Mein Vater hat Blasenkrebs - Infos, Hilfen, Erfahrungen aus der Community?

Danke Eric, tut wirklich gut so ein teilnehmender Wunsch. Mittwoch 1.12.04 früh um 9:00 Uhr ist "Einrücken" für meinen alten Herren. Do. 2.12.04, vormittags, wird die OP sein:

Mein jüngerer Bruder hat gestern eine (letztmögliche) Prüfung im Rahmen einer "Massnahme" vom Arbeitsamt (mal wieder) versaut, und meinen Eltern gestern abend von Berlin aus telefonisch damit in Ohren gelegen.

Sie haben ihm von Vaters Krebs mit Absicht nichts gesagt: dessen "Unterstützung" dann noch eine Last mehr. So deren Empfinden aus der Erfahrung mit ihm.


Also haben die alten Leutchen sehr schelcht geschlafen, kamen erst um 4:00 zur Ruhe. Und Vater hat irgendwann in der Nacht (wohl aus dem Unterbewußtsein heraus) sein Gebiß halb durchgebissen und konnte heute früh das fehlenden Stück nicht finden(!).

Von da aus war für ihn erst das Gebiß zu finden, dann zu Frühstücken, sich anzuziehen, zu rasieren, nach meiner noch schlafenden Mutter zu sehen, der ggfls. einen Kaffee ans Bett zu bringen, und dann erst durch die halbe Stadt zum Arzt zu fahren, dort persönlich sich ins wartezimmer zu setzten:

Da habe ich die Terminabstimmung kurzerhand von hier aus per Telefon selbst gemacht. Alles easy, hat man sich drüber gefreut von Seiten der Arztpraxis: man kennt das. (Zum Glück gibt es noch informelle Freiräume. "Und vernünftige Leute machen zusammen das, was vernünftig und angebracht ist". Eigentlich hätte einer, der sich telefonisch als Sohn ausgibt, das Geburtstdatum kennt...). Und ich habe Vater dann Minuten später informiert, "dass er sein Gebiß etc. in Ruhe angehen kann", weil der Termin jetzt schon mal steht. Er hat sich richtig gefreut, das ihm das abgenommen war.

"Macumar" und "ASS" muss er ab heute absetzen. Die 7 Tage bis zur OP gerade richtig.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hey Perfekt,
auch von mir alles Gute für dich und deine Familie! Ich wünsche euch, dass dein Vater wieder Gesund wird!

Hatte leider vor ein paar Jahren einen ähnlich Fall in der Familie (allerdings Blutkrebs) der leider nicht in einem Happy End endete. Von daher kann ich mir gut vorstellen, was du jetzt gerade durchmachst.


So long Matthias

@ alle anderen: das letzte was man hier in solch einem Thread braucht, sind persönliche Streitereien. Diese helfen keinen Meter. Anders dagegen ernstgemeinte Ratschläge/Tips und aufbauende Worte bzw. Mitgefühl (kein Mitleid!).
 
Wenn ich mir Deinen Beitrag (perfekt!57) so anschaue, haben Dich die traurigen Neuigkeiten ganz schön überrannt.

Nicht zuletzt erinnert mich dies alles an eigene Erfahrungen und Geschehnisse.

Zum Thema Blasenkrebs. Ich denke es ist nicht verkehrt wenn ich behaupte, d. Blasenkrebs vor allem in diesem Alter (über 70) mittlerweile mehr eine "übliche" Alterserkrankung darstellt.

Soweit ich mitbekommen habe, gibt es mehrere unterschiedliche Operationsmethoden. In dem Klinikum wo ich lag, wurde meisst ein schonendes Verfahren verwendet. Wo die Unterschiede zwischen schonenden und anderer Verfahren liegen, kann Dir Cystofix mit Sicherheit am besten erklären. Aber ich denke, der Begriff "schonendes Verfahren" spricht schon einmal für sich.

Wenn Dein Dad so um den 07. ins Klinikum kommt, bestehen eigentlich ganz gute Chancen, d. er vielleicht Weihnachten nach Hause kann. Wenn ich jetzt nicht ganz falsch bin, ist der Klinikaufenthalt nach schondender Blasen-OP ca. 2 bis 3 Wochen (eher 3 Wochen). Die Zeit danach wird zwar nicht amüsant sein, aber zumindest hoffentlich kein Krankenhaus zu Weihnachten, d. wünsch ich Euch!

