Mein Vater hat Blasenkrebs - Infos, Hilfen, Erfahrungen aus der Community?

perfekt!57

Commodore
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Diagnose Krebs - Infos, Hilfen, Erfahrungen aus der Community?

Mein Vater (gerade 78 geworden) hat vor gut 1h angerufen: Seine Vorsorge hat ergeben, er hat einen kirschgroßen Blasenkrebs.

Sein niedergelasener Urologe hat als Belegarzt in den städt. Kliniken Kassel dort Betten. OP sobald wie möglich. Freitag oder anfang nächster Woche. Klar, so muss es sein:

Wer hat damit Erfahrung, kann davon berichten?

(Sollte eine Ganzkörper-Magnet-Resonanz-Tomographie gemacht werden? (Ich denke ja). Zahlt das die TechnikerKK auch auf Belegbett? Ambulant wird das ja nicht bezahlt. Nur stationär. (Ich rufe als nächstes die TKK an). Gibt es da Unterschiede zur direkten Einweisung und OP durch einen Krankenhausarzt? Risiko/Nutzen von Chemotherapie ? (Muss wahrscheinlich sein, klar). Risiko von Inkontinenz danach? usw.. Mein Vater ist sonst fit: dessen Mutter wurde fast 90. Er ist Nichtraucher seit 30 Jahren. Trinkt ca. 1 Fl Bier am Tag. Na klar werde ich auch googeln und pers. Gespräche führen mit den Ärzten usw., aber pers. Erfahrungen aus der Community können auch sehr zielfführend sein. Evtl. besser gleich in eine spezialisierte Uni-Klinik gehen? Welche wäre das?)

Grüße

p.
 
Zuletzt bearbeitet:
war zivi und hatte genügend patienten, die chemotherapie hatten. klar es verträgt nicht jeder, aber mittlerweile ist das alles schon sehr fortgeschritten.
je nachdem inwieweit die op glückt muss evtl eine chemotherapie gemacht werden. dies kann sich lediglich über ein paar tage ambulantes bestrahlen hinziehen, aber auch deutlich länger mit mehreren bestrahlungsphasen.
kommt auf die krebsart an. auch ein fall aus meiner familie überstand das ganze ohne nachhaltige veränderungen.

ich denke kurze zeit nach der op können dir die ärzte mehr sagen, alles andere wäre spekulation.
 
Ich denke ganz ehrlich, tortz aller Allgemeinheit und Fachkundigkeit in diesem Forum, ruf Krankenhäuser, Krankenkassen, Gesundheitsstellen und Ämter an. Krebshilfe und Fürsorge gibt es mit Sicherheit auch. Verschiedene Quellen, die wohl alle auf gewisse Gleichheiten stoßen werden, die du dann für voll nehmen kannst.

Im Internet findest du immer wieder Halbwahrheiten, und die Sache ist zu ernst für "ich glaube gehört zu haben das mal ein freund von nem bekannten ..."
 
da dein vater 78 ist denke ich mal dass du auf jeden fall selbst über 40 bist. dass krankheiten sich im alter anhäufen ist eigentlich nicht ungewöhnlich, aber krebs ist echt mal unschön, aber solange das operabel ist "geht" es noch.

ich habe keine erfahrung an mir mit krebs, dafür aber hat es meine mutter als ich 18 jahre alt war dahingerafft.
sie hatte 1992 gebärmutterkrebs bekommen, wurde operiert und man sagte, dass wenn es 5 jahre lang wegbleibt, dass die chancen dann sehr gut stünden. nun ja im 5ten jahr kam es dann genau wieder...und da war der kampf eigentlich schon von vornherein verloren. einmal operiert, kann man ein zweites mal nicht mehr operativ vorgehen an der selben stelle. 2 jahre qual folgten. sowohl für sie als auch für meinen vater und mich inkl der verwandten. naja 1999 wurde sie dann erlöst.
sie war in einem universitätsklinikum und soweit ich damals meinen vater verstand war das besser als ein normales städtisches. allerdings sind die methoden relativ alt in der krebsbehandlung und werden nicht so oft aktualisert...meines wissens.

ich weiss, dass es nicht spezifisch auf deinen vater übertragbar ist was ich geschrieben habe, aber evtl als kleine bereicherung, dass es hier auch leute gibt die mit krebs bekanntschaft machen "durften".
 
ich wünsche nur alles gut für dein vater. und kopf hoch. :)
 
schliesse mich an.
 
