagern. Die Mediengeschichte am besten, denn das wird ne ständige Bastelei, das will gepflegt und konfiguriert werden
 
CueSystem schrieb:
ich nutze auch einen eigenen Heim-Server und habe das mittels XPnomogy gelöst.
Gute Idee, aber mein alter PC ist ein Intel i5-2500k, der zieht ordentlich Strom und ich weiß nicht ob er Wake-on-LAN (WOL) im richtigen Modus gebacken bekomt.

Paradokks schrieb:
Einziger Unterschied war, dass ich auf NVMe M2 gesetzt habe statt auf SATA, da ich weniger TB benötige
Ja, ich brauch leider viel Platz, sollten schon 20 TB sein, da komm ich nicht an einer SATA vorbei.

Paradokks schrieb:
Alternativ wäre die 20TB einfach per USB Gehäuse anzuschließen und so dann ins Nas einbinden.
Aha, ich kann die einfach mit USB dran hängen? Kann ich die dann auch in Schalfmodus versetzen, damit sie nur an gehen wenn sie gebraucht werden? Gibt es da einen Nachteil, wenn ich sie nur per USB mit dem Pi verbinde?

Paradokks schrieb:
Beliebte x86 Alternative zu Raspberrys sind so Mini PCs auf N100 Basis.
An die NUCS habe ich auch gedacht, aber als ich das Gehäuse gesehen habe... da werde ich sicher keine 3-4 SATA reinbekommen, da ist meist nur Platz für eine. Aber du meinst einfach per USB anbinden geht?

SpiII schrieb:
Mit einem Ugreen NASync DXP4800 bspw. wäre man gut bedient.
Das Ding habe ich auch bei meine Suche gesehen. Platz für 4x SATAs hört sich gut an. Kann/soll ich dann da drauf Home Assistant auf eine SSD machen? Kann ich da noch mehr Strom sparen und die SATAs auch erst aufwecken, wenn ich sie brauche oder ist alles immer an bei dem UGreen?

Das MatZe schrieb:
gebrauchter OEM-PC von z.B. Dell, Lenovo, HP und co.
  • Ich verwende selbst einen Dell Optiplex 3050 mit Core i7 7700 und 32GByte RAM sowie einem M.2 auf 6x SATA Controller mit ASM1166 Chipsatz wie diesem hier.
Kann ich da die SATA schlafen legen und was mache ich mit Home Assistant? Pi?

Das MatZe schrieb:
SATA Controller mit ASM1166 Chipsatz wie diesem hier.
An sowas habe ich gar nicht gedacht. Und das könnte ich auch an einen Pi anschließen?

AGB-Leser schrieb:
Ich würde Home assist auf einem Mikrorechner wie einen Raspberry auslagern, weil das dauerhaft laufen muss. Den Rest auf einem größeren Nas, oder Selbstbaurechner mit entsprechendem Betriebssystem in Containern oder VMs auslagern.
Wenn ich Home Assistant auf Pi habe, dann ist eine SSD beim Selbstbaurechner (auf dem die Medien, die ich brauche auf SATAs ausgelagert sind) unwichtig, oder? Oder sollte man doch immer eine kleine SSD drin haben?

Wie ihr seht, Server/NAS/Mini-PC... alles Neuland für mich. :)
 
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Also wenn du bombensicher bist, dass es irgendwann 2-4 Sata Drives werden sollen, dann würde ich mir eventuell doch mal NAS Systeme von den bekannten Herstellern Ugreen, Synology und QNAP anschauen. Gibt von Ugreen ein 4bay NAS um die 350€ auf ARM-Basis. Das ist sehr energieeffizienz und hat alles, was du für deine Bedürfnisse brauchst.

https://nas-de.ugreen.com/products/ugreen-nasync-dh4300-plus-network-attached-storage

Als NAS-Einsteiger definitiv nicht verkehrt das Ding. Für Profis ist das DH4300 nichts (auch weil kein x86) aber für deinen Use Case ist es eigentlich optimal. Für den Home Assistant solltest du - wie hier schon erwähnt - eh eine ganz andere Lösung finden (da kommt dann wieder der Raspi ins Spiel).

Alternativ das 2bay DH2300... da bist du dann für um die 180€ dabei. Das bekommt man im Selbstbau auch kaum günstiger hin. Wenn ich ehrlich sein soll, das würde ich dir noch mehr empfehlen als das DH4300... 2x20TB müssen erstmal befüllt werden, das habe ich erst nach 15 Jahren oder so geschafft... und meine Kodi bzw. Infuse Datenbank ist echt groß.
 