Weiter, soviel ist auch sicher, ist eine Blasen-OP mitunter tägliches Geschäft einer Urologie. Wenn Dein Dad soweit ganz fit ist, wird er diese OP ganz gut wegstecken.

Ich vermute mal, d. Dein Dad ca. 1 Woche auf die Intensiv-Station kommt. Während dieser Zeit bekommt man als Patient jedoch meist nicht allzuviel mit. Die Schmerzmedikamente sind dann doch schon ziemlich gut ;) , Dein Vater wird vermutlich eine sogenannte Schmerzpumpe in den ersten Tagen bekommen, mit deren Hilfe er sich die entsprechenden Medikamente nach belieben selbst geben kann.

Wenn ich weiter überlege, waren viele der betroffenen Herren im Alter Deines Herrn. Viele (fast alle/die meisten) haben auf mich den Eindruck gemacht, d. sie ganz gut mit der Situation und der Krankheit zurechtkommen. Weiter haben die Jungs immer einen recht fitten und vitalen Eindruck gemacht (der Situation entsprechend). Da gibt es wesentlich schlimmeres zu ertragen.

Zum Gespenst Krebs und Chemo ansich gäbe es viel zu sagen. Hier ist vermutlich d. wichtigste zu wissen, d. insbesondere dieser Bereich der Medizin viele Fortschritte gemacht hat. Eine Chemo von heute ist wohl nicht zu vergleichen mit einer von vor 10 Jahren. Die Medikamente sind heute wesentlich verträglicher und schonender als früher. Die Psyche wird eine wesentliche Rolle beim Gesundungsprozess spielen. Gerade bei dieser Krankheit.

Du, Deine Familie und Dein Vater müsst Euch vor allem in Geduld üben. Ihr habt eine schwere Zeit vor Euch, die aber mit Sicherheit schaffbar ist.

Ich hoffe, Du berichtest ein wenig weiter. Wenn ich Dir weiterhelfen kann, würde ich mich freuen.

Ausserdem mag ich ich an dieser Stelle noch einmal kurz für meine Wortwahl bezüglich der "bescheiden Jobs" entschuldigen. Das war unfair, persönlich bin ich Menschen die anderen helfen äusserst dankbar. Eine entsprechende Richtigstellung habe ich per PN mit Cystofix bereits ausgetauscht.
 
Top Foo! Danke!

Ich habe gestern abend 18:45 mit dem Arzt telefoniert. Der rief dann endlich zurück nach des Tages Mühen. (seit 14:00 war er zurück in seiner Praxis vom operieren, "aber das Tagesgeschäft", klar.)

-Vater wird nächste Woche Donnerstag operiert (der Arzt wusste das noch gar nicht "von seiner Hilfe", fand das aber klar ok, dass wir den nächstmöglichen Termin genommen haben),
-Vater selbst hatte sich nach Kenntnis des Arztes auch noch nicht wieder gemeldet,
-Vater hat mich nachmittags angerufen und sich nochmals für Hilfe und Unterstützung bedankt, gleichzeitig aber gesagt "das nächste Mal ruft er aber selber an, den Termin zu machen" ("Klar Vater natürlich, selbstverständlich, tut mir leid..."), (und dann wollte er den Arzt anrufen, wie er sagte, aber: siehe oben.)
-bei der OP wird zunächst nur der Tumor entfernt und analysiert,
-Aufenthaltsdauer gab der Arzt von sich aus "mit ca. 10 Tagen an". ("Kleine Lüge für Touristen?")
-alles weitere, z.B. MRT wird nach den Ergebnissen der OP entschieden (klar),
-die MRT kann evtl. bei einer zweiten Einweisung zu diesem Zwecke gemacht werden,
-war ein prima Gespräch. Der Arzt freute sich, so mein Eindruck (und als Bericht gemeint, nicht als Eigenlob), "dass mal einer verständig mit ihm redete". (Auf mein "Wiederhören" bekam ich ein ausdrückliches "Tschüss", was mich freute. Ganze Kleinigkeiten halt, auf die man plötzlich mehr achtet in so einer Sitaution. War schließlich das erste Mal, dass der Arzt und ich miteinander zu tun hatten.)
 