Auch von meiner Seite alles gute für Deinen Vater,Deine ganze Familie und Dich.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hi,

also mit dem MRT denke ich wird man etwas warten.

Sie werden ihn im KH operieren, d.h. sie resezieren Gewebe um feststellen zu lassen, um welche Art Tumor es sich handelt, wie tief er gewachsen ist etc.

Das ganze machen sie in der Regel durch die Harnröhre und ist in einer kurzen narkose nicht allzu schlimm ( bzw. mit Regionalanästhesieverfahren ) - auf diese Weise lässt sich halt auch die Blase insgesamt inspizieren. Evtl. kann der gesamte Tumor sogar bei der sog. TUR-B entfernt werden.

Die Cystoskopie ( Blasenspiegelung ) ist mit das Mittel der Wahl, die bildgbenden Verfahren sind weniger geeignet und finden ihren Sinn erst dann, wenn es um das sog. Tumorstaging geht, bei dem der ganze Körper auf Metastasen abgesucht wird ( wird ab einem gewissen Stadium des Tumors gemacht ) - da machen sie ein CT, Ultraschall vom Oberbauch, Knochenszintigramm etc.


In diesem Sinne, auch wenns schwer fällt, abwarten und sehen was im KH bei der OP rauskommt...


so long

Cys
 
@perfekt,

echt übel.

Ein MRT wird nur Parziell gemacht, ganskörper geht nicht die belastung ist zu groß. Ich hab mal nachgefragt, hatte erst vor über einem Jahr eine MRT.

Und was weiter übel ist das Alter, die blöden Kassen warten das aus. Meine Mutter ist auch 78 Jahre und mußte 2 ganze Jahre warten auf eine Operation am Grünen Star :(

Hier was zu Blasenkrebs
http://www.krebsinformation.de/body_blasenkrebs.html

http://www.google.de/search?q=Blase...ient=firefox-a&rls=org.mozilla:en-US:official
 
das ganze ist schon eine unschöne sache. bei nem kumpel ham sie mit 28 festgestellt, dass er hodenkrebs hat. die eine hälfte des gebimmsles musste entfernt werden und dann gings zur chemotherapie. 6 wochen "kur" an der nordsee. momentan ist er beschwerdefrei. war schon ziemlich geschockt als ich das von ihm gehört habe. vorallem in dem alter.

naja, und wie der krebs leute hinraffen kann hab ich an meinem grossvater gesehen. da war der ganze bauch voll bis oben hin. gar nicht schön.

ich wünsche deinem vater auf jeden fall alles gute und drücke euch die daumen, dass es nicht so wild ist. :)
 
perfekt!57 schrieb:
Mein Vater (gerade 78 geworden) hat vor gut 1h angerufen: Seine Vorsorge hat ergeben, er hat einen kirschgroßen Blasenkrebs.

Sein niedergelasener Urologe hat als Belegarzt in den städt. Kliniken Kassel dort Betten. OP sobald wie möglich. Freitag oder anfang nächster Woche. Klar, so muss es sein:

Wer hat damit Erfahrung, kann davon berichten?

(Sollte eineGanzkör per-Magnet-Resonanz-Tomographie gemacht werden? (Ich denke ja). Zahlt das die TechnikerKK auch auf Belegbett? Ambulant wird das ja nicht bezahlt. Nur stationär. (Ich rufe als nächstes die TKK an). Gibt es da Unterschiede zur direkten Einweisung und OP durch einen Krankenhausarzt? Risiko/Nutzen von Chemotherapie ? (Muss wahrscheinlich sein, klar). Risiko von Inkontinenz danach? usw.. Mein Vater ist sonst fit: dessen Mutter wurde fast 90. Er ist Nichtraucher seit 30 Jahren. Trinkt ca. 1 Fl Bier am Tag. Na klar werde ich auch googeln und pers. Gespräche führen mit den Ärzten usw., aber pers. Erfahrungen aus der Community können auch sehr zielfführend sein. Evtl. besser gleich in eine spezialisierte Uni-Klinik gehen? Welche wäre das?)

