News Mega65: 8-Bit-Heimcomputer kann vorbestellt werden

Carrera124 schrieb:
Auch der Mega65 ist letztlich - hochwertige Ausführung hin oder her - nur ein Retro-Gadget, der bei den allerwenigsten Usern im produktiven Dauerbetrieb sein wird.
Retro-Gadget? Ich empfinde das als frech bzw maximal unpassend. Vergleiche doch nicht Festool mit Baumarktschrauber. Mit beiden kann man irgendwie eine Schraube in´s Holz bringen.. nur mit einem irgendwie besser als mit dem anderen. Wenn das Teil mit Mecha herkommt, ist es kein "Gadget", sondern ein Arbeitsgerät.
 
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Zock schrieb:
Todgeburt ich glaube der Markt ist gesättigt und RetroPi und Konsorten können das auch.
Dem ist leider nicht so da die Dinger dem Hersteller aus den Händen gerissen werden.
Sie werden meines Wissens nach auch bald über die Internetseite von Trenz Electronic vorstellbar sein. Da die der deutsche Partner dafür sind und es auch herstellen.
Und eine mechanische Tastatur ist auch verbaut.
 
mwi schrieb:
Erinnert mich daran, dass ich schon lange mal den Amiga 2000, der noch irgenwo bei meinen Eltern auf dem Speicher ist, anschauen wollte.
Wahrscheinlich muss ich die Elkos tauschen und hoffen, dass die keine anderen Bauteile ruiniert haben. Sowas finde ich auf jeden Fall spannender also so eine "Emulation" - ob nun per Software oder Hardware (FPGA).

Den hatte ich mir damals nach dem Amiga 500 zugelegt. habe mir danach noch ein Bridgeboard zugelegt mit dem ich am Amiga auch auf einen 286er zugreifen konnte :-)

Kann mich auch noch gut daran erinnern als der C64 heraus kam und ein Kumpel den zu Weihnachten bekam, man was war das genial das erste Mal so etwas zu sehen, da kam meine Atari 2600 Konsole nicht hinterher.

Habe meinen 64er und den Amiga noch auf dem Speicher stehen, die werden wohl später mal meine Kinder verkaufen.

Zum Projekt:
Für richtige Retro Fans klar etwas tolles mit einem anständigen Preis. Vor allem die Anschlussmöglichkeiten von alten Laufwerken finde ich super und wer noch ne Datasette hat, der kommt auch in den Genuss der Originalen Geschwindigkeit.
 
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Ich habe ja zwei gut aufgerüstete Amiga, bin aber echt am überlegen mir einen C64 zu besorgen. Den das war mein erster Computer. Einen Spektrum 48K hatte ich auch.
Waren so echt gute Teile.
 
n8mahr schrieb:
Vergleiche doch nicht Festool mit Baumarktschrauber.
Oder auch wie mein Vergleich mit nem Schrank von IKEA oder einem aus Massivholz vom Handwerker.
 
In dem Video Bootzeitvergleich geht Paul ja auch auf den Preis und die Geschwindigkeit im Vergleich zum TheC64 ein, den er lobt. Cartrige Steckplatz fehlt bei diesem natürlich auch, ebenso die 9 pol. Joystick/Maus Ports.

Als Community Projekt wird derzeit das Handbuch ins deutsche übersetzt. Also wer da mithelfen will meldet sich im Forum 64, im offiziellen Mega65 Forumsteil, in dem passenden Thread.
 
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Nettes Gerät, da ich aber sowieso einen MiSTer hab für mich wohl eher sinnlos. Der MiSTer ist auch etwas billiger dafür halt ohne Tastatur und Retro Gehäuse!
 
Artikel-Update: Retro-Expertise aus der Community
In der Zwischenzeit haben sich einige Retro-Experten aus dem ComputerBase-Forum in den Kommentaren zu dieser Meldung hervorgetan. Allen voran Community-Mitglied „MR2“, der über das Projekt sehr gut im Bilde ist, stach dabei besonders hervor und lieferte viele weitere Informationen zum Mega65.

Außerdem wies der Leser auf den offiziellen YouTube-Kanal des Mega65 hin, der eine Vielzahl interessanter Videos zum Heimcomputer auf FPGA-Basis zu bieten hat.

[Embed: Zum Betrachten bitte den Artikel aufrufen.]

Unter anderem werden auch die Bootzeit zwischen einem Mega65 und dem C64-Nachbau TheC64 (Test), den auch die Redaktion schon zu Gast hatte, miteinander verglichen.