Hi,

@perfekt!57

Wünsche Deinem Vater und Dir alles Gute. Man muß die OP abwarten, mehr kann man dazu im Moment nicht sagen. Grundsätzlich ist Blasenkrebs heute heilbar.
Es kommt aber auf viele Kleinigkeiten an, die erst mit der OP geklärt werden können.
Sollte eine Chemo notwendig sein, so kann er relativ unbesorgt sein. Es gibt spezielle Chemos, die sehr gut wirken.
Bin zur Zeit selbst in einer Chemotherapie drin, weiß also wovon ich rede. Nebenwirkungen gibt es immer wieder. Ist auch von Krebs zu Krebs und von Person zu Person sehr unterschiedlich. Ich persönlich vertrage sie so einigermaßen und für Probleme gibt es geeignete Gegenmittel. Also Kopf hoch. Wird schon wieder :)
 
Das mit den 10 Tagen kommt mir schon ein wenig dünn vor. Ich meine, wie oben bereits geschildert, d. die ganzen Leute zwischen 14 Tagen und (eher) 3 Wochen stationär fest gelegen haben.

Hier spielt vermutlich eine Rolle, wie der Tumor liegt. Ist er in oder auf der Blase. Wenn sich der Tumuor auf der Blase gebildet hat, kanns durchaus schneller gehen. Ist er in der Blase, wird´s ein wenig kompilzierter.

Warum die MRTs nicht ambulant gemacht werden, ist mir ein Rätsel. Letztlich sollte es hier darum gehen, den Patienten möglichst lange in vertrauter Umgebung zu belassen.

Das mit der ersten OP + Gewebeuntersuchung ist soweit richtig.

Ihr, die Familie solltet Eurer Vater jedoch noch am Tag der OP besuchen können.

Persönlich würde ich mich nicht allzuviel in die Angelegenheiten meines Herren mischen. Natürlich verlangt eine solche Situation nach Unterstüzuung und Hilfe. Wichtig ist jedoch auch, d. sich die betroffene Person selbst mit der neuen Situation abfinden kann. Eine gewisse Konfrontation gehört einfach dazu und sollte auch nicht unterdrückt werden.

Wie sieht es mit Dir aus? Fährst Du nach Hause? Zwischen Bitburg und Kassel ist dann schon ein wenig Land.
 
Hi,

also bzgl. der verschiedenen OP-Varianten:

bei deinem Vater werden sie vermutlich über die Harnröhre operieren, das Tumorgewebe 'ausschaben' ( TUR-Blase = transurethrale Elektroresektion der Blase ), was ein recht kurzer Eingriff ist, den man entweder in Spinalanästhesie macht, oder aber in Vollnarkose.

Die Liegedauer solcher Pat. im KH liegt bei etwa 7 Tagen, kann aber auch etwas länger sein ( postoperat. Verlauf, Vorerkrankungen. etc. )

Die andere Variante der Blasen-Tu-Op macht man, wenn der Tumor ( was man durch eine TUR herausfinden kann ) zu weit in die Blasenwand bzw. darüber hinaus gewachsen ist.

Dann kann man operativ die Blase komplett entfernen und aus Darm ein Reservoir 'basteln', welches dann entweder ( wenn möglich ) wieder mit der Harnröhre verbunden wird, was dann auch kontinent ist ( = Neoblase ), oder aber durch die Bauchdecke ausgeleitet wird. Auch da gibt es eine kontinente Form und eine ( wird dann über den Bauchnabel katheterisiert ) oder eine, die mit einem Beutel versorgt werden muss.

Ich denke, ein Aufenthalt auf der Intensivstation wird nicht mal erfolgen und gegen die Schmerzen wird er potente Sz-mittel erhalten, wobei bei solchen Sachen so Sachen wie Voltaren-Zäpfchen meist die bessere Wahl sind ( aber das werdet Ihr ja sehen ).
Was anfangs störender sein wird, ist der Blasenreiz des Katheters und der OP - Dein Vater wird denken, er müsse ständig pinkeln - aber auch das lässt nach.

Ich hoffe, ein bisschen geholfen zu haben und wünsche Deinem Vater und auh Dir viel Glück und Stärke die nächste Zeit.

Cys
 
Ich wünsche euch, dass alles gut wird. Und vergesst bei allem ernst der situation den optimismus nicht. denn auch lachen ist medizin und eine positive einstellung kann viel zur heilung beitragen.
 
@Cystofix

gibt es nicht auch Formen, bei denen sich der Krebs ausserhalb der Blase sozusagen auf der Blasenwand bildet?