Grüße

p.


So etwas zu lesen ist immer schlimm.

Ich habe dieses Jahr selbst wegen eines kleinen, bösen Turmores im Unterlaib im Krankenhaus gelegen.

Eine "Ganzkör per-Magnet-Resonanz-Tomographie" wird vermutlich nicht direkt gemacht werden. Std. ist hier zunächst eine Kontrolle von Thorax und Abdomen.

Edit: Ich bin zwar kein Arzt, aber mehr ist eigentlich nicht nötig. Die Aufnahmen von Thorax und Abdomen reichen meisst, um mögliche Metastasenbildung nachzuweisen oder eben auch nicht.

Die Frage nach einer Chemo-Theraphie kann vermutlich jetzt noch überhaupt nicht beantwortet werden. Da bleiben erst einmal ganz andere Fragen. Um was für einen Tumor handelt es sich (ist bereits eine Gewebeprobe entnommen worden) etc. Je nach Tumorart ist das ganze vielleicht auch gar nicht so schlimm. Und so weit ich lesen konnte, steht Dein Vater erst am Anfang des ganzen Prozedere. Vielleicht bleibt ihm sogar eine Chemo erspart, möglich.

Ihr müsst Euch auf aufregende und nervenaufreibende Tage einstellen. Das Übelste werden die Tage zwischen den Untersuchungen und Ergebnissen sein (z. B. Blutbild und Tumormarker, diese Untersuchungen brauchen meist ca. 1/2 Woche bis 1 Woche).

Eine genauere Vorhersage der nächsten Zukunft lässt sich vermutlich erst treffen, wenn die besagte Gewebeprobe entnommen wurde. Dies geschieht meistens während der ersten OP (während der OP wird geguckt was es ist und ob es weg muss). Bis dahin hat das Gespenst Krebs erst einmal tausende Gesichter.

Wichtig ist jetzt, einigermassen Ruhe zu bewahren, auch wenns schwerfällt. Ich habe viele Menschen mit Blasenkrebs kennengelernt. Soweit ich mich entsinnen kann, sind viele mit einer OP ausgekomen. Persönlich kann ich mich nur an einen Mann entsinnen, der als Blasenkrebs-Patient eine Chemo bekam.

Einer Sache solltest Du Dir jedoch bewusst werden. 78 Jahre ist ein gutes Alter für einen Mann. Ich weiss, d. dieser Satz schmerzt und weh tut, aus eigener Erfahrung weiss ich jedoch auch, d. eine solche Frage vor allem bei Krebs mitbestimmend ist.

Meine CTs vor und nachher wurden immer ambulant gemacht. Bezahlen musste ich da nichts.

Edit:

Ich würde mich jetzt nicht gleich auf eine Spezialklinik stürzen. Persönlich würde ich abwiegen, je nach persönlichem Wohntort, in welches Krankenhaus ich gehe. Sollte die Krebserkrankung wirklich ernsthaft sein, dürft Ihr Euch auf eine längere Geschichte einstellen. Da ist dann meist eine Wohnortnahe Unterbringung am sinnvollsten. Vor allem für Deinen Vater dürfte dies von der Psyche her vermutlich sehr wichtig sein.
 
Zuletzt bearbeitet:
Das mit der Spezialklinik ist im Prinzip Quatsch - ich arbeite in einem 240 Betten-Haus und unsere Urologie therapiert sehr gut.


Desweiteren:
@Otternase: die OP am grünen Star kann auch warten, denn das Glaukom ist mit Medikamenten behandelbar - bei maligen Tumoren ist man halt evtl. nach zwei jahren schon lange tot.