[Embed: Zum Betrachten bitte den Artikel aufrufen.]

Außerdem weist das Community-Mitglied auf das deutschsprachige Benutzerhandbuch des Retro-Systems hin, das aktuell mit Hilfe der Community erstellt wird.

MR2 schrieb:
Als Community-Projekt wird derzeit das Handbuch ins deutsche übersetzt. Also wer da mithelfen will meldet sich im Forum 64 (...)

Die Redaktion dankt Community-Mitglied „MR2“ für die Hinweise, die zu diesem Update geführt haben.
 
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thehintsch schrieb:
Kann für bestimmte Bereiche echt interessant sein, wenn die GPIB Schnittstelle auch voll kompatibel ist. Da fallen mir ein paar alte Geräte an Unis ein die mit modernen PCs über GPIB nicht mehr angesprochen werden können. Bin kein Experte aber hatte was damit zu tun ob die Befehle gepuffert werden oder nicht.
Welche GPIB meinst Du? Die Commodore IEC--oder habe ich was überlesen? Die Commodore IEC ist, wenn ich mich richtig erinnere und im Gegensatz zu den PET-Schnittstellen, eine proprietäre serielle Schnittstelle, die sich ein bisschen an IEEE-488 anlehnt. HPIB/GPIB-Geräte damit zu steuern könnte eine Herausforderung werden ...
 
@SV3N Hier handelt es sich um eine FPGA-basierte Maschine. Da hier Hardware mit Hardware nachgebaut wurde, erwaret ich hier einen schnellen Boot - liegt in der Natur der Sache. Aber nur um 30 Sekunden zu sparen, gebe ich nicht 700 Euro mehr aus für Hardware, die vielleicht einmal in 2 Wochen hochgefahren wird.

Der Punkt ist, dass das heute zumindest mMn keinen Sinn macht, sowas für das teure Geld zu kaufen. Mit Diskettenlaufwerk, macht keinen Sinn. Wäre da ein GoTek drin, okay. Aber ein 3.5" Diskettenlaufwerk? Mag von der Optik noch Sinn machen, aber dann hätte man da auch eine Dummyblende einbauen können und den GoTek-USB-Anschluß auf die Rückseite (keine Ahnung, ob das Teil auch Images von USB lesen kann ohne GoTek - bei 800 Flocken würde ich das aber auch erwarten).

Da warte ich lieber ne halbe Minute, bis der Raspi gebootet hat und spare dann 700 Euro. Wenns unbedingt echte Hardware sein soll, kauft man sich halt nen echten C64 nebst 1541 und Datasette, vielleicht noch einen Raspi als 1541-Emulator für Images. Zwar sind C64 heutzutage auch lächerlich überberteuert auf eBay, zumindest welche die auch funktionieren mit 1541 dabei, aber so rund 650 Flocken kann man da trotzdem sparen. Wenn man unbedingt will, kann man den Rest dann auch für eine 1581 (wer's nich kennt: Das ist eine von Commodore rausgebrachte 3.5" Floppy für den C64, die aber sehr rar ist und entsprechend teuer) auf den Kopf hauen (noch'n GoTek dazu) und hat dann wirklich echte Commodore-Hardware.

Ach ja, der Raspi kann dann natürlich nicht nur C64/65 emulieren, sondern auch einen C128, PET, PlayStation, Nintendo 64, Super-Nintendo, Atari ST, Amiga... und und und...
 
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TimeTurn schrieb:
Der Punkt ist, dass das heute zumindest mMn keinen Sinn macht, sowas für das teure Geld zu kaufen.
Hey, das ist doch ein Arbeitsgerät ;-) die müssen so teuer sein.
 
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Man merkt an diesem langen Thread das dieses Forum hier nicht die Käufergruppe einer solch genialen Maschine ist.

Zock schrieb:
Todgeburt ich glaube der Markt ist gesättigt und RetroPi und Konsorten können das auch.

zum Glück genau das Gegenteil der Fall, gehen weg wie warme Semmeln.
 
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Stullen Andi schrieb:
Man merkt an diesem langen Thread das dieses Forum hier nicht die Käufergruppe einer solch genialen Maschine ist.
Wundert mich nur, dass hier noch keiner "Das hat ja kein RGB" gesagt hat... :evillol:
 
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Stullen Andi schrieb:
Man merkt an diesem langen Thread das dieses Forum hier nicht die Käufergruppe einer solch genialen Maschine ist.


zum Glück genau das Gegenteil der Fall, gehen weg wie warme Semmeln.