Persönlich bin ich fast der Meinung, d. eine gewisse, gesunde Einstellung den Krankheitsverlauf einfach entscheidet. Nur wer seine Chance sucht, wird sie auch finden...

Liege ich bei der Liegezeit so grob daneben? In der Regel hatte ich d. Gefühl, d. diese Herrn länger als ich lagen. Und ich lag pro Zyklus Cehmo immer 14 Tage.

Wenn ich mit einem Herrn gleichzeitig rein kam, verbrachte dieser meist die ersten Tage auf Intensiv und ich war meist auch (immer?) vorher draussen. Allerdings musste sich die armen Kerle wohl auch immer einem etwas komplizierten Prozedere unterziehen.

@Shangrila

Dir alles gute. Hoffentlich bleibt alles im Rahmen des erträglichen. Darf ich fragen, was Dich so an Nebenwirkungen plagt? Ich warte gerade auf meine Reha. Für mich ist jetzt entspannen und verarbeiten angesagt. Heute, rund ein halbes Jahr nach meinem letzten Zyklus sind auch die letzten merklichen Nebenwirkungen so langsam ganz am abklingen. Eigentlich finde ich, war es gar nicht ganz so schlimm. Mir geht es heute gut. Eins, zwei Kleinigketen nerven und zwacken, aber darüber möchte ich mich wirklich nicht beklagen.

Kennst Du "Brotdrunk"? Interviewe mal Deine Ärzte nach dem Zeugs. In einigen Kliniken wird mit dem Zeugs gute Erfahrungen während Chemo-Therapien gemacht. Das Zeugs unterstützt irgendwie die Blutbildung, sorgt zumindest dafür bzw. unterstützt, d. eben die Blutbildung während der Chemo nicht ganz in die Knie geht. Schmeckt Schei33e (nach Essig) und ist nur kalt + schnell runterzubekommen (also Vorsicht bei Brechreiz, leider(fast typische Nebenwirkung)) aber anscheinend tierisch gesund.

Wünsch Dir alles gute + hübsche Schwestern auf der Station ;)
 
@Foo

Also ich kann lediglich aus meiner bisherigen Erfahrung sprechen und da lagen die Herren ( Damen sind selten ) nie auf der Intensiv, es sei denn, sie waren kardial oder von der Lunge her sehr schlecht. Ansonsten liegen die Pat. nach einer 'Ausschabung' max. ne Stunde im Aufwachraum und gehen auf 'Normalstation'.

Die Pat. mit grossen, radikalen OP's gehen natürlich meist ne Nacht oder zwei auf die Intensiv, manche auch länger, aber das sind halt OP's im 6-Stunden-Bereich, das muss man halt sehen.

und was die Liegezeit angeht, das ist bei uns im Haus so, wie's woanders ist, kann ich leider nicht beantworten.

Über einen von aussen auf der Blase wachsenden ( Primär-)Tumor habe ich noch nicht gehört ( die meisten wachsen von der Blasenschleimhaut aus ), aber das ist etwas, was man einen Urologen fragen sollte, da hört mein Pflegewissen auf, da ich mich nicht täglich mit Urologie befasse ( Anästhesie/Intensiv ).

so long

Cys
 
Ich werde jetzt erst mal lesen. Vater ist gut drauf. Gerade noch telefoniert, wie auch gestern. Wir haben beschlossen, uns erstmal nicht verrückt zu machen, sondern alles Zweifeln und Sorgen 5 Tage nach hinten zu schieben. ("Den Arzt anzurufen hatte Vater tatsächlich keine Zeit". Mutter musste erst noch zur besten Freundin gefahren werden, wg. der Sorgen. Wie die Leute halt so sind.) Der Thread hier wirklich hilfreich für mich. Kommen viele nützliche Infos und gute Gefühle. Danke dafür!
 