@bommel: das er im Moment beschwerdefrei ist spricht dafür, dass er geheilt ist - das ist bei frühzeitig operierten Hodentumoren nämlich meist so.

Auch hat es wenig Wert (@ value ) überall anzurufen und nachzufragen bevor man weiss, was genau Sache ist. Helfen können die im moment wohl kaum.

Ausserdem, was die Übernahme durch die KK angeht - die zahlen imho alles. in unserem Haus ist das so.

Cys
 
Da MRT's keine Radioaktivität verwenden, ist es auch keine Belastung in diesem Sinne vorhanden.

Ich bin examinierter Rettungsassistent und habe schon hunderte von Krebspatienten ins KH gefahren und auch betreut! Das deutsche Krebsforschungszentrum ist ja bei uns in Heidelberg!

Ich gebe Dir nun einen Tipp! Befrage die Ärzte, lass Dich nicht abwimmeln und mache Dir Kopien von allen Berichten und Schriftstücken!

Unikliniken sind für solche Dinge bereits spezialisiert oder beschäftigen sich täglich damit, Kreiss- oder Belegkrankenhäuser würde ich bei soetwas meiden! ALSO NUR UNIKLINK.

Auch hier mit den behandelnen Ärzten sprechen und sich nicht einschüchtern lassen. Ruhig darauf bestehen, dass in einer Uniklinik operiert wird! Die Krankenkassen zahlen das!

Bewahre Ruhe!

Wegen inkontinenz, mache Dir mal keine Sorgen, dass ist das kleinere Übel von allem!

Ich drücke Deinem Vater die Daumen, ALLES GUTE!
 
Zuletzt bearbeitet:
Sorry, aber wenn ich Deinen Post lese Leon könnt ich über meiner teuren Tastatur brechen.

Mal abgesehen davon, dass ich ebenfalls Heidelberger bin und mich mit den hiesigen Krankenhäusern etwas auskenne, betrachte ich Deinen Post als typischen DRK-Post:
" abholen, 10 min schwätzen, abgeben, mitreden wollen "

Die Urologischen Abteilungen Heidelbergs haben alle einen nicht schlechten Ruf und nur weil die Uni das grösste Gebäude hat, sind sie nicht die besten, da viele Ärzte aus der uni in kleinere Häuser wechseln.

Inkontinenz: 99,99 % der Pat nach TUR-Blase werden nicht inkontinent, allenfalls bei Resektionen der Prostata auf gleichem Wege!!!


Cys

edit:selbst bei radikalen OPs der Harnblasenkarzinome und Augmentationen der Blase aus Colon/Ileum gibt es kontinente Arten - bei uns im kleinen Krankenhäuschen übrigens erfolgreich durchgeführt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Cystofix schrieb:
Das mit der Spezialklinik ist im Prinzip Quatsch - ich arbeite in einem 240 Betten-Haus und unsere Urologie therapiert sehr gut.

Ich war auch "nur" in einem städtischen Klinikum (gut) untergebracht. Von der medizinischen Versorgung her gesehen war das sogar optimal.

Der Kommentar mit dem "DRK-Post" hätte so nicht sein müssen (vor allem hier nicht). Jungs, ihr habt beide einen bescheidenen Job. Also habt Euch bitte lieb!

@Perfekt

Der Urologe wird die stationäre Einweisung aussprechen. Alle Untersuchugen bis zur Aufnahmeuntersuchung sind des weiteren vermutlich ambulant (MRTs etc.). Der Urologe wird sich vermutlich ausserdem erst einmal um alles kümmern. Mein Urologe hat vom Einweisungstermin bis hin zu allen anderen Schnick-Schnack alles für mich geregelt.
 
Meinen Job habe ich hier nicht erwähnt und betrachte ihn nicht als bescheiden ( was Du mir ja mal erklären könntest ), aber ok, war vielleicht überzogen.

Sorry @ Leon

Cys

P.S. Was denkst Du denn was ich arbeite ?
 