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Paradokks schrieb:
Also wenn du bombensicher bist, dass es irgendwann 2-4 Sata Drives sein werden sollen
Bin ich leider nicht. Ich werde langsam aber sicher nach und nach meine Blu-ray-Sammlung auf die SATAs verlagern. Und wenn irgendwann mal eine oder zwei Festplatten voll sind, wer weiß, vielleicht brauche ich dann noch keine weiteren, weil es dann alles bei den Streamingdiensten in Top-Qualität gibt oder sogar besser als meine alten Blu-rays, oder ich brauche dann noch mehr Speicher für meine "8K-Scheiben".
 
Bifi85 schrieb:
Kann ich da die SATA schlafen legen und was mache ich mit Home Assistant? Pi?
Jo, mein TrueNAS besteht aus zwei RAIDZ1 Arrays, 4x8TByte HDDs und 3x 2TByte SSDs plus eine kleine SSD fürs OS.
Die HDDs brauche ich nur recht selten, schicke diese also schlafen bzw. in den Spindown. Das klappt auch mit dem ASM1166 Controller. Ich musste aber die SMART-Checks anpassen, die hatte ich ursprünglich auf 30 Minuten stehen (ob die 30 default waren oder ich die selbst mal gesetzt habe, weiß ich nicht mehr), weshalb die HDDs dann auch alle 30 Minuten aufgeweckt wurden.
Der job läuft nun einmal täglich, die Platten bleiben somit die meiste Zeit aus.

Generell wird Spindown etwas kontrovers diskutiert und hängt am Ende auch vom persönlichen Anwendungsprofil ab. Werden die HDDs zehn mal täglich geweckt, ist ein durchlaufen lassen zumindest während der üblichen Nutzungszeit sicherlich Materialschonender und langlebiger. In meinem Fall nehme ich aber eventuell kürzere Spindelbetriebsdauern gerne in Kauf.
Mir ist gerade im September erst eine 8TByte HDD gestorben, die war aber auch schon knappe zehn Jahre alt. Hab diese ausgetauscht, den Rebuild laufen lassen und alles war gut.
Für den Fall, dass währenddessen eine weitere gestorben wäre - und das ist, wenn dir deine Daten wichtig sind mit Abstand der entscheidendste Punkt - hätte ich noch ein Backup im Haushalt (26TByte HDD im USB-Case) und notfalls sogar noch eins "Offsite" bei meinem alten Herrn gehabt.

Alles, was ständig gebraucht wird (insbesondere "Apps" aka Docker Container) läuft auf dem SSD Array und wird regelmäßig auf die HDDs geklont.
Bifi85 schrieb:
An sowas habe ich gar nicht gedacht. Und das könnte ich auch an einen Pi anschließen?
Ich kann es nicht mit Gewissheit sagen aber m.E. nach spricht nichts dagegen.
Die Spannungsversorgung würde ich dann aber ggf. mit nem PC-Netzteil (oder PicoPSU) bewerkstelligen und den Pi direkt von eben diesem mit 5V Versorgen.
Bedenke aber, dass der Pi mit seiner ARM-Architektur stand jetzt nicht mit TrueNAS oder Unraid betrieben werden kann. Da bleibt zumindest mir bekannt nur OMV (OpenMediaVault) über, eventuell auch andere Systeme.
Bifi85 schrieb:
Wenn ich Home Assistant auf Pi habe, dann ist eine SSD beim Selbstbaurechner (auf dem die Medien, die ich brauche auf SATAs ausgelagert sind) unwichtig, oder? Oder sollte man doch immer eine kleine SSD drin haben?
Für's OS würde ich schon auf ne günstige SSD setzen aber sonst: Ja.
 
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Bifi85 schrieb:
Bin ich leider nicht. Ich werde langsam aber sicher nach und nach meine Blu-ray-Sammlung auf die SATAs verlagern. Und wenn irgendwann mal eine oder zwei Festplatten voll sind, wer weiß, vielleicht brauche ich dann noch keine weiteren, weil es dann alles bei den Streamingdiensten in Top-Qualität gibt oder sogar besser als meine alten Blu-rays, oder ich brauche dann noch mehr Speicher für meine "8K-Scheiben".

Ich würde dir ehrlich gesagt zum Einstieg in die NAS-Welt ein fertiges 2bay empfehlen. Die sind vom Preis/Leistungsverhältnis am besten. 2x20TB muss man erstmal voll bekommen. Und in den 2bay Fertig-NAS sind meistens ARM CPUs verbaut, was in deinem Falle vorteilhaft ist weil doch spürbar effizienter.