Was bedeutet es geht weg wie warme Semmeln? Das liegt nämlich immer im Auge des Betrachters.
Bei solch einer Nische und dem Preis vermute ich unter 4000 Stück weltweit.

Ich wäre bei sowas ja nicht abgeneigt aber 800€ sind halt etwas extrem in der heutigen Zeit für solche Sachen.

Mehr als 200€ würden wahrscheinlich die wenigsten ausgeben.
 
Hier mein FPGA Setup, das Setup ist ein MiSTer mit einem MT32 Pi, Roland MT32 Nachbau (kleines Display in der Konsoleneinheit vorne), es läuft gerade im C64 Modus unterstützt aber duzende andere Systeme und hunderte Arcade Titel. Sogar ein 486er PC geht wenn man es drauf anlegt. Amiga ST etc.. gehen sowieso auch Obskurere Systeme wie eine PDP1 oder ein BBC Micro. Das älteste System dass hier per FPGA nachgebildet wurde ist ein System aus dem Jahr 1939 wo das erste Computerspiel überhaupt drauflief (EDSAC mit Tic Tac Toe). Wollte nur mal zeigen dass es Alternativen gibt, die mehr können und billiger sind. Ob der Terasic FPGA stärker ist als das was im C65 Nachbau verbaut ist wird sich zeigen. Der ZXSpectrum Next übrigens auch ein guter FPGA Nachbau mit eigenen Stärken ist es nicht der rennt nämlich auch am MiSTer.

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Ergänzung ()

foxio schrieb:
Welches Programm läuft denn auf den FPGAs? Ist das die originale Schaltung?
Ja Verilog Beschreibungen der Hardware, die kann genauer identisch oder ungenauer sein, aber der wesentliche Punkt ist das Timíng das kann man damit exakt hinbekommen was relativ wichtig ist bei Geräten bis zur Playstation Generation. Das ist etwas wo z.b. der RetroPI komplett versagt. An dem System, das ich verwende sind die Cores (so nennt man die unterstützten Geräte dort) je nach System absolut 100% Nachbau durch Elektronenmikroskop Scan (Neo Geo) bis hin zur Umsetzung von Emulatoren (Sega Systeme) die sich dann aber dennoch echter anfühlen als ein Software Emu.
Natürlich sind nicht alle unterstützten Geräte perfekt, so können z.b. am ZX Spectrum Next keine Kopiergeschützten Discs eingelesen werden, Coco 2 unterstützt noch kein Disc Write, aber dennoch es ist jeder Software Emulation dieser Geräte meist überlegen! Dh man kann schon davon ausgehen dass sich der C65 wie ein echter Commodore anfühlen wird. Der Prozessor und die Spezialprozessoren sind ja kein Geheimnis und gut dokumentiert und bereits auf FPGA vor dem C65 in VHDL umgesetzt!
 
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werpu schrieb:
Hier mein FPGA Setup, das Setup ist ein MiSTEr mit einem MT32 Pi, Roland MT32 Nachbau (kleines Display in der Konsoleneinheit vorne), es läuft gerade im C64 Modus unterstützt aber duzende andere Systeme und hunderte Arcade Titel. Sogar ein 486er PC geht wenn man es drauf anlegt. Amiga ST (...)

Möchtest du dein FPGA-Setup nicht mal ausführlich hier im Forum vorstellen? Ich würde es sehr gerne auf die Startseite bringen. Hut ab für das Ergebnis. Sieht echt Klasse aus.

Liebe Grüße
Sven
 
wjmw89 schrieb:
Was bedeutet es geht weg wie warme Semmeln? Das liegt nämlich immer im Auge des Betrachters.
Bei solch einer Nische und dem Preis vermute ich unter 4000 Stück weltweit.

Ich wäre bei sowas ja nicht abgeneigt aber 800€ sind halt etwas extrem in der heutigen Zeit für solche Sachen.

Mehr als 200€ würden wahrscheinlich die wenigsten ausgeben.
Die erste Charge ist ausverkauft die nächste von gut 1000 Stück wird in den nächsten Wochen auch vergriffen sein. Mehr als rund 5000 Stück werden nicht Prodziert da es nicht mehr als 5000 der 3,5" Laufwerke gibt. Und für dieses spezielle Retro Projekt sind 5000 Stück eine sehr beachtliche Stückzahl.
 
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