@Cystofix

1. Ich bin kein DRK'ler!

2. nehme ich an, dass Du Krankenpfleger bist! Sorry, aber Ihr Jungs habt von der Arbeit draussen keine Ahnung, sehe ich z.B jeden Tag in Mannheim in den verschiedenen Aufnahmen!

3. Weiss ich nicht, was Dich an meinen Aussagen so aufregt! Ich weiss nur, dass in Unikliniken die neuesten Verfahren Verwendung finden und von daher den Belegkrankenhäusern überlegen sind! Das sie schlecht oder sch.. sind habe ich nicht gesagt!

4. Habe ich nie behauptet, dass er inkontinent werden würde! Ich habe nur gesagt, dass es, wenn es so wäre, es das kleinere Übel sei, mehr nicht!

5. Ich es scheisse finde, dass Du so reagierst!
 
leute, soweit ich weiss wird hier in einem thread diskutiert wo ein mensch im grunde todkrank sein könnte. also vielleicht etwas mehr zurückschraubung des eigenen ego´s und solche internen quärelen per PN lösen.
 
Danke Euch allen bis hier her: habe gerade alles durchgelesen bis hier her: das hat schon echt geholfen bis jetzt. man ist nicht alleine (oder weniger, als man es ohne euch wäre).

Und ich glaube, ich habe das auch recht verstanden "wg. der kleinen streiterei". für mich kein problem, und für euch auch nicht denke ich.

sachlich der hintergrund klar: "das haben inzwischen (so) doch mehr ältere herren, und deshalb sind auch die städt-kliniken gut, resp. nicht völlig hinterm mond". und uniklinikum sollte nach landläufiger meinung/erfahrung "halt doch noch etwas besser dran sein am fortschritt". denke ich auch.

aber ich glaube, für meinen alten herren kommt zunächst ein weggang aus kassel im moment eher nicht in frage, "rein psychologisch" eher nicht. "wenn die das da gut genug machen, dann wird er das da so wollen": auch ok.

und belegbett durch den urologen heißt (so die telefonische auskunft der krankenkasse), das zunächst eine völlig normale einweisung geschrieben wird. und von daher sollte ein mrt im kh kein problem sein, so es indiziert ist. (danke für die vielen infos dazu oben). und wg. der indizierung heißt es dranbleiben am arzt/ablauf.

ansonsten habe ich den speziellen infotext vom heidelberg krebsforschungszentrum bzgl. blasenkrebs aus dem netz ausgedruckt und per post an meinen alten herrn geschickt. (ich weiß, er kann mit so etwas umgehen). und angerufen und kurz vorinformiert bzgl. dessen habe ich ihn auch.

Außerdem hat die Krankenkasse in KS einen für den "Bereich" spezialisierten Sachbearbeiter, der z.B. auch alle Rehakliniken im Umkreis von KS kennt (Richtung Süden, Fulda z.B. ist dann wieder ein anderer Kollege zuständig.) Also von da aus ist auch auf Kenntnis/Hilfe/Unterstützung zu rechnen, falls Reha indiziert sein wird.

So weit also für den Moment die sachliche Seite der Geschichte (oder was man (sich) als solche ausgibt). "Wir Männer neigen ja eher dazu, im Moment der Gefahr die Gefühle wegzudrücken, um die Situtation durchstehen zu können. Das heulende Elend kommt hinterher." So oder so ähnlich könnte eine naheliegende Rationalisierung des Jetzt lauten: Wir Angehörigen sind ja nur mittelbar die Betroffenen, er hat den Krebs. Daher kein Selbstmitleid angezeigt. Ärzte und Krankenhaus tragen hauptsächlich die Verantwortung für das, was jetzt während Tagen zu tun ist. Und ist ok so.

Ich werde jetzt evtl. doch noch eine kleine Sammelbestellung Graphikarten machen (6600GT); ein wenig Ablenkung, Konzentration auf anderes positives Tun tut gut, darf auch sein.
 
Hallo,

ich kann Dir zwar nicht weiterhelfen möchte aber Deinen Vater Dir und Deiner Familie alles Gute Wünschen.



Viele Grüße


Eric
 
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