@FooFighter

danke für Deine guten Wünsche. Na ja die Nebenwirkungen halten sich in Grenzen. Bin allerdings erst in der Mitte des ersten Zyklus. Noch 3 Wochen, dann werd ich ne 4-wöchige Pause einlegen können. Kann halt nicht viel essen und leide unter Dauerübelkeit, die immer noch 3-4 Tahe anhält. Mit Medis halte ich sie im Griff. Na ja und ein paar andere Kleinigkeiten noch.
Nach den 4 Wochen Pause (Ende Dezember) geht das Ganze vorn vorn los :(
Sollte eigentlich zur Reha in der Pause. Hab aber keine Lust dazu. Kann keine Kliniken und Ärzte mehr sehen ;)
Werde nach der ganzen Therapie wohl zur Kur nach Bad Salzuflen fahren. Dann ist der Winter fast schon vorbei-zum Glück-.
Wünsche Dir auch alles Gute und Kopf hoch :cool_alt:
 
Da ich durch den Schei33 erst einmal durch bin, ist der Kopf ganz weit oben ;) . Bock auf Menschen in weiss habe ich auch nur noch bedingt. :D

Das mit der Übelkeit ist wirklich böse. Ich gehe mal davon aus, d. Du auch einen Magenschutz bekommst. Das Zeugs ist aber wirklich nicht unbedingt besonders :rolleyes:. Aber genauso wie´s eines Tages kommt, gehts dann auch wieder. Ich bin irgendwann morgens aufgestanden und hatte plötzlich wieder gesunden Hunger. Heute, rund ein halbes Jahr später bin ich beleibt wie noch nie (zwar nicht wirklich dick oder fett, dafür wohlgenährt).

Ich hatte jedoch böse Probleme mit meiner Haut. Die ist stellenweise schwarz geworden und abgestorben. Das war sehr unangenehm, besonders an gewissen Stellen. Wenn´s Sitzfleisch dünn wird, ...schrecklich.

Wie kommst Du mit dem ZVK zurecht? Das Ding hat mich übel genervt. Genauso wie die überhöhte Flüssigkeitszufuhr (Tag & Nacht Herzrasen).

Aber selbst davon ist heute noch kaum was zu sehen bzw. zu merken.
 
@FooFighter


Am meisten macht mir zur Zeit wie gesagt die Übelkeit zu schaffen. Kann kaum noch richtig essen. Immer wenn es mir was besser geht stopfe ich mich voll, so gut es geht :p
Am Tag der Infusion geht es mir noch am besten. Hab dann auch ein Hungergefühl und kann essen. Danach wirds dann zappenduster mit dem Hunger.
Eine Regel ist da nicht erkennbar. Mal geht es besser, dann wieder komm ich aus der Sch..... nicht heraus. Na ja noch 3X, dann ist die erste Etappe geschafft. Hoffe, daß die Pause mir gut tut.
Hautprobleme hab ich nicht. Wenn ich richtig überlege hab ich nur die Übelkeit und schon mal Probleme mit dem Darm und Magen. Für die Übelkeit bekomme ich "Vergentan". Kennst Du das?
Schön das Du jetzt wieder "Kampfgewicht" ;) hast. Wird bei mir bestimmt Frühling, bis ich soweit bin. D.h. bei einer Größe von 1,89m hätte ich gerne wieder so um die 93 kg. Hatte ich im Juli und war ganz Stolz. Also Augen zu und weiter durch :D
 
Ach, ich war letztes Jahr um die selbe Zeit auch im Krankenhaus.

Wenn ich so überlege, ist der Frühling schon ne gute Zeit, sich wieder zu erholen und gewissermassen neu durchzustarten.

Ich bekam meinen Magenschutz immer als Infusion. Den Namen weiss ich schon gar nicht mehr.

Bist Du gerade in Mainz? Uni?
 
Vergentan ist ein reines Mittel gegen Übelkeit ( und Schwindel ) gerade im Zusammenhang mit einer Chemotherapie/Bestrahlung.

Ein Magenschutz ist es nicht. Den gibbets entweder intravenös oder oral, sind aber andere Mittelchen


Cys
 
Zuletzt bearbeitet:
@FooFighter

Bist Du gerade in Mainz? Uni?

Nö! Bin zu Hause. Stationärer Aufenthalt ist schon 6 Wochen her. Chemo läuft ambulant bei einem Belegarzt in der Klinik.
Nach einem Magenschutz werd ich am Donnerstag mal fragen (da zieh ich mir die nächste Chemo rein). So langsam merk ich, daß der nämlich das Spinnen anfängt :p
 
Cystofix schrieb:
Vergentan ist ein reines Mittel gegen Übelkeit ( und Schwindel ) gerade im Zusammenhang mit einer Chemotherapie/Bestrahlung.

Ein Magenschutz ist es nicht. Den gibbets entweder intravenös oder oral.


Cys

Oder als Infusion. Oral macht bei einer solchen Geschichte nicht immer Sinn ;)
 
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