In deinem Use Case geht es ja wirklich nur um einen reinen File Server... Infuse Pro macht ja die ganze Arbeit... ich habe ja den gleichen Use Case, ich benutze Infuse Pro am iPad Pro und Kodi am TV (steige da ggf. auch bald auf einen Apple TV um, Infuse ist einfach zu geil). In solchen Konstellationen kannst du mit gutem Gewissen nach Preis + Energieeffizienz gehen. Und da sehe ich grade das DH2300 ganz weit vorne.
 
Bifi85 schrieb:
Wenn ich Home Assistant auf Pi habe, dann ist eine SSD beim Selbstbaurechner (auf dem die Medien, die ich brauche auf SATAs ausgelagert sind) unwichtig, oder? Oder sollte man doch immer eine kleine SSD drin haben?
Der Pi braucht erst recht keine SSD, da würde theoretisch eine SD-Karte reichen. Ich weiß halt nicht, ob Home assist die Karte mit Systemprotokollen und Messdaten kaputtschreibt.

Selbst auf dem Rechner brauchst du keine SSD für das Betriebssystem, da reicht eine Laptop-Festplatte oder, je nach System, ein USB-Stick. VMs und Container können ruhig auf eine SSD, der Rest muss nicht.
 
Als 24/7 Server läuft bei uns ein N6005 Intel mit einer 8 TByte NVMe und - da nopch vor der RAM-Krise - 32 Gbyte Ram. Der verbraucht im Schnitt 6,5Watt (Jahresdurchschnitt)

Aktiv ist bei uns HomeAssistant, SMB als FileServer, FTP, nzbget, VPN Endpoint, SyncThing,

Wir haben das so gelöst dass wir eine Web Oberfläche haben um uns von den grossen Server Dinge rüberzukopieren - z.b. bei uns meist irgenwelche "reality" Dokus - aber geht natüröichj mit allem - weil ich es relativ unsinnig finde dass die HDDs immer laufen.

Das sieht dann so aus - kommt halt auf die Menge an der HDDs und ob man "Mehrteiler" hat.

Aber bei uns spart das echt einiges an Strom 24/7 Daily und grosse Fileserver zu trennen - zumindest eine Überegung wert, wenn der Medienserver nur vielleicht 1-2h im Schnitt am Tag läuft.
 

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Uzer1510 schrieb:
nopch vor der RAM-Krise
Das habe ich leider auch gerade erst feststellen müssen... . Lohnt sich ja gar nicht eine SSD oder SATA HD zu kaufen, die Preise sind drakonisch. Hoffe das legt sich bald.
 
So Hexenwerk ist das natürlich nicht - aber es tut halt und das war einfach was das ich schon immer optimieren wollte.

Auf dem kleinen Server läuft halt ein script das periodisch nachschaut ob der grosse online ist, sobald der online ist mountet der den lokal - natürlich read-only - in Verzeichnis (oder umounted den falls der nicht mehr verfügbar ist zur Not unmount "lazy")

Wenn wir jetzt ne (Doku)serie schauen wollen dann wähle ich das Verzeichnis - oder mehrere - über die Webpage aus, die durch die gemounten Verzeichnisse des grossen Servers "live" navigieren kann und starte dann einen rsync Prozess um die auf ein per samba (und dlna) für die Mediaplayer im Haus freigegebenes lokales Verzeichnis (rekursiv) zu kopieren. Der grosse Server schaltet sich dann von alleine wieder aus, wenn der ~ 45 min keinen nennenswerten Netzwerktraffic hatte - also z.b. der Kopiervorgang beendet war.

rsync ist halt super weil es nicht unnötig kopiert und abgebrochene Kopiervorghänge einfach wieder fortsetzt.

Ich denke bei nicht wenigen werden die Server immer grösser sobald man sich mal an den "unendlichen" Platz gewöhnt hat - und dann macht optimieren irgendwann Sinn - vielleicht nicht vorrangig, weil es sich unbedingt rechnet finanziell sondern weil es interessant ist.

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Das mit Ram und SSD Preisen ist echt heftig - super ärgerlich wenn man jetzt kaufen will - vor allem weil die Preise innerhalb weniger Monate so durch die Decke sind.

Finde ich schade, weil es viele so Hobbybastelprojekte einschränkt oder halt den Spass rausnimmt, weil man nicht mehr so übertreiben kann - oder will - wie früher.

Raspberry / ARM finde ich lohnt sich nicht so sehr - so MiniPC Intel (oder evtl AMD) sind einfach flexibler und verbraucxhen auch nicht wirklich mehr.
